DE267340C - - Google Patents

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DE267340C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/08Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for reshaping the surface, e.g. smoothing, roughening, corrugating, making screw-threads
    • B28B11/0854Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for reshaping the surface, e.g. smoothing, roughening, corrugating, making screw-threads for making screw-threads or the like in the surface of the shaped article

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267340 KLASSE 80 a. GRUPPE
in KOPENHAGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1910 ab.
Bei den bekannten Pressen zur Herstellung von Isolatoren aus pulverförmiger Masse hat man bereits, um die Zerstörung der inneren Glocke beim Hochgehen des Preßkolbens zu vermeiden, vorgeschlagen, beim Aufheben der den Raum zwischen den beiden Glockenrändern ausfüllenden Patrizenteile die Glockenränder zunächst unter Federdruck festzuhalten, was jedoch bei dem inneren Glockenrand nicht zum Ziele führte. Dieser wurde durch das ruckweise Abheben der Patrize beschädigt. Daran änderte eine weitere Verbesserung, bei der die Patrize, welche die innere Glocke sichert, vor dem Abheben tangential gedreht wurde, auch nicht viel, da immer noch ein Abreißen der Patrize vom Glockenrande in vertikaler Richtung stattfand.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, bei welcher das Lockern der Patrize für den inneren Glockenrand durch eine schraubenförmige Bewegung geschieht, indem die Patrize ζ. Β. mittels bekannter Handgriffe in einer ringförmigen Nut mit Vorsprüngen für die Schraubenbewegung gedreht wird. Durch die gleichmäßige, das tangentiale Loslösen und das vertikale Abheben vereinigende Schraubenbewegung vollzieht sich die Trennung der Patrize von den Glockenrändern derartig weich, daß kein Zerreißen oder Beschädigen der letzteren mehr stattfindet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung eingerichteten Preßform dargestellt.
Fig. ι zeigt die Preßform zur Hälfte in Seitenansicht und zur Hälfte im Schnitt.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt durch den Preßkolben und die Patrize.
Fig. 3 und 4 zeigen das Kopfstück des Preßkolbens von unten bzw. in Seitenansicht.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Einzelheit am drehbaren Patrizenteil.
Das Kopfstück 1 eines Preßkolbens wird in die unten und seitlich geschlossene Patrize 2 einer Isolatorenpresse eingesetzt, nachdem die Patrize zuvor mit der entsprechenden Menge Preßmasse gefüllt ist.
Das Kopfstück 1 des Kolbens ist mit einer festen Verlängerung 8 versehen, welche einen auf den inneren Glockenrand 9 des Isolators 5 in achsialer Richtung wirkenden Druckteil bildet. Das Kopfstück 1 bzw. der Druckteil 8 sind in bekannter Weise inwendig mit Gewinde versehen zur Aufnahme eines mit Gewinde versehenen Bolzens 10, dessen Unterteil die Patrize zur Bildung des Schraubenloches im Kopfstück des Isolators bildet, während das zylindrische Zwischenstück 13 am Bolzen
ίο die Innenseite des Glockenrandes 9 ausformt. Die Bewegung der Schraubenspindel 10 erfolgt mittels einer um ein Kettenrad oder eine Rolle laufenden Kette oder Schnur am oberen Ende des Kopfstückes 1.
Unterhalb des Kopfstückes ist der Teil 1, 8 mit einer kreisförmigen Nut 21 (Fig. 4) versehen; die zur Führung eines Ringes 14 dient, dessen Unterteil 15 die erwähnte drehbare Patrize bildet, welche die Außenseite des inneren Glockenrandes 9 und die Innen- und Unterseite des äußeren Glockenrandes 16 formt. Die Bewegung dieses Ringes 14, 15 erfolgt zweckmäßig durch genügend lange bekannte Handgriffe 1.9, die mit Vorsprüngen 20 (Fig. 5 und 6) versehen sind, welche in die Nut 21 hineingreifen. In der oberen Hälfte der Nut 21 sind Vorsprünge 25 vorhanden, deren Unterseiten 26 (Fig. 1 und 4) flach schraubenförmig ausgebildet und vorn mit Ansätzen 27 (Fig. 2 bis 4) versehen sind, denen seitliche Ansätze 28 (Fig. 2, S und 6) der Handgriffe 19 entsprechen. Die Handgriffe 19 bzw. die Vorsprünge 20 sind in der unteren Hälfte der Nut 21 frei drehbar, und wenn sie sich ungefähr in der Ebene a-a gemäß Fig. 4 befinden (die Preßlage, vgl. Fig. 1), in achsialer Richtung gesichert, während sie und die Patrize 15 ζ. B. durch eine Viertelumdrehung um ein passendes Stück vom Isolator 5, 9, 16 emporgehoben und mittels der Ansätze 21J, 28 festgehalten werden können. Der Teil 1,8 ist an dem unter der Nut 21 liegenden Kragen 29 mit Längsaussparungen 22 (Fig. 2 bis 4) versehen, welche den Vorsprüngen 20 entsprechen, so daß der Ring 14, 15 nebst den Handgriffen 19 ohne weiteres am Teil 1 festgehalten werden kann.
Durch diese Aussparungen 22 steht gleichzeitig der zwischen den Teilen 8 und 15 liegende, ringförmige Raum 23 mit der Außenluft in Verbindung, und es kann auf diesem Wege sowie durch ein Loch 24. bzw. mehrere solche im Teil 8 (Fig. 1) in den beim Ausschrauben des Bolzens 10, 13 im Kopfstück des Isolators gebildeten Hohlraum Luft eindringen.
Dabei erfolgt das Lösen des Patrizenteiles 14, 15 von den Isolatorrändern 9, 16 und das Flochschrauben in einer schraubenförmig ansteigenden Linie entsprechend der in Fig. 4 sichtbaren Schraubenebene 26 der Ansätze 25 des Kopfstückes 1, an welcher entlang die Patrize mittels der Handgriffe 19 während der Drehung emporgezogen wird.
Die äußere Patrize 14, 15 kann in einer beliebigen anderen Art als der gezeichneten bewegt werden. Es können auch die innere und die äußere Patrize π und 15 aneinandergekuppelt sein und mittels derselben Vorrichtung gleichzeitig oder mittelbar nacheinander um ein gleich großes Stück oder um ungleich große Stücke gedreht und abgehoben werden. Der Teil 8, 29 braucht nicht mit dem Kopfstück 1 aus einem Stück gefertigt sein, sondern kann einen selbständigen Teil bilden, welcher, wenn nötig, einstellbar bzw. leicht auslösbar mit dem Kopfstück 1 verbunden ist.
Die Erfindung ist nicht allein zur Herstellung von Preßstücken, die im voraus mit einem Schraubenloch versehen sind, anwendbar, sondern das letztere kann auch in einem späteren Zeitraum hergestellt werden, und zwar entweder vor oder nach dem Ausstoßen des Arbeitsstückes aus der Form. Wenn erforderlieh, kann auch der äußere Glockenrand in bekannter Weise in achsialer Richtung unterstützt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Presse zur Herstellung von Isolatoren mit mehreren Glocken aus pulverförmiger Masse, bei welcher ein Festhalten der Glockenränder oder des inneren Glockenrandes in achsialer Richtung beim Aufheben des den Raum zwischen den Glockenrändern ausfüllenden Patrizenteiles erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Lockern der Patrize, die den inneren Glockenrand festhält, durch eine schraubenförmig verlaufende Bewegung geschieht.
2. Ausführungsform der Presse nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenbewegung der Patrize (15) mittels der an sich bekannten Handgriffe (19) erfolgt, die in einer ringförmigen, oben mit Vorsprüngen' (27) versehenen Nut (21) geführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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