DE199205C - - Google Patents
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- DE199205C DE199205C DENDAT199205D DE199205DA DE199205C DE 199205 C DE199205 C DE 199205C DE NDAT199205 D DENDAT199205 D DE NDAT199205D DE 199205D A DE199205D A DE 199205DA DE 199205 C DE199205 C DE 199205C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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- F01P3/20—Cooling circuits not specific to a single part of engine or machine
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02M21/08—Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for non-gaseous fuels
- F02M21/10—Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for non-gaseous fuels for fuels with low melting point, e.g. apparatus having heating means
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man hat bereits vorgeschlagen, Verbrennungskraftmaschinen mit festen Brennstoffen,
wie Naphtalin, zu betreiben, indem man dieselben durch die Wärme der Auspuffgase verflussigt.
Dieses Verfahren hat sich nicht bewährt, denn einesteils wird infolge Niederschlagens
der in den Ausströmgasen enthaltenen Ruß- und Schmutzteilchen an den Heizflächen
die Wärmeübertragung immer ungünstiger, sofern nicht eine häufige Reinigung der betreffenden Flächen vorgenommen wird;
andernteils sind die Auspuffgase für die in Betracht kommenden Brennstoffe zu heiß und
bringen den flüssigen Brennstoff im Schmelzgefäß leicht zur Verdampfung, wodurch ein
Brennstoffverlust entsteht. Auch die Explosionsgefahr und die Gesundheitsschädlichkeit
dieser Dämpfe und Belästigung durch dieselben sind Gründe, aus denen die Verdampfung
des flüssigen Brennstoffes unbedingt vermieden werden muß.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Vorrichtung zum Schmelzen der obenbezeichneten
flüssigen Brennstoffe ist im Gegensatz hierzu durchaus geeignet für den zu erstrebenden
Zweck. Da es sich hierbei stets um Körper handelt, die unter der Siedetemperatur
des Wassers schmelzen, aber nicht verdampfen, jedoch unterhalb der Auspufftemperatur
verdampfen, soll hierbei das siedende Kühlwasser zur Verdampfung benutzt werden.
Die Vorrichtung besteht demnach in einem Schmelzbehälter, der von siedendem Kühldes
Motors oder dessen Dampf
wasser
geben ist. Die Beheizung des festen Brenn-Stoffes (Naphtalin) mit dem Dampf des siedenden
Kühlwassers bewirkt die Aufrechterhaltung einer nahezu gleichbleibenden Temperatur;
diese kann nur zwischen dem Schmelzpunkt des Körpers und dem Siedepunkt des Wassers, bei Naphtalin also zwischen yy°
und ioo° schwanken. Sie sichert ferner den Körper vor dem Verdampfen, da die Verdampfungstemperatur
der in Betracht kommenden Körper wesentlich höher als ioo° liegt, bei Naphtalin nämlich auf 216 bis 2180.
Irgendwelche Aufmerksamkeit oder Einregulierung der Schmelzvorrichtung seitens des
Maschinenwärters fällt somit weg.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung an Hand eines Motors
mit Verdampfungskühlung schematisch veranschaulicht.
Der Zylinder ist in der üblichen Weise von einem das Kühlwasser aufnehmenden Gefäß a.
umgeben. Der hier sich bildende Wasserdampf wird durch Rohr b dem den Brennstoff
enthaltenden Behälter c zugeführt. Dieser Behälter' c wird vorteilhaft doppelwandig ausgeführt
und der Dampf in den Raum zwisehen den beiden Wänden eingeleitet.
Um möglichst viel Wärme auf den Brennstoff zu übertragen, empfiehlt sich, die wärmeübertragenden
Flächen möglichst groß zu gestalten, was z. B. dadurch geschehen kann, daß der den Brennstoff aufnehmende Raum
in der dargestellten Weise von einer Anzahl Röhren durchzogen ist. Der flüssige Brenn-
12. Auflage, ausgegeben am io. Juli igoS.)
Claims (1)
- Stoff wird aus dem Behälter c durch Leitung d einem Zerstäuber oder Vergaser bekannter Konstruktion zugeführt. Dieser Vergaser besteht im dargestellten Beispiel aus einem Schwimmergehäuse e und einer damit in Verbindung stehenden Brause /, welche in die zum Einströmventil g des Motors führende Luftleitung h eingebaut ist. Um ein Erstarren des Brennstoffes auf dem Wegeίο vom Behälter c bis zum Einströmventil g zu verhindern, wird sowohl die Leitung d wie auch der ganze. Zerstäuber oder Vergaser von einem Dampfmantel umgeben. Zu diesem Zweck ist vorteilhaft der Vergaser in ein Gehäuse i eingebaut und die Leitung d von einem Rohr k umgeben. Der Dampf aus dem Behälter c wird alsdann durch Rohr k in das Gehäuse i eingeführt und entweicht aus letzterem durch das Rohr /.Um ein Erstarren des Brennstoffes auf dem Wege von der Brause f bis zum Einlaßventil g mit Sicherheit zu vermeiden, ist es angezeigt, auch die Luft vorzuwärmen, was in der dargestellten Weise mit Hilfe der Ausströmgase geschehen kann.Da beim Anlassen der Maschine nach längerer Betriebspause noch kein Dampf im Gefäß α vorhanden ist und demzufolge auch im Behälter c noch kein flüssiger Brennstoff sich befindet, so müssen diese Teile natürlich zuerst mit einer äußeren Wärmequelle beheizt werden, oder es muß das Anlassen mit Hilfe eines anderen Brennstoffes, z. B. Benzin, Benzol u. dgl., erfolgen, und zwar muß mit diesem Aushilfsbrennstoff so lange gearbeitet werden, bis im Gefäß α genügend Dampf erzeugt wird und im Behälter c genügend flüssiger Brennstoff vorhanden ist. Sobald dieser Zustand erreicht ist, wird der Aushilfsbrennstoff abgestellt und auf den eigentlichen Betriebsstoff umgeschaltet. Solches läßt sich auf einfache Weise dadurch bewerkstelligen, daß in die vom Schwimmergehäuse e zur Brause / führende Leitung ein Dreiweghahn m eingebaut ist, welcher in einer Stellung den Aushilfsbrennstoff und in der zweiten Stellung den Betriebsbrennstoff zur Brause/ leitet. In einer dritten Stellung wird gar kein Brennstoff der Brause / zugeführt.Wenn der Aushilfsbrennstoff in der dargestellten Weise unter Mitbenutzung derselben Leitung und Brause eingeführt wird, so muß natürlich dafür gesorgt werden, daß diese Teile beim Ingangsetzen frei von erstarrtem Brennstoff sind. Zu diesem Zweck ist es empfehlenswert, den Aushilfsbrennstoff nicht nur zum Anlassen, sondern auch gegen Schluß des Betriebes zu benutzen.Nicht unbedingt notwendig ist, daß der Behälter c von Dampf aus dem Gefäß a beheizt wird, es kann vielmehr auch der Behälter c in das Gefäß α eingebaut sein, und zwar derart, daß die Beheizung von dem darin befindlichen heißen Wasser oder Dampf erfolgt.Pa ten τ- Anspruch:Vorrichtung zum Schmelzen bestimmter, zum Betriebe von Verbrennungskraftmaschinen dienender fester Brennstoffe, die unterhalb der Siedetemperatur des Wassers schmelzen und. unterhalb der Auspufftemperatur sieden, gekennzeichnet durch ein den Brennstoffbehälter umgebendes Gefäß, das von siedendem Kühlwasser des Motors oder dem daraus entwickelten Dampf durchströmt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199205C true DE199205C (de) |
Family
ID=461942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199205C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2420325A (en) * | 1942-10-07 | 1947-05-13 | Nettel Frederick | Method and means for operating internal-combustion engines |
| US2439748A (en) * | 1944-08-05 | 1948-04-13 | Nettel Frederick | Heat engine |
-
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2420325A (en) * | 1942-10-07 | 1947-05-13 | Nettel Frederick | Method and means for operating internal-combustion engines |
| US2439748A (en) * | 1944-08-05 | 1948-04-13 | Nettel Frederick | Heat engine |
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