DE266014C - - Google Patents

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DE266014C
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DENDAT266014D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung ist ein Trockenverfahren, welches bei Trockeneinrichtungen, z. B. bei Mulden- und Trommeltrocknern, mit Flächenbeheizung und Vor- und Fertigtrockenraum für Stoffe, welche während der Vortrocknung die Heizflächen der Trockeneinrichtung verschmieren und während der Fertigtrocknung Staub entwickeln, angewendet wird.
Durch Anwendung des neuen Trockenverfahrens soll ein Verschmieren der Heizflächen und ein Verstauben von Trockengut vermieden werden, indem das nasse Trockengut vor dem Eintritt in die Trockenvorrichtung durch Heißluft und Trockengutstaub oder durch Heißluft, Trockengutstaub und getrocknetes Gut, vorgetrocknet wird. Letztere Vortrocknung erfolgt in einem in die Trockenvorrichtung mündenden Beschickungsbehälter G.
Die Arbeitsweise einer Trockenvorrichtung nach dem neuen Trockenverfahren ist folgende: Die Trockenluft wird von einem Ventilator H durch die Trockenvorrichtung, und zwar durch den Vor- und Fertigtrockenraum T und U gesogen, wobei der Trockengutstaub, welcher sich etwa im Fertigtrockner T entwickelt hat, von der Trockenluft mitgerissen wird. Das Gemisch von Trockengutstaub und Trockenluft wird dann von einem Ventilator in einen in die Trockenvorrichtung mündenden Beschickungsbehälter G geblasen und dort mit dem nassen, in die Trockenvorrichtung eintretenden Trockengut in Berührung gebracht. In dem Behälter schlägt sich der Trockengutstaub an dem nassen Trockengut nieder und der Staub sowohl als auch die Trockenluft üben auf das nasse Trockengut eine Vortrocknung aus. Durch letztere Vortrocknung wird einesteils der Trockengutstaub zurückgewonnen, andernteils dem nassen Trockengut die Klebfähigkeit genommen.
In den Fällen, wo die Staubentwickelung im Fertigtrockner T eine geringe ist, oder das zu trocknende Gut überhaupt im Fertigtrockner T keinen Staub entwickelt, wird dem Luftstrom absichtlich getrocknete, nicht staubende Trockenware zugeführt und in dem erwähnten Behälter ebenfalls zur Vortrocknung des nassen Frischgutes verwendet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Trockenverfahren für Trockenvorrichtungen mit Flächenbeheizung und Vor- und Fertigtrockner, bei denen ein Trockenluftstrom mittels eines Ventilators durch den Fertigtrockenraum gesogen wird und hierbei den entwickelten Trockengutstaub aus dem Fertigtrockner mitreißt, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenluft und der mitgerissene Trockengutstaub gemeinsam von einem Ventilator durch ein Rohr in einen in den Vortrockner des Trockners mündenden Beschickungsbehälter geblasen und dort mit dem nassen in den Vortrockner eintretenden Trockengut in Berührung gebracht werden.
2. Trockenverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Trockenluftstrom vor seinem Eintritt in den Beschickungsbehälter trockenes, nicht staubendes Trockengut zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740233C (de) * 1936-07-01 1943-10-15 Franz Herglotz Verfahren zur Aufbereitung von ueberfeuchter Rohbraunkohle
DE1113666B (de) * 1956-03-10 1961-09-07 Bayer Ag Wirbelbetttrocknungsverfahren fuer kristallwasserhaltige Metallsalze

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740233C (de) * 1936-07-01 1943-10-15 Franz Herglotz Verfahren zur Aufbereitung von ueberfeuchter Rohbraunkohle
DE1113666B (de) * 1956-03-10 1961-09-07 Bayer Ag Wirbelbetttrocknungsverfahren fuer kristallwasserhaltige Metallsalze

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