DE268741C - - Google Patents

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DE268741C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D5/00Safety arrangements
    • F42D5/06Unloading boreholes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVr 268741 KLASSE 78 e. GRUPPE
WILHELM REINHARD in CREFELD.
gekommenen Sprengladungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1913 ab.
';' Wird bei Sprengarbeiten, wie dies zumeist der Fall ist, eine Anzahl von Schüssen gleich-, zeitig weggetan, so ist es häufig schwierig, ! Versager zu erkennen und zu entfernen, so 5' daß es sehr häufig vorkommt, daß stehengebliebene Pfeiler ohne Rücksicht auf noch bestehende Ladungen bearbeitet werden. Diese Bearbeitung führt dann vielfach zu Entladungen, die sowohl für den Arbeiter wie auch ίο für die in der Nähe arbeitenden Kameraden schwere Unglücksfälle verursachen. Die Statistik weist alljährlich eine große Anzahl derartiger Unglücksfälle auf.
! Die Erfindung bezweckt, stehengebliebene 15; Schüsse, also Versager, sofort__ kenntlich zu ·: machen, auch dem Arbeiter ein Mittel zu geben, derartige Ladungen gefahrlos zu entfernen. Zu diesem Zwecke wird ,hinter die Patrone ein herausziehbarer Jgoden in das Bohrloch eingeführt, an welchem ein Zugmittel (Draht, Schnur o. dgl.), das das ganze Bohrloch durchläuft und aus der Bohrlochöffnung heraushängt, befestigt ist. Hat der Schuß versagt, so erkennt der Arbeiter an dem vorhandenen Zugmittel sofort die Gefahr. Er hat dann den vor der Patrone eingebrachten Pfropfen zu entfernen und kann sodann mühelos den Boden aus dem Bohrloch hervorziehen, wodurch die Patrone gleichfalls mit aus dem Bohrloch hervorgezogen wird.)
In der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt.
Die Bohrlöcher α und b sind noch unbesetzt. Das Bohrloch c ist geladen durch die Patrone d. Hinter der Patrone, also zwischen ihr und der Bohrlochsohle liegt der verschiebbare Boden e, der als Kappe ausgebildet ist. Er ist mit dem ZugmitTeT"/ verbunden, welches vorn mit seinem Ende f aus dem Bohrloch herausreicht. Die Patrone d wird in bekannter Weise entzündet, sei es auf elektrischem Wege durch die Drähte g, oder sei es durch eine Zündschnur. Vor der Patrone befindet sich der Pfropfen h.
Hat der Schuß versagt, so zeigt sich dies durch das Vorhandensein des Schnurendes f, mindestens aber durch das Festliegen dieses Schnurendes sofort an. ; Der Pfropfen h ist, wenn er nicht mit der Patrone selbst herausgezogen werden kann, zu entfernen, so daß nunmehr die,.Patrone mühelos herausgeholt werden kann..
Es ist natürlich Bedacht darauf zu nehmen, daß der Stoff, aus welchem sowohl der Boden oder die Kappe e wie auch das Zugmittel f hergestellt sind, bei der Reibung gegen das Gestein nicht funkengebend ist. Es empfiehlt sich daher, für die Kappe Leder, Vulkanfiber oder weiches Metall, wie Kupfer, Zink ο. dgl., zu verwenden. Das Zugmittel kann aus Kupferdraht, aus einer Darmsaite oder aus gutem Bindfaden bestehen. Ist das Bohrloch abwärts gerichtet, so ist ein Draht vorzuziehen, weil er infolge seiner Steifigkeit nicht

Claims (1)

  1. leicht im Bohrloch niedergeht und verschwindet.
    Ραϊεν τ-An s PRU cn:
    Vorrichtung zur Kenntlichmachung und Entfernung von nicht zur Entzündung gekommenen Sprengladungen, gekennzeichnet durch einen zwischen die Patrone und die Bohrlochsohle einzuführenden herausziehbaren Boden (Kappe o. dgl.), welcher mit einem durch den ganzen Bohrkanal geführten, vorn heraushängenden Zugmittel (Draht, Schnur) verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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