DE267652C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE267652C DE267652C DENDAT267652D DE267652DA DE267652C DE 267652 C DE267652 C DE 267652C DE NDAT267652 D DENDAT267652 D DE NDAT267652D DE 267652D A DE267652D A DE 267652DA DE 267652 C DE267652 C DE 267652C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sand
- blades
- plates
- troughs
- objects
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims description 19
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 5
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 229910010271 silicon carbide Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
- B24C5/00—Devices or accessories for generating abrasive blasts
- B24C5/06—Impeller wheels; Rotor blades therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
Es sind schon Sandschleuderapparate bekannt, bei denen der Sand durch bewegliche
Schaufeln geschleudert wird, um eine ziemlich kostspielige Gebläseeinrichtung zu vermeiden.
Die Erfindung betrifft eine Maschine dieser Art, die so eingerichtet ist, daß sie eine regelmäßige
vorzügliche Körnung des Werkstückes schnell herstellt.
Bei den Maschinen bekannter Bauart wird der ίο Sand mehr durch den Luftzug in Bewegung gesetzt, der durch die Schaufeln erzeugt wird,
als durch den Schlag der Schaufeln selbst gegen die Sandkörner; bei der Maschine nach der Erfindung
dagegen schleudern die Schaufeln selbst den Sand, dem sie die gewünschte Geschwindigkeit
mitteilen. Auch wird der Kreislauf des Sandes vollendet, ohne daß es einer Hebevorrichtung o. dgl. bedarf.
In der Zeichnung ist eine Maschine zum Schleudern von Sand gegen Zinkplatten in
Fig. ι im Querschnitt schematisch dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Einzelteil der Maschine.
Die Maschine besteht aus einer Holztrommel a,
die auf einer Welle b befestigt ist und von dieser in beliebiger, geeigneter Weise in der Richtung
des Pfeiles c langsam gedreht wird. Die Trommel ist in einem Kasten d gelagert, durch dessen
seitliche Türen e, f man zur Trommel gelangen kann, um die Zinkplatten g, g1, g2 usw. oder
andere Gegenstände, die zu körnen sind, in geeigneter Weise auf ihr zu befestigen.
Im unteren Teil des Kastens d sind mehrere, z. B. zwei Tröge h1, A2 von halbzylindrischer
Form parallel zu beiden Seiten angeordnet. In diesen Trögen sind Wellen i1, i2 gelagert, die
von der Antriebvorrichtung schnell und in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden. Auf
jeder dieser Wellen sind sich über die ganze Länge des Troges erstreckende Schaufeln k1, k2
vorgesehen.
Die beiden Tröge h1, h2 sind durch schräge.
Platten m miteinander verbunden und an den Wänden des Kastens d mittels der Querbleche
n1, n2 aufgehängt.
Innerhalb der schrägen Platten m sind, parallel zur Achsrichtung des Apparates, Klappen o1·, o2
anr oberen Rande drehbar aufgehängt, so daß sie von außerhalb des Kastens d mittels geeigneter,
bei φ1, φ2 in Strichlinien schematisch dargestellter Hebel so .verstellt werden können,
daß der Abstand ihrer unteren Kante von den schrägen Platten m sich nach Belieben regeln
läßt. Die Schaufeln k1, k2 sind an den Enden
durch Querscheiben q1, q2 (Fig. 2) abgeschlossen,
die verhindern, daß sich die Luft parallel zur Achsrichtung der Schaufeln bewegt.
Der Sand wird zwischen den schrägen
Platten m und den Klappen
0\ O'
eingefüllt,
so daß er durch den Spalt zwischen dem unteren Rande der betreffenden Klappe.und der schrägen
Platte hindurch in den Trog h1 oder A2 fließen
kann. Der Sand bildet somit eine sich über die ganze Länge eines jeden Troges erstreckende
dünne Schicht, die das Bestreben hat, auf den Boden des Troges zu rutschen. Bei dieser Bewegung
wird der Sand von den Schaufeln A1, k% ergriffen, die ihn mitnehmen und mit großer
,Kraft in der Richtung von unten nach oben
gegen die Oberfläche der Zinkplatten g, g1, g2
usw. schleudern.
Nachdem der Sand gegen die Zinkplatten getroffen ist, fällt er entweder direkt in den Trog
zurück oder in den Raum zwischen den beiden Klappen o1, o2.
Es ist zu beachten, daß der Sand unter der Wirkung der Fliehkraft das Bestreben hat, sich
gegen die Wände der Tröge h1, ä2, also tangential
ίο zu den Zylindern zu bewegen, die durch die Drehung der Schaufeln gebildet werden, und
zwar mit der eigenen Geschwindigkeit des äußeren Randes der Schaufeln.
Mit diesem Apparat kann man eine sehr regelmäßige Körnung bei großer Leistungsfähigkeit
erzielen, da keine , Gebläse, Kompressoren -o. dgl. nötig sind.
Die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel a beträgt ungefähr 2 cm per Sekunde; die Schaufein
machen pro Minute 1500 bis 2000 Umdrehungen.
Wenn es sich um lithographische Steine oder
nicht biegsame Träger handelt, so befestigt
' man diese in den Ausschnitten einer Platte, die über einem Sandstreuapparat der beschriebenen
Ausführungsform so angeordnet ist, daß sie sich hin und her bewegen kann.
Die Verwendung des vorstehend beschriebenen Apparates ist nicht auf die Reinigung von lithographischen
Steinen, Zinkplatten o. dgl. beschränkt ; er kann auch zum Reinigen von an-■
deren ,Gegenständen beliebiger Art benutzt werden, und zwar besonders zum Abbeizen von
Metallgegenständen, wie z. B. frischer Gußstücke oder Schmiedestücke. Der Apparat kann
auch zum Polieren von Glasgegenständen, sowie zum Entfernen des Anstriches von Gegenständen
aller Art dienen; er kann außerdem noch dazu dienen, gewisse Gegenstände aus Glas
oder Metall zu gravieren und schließlich dazu, Sand auf Oberflächen zu streuen, die einen Teil
des Sandes zurückhalten sollen, also z. B. zum Herstellen von Schmirgelpapier, Sandpapier,
Schmirgelleinen o. dgl.
Um eine regelmäßige Verteilung des zu streuenden Sandes zu sichern, wird man in den Trögen
Scheidewände lotrecht zur Achse der Schaufeln vorsehen und diese Schaufeln selbst so
teilen, daß man an Stelle eines Sandstrahles von großer Länge eine größere Anzahl von Sandstrahlen
geringer Länge erhält.
Die Maschine kann ferner nicht nur zum Schleudern von Sand, sondern auch zum Schleudern
von allen anderen pulverförmigen Materialien, wie z. B. gestoßenem Glas, Karborundum,
Metallfeilspänen u. dgl. dienen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sandschleuderapparat mit einer oder mehreren Schaufeltrommeln, die an den Enden durch Scheiben abgeschlossen und mit zwei gegenüberliegenden Schaufeln versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln unterhalb des beweglichen Werkstückträgers in- oben offenen halbzylindrischen Trögen arbeiten, in die der aufwärts geschleuderte Sand zurückfällt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267652C true DE267652C (de) |
Family
ID=524684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267652D Active DE267652C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267652C (de) |
-
0
- DE DENDAT267652D patent/DE267652C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3243471C2 (de) | Apparat zum Behandeln einer Oberfläche mit abrasivem Material | |
| DE1507453B1 (de) | Maschine zum Profilieren von Getreidekoernern,insbesondere Reis | |
| DE809360C (de) | Maschine zum Reinigen von Getreidekoernern, Kleie u. dgl. | |
| DE267652C (de) | ||
| DE1176581B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren, insbesondere von mineralischem Material | |
| DE1059885B (de) | Vorrichtung zum Inberuehrungbringen von Gasen oder Daempfen mit suspendierte Feststoffe enthaltenden Fluessigkeiten | |
| DE4116070A1 (de) | Vorrichtung zum steuern der aggregationen einer mischung von stein-werkstoffen und bindemitteln zur herstellung agglomerierter steinprodukte | |
| DE3306857C2 (de) | ||
| DE587121C (de) | Kollergangartige Misch- und Knetmaschine mit umlaufender Mahlbahn | |
| DE539056C (de) | Sandschleudervorrichtung an Putzmaschinen | |
| DE1940922C3 (de) | Kunstdüngerstreuer | |
| DE2850641A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von steinen | |
| DE484172C (de) | Sortiertrommel mit im Innern angebrachten Hubschaufeln | |
| DE176602C (de) | ||
| DE269458C (de) | ||
| DE2161030A1 (de) | Einrichtung zum kontinuierlichen kuehlen von gebrauchtem formsand fuer giessereien | |
| DE13247C (de) | Getreideschälmaschine | |
| DE204378C (de) | ||
| DE573162C (de) | Schleudermuehle, wie Schlag-, Hammer-, Stiftmuehle o. dgl. | |
| DE102007006671B4 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen eines Festkörper-Impulsstrahles zum Bearbeiten von Material | |
| DE814804C (de) | Maschine zum Entfernen der Samenkoerner aus Laerchenzapfen u. dgl. | |
| DE138334C (de) | ||
| AT28286B (de) | Vereinigte Zerkleinerungs- und Sichtmaschine. | |
| DE110675C (de) | ||
| DE549591C (de) | Siebvorrichtung |