DE267652C - - Google Patents

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DE267652C
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sand
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/06Impeller wheels; Rotor blades therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
Es sind schon Sandschleuderapparate bekannt, bei denen der Sand durch bewegliche Schaufeln geschleudert wird, um eine ziemlich kostspielige Gebläseeinrichtung zu vermeiden. Die Erfindung betrifft eine Maschine dieser Art, die so eingerichtet ist, daß sie eine regelmäßige vorzügliche Körnung des Werkstückes schnell herstellt.
Bei den Maschinen bekannter Bauart wird der ίο Sand mehr durch den Luftzug in Bewegung gesetzt, der durch die Schaufeln erzeugt wird, als durch den Schlag der Schaufeln selbst gegen die Sandkörner; bei der Maschine nach der Erfindung dagegen schleudern die Schaufeln selbst den Sand, dem sie die gewünschte Geschwindigkeit mitteilen. Auch wird der Kreislauf des Sandes vollendet, ohne daß es einer Hebevorrichtung o. dgl. bedarf.
In der Zeichnung ist eine Maschine zum Schleudern von Sand gegen Zinkplatten in Fig. ι im Querschnitt schematisch dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Einzelteil der Maschine.
Die Maschine besteht aus einer Holztrommel a,
die auf einer Welle b befestigt ist und von dieser in beliebiger, geeigneter Weise in der Richtung des Pfeiles c langsam gedreht wird. Die Trommel ist in einem Kasten d gelagert, durch dessen seitliche Türen e, f man zur Trommel gelangen kann, um die Zinkplatten g, g1, g2 usw. oder andere Gegenstände, die zu körnen sind, in geeigneter Weise auf ihr zu befestigen.
Im unteren Teil des Kastens d sind mehrere, z. B. zwei Tröge h1, A2 von halbzylindrischer Form parallel zu beiden Seiten angeordnet. In diesen Trögen sind Wellen i1, i2 gelagert, die von der Antriebvorrichtung schnell und in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden. Auf jeder dieser Wellen sind sich über die ganze Länge des Troges erstreckende Schaufeln k1, k2 vorgesehen.
Die beiden Tröge h1, h2 sind durch schräge. Platten m miteinander verbunden und an den Wänden des Kastens d mittels der Querbleche n1, n2 aufgehängt.
Innerhalb der schrägen Platten m sind, parallel zur Achsrichtung des Apparates, Klappen o1·, o2 anr oberen Rande drehbar aufgehängt, so daß sie von außerhalb des Kastens d mittels geeigneter, bei φ1, φ2 in Strichlinien schematisch dargestellter Hebel so .verstellt werden können, daß der Abstand ihrer unteren Kante von den schrägen Platten m sich nach Belieben regeln läßt. Die Schaufeln k1, k2 sind an den Enden durch Querscheiben q1, q2 (Fig. 2) abgeschlossen, die verhindern, daß sich die Luft parallel zur Achsrichtung der Schaufeln bewegt.
Der Sand wird zwischen den schrägen
Platten m und den Klappen
0\ O'
eingefüllt,
so daß er durch den Spalt zwischen dem unteren Rande der betreffenden Klappe.und der schrägen Platte hindurch in den Trog h1 oder A2 fließen kann. Der Sand bildet somit eine sich über die ganze Länge eines jeden Troges erstreckende dünne Schicht, die das Bestreben hat, auf den Boden des Troges zu rutschen. Bei dieser Bewegung wird der Sand von den Schaufeln A1, k% ergriffen, die ihn mitnehmen und mit großer ,Kraft in der Richtung von unten nach oben
gegen die Oberfläche der Zinkplatten g, g1, g2 usw. schleudern.
Nachdem der Sand gegen die Zinkplatten getroffen ist, fällt er entweder direkt in den Trog zurück oder in den Raum zwischen den beiden Klappen o1, o2.
Es ist zu beachten, daß der Sand unter der Wirkung der Fliehkraft das Bestreben hat, sich gegen die Wände der Tröge h1, ä2, also tangential ίο zu den Zylindern zu bewegen, die durch die Drehung der Schaufeln gebildet werden, und zwar mit der eigenen Geschwindigkeit des äußeren Randes der Schaufeln.
Mit diesem Apparat kann man eine sehr regelmäßige Körnung bei großer Leistungsfähigkeit erzielen, da keine , Gebläse, Kompressoren -o. dgl. nötig sind.
Die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel a beträgt ungefähr 2 cm per Sekunde; die Schaufein machen pro Minute 1500 bis 2000 Umdrehungen.
Wenn es sich um lithographische Steine oder
nicht biegsame Träger handelt, so befestigt
' man diese in den Ausschnitten einer Platte, die über einem Sandstreuapparat der beschriebenen Ausführungsform so angeordnet ist, daß sie sich hin und her bewegen kann.
Die Verwendung des vorstehend beschriebenen Apparates ist nicht auf die Reinigung von lithographischen Steinen, Zinkplatten o. dgl. beschränkt ; er kann auch zum Reinigen von an-■ deren ,Gegenständen beliebiger Art benutzt werden, und zwar besonders zum Abbeizen von Metallgegenständen, wie z. B. frischer Gußstücke oder Schmiedestücke. Der Apparat kann auch zum Polieren von Glasgegenständen, sowie zum Entfernen des Anstriches von Gegenständen aller Art dienen; er kann außerdem noch dazu dienen, gewisse Gegenstände aus Glas oder Metall zu gravieren und schließlich dazu, Sand auf Oberflächen zu streuen, die einen Teil des Sandes zurückhalten sollen, also z. B. zum Herstellen von Schmirgelpapier, Sandpapier, Schmirgelleinen o. dgl.
Um eine regelmäßige Verteilung des zu streuenden Sandes zu sichern, wird man in den Trögen Scheidewände lotrecht zur Achse der Schaufeln vorsehen und diese Schaufeln selbst so teilen, daß man an Stelle eines Sandstrahles von großer Länge eine größere Anzahl von Sandstrahlen geringer Länge erhält.
Die Maschine kann ferner nicht nur zum Schleudern von Sand, sondern auch zum Schleudern von allen anderen pulverförmigen Materialien, wie z. B. gestoßenem Glas, Karborundum, Metallfeilspänen u. dgl. dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sandschleuderapparat mit einer oder mehreren Schaufeltrommeln, die an den Enden durch Scheiben abgeschlossen und mit zwei gegenüberliegenden Schaufeln versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln unterhalb des beweglichen Werkstückträgers in- oben offenen halbzylindrischen Trögen arbeiten, in die der aufwärts geschleuderte Sand zurückfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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