DE267933C - - Google Patents
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- DE267933C DE267933C DENDAT267933D DE267933DA DE267933C DE 267933 C DE267933 C DE 267933C DE NDAT267933 D DENDAT267933 D DE NDAT267933D DE 267933D A DE267933D A DE 267933DA DE 267933 C DE267933 C DE 267933C
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- valve
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/02—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
- F01D1/023—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths
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- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14c. GRUPPE
SMpl.-3ng. PAUL H. MÜLLER in HANNOVER.
Bei Dampfturbinenanlagen treibt man vielfach Pumpen (Kesselspeisepumpen, Kondensationskühlwasserpumpen,
Kondensatpumpen, Luftpumpen) durch Hilfsdampfturbinen an, in denen man nur einen Teil des verfügbaren Wärmegefälles
des Dampfes ausnutzt, während der Rest in den Niederdruckstufen der Hauptturbine
ausgenutzt wird. Die Hilfsdampfturbinen werden dadurch billiger in der Her-Stellung
und die gesamte Dampfausnutzung besser. Bei einer derartigen Maßnahme neigt
die Hauptturbine bei kleiner Belastung oder Leerlauf dazu, die gewünschte Umlaufszahl unzulässig
zu überschreiten, weil der Abdampf der Hilfsturbine der Hauptturbine in unveränderter
oder nur wenig veränderter Menge zufließt und hier entsprechende Arbeit leistet.
Dabei ist die Gefahr der Umlaufszahlüberschreitung um so größer, als auch der Sicherheitsregler,
der den Schnellschluß des Hauptabsperrventiles bei hoher Umlaufszahlüberschreitung
herbeiführt, einer weiteren Umlaufszahlsteigerung keinen Einhalt tut, denn den Abdampf
der Hilfsturbine stellt er nicht ab.
Man kann nun zwar auch den Abdampf der Hilfsturbine unter den Einfluß des Geschwindigkeitsreglers
der Hauptturbine stellen und dadurch das Übel beheben. Eine solche Einrichtung
wird aber sehr verwickelt, weil ein langes Gestänge nötig ist, um ein Absperrorgan
in der räumlich vom Regler getrennten Abdampfleitung der Hilfsturbine zu betätigen. Außerdem
muß der Regler kräftiger sein.
Die Erfindung behebt die Mängel;: Benutzt wird dabei der Umstand, daß mit sinkender
Last auch der Druck in der Zwischenkammer der Hauptturbine sinkt, in die der Abdampf
der Hilfsturbine eingeführt, wird infolge der abnehmenden Frischdampfzufuhr. Diese Abnahme
der Spannung in der Zwischenkammer, die sich natürlich auch der in sie einmündenden
Abdampfleitung der Hilfsturbine mitteilt, wird benutzt, um den Abdampf der Hilfsturbine
zum Teil oder ganz anderweitig abzuführen, sobald der Druck in der Zwischenkammer bzw.
Abdampfleitung der Hilfsturbine einen gewissen Wert unterschreitet. Der anderweitig abgeführte
Abdampf ist dann der Arbeitsleitung in der Hauptturbine entzogen, diese dadurch vor
dem Durchgehen gesichert.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Der Dampf strömt (Fig. 1) durch die Leitung
α von der Hilfsturbine in die Zwischenkammer der Hauptturbine b, die in der Fig. 1
schematisch angedeutet ist. Die Leitung α ist durch die mit Ventil d verschlossene Leitung c
mit der Abdampf leitung e und somit also mit dem Kondensator verbunden. Solange der
Druck in der Zwischenkammer der Turbine und damit in α groß genug ist, hält er das Ventil d
gegen die Kraft der Feder f geschlossen. Sinkt der Druck in α auf ein gewisses, durch Veränderung
der Federspannung einstellbares Maß, so öffnet sich das Ventil d unter dem Einfluß der
Feder f. Dadurch strömt der Abdampf der Hilfsturbine ganz oder zum größten Teil unmittelbar
zum Kondensator. Er leistet in der Hauptturbine keine oder nur zum Teil Arbeit,
so daß diese nicht durchgehen kann. Außerdem wird der Gegendruck und damit der Dampfverbrauch
der Hilfsturbine vermindert.
Fig. 2 stellt eine andere Ausführung der Vorrichtung dar. Ventil d und Feder f wirken in
gleicher Weise wie bei der Ausführung nach Fig. i. Die zur Wirkung kommenden Kräfte
sind aber dadurch vergrößert, daß der Druck in der Leitung α außer auf das Ventil d auch
ίο noch auf die Membran g wirkt, wodurch die das
Ventil schließende Kraft sehr vergrößert wird. Dadurch muß auch die Feder f, wenn das Ventil
beim gleichen Druck in α öffnen soll, viel kräftiger gewählt werden. Die Folge ist, daß schon
sehr kleine Druckdifferenzen in der Nähe des Grenzdruckes, bei dem das Ventil wirken soll,
zur Bewegung des Ventiles, also zur Überwindung der Reibung, genügen. Diese Ausführung
regelt also genauer als diejenige nach Fig. 1.
Die Einstellung des Druckes, bei dem das Ventil wirken soll, kann dabei an der Hilfsfeder
k geschehen. Diese hebt einen Teil der reichlich stark gewählten Kraft der Feder f
auf. Spannt man die Feder h stärker, so öffnet sich das Ventil d erst
Druck in der Leitung a
Druck in der Leitung a
bei einem kleineren
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Regeln des von einer Hilfsturbine in die Zwischenstufe einer
Hauptturbine überströmenden Dampfes, dadurch gekennzeichnet daß das Verbindungsrohr (c) zwischen Uberströmrohr (a) und
niederen Druckes, z. B.
durch ein Ventil (d) welches sich abhängig Überströmrohr durch
eine Feder o. dgl. so weit öffnet, daß der nicht für die Zwischenstufe zum Antrieb
der Hauptturbine benötigte Dampf durch das Verbindungsrohr (c) abströmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck, der das Abschlußorgan
gegen die Kraft einer Feder schließt, auf eine Membran wirkt, um mit
möglichst großen Kräften das Ventil zu betätigen.
einem Räume (e)
dem Kondensator
abschließbar ist,
vom Druck im
dem Kondensator
abschließbar ist,
vom Druck im
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267933C true DE267933C (de) |
Family
ID=524943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267933D Active DE267933C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267933C (de) |
-
0
- DE DENDAT267933D patent/DE267933C/de active Active
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