DE266089C - - Google Patents

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DE266089C
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fuel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • F02M21/08Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for non-gaseous fuels
    • F02M21/10Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for non-gaseous fuels for fuels with low melting point, e.g. apparatus having heating means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266089 KLASSE 46c. GRUPPE
SCHNEIDER & CIE in LE CREUSOT,
Saöne-et-Loire, Frankr.
festen Brennstoffen arbeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1912 ab.
Die Motoren, welche mit festen schmelzbaren Brennstoffen, wie Naphtalin, betrieben werden, enthalten im allgemeinen einen Behälter, in welchem das Naphtalin durch die verlorene Wärme des Motors (Auspuffgase, Kühlwasser usw.) geschmolzen wird, und einen entsprechend vorgewärmten Vergaser, dem der Brennstoff im geschmolzenen Zustand zugeführt wird. Die Ingangsetzung kann entweder durch
ίο vorangehenden Betrieb mittels eines flüchtigen Brennstoffes (Benzin, Benzol) oder' mittels eines den Behälter und den Motor gleichzeitig vorwärmenden Brenners, erfolgen.
In den bekannten Vorrichtungen ist der Vergaser am unteren Teil des Schmelzbehälters angebracht und besitzt, wie alle bekannten Vergaser, einen durch einen Schwimmer geregelten, gleichbleibenden Brennstoff spiegel. Die Erfahrung zeigt, daß diese Anordnung folgende Ubelstände besitzt:
1. Der Schwimmer läßt die Besichtigung nur unter schwierigen Umständen zu, weil er in einer heißen Flüssigkeit wirkt, welche augenblicklich gerinnt, sobald man zur Besichtigung schreitet;
2. die Anordnung des Vergasers am unteren Teil des Schmelzbehälters macht ihn schwer zugänglich;
3. sind bei dieser Anordnung die Luftleitungen aufsteigend, welcher Umstand dem Fortreißen schlecht verdampfter Tröpfchen zu den Zylindern Hindernisse bietet.
Anstatt die Speisung des Vergasers aus dem Brennstoffbehälter durch Abfliessen des Brennstoffes infolge seiner eigenen Schwere erfolgen zu lassen, wird dieselbe nach der vorliegenden Erfindung mittels einer Hebepumpe erzielt, welche den Brennstoff aus dem Schmelzbehälter in ' ein mit einem Überlauf versehenes Gefäß fördert. Auf diese Weise kann die Spritzdüse verhältnismäßig hoch, z. B. an dem oberen Teil des Brennstoffbehälters und an einem leicht zugänglichen Punkte angeordnet werden. Das Antriebsgestänge der Hebepumpe setzt sich übrigens sofort beim Ingangsetzen des Motors, also wenn der Brennstoff noch nicht verflüssigt ist, in Bewegung. Dies wird durch Einschaltung eines nachgiebigen Organs in das Antriebsgestänge ermöglicht, so daß der Pumpenkolben bis zur Vollendung der Schmelzung unbeweglich stehenbleibt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der Anordnung für den Fall, daß der Brennstoff durch siedendes Kühlwasser geschmolzen wird.
Fig. ι zeigt einen zwischen zwei Zylindergruppen ausgeführten Querschnitt, welcher durch den Schmelzbehälter, die Pumpe und den Vergaser führt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt des Schmelzbehälters nach Linie A-A der Fig. 1.

Claims (2)

  1. Fig. 3 bis 5 zeigen in verschiedenen Lagen den nachgiebigen Teil des Antriebsgestänges für die Pumpe.
    α bezeichnet den Behälter für das Naphtalin oder einen anderen festen Brennstoff; der, Behälter ist in einer zweiteiligen Umhüllung b, c angeordnet, welche das Kühlwasser enthält und mit den Mänteln der Zylinder d am unteren Teil durch die Leitungen e
    ίο und an dem oberen Teil durch ein Gehäuse f in Verbindung steht, welche den Vergaser mit allen Zubehörteilen einschließt. Der Brennstoff wird durch das Füllrohr g dem Behälter α zugeführt. Der beim Sieden des Wassers entstehende Dampf entweicht durch das Rohr h. Das Gehäuse f umschließt auch die Säugleituug für das Explosionsgemisch, welches auf die Weise entsprechend vorgewärmt wird. Es bezeichnet j einen Sammelkanal für die Auspuffgase; k ist eine Heißluftleitung, welche sich in zwei Zweigleitungen k1, A2 auflöst und auf diese Weise den Vergaser mit Haupt- und Zusatzluft speist.
    Die Spritzdüse m mündet in die Hauptluftleitung k1 und erhält den Brennstoff aus einer Pfanne n, welche außerhalb und oberhalb des Schmelzbehälters am oberen Teil des Wassermantels b angeordnet ist. Diese Pfanne wird durch eine vom Motor aus angetriebene Pumpe gespeist. Die Pfanne η ist mit einer Uberlaufwandung n1 versehen, über welche der Brennstoffüberschuß nach einem Schacht 0 abfließt. Letzterer trägt an seinem unteren Ende einen Siebboden o1, durch den der Brennstoff nach dem Behälter α zurückgelangt. Vorzugsweise wird ein Teil der Längswandung des Schachtes durch das Kühlwasser bespült, damit im Schacht eine möglichst hohe Temperatur aufrechterhalten wird. Im Schacht 0 ist ein Pumpenzylinder p angeordnet, welcher am Boden ein Saugventil q trägt. Im Pumpenzylinder bewegt sich ein hohler Ventilkolben r mit dem Ventil s auf und nieder. Der Kolben wird durch den Motor mittels eines geeigneten Gestänges angetrieben, welches beispielsweise aus einer Stange t, einem Doppelhebel u, einer Stange ν und einer Kurbel w oder einem auf die Welle χ aufgekeilten Exzenter bestehen kann, y bezeichnet das Ventil für die Zufuhr der Zusatzluft; ζ ist ein Dreiwegehahn, welcher die Ingangsetzung der Maschine mittels des Benzinvergasers 1 gestattet. Zur Regelung der Geschwindigkeit dient in üblicher Weise eine Drosselklappe 2.
    Das Antriebsgestänge kann sich sofort beim Anlassen der Maschine in Bewegung setzen, d. h. bevor der feste Brennstoff zum Schmelzen gekommen ist, und zwar durch Einschaltung eines nachgiebigen Organs in das Gestänge t, u, v, w, x. Bei dem Ausführungsbeispiel kann sich die Stange υ verlängern bzw. verkürzen; zu diesem Zweck ist sie in zwei teleskopartig ineinandergreifende Teile ν und v1 zerlegt, zwischen denen eine Feder v2 und zwei Stützringe D3 und v* angeordnet sind. Diese Ringe können auf der Stange 0 zwischen zwei Widerlagern 3 und 4 und in der Hülse v1 zwischen zwei Widerlagern 5 und 6 gleiten.
    Unter gewöhnlichen Umständen, wenn der Brennstoff geschmolzen ist und der Kolben frei dem Antrieb folgt, nehmen die Organe die Lage der Fig. 3 ein. Beim Ingangsetzen und sowie sich ein Hindernis dem freien Lauf des Kolbens entgegensetzt, erfolgt eine relative Bewegung der Hülse v1 gegenüber der Stange v, also eine Verkürzung oder eine Verlängerung der Gesamtlänge der Hülse v1 (Fig. 4 bzw. 5), wobei stets die Feder v2, welche die Organe fortwährend in die Lage der Fig. 3 zurückzubringen strebt, eine Zusammendrückung erfährt.
    Der durch das Kolbenspiel gehobene flüssige Brennstoff ergießt sich durch den Ausgußschnabel 7 in die Pfanne n, in welche das Saugrohr der Spritzdüse m taucht.
    Wie ersichtlich, wird durch die beschriebene Anordnung der Spritzdüse jedes aufsteigende Element in den Verteilungsleitungen des Explosionsgemisches vermieden, so daß die Brennstofftröpfchen in den Vergaser nicht zurückfallen können; damit ist also die Sicherheit gegeben, daß jedes nicht verdampfte Teilchen der Brennstoffladung nach dem Zylinder fortgerissen wird.
    Selbstverständlich kann die beschriebene Speisevorrichtung ebenfalls in den Fällen angewandt werden, wo der Brennstoff mit den Auspuffgasen geschmolzen wird. Das in die Übersetzung des Pumpenantriebes eingeschaltete nachgiebige Organ kann nach Belieben geändert werden; es könnte beispielsweise durch einen kuppelbaren Hebel ersetzt werden bzw. durch eine Vorrichtung, welche die Kurbel bei einem Widerstand seitens des Kolbens automatisch entkuppeln würde. 105'
    Pate ν τ-Α ν Sprüche:
    i. Speisevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, welche mit Naphtalin oder anderen festen Brennstoffen arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff aus dem Schmelzbehälter (a) mittels einer durch den Motor angetriebenen Pumpe zu einem die Spritzdüse fm) speisenden Überlaufbehälter (n) gefördert wird, welch letzterer höher als die Drosselklappe (2) und das Einlaßventil angeordnet ist, so daß sich das Brennstoffgemisch auf dem Weg von der Spritzdüse zu dem Zylinderkopf stets in absteigender Richtung bewegt.
  2. 2. Ausführungsform der Speisevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Antriebsgestänge der Brennstoffpumpe ein elastisches Zwischenglied (V, v3, v*) von solcher Ausbildung eingefügt ist, daß das Gestänge sowohl in der Zug- als auch der Druckrichtung elastisch wirkt, solange der Brennstoff noch nicht geschmolzen ist, dagegen als starres Kraftübertragungsmittel wirkt, sobald der Pumpenkolben keinen Widerstand mehr findet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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