DE266641C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266641C DE266641C DENDAT266641D DE266641DA DE266641C DE 266641 C DE266641 C DE 266641C DE NDAT266641 D DENDAT266641 D DE NDAT266641D DE 266641D A DE266641D A DE 266641DA DE 266641 C DE266641 C DE 266641C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- tumblers
- lock
- tenant
- open
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/08—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
- E05B35/12—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks
- E05B35/125—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks with changeable combination
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 266641 -KLASSE 6Ba. GRUPPE
in DORTMUND.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Ausbildung eines Safesschlosses, welches durch zwei
Schlüssel (Beamten- und Mieterschlüssel) geöffnet und durch einen Schlüssel (den Mieterschlüssel)
geschlossen werden kann. Das Schloß ist derart ausgebildet, daß bei geöffneter Tür
die Zuhaltungen des Mieterschlosses auf einen neuen Schlüssel eingestellt werden können.
Nach der Erfindung soll der Mieter, der das ίο Schließen des Schrankfaches allein bewirkt,
daran verhindert werden, die Schranktür unter Mitnahme seines Schlüssels geöffnet zu lassen.
Aus diesem Grunde ist eine Sperrung vorgesehen, welche ein Herausziehen des Mieterschlüssels bei
zurückgezogenem Riegel verhindert, und eine zweite Sperrung vorgesehen, welche ein Vorschieben
des Riegels bei offenstehender Tür verhindert. Damit das Mieterschloß für einen neuen Schlüssel umgestellt werden kann, ist die
Sperrung des Mieterschlüssels gegen Herausziehen mit der Sperrung der Zuhaltungen so
gekuppelt, daß beide Sperrungen gleichzeitig gelöst werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar mit je einem Einführungsschlitz für jeden Schlüssel.
In Fig. ι ist das Schloß nach Wegnahme des Deckels mit zurückgeschobenem Riegel
und in
Fig. 2 in der Verschlußstellung dargestellt.
Fig. 3 zeigt das Schloß mit dem Riegel nach Wegnahme der Zuhaltungen mit geöffnetem
Exzenter.
In Fig. 4 und 5 sind Querschnitte durch das Schloß nach der Linie A-B bzw. C-D der Fig. 1
wiedergegeben.
Die gezahnten Zuhaltungen (Scheiben) 1, die in gleicher Zahl mit den Schlüsselangriffen 2
angeordnet sind, drehen sich um einen Zapfen 3, der seinerseits exzentrisch auf einer drehbaren
Scheibe 4 sitzt, so daß er bei einer Drehung der Scheibe 4 durch einen in den Vierkant 5 einsetzbaren
Schlüssel verschoben werden kann. Der Schlüssel 5 kann nur von der inneren Seite
der Tür aus eingesetzt werden, die Scheibe 4 also nur bei geöffneter Tür gedreht werden. Die
Schlüsselangriffe 2 des Mieterschlosses besitzen keine Zuhaltungsschlitze für den Stift des Riegels
6, sondern übertragen in bekannter Weise ihre Schwingbewegung um den Drehpunkt 7
mittels der Zahnkränze 1' und 2' auf die eigentlichen Zuhaltungsscheiben 1, die ihrerseits die
Zuhaltungsschlitze 8 tragen, in welche der Stift 9 des Riegels bei der Öffnung des Schlosses
eintritt. Auf der Scheibe 4 befindet sich ebenfalls exzentrisch angelenkt ein Hebel 10, der in
einem Riegelausschnitt Führung findet und durch einen Nocken 11 verhindert, daß der
Schlüssel sich mit seinem Bart so einstellt, daß er bei der Offenlage des Riegels durch den Einführungsschlitz
herausgezogen werden kann. Dagegen läßt der Nocken 11 die Einführung des
Schlüssels auch in der Lage nach Fig. 2 (geschlossener Riegel) aus dem Grunde zu, weil die
beim Einführen des Schlüssels dem Nocken gegenüberstehende Barthälfte entsprechend abgesetzt
ist (aus der Zeichnung nicht ersichtlich). -
Erst wenn die Scheibe 4 gedreht und damit der Zapfen 3 und der Sperr hebel 10 zurückgezogen
wird, kann der Hebel 10 mit dem Nocken 11
in eine Aussparung 12 des Riegels hineinfallen und die Einstellung des Schlüsselbarts 13 in die
Flucht des Schlüsselloches freigeben. Wenn jetzt der Mieterschlüssel herausgezogen wird,
kann ein anderer Schlüssel eingeführt werden, der· die losen Zuhaltungen seinem Bart entsprechend
einstellt. Durch Zurückdrehen der Scheibe 4 werden die Schlüsselangri'ffe 2 von
den gezahnten Zuhaltungen 1 in der neuen Stellung gesichert, während der Sperrhebel
. 10, 11 aus der Aussparung 12 in die Sperrstellung
wieder zurückgleitet. Zur Sperrung des geöffneten Schlosses bei offenstehender Tür
greift ein um einen Dorn 16 schwingbarer, doppelarmiger Hebel 15 mit dem Arm 18 in einen
Ausschnitt 19 ein. Der Hebel tritt mit einem Kniestück 17 nach außen heraus, das beim
Zuwerfen auf einer schrägen Ebene aufläuft und den Hebel 18 auslöst.
Die Zuhaltungen 14 des Beamtenschlosses korrespondieren mit ihren zwischen den Haken
21 liegenden Schlitzen mit dem Riegelstift 22, wobei der Stift infolge der Abschrägungen an
den oberen Haken ohne Anheben der Zuhaltungen aus den Schlitzen heraustreten, aber
nicht wieder hineintreten kann. Die Mieterschlüssel 13 sind doppelbärtig, wobei der eine
Bart etwas gegen den anderen zurücktritt, damit dieser über den Sperrnocken 11 hinweggleiten
kann.
Das Schloß wird von einer gemeinschaftlichen Deckplatte 20 abgedeckt.
Der Gegenstand der Erfindung kann in entsprechender Weise auch bei Schlössern mit zwei
Schlüsseln und nur einem Schlüsseleinführungsschlitz Verwendung finden.
Claims (3)
1. Sicherheitsschloß mit Zuhaltungen und auf diese einwirkenden Schlüsselangriffen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen (1) auf einem verschiebbaren Stift angeordnet
sind, durch dessen Verschiebung der Eingriff der Zuhaltungen (1) in die
Schlüsselangriffe [2) hergestellt oder zwecks
Austausches der Schlüssel gelöst wird.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die volle Drehung des Schlüssels durch eine Sperrung (11) verhindert
wird, welche gleichzeitig mit der Trennung der Zuhaltungspaare außer Wirkung
gesetzt wird, so daß der Schlüssel nur dann bei offener. Tür herausgezogen werden
kann.
3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lagerstift (3) der Zuhaltungen (1) und der Sperrhebel (10, 11) auf einer drehbaren
Scheibe (4) exzentrisch angeordnet sind, so daß die Sperrung des Schlüssels und der Eingriff
der Zuhaltungspaare durch entsprechende Drehung der Scheibe (4) gleichzeitig bewirkt und gelöst werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266641C true DE266641C (de) |
Family
ID=523765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266641D Active DE266641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266641C (de) |
-
0
- DE DENDAT266641D patent/DE266641C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE266641C (de) | ||
| CH162691A (de) | Sicherheitsschloss. | |
| DE339166C (de) | Sicherheitsverriegelung an Tresortueren und sonstigen Wertbehaeltern | |
| DE260167C (de) | ||
| DE612259C (de) | Siecherheitsschloss mit drei hintereinanderliegenden Schluesselloechern | |
| DE34642C (de) | Sicherheitsschlofs mit Drehriegel | |
| DE202480C (de) | ||
| DE725690C (de) | Schloss, insbesondere fuer Haupt- und Nebenschluessel | |
| DE393521C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE369936C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE75881C (de) | Sicherung von Zifferscheiben an Kontroischlössern der unter 61395 geschützten Art | |
| AT146679B (de) | Selbsttätig schließendes Türschloß. | |
| DE327604C (de) | Von aussen durch einen doppelbaertigen Schluessel o. dgl. zu bedienende Vorrichtung zur Sicherung von Tueren | |
| DE643259C (de) | Zylinderschloss | |
| DE817262C (de) | Zylinderschloss | |
| DE160611C (de) | ||
| DE353990C (de) | Tuerversperrer mit Spielraum beim OEffnen der Tuer | |
| DE23567C (de) | Neuerung an Schlössern und Schlüsseln | |
| DE203781C (de) | ||
| CH668285A5 (de) | Schloss fuer justizvollzugsanstalten. | |
| DE303173C (de) | ||
| DE181439C (de) | ||
| DE85545C (de) | ||
| DE279176C (de) | ||
| DE637490C (de) | Schloss mit einem Zuhaltungssystem, das mit einem beliebigen Schluessel einer Schluesselreihe auf Schliesswirkung verstellt und nur mit demselben Schluessel geoeffnet werden kann |