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Aussparung oder einem Loch versehen sein soll, ein oder zwei diesem Zwecke entsprechende und seitwärts ausziehbare Teile im Unterteil der Matrize anzubringen sind. Die Ausbildung des Matrizenformrahmens kann jedoch auch in anderer Weise erfolgen.
Das Kopfstück 1 des Kolbens ist mit einer festen Verlängerung 8 versehen, welche einen
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Das Kopfstück 1 bzw. der Druckteil 8 sind in bekannter Weise inwendig mit Gewinde versehen zur Aufnahme eines mit Gewinde versehenen Bolzens 10, dessen Unterteil 11 diejenige Patrize bildet, durch welche das Schm"oenloch im Kopfstück 12 des Isolators hergestellt wird, während das zylindrische glatte Zwischenstück 73 am Bolzen 10, 11 die Innenseite des Glockenrandes 9 formt. Die Bewegung der Schraubenspindel 10, 13, 11 erfolgt zweckmässig mittels einer Kette 17 oder einer Schnur und dgl., die um ein Kettenrad 18 bzw. eine Rolle am oberen Ende des Bolzens läuft und für welche im Kopfstück 1 geeignete Aussparungen vorgesehen sind.
Unterhalb des Kopfstückes ist der Teil 1, 8 mit einer kreisförmigen Nut 21 (Fig. 4 :) versehen,
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durch welche die Aussenseite des Glockenrandes 9 und die Innen-und Unterseite des äusseren Glockcurandes 16 hergestellt werden. Die Bewegung dieses Ringes 14, 15 erfolgt zweckmässig durch genügend lange Handgriffe 19, die mit Vorsprüngen 20 (Fig. 5 und 6) versehen sind, welche
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bis 4) versehen sind. denen seitliche Ansätze 28 (Fig. 2, 5 und 6) der Handgriffe 19 entsprechen. Die Handgriffe bzw. die Vorsprünge 20 sind in der unteren Hälfte der Nut 21 frei drehbar und, wenn sie sich ungefähr in der Ebene a-a in Fig. 4 befinden (welche Stellung der Lage der Press-
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werden kann.
Durch diese Aussparungen 22 steht gleichzeitig der zwischen den Teilen 8 und 15 liegende ringförmige Raum 23 mit der Aussenluft in Verbindung, welche auf diesem Wege sowie durch ein Loch 2-7 bzw. mehrere solche im Teile 8, in den beim Ausschrauben des Bolzens 10, 13, 11 im Kopfstück 72 des Isolators gebildeten Hohlraum eindringen kann.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Pressform ist folgende : Die unten und an den
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der Kolben, wie in Fig. 1 angegeben, gegen die Masse, und zwar bis zu der auf der Zeichnung dargestellten tiefsten Lage hinuntergeführt. Durch einfachen Zug an der Kette 77 oder dgl. wird
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Die erste lockernde Bewegung der Schraube 10, 11, die eine gewisse, wenn auch geringere Kraftanwendung, als die Patrize 15 nötig macht, kann dadurch erleichtert werden, dass in einem der Kette 17 oder dgl. ein Hebel angebracht wird, welcher mit seinem kurzen Arm gegen den Teil 1 anliegt, während man mit der Hand auf den langen Arm drückt und dadurch das
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111 emer behebigen anderen Art, als der gezeichneten bewegt werden. Es können auch die innere und die äussere Patrize 11 und 15 aneinandergekuppelt sein und mittels derselben Vorrichtung
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bzw. leicht auslosbar mit dem Kopfstück 1 verbunden ist.
Die zum Ausfüllen des Hohlraumes im Kopfe 12 des Pressstückes notwendige Luft braucht nicht auf dem vorher beschriebenen Wege eingeleitet, sondern kann auf eine beliebige Art zugeführt werden, z. B. durch einen Kanal im H"tzen W. 1. 3. l1 dadurch, dass unten an der Schraube 77 ein gesteuertes Ventil angebracht wird, das in der Normallage die Mündung dieses Kanales absperrt, während es dieselbe nach dem Press timid der ersten lockernden Bewegung des Bolzens freigibt.
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Die Erfindung ist nicht allein zur Herstellung von Pressstucken, die im voraus mit einem
Schraubenloch versehen sind, anwendbar ; das genannte Loch kann auch in einem späteren Zeit- raum hergestellt werden und zwar entweder vor oder nach dem Ausstossen des Arbeitsstückes aus der Form. Wenn erforderlich, kann auch der äussere Glockenrand in bekannter Weise m achsialer Richtung unterstützt werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Isolatoren mit mehreren Glocken durch Pressen) ms pulverförmigem Material unter Festhalten der Glockenränder oder des inneren Glockenrandes in achsialer Richtung beim Aufheben des den Raum zwischen den Glockenrändern ausfüllenden
Patrizenteiles, dadurch gekennzeichnet, dass das Loslösen dieses Patrizenteiles vom Formstück durch eine drehende Bewegung erfolgt.