DE267656C - - Google Patents

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DE267656C
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concrete
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/54Piles with prefabricated supports or anchoring parts; Anchoring piles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/44Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds with enlarged footing or enlargements at the bottom of the pile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267656 - ■ KLASSE 84 c. GRUPPE
ROBERT THOMSON in GLASGOW, Groszbrit.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Pfahl für Hafenmauern, Brückenpfeiler u. dgl. mit einer als Auflager dienenden Scheibe.
Der Pfahl gemäß der Erfindung unterscheidet sich von ähnlichen, mit einer als Auflager dienenden Scheibe versehenen Pfählen hauptsächlich durch die besondere Gestalt des als Auflager dienenden Gliedes. Dieses besteht aus einer ' Schale mit öffnungen, durch welche der unter ίο der Schale befindliche Boden weggespült und durch Beton ersetzt wird, der eine feste Verbindung der Schale mit dem Boden bewirkt.
Durch diese besondere Ausgestaltung des schalenförmigen Auflagers wird der Pfahl sowohl gegen eine Verrückung in der Querrichtung als auch in der senkrechten Richtung gesichert und kann auch auf unebenem Boden fest verankert werden, da der durch die Öffnungen der Schale eingeführte Beton den Raum zwischen der Innenfläche der Schale und der unregelmäßigen Oberfläche des Bodens vollkommen ausfüllt.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. ι das Gerippe des zur Verankerung des Pfahls dienenden schalenförmigen Teiles in einer Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein zur Fig. 1'gehöriger Grundriß, Fig. 3 ein Längsschnitt durch einen Pfahlteil mit dem Schalenkörper.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt eines in weichen, sandigen. Boden eingelassenen Pfahls,
Fig. 5 einen Längsschnitt eines in steinigen Boden eingelassenen Pfahls.
Der Pfahl besteht aus dem ,unteren, in den Boden ragenden Teil 5, dem oberen, außerhalb des Bodens befindlichen Teil 13 und einem zwischen diesen beiden Teilen 5 und 13 angeordneten schalenförmigen Teil 7. Der Pfahl wird aus Beton hergestellt und kann mit einem vollen oder hohlen Metallkern 6 versehen sein. Der schalenförmige Teil 7 ist mit einer Schneidkante 8 versehen' und durch Ringe 9, strahlenförmige gekrümmte Stangen 10 und durch strahlenförmige Stege 11 verstärkt. Die Stege 11 erfassen Stangen 12, deren Enden umgebogen und in die Ringe 9 eingehakt sind.
Der schalenförmige Teil 7 besitzt Öffnungen 14, durch welche der beim Einsetzen des Pfahls weggespülte Boden entfernt und Beton unter den schalenförmigen Teil geführt wird. Der schalenförmige Teil 7 kann auch gesondert hergestellt werden, um alsdann auf den Pfahl aufgeschoben zu werden.
Der oberhalb des schalenförmigen Teiles 7 befindliche Teil 13 des Pfahls kann einen größeren Querschnitt besitzen als der unter ihm angeordnete Teil 5, wie es in den Fig. 3 bis 5 in punktierten Linien angedeutet ist.
Wenn der Pfahl in weichem, beispielsweise sandigem Boden errichtet werden soll, wie es in der Fig. 4 veranschaulicht ist, so kann wäh-. rend des Eintreibens des Pfahls in den Boden durch den hohlen Kern 6 Druckwasser eingeführt werden, durch das der Sand ο. dgl. weggespült wird. Der durch das Druckwa'sser nach aufwärts geführte Sand kann sich durch die Öffnungen 14 des schalenförmigen Teils 7 entfernen. Die Entfernung des Sandes und der Erde unter diesem schalenförmigen Teil 7 kann auch durch Absaugen erfolgen, indem mit den Öffnungen 14 Röhren verbunden werden, an denen eine Saugwirkung ausgeübt wird. Wenn
sich der Pfahl in seiner richtigen Lage befindet und der Sand unter dem schalenförmigen Teil 7 entfernt worden ist, wird durch die Öffnungen 14 unter diesen schalenförmigen Teil 7 Beton geführt. Der schalenförmige Teil 7 stützt sich auf den hart gewordenen, durch die öffnungen 14 eingeführten Beton, wodurch der Pfahl gegen eine Seitwärts- und Abwärtsbewegung gesichert wird.
Soll der Pfahl gemäß der Erfindung auf festem Gestein errichtet werden, wie es in der Fig. 5 veranschaulicht ist, so wird zunächst in das Gestein ein Loch gebohrt, in welches der untere Teil β des Pfahls eingeführt wird. Der schalenförmige Teil 7 ruht in diesem Fall auf dem Gestein auf. Alsdann wird durch die Öffnungen 14 Beton unter den schalenförmigen Teil 7 geführt. Dieser Beton füllt den Raum zwischen der Unterseite des schalenförmigen Teiles 7 und der unregelmäßigen Oberfläche des Gesteins aus und bildet ein festes Auflager für den schalenförmigen Teil 7.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pfahl für Hafenmauern, Brückenpfeiler u. dgl. mit einer als Auflager dienenden Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus einer Schale (7) mit Öffnungen (14) besteht, durch welche der unter der Schale befindliche Boden weggespült und durch Beton ersetzt wird, der eine feste Verbindung der Schale mit der unregelmäßigen Oberfläche des Bodens bewirkt!
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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DE (1) DE267656C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3114245A (en) * 1958-04-03 1963-12-17 Intrusion Prepakt Inc Earth pile anchorage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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