DE267263C - - Google Patents

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DE267263C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 267263 KLASSE 2\d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1911 ab.
Bei gewissen Wechselstrommaschinen wird die Ständerwicklung, die den Anker teilweise oder vollkommen kompensieren soll, von einer besonderen Spannung gespeist, z. B. bei den Repulsionsmotoren. Wenn derartige Wicklungen für jeden Pol in mehreren Nuten untergebracht sind, wie es im allgemeinen üblich ist, hat man bisher die einzelnen Wicklungsabteilungen in.Reihe geschaltet und bei beliebiger
ίο Schaltung der Pole an eine äußere Spannung gelegt. Man erhält auf diese Weise auch eine fast vollständige Kompensation der Ankerwicklung, wenn beide Arbeitswicklungen genau ebenso am Umfang verteilt sind. Diese gleichartige Verteilung läßt sich jedoch nicht immer durchführen, entweder aus wicklungstechnischen Gründen oder deswegen, weil im Betrieb die
. Verteilung der Stromstärke am Ankerumfang geändert wird, z. B. bei Maschinen mit Regelung durch Bürstenverschiebung. In diesen Fällen ist deshalb die Kompensation der Ankerwicklung im allgemeinen sehr unvollkommen. Der Leistungsfaktor und der Wirkungsgrad der Maschine werden dadurch verschlechtert, und bei Kommutatormaschinen werden durch die ungünstige Feld verteilung in den von Bürsten kurzgeschlossenen Windungen schädliche E. M. Ke. induziert,, die zu Bürstenfeuer Veranlassung geben.
Dieser Übelstand soll nach der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die einzelnen Wicklungsabteilungen der Kompensationswicklung so geschaltet werden, daß sich eine möglichst günstige Kompensation stets selbsttätig einstellt. Bekannt ist nun, dies z. B. dadurch zu erreichen, daß man die einzelnen Wicklungsabteilungen eines Poles nicht in Reihe, sondern parallel schaltet. Es ■ kann sich dann in jeder Wicklungsabteilung der Arbeitsstrom einstellen, der der vollkommensten Kompensation des Ankers entspricht.
Diese Wicklungsanordnung ist nun aber 'oft insofern unbequem, als einzelne Wicklungsabteilungen eines Poles im allgemeinen verschiedene Windungszahlen.erhalten müssen und man gezwungen ist, um den in den Nuten zur Verfügung stehenden Raum vollständig auszunutzen, verschiedene Drahtquerschnitte zu verwenden. Um bei derselben Drahtzahl in den bewickelten Nuten doch für j ede Stromverteilung am Ankerumfang, eine möglichst vollständige Kompensation zu erreichen, kann man gemäß der vorliegenden Erfindung die einzelnen Wicklungsabteilungen eines Poles in Reihe schalten und parallel zu den Wicklungsabteilungen die Spulen eines Hilfstransformators schalten, dessen Spannungsstufen so gewählt sind, daß man bei stromlosem Anker die zweckmäßigste Feldverteilung in der Kompensationswicklung (Arbeitswicklung) erhält. Diese Anordnung ist in der Zeichnung an einem Repulsionsmotor getroffen. Der über Bürsten kurzgeschlossene Anker ist mit r bezeichnet., Die einzelnen Wicklungsabteilungen a, b und c sind hier in Reihe und die

Claims (3)

Verbindungspunkte je zweier Wicklungsabteilungen zu Anschlüssen an einen Hilfstransformator t geführt. Diese Leitungen sind die im Anspruch erwähnten Ausgleichsverbindungen. Der Transformator. t wird zweckmäßig so gewickelt, daß die einzelnen Abteilungen möglichst wenig Streuung aufweisen.· Den Strömen in den einzelnen Wicklungsabteilungen a, b und c wird auf diese Weise Gelegenheit ίο gegeben, sich so auszubilden, daß der Anker so_ vollkommen wie überhaupt möglich kompensiert wird. Statt des Hilfstransformators kann auch ein vorhandener Leistungstransformator Verwendung finden. Die beschriebene Schaltung der Kompensationswicklung kann bei mehrpoligen Maschinen entweder so ausgeführt werden, daß alle gleichwertigen Wicklüngsabteilungen der Pole in Reihe oder nach Bedarf teilweise parallel geschaltet werden, oder es kann die den Gegenstand der Erfindung bildende Schaltung für jeden Pol getrennt ausgeführt werden: Eine »Wicklungsabteilung« im Sinne der vorliegenden Erfindung kann sich.auch über mehrere Nuten erstrecken. Besondere Vorteile bietet die Schaltung bei den Motoren mit Bürstenverstellung, bei denen die Bürstensätze gegeneinander verschoben werden, bei denen sich also die Stromverteilung am Ankerumfang in verhältnismäßig großen Grenzen ändert. Pa τ ε nt-Ansprüche:
1. Wicklungsanordnung für durch Bürstenverschiebung zu regelnde Wechselstrommaschinen, deren induktiv mit dem Anker gekuppelte Kompensationswicklung aus einzelnen in Reihe geschalteten Wicklungsabteilungen besteht und Spannung zugeführt erhält, dadurch gekennzeichnet, daß den Strömen in den einzelnen Wicklungsabteilungen eines Poles durch Ausgleichsverbindungen Gelegenheit gegeben wird, sich unabhängig voneinander auszubilden.
2. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den in Reihe, geschalteten Wicklungsabteilungen der Pole Ausgleichsverbindungen zu einem Transformator führen. '' ,
3. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei Motoren Verwendung findet, deren Bürstensätze zur Regelung gegeneinander .verschoben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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