DE2652763C2 - Verfahren zum Befestigen von zumindest einer aus einem Drahtstück bestehenden Irisklammer in einer künstlichen intraokularen Linse - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von zumindest einer aus einem Drahtstück bestehenden Irisklammer in einer künstlichen intraokularen Linse

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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen von zumindest einer aas einem Draht stück bestehenden Irisklammer in einer künstlichen intraokularen Linse nach dem Gattungsbegriff von Anspruch 1.
Ein Verfahren dieser Art ist Gegenstand der älteren deutschen Patentanmeldung P 26 39 419.4. Dabei wird an das in Bohrungen der Linse einzusetzende Ende der Irisklammer mittels eines Schmelzvorganges eine Verdickung angeformt, welche unter Erzeugung eines kaiten Flusses in dem die Bohrungen umgebenden Linsenmaterial in den Linsenkörper hineingezogen oder hineingestoßen wird.
Aus der DE-OS 25 04 450 sind Irisklammern bekannt, deren Enden in den Linsenkörper durchsetzende Bohrungen eingeführt sind, wobei die Befestigung der Irisklammer durch Anschmelzen oder Anstauchen der durch den Linsenkörper gesteckten Klammerenden erfolgt.
Ferner ist in der DE-OS 25 10099 eine künstliche intraokulare Linse vorgeschlagen, deren Irisklammern in vorgeformte Öffnungen des Linsenkörpers eingeführt sind. Das Herausziehen der Irisklammern wird mittels einer am Ende der Irisklammer angeformten verbreiterten Basis, mittels eines Klebemittels oder durch Einkapselung der Klammerenden während des Formpressens der Linse verhindert.
Diese bekannten Befestigungsverfahren sind entweder sehr umständlich oder bieten der Irisklammer kei-
nen ausreichend sicheren Sitz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vereinfachtes Verfahren zum sicheren Befestigen von Irisklammern mittels eines Passitzes in der Linse anzugeben.
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 aufgeführten Maßnahmen gelöst Mit Hilfe dieses Befestigungsverfahrens, bei dem ein Einfädelten des die Irisklammer bildenden Drahtstückes einen wesehdich verkleinerten Durchmesser aufweist und bei welchem demzufolge relativ große Durchmesserdifferenzen zwischen den Ausgangsdurchmessern des Drahtstückes und der Befestigungsbohrung vorgesehen werden können, läßt sich ohne Anwendung einer besonders engen Tolerierung der besagten Durchmessergrößen ein sehr sicherer Passitz der Irisklammer im Linsenkörper erreichen.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung, worin im folgenden anhand der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele erörtert werden. Dabei zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Irisklammer in situ,
Fig.2 einen Schnitt durch den Linsenkörper der in F i g. 1 dargestellten Linse,
Fig.3 und 4 ein zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Irisklammer verwendbares Drahtstück in verschiedenen FertiguRgsstadien,
Fig.5-9 eine Darstellung der erfindungsgemäßen Verfahrensschritte, und die
Fig. 10—15 verschiedene, mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens herstellbare intraokulare Linsen.
F i g. 1 zeigt eine in ein menschliches A*uge eingesetzte intraokulare Linse 10, welche einen Linsenkörper 12 und ein Paar hinterer, der Befestigung der künstlichen Linse im Inneren des Auges dienende Irisklammern 14 aufweist Diese Form des Pseudophakos, welche hier lediglich zur beispielsweisen Erläuterung wiedergegeben ist, wird im allgemeinen als eine »iridokapsulare Linse« oder »ZweischlaufenJinse« ,bezeichnet Ihre Befestigung erfolgt in dem iridokapsularen Spalt im wesentlichen wie in der F i g. 1 gezeigt
Der Linsenkörper 12 ist aus einem biologisch inerten Material gefertigt, welches Körperflüssigkeiten nicht absorbiert, und welches nach der Implantation durch den menschlichen Körper gut toleriert wird. Beispiele für entsprechende Materialien sind ophthalmische Gläser, die frei von toxischen und/oder radioaktiven Bestandteilen sind, sowie Methylmethacrylat-Kunststoffe, wie sie allgemein unter den Handelsbezeichnungen »Lucite« und »Plexiglas« bekannt sind, oder aber biologisch neutrale, chemisch reine Polymethylmethacrylate und biologisch inerte Polymere.
Die Irisklammern 14, die von Drahtschlaufen gebildet werden, deren gegenüberliegende Enden am Linsenkörper 12 befestigt sind, sind zwecks Vermeiden einer Reizung und/oder Zurückweisung durch den menschlichen Körper aus einem biologisch inerten Material, wie Platin, Titan, Tantal oder einem extrudierten Polyamid, wie Nylon, oder aus einem der weiter oben angegebenen Kunststoffe und Kombinationen derselben hergestellt.
Soweit im Zusammenhang mit den Irisklammern 14 im folgenden der Ausdruck »Draht« bzw. »Drahtstück« verwendet wird, soll dieser Ausdruck auch Stränge, Streifen, Stäbe oder Fasern aus einem biologisch inerten Material einschließen, unabhängig davon, ob sie aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die erfindungsgemäße Arbeitsweise zum Befestigen
der Klammern 14 am Linsenkörper 12 ist in den F i g. 3 bis 8 wiedergegeben, wobei folgende Arbeitsschritte vorliegen:
Der Linsenkörper 12 wird zunächst mit Bohrungen 18 von einer vorherbestimmten Durchmessergröße d versehen (siehe Figur 2). Jede Irisklammer 14 besteht aus einem Drahtstück 20 (siehe F i g. 3), welches eine vorgewählte Länge aufweist, z. B. 25 mm oder eine entsprechende Länge, die ausreichend ist, um die nach Abschluß der Schlaufenbildung angestrebte Abmessung der Irisklammer 14 zu erzielen. Wie bereits erwähnt, kann das Drahtstück 20 aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die Durchmessergröße d\ des Drahtstückes 20 wird so gewählt, daß sie größer als die Durchmesserabmessung c/der Bohrungen 18 ist, und zwar in einem derartigen Ausmaß, daß bei einem sich anschließenden Hindurchdrücken durch die Bohrungen 18 ein Festsitz im Linsenkörper 12 ausgebildet wird, von dem sicher ist, daß er unverrückbar ist, d. h. sich während der zu erwartenden Lebensdauer der künstlichen Linse 10 nicht löst !Beispiele für Durchmessergrößen der Bohrungen 18 und des Drahtstückes 20 belaufen sich auf 0,1O mm bzw. 0,13 mm. Weitere Bohrungs- und Drahtgrößen und/ oder Größenunterschiede können natürlich unter Anpassung an spezielle Erfordernisse gewählt werden. Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf die vorstehend angegebenen Dimensionsangaben beschränkt, welche lediglich zum Zwecke der Erläuterung gegeben werden.
Die beiden Enden des Drahtstückes 20 werden unter Ausbilden von Einfädelteilen 22 auf eine Durchmesserdimension 02 verringert. Dies kann dadurch bewerkstelligt werden, daß das in seiner Durchmesserabmessung zu verringernde Drahtstück in ein geeignetes Ätzmedium, wie z. B. verdünnte Chlorwasserstoffsäure oder andere Säuren, solange eingetaucht wird, daß ein Herunterätzen auf die angestrebte verringerte Durchrnessergröße erfolgt, oder indem ein Herunterwalzen oder Herunterziehen des entsprechenden Teils erfolgt Ggf. kann der Draht erhitzt werden, um so die Größenverringerung zu erleichtern. Eine beispielsweise Durchmessergröße dz für das Einfädelteil 22 kann sich auf 0,08 mm, bzw. eine Verringerung von angenähert 0,05 ram, ausgehend von der ursprünglichen beispielsweisen Drahtgröße von 0,13 mm, belaufen. In jedem Fall ist die Durchmessergröße des Einfädelteils 22 so gewählt, daß ein Einfädeln in die Bohrungen 18 leicht erfolgen kann, so daß das folgende Teil größeren Durchmessers des Drahtstückes 20 in die Bohrungen 18 unter Ausbilden eines Festsitzes eingeführt werden kann. Die Einfädelteile 22 können von den Durchmessern d\ zu den Durchmessern c/2, wie in F i g. 4 gezeigt, einheitlich verjüngt verlaufen, oder es kann eine Verjüngung lediglich in einer Übergangszone benachbart zu dem größeren Durchmesser d\ vorliegen. Die erzwungene Anpassung der Drähte 20 wird wie folgt bewerkstelligt:
Unter Bezugnahme, insbesondere auf die F i g. 5, wird eine Irisklammer 14 am Linsenkörper 12 dadurch angebracht, daß die verjüngt zulaufenden Einfädelteile 22 des Drahtstückes 20 durch die Bohrungen 18 bis zu einer Stelle an den Einfädelteüen geführt werden, wo ein Passitz im Inneren der Bohrungen 18 auftritt. Nachdem der Linsenkörper 12 durch eine Unterlage bzw. einen Amboß 24 abgestützt ist, werden die Einfädelteile 22 ergriffen (z. B. mit einer Zange 26) und das Teil mit dem größeren Durchmesser des Drahtstückes 20 wird vorzugsweise vollständig durch die Bohrungen 18 in dem Ausmaß gezogen, wie es z. B. in der F i g. 6 wieder-
10
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20
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30
35 gegeben ist Es versteht sich jedoch, daß dieser Arbeitsgang auch dadurch bewerkstelligt werden kann, daß die ergriffenen Enden der Einfädelteile 22 stationär gehalten und die Linse 12 mit dem Amboß 24 über das Teil größeren Durchmessers des Drahtstückes gedrückt wird. In jedem Fall kann ein schlaufenbildender Dorn 28 angewandt werden, wenn sich dies als zweckmäßig erweist, um die abschließende Konfiguration der Biegung 30 der sich ergebenden Irisklammer 14 auszubilden.
Nachdem in dieser Weise das Drahtstück 20 bzw. die Irisklammer 14 am Linsenkörper 12 unter Ausbilden eines Festsitzes in den Bohrungen 18 befestigt worden ist, werden die Einfädelteile 22 an geeigneten Stellen abgetrennt Die gestrichelte Linie 32 in der F i g. 7 und das bereits abgetrennte Einfädelteil 22' zeigen geeignete Abtrennstellen.
Um eine Irritation des Inneren des Auges 16 durch hervorstehende Enden des Drahtstückes 20 zu vermeiden, können diese Enden in die Bohrungen 18 des Linsenkörpers 12 zurückgeführt werden, entweder indem die besagten Enden in dem Linsenk->.per 12 zurückgezogen werden, oder indem die Enden 34 mit einem geeigneten Dorn 36 oder mit einem anderen Werkzeug teilweise in die Bohrungen 18 zurückgetrieben werden.
Eine zweite ähnliche Irisklammer 14 kann in ähnlicher Weise am Linsenkörper 12 zur Fertigstellung der künstlichen Linse 10 angebracht werden.
Nachdem in dieser Weise die Irisklammern 14 am Linsenkörper 12 unter Ausbilden eines Festsitzes der Drahtstücke 20 dauerhaft in den Bohrungen 18 befestigt worden sind, ist lediglich noch eine Verformung der Iriskjammern durch Biegen in eine entsprechende seitliche und geringfügig nach hinten ausgerichtete Richtung durchzuführen, wie dies in der F i g. 9 durch die gestrichelten Linien 14' wiedergegeben ist.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind in den Fig. 10 bis 12 weitere Beispiele von mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens herstellbaren künstlichen Linsen gezeigt
In F i g. 10 ist eine künstliche Linse 10 wiedergegeben, die ein Paar vorderer Irisklammern 14a und ein Paar hinterer Irisklammern 14 aufweist, weiche beide am Linsenkörper in der Weise befestigt werden können, wie es weiter oben bezüglich der Irisklamrnern i4 erläutert worden ist
Gemäß F i g. 11 ist eine künstliche Linse 10 mit einem Paar hinterer Irisklammern 14 für das Einsetzen in den iridokapsularen Spalt versehen und weist zusätzlich eine Drahtklammer 146 auf. Die Irisklammern 14 und 146 können an dem Linsenkörper der künstlichen Linse 10 in erfindungsgemäßer Weise befestigt werden. Bei der Benutzung erstreckt sich die Drahtklammer 14b nach vorne zur Iris eines Empfängerauges, wird durch eine IHdel.'iomie hindurchgeführt und wird an der benachbarten hinteren Irisklammer 14 befestigt. Solche Drahtklammern sind besonderen Biegebeansprucht«ngen ausgesetzt
Ein weiteres Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes geht aus F i g. 12 hervor, gemäß welcher eine künstliche Linse 10 hintere Irisklammern 14 aufweist, die die übliche Konfiguration von Schlaufen besitzen, sowie vordere Irisklammern 14c; welche die Konfiguration einer Strebe aufweisen. Das Verankern dieser hinteren und vorderen Irisklammern an der Linse 10 kann in der erfindungsgemäßen Weise erfolgen, wodurch sowohl der Chirurg als auch der Patient sicher sein können, daß ein unbeabsichtigtes Lockern oder Lösen der Irisklammern ausgeschlossen ist.
zo
Die F i g. 13,14 und 15 geben Beispiele für die Anwendung des EiTindungsgegenstandes im Zusammenhang mit der Anbringung vorderer Irisklammern 14a an einer Linsenkante wieder. Dabei weist die künstliche Linse 10 die üblichen hinteren Irisklammern 14 (siehe F i g. 13 s und 14) auf, die in der üblichen, weiter oben beschriebenen Weise befestigt sind. Der Linsenkörper ist hierzu mit einem Paar sich schneidender Sehnenöffnungen 18a, i8b und 18c; i8d an jeder der diametral gegenüberliegenden Seiten versehen (siehe F i g. 15). to
Die für das Ausbilden der gegenüberliegend zueinander angeordneten vorderen Irisklammern angewandten Drahtstücke 20 und (siehe F i g. 15) der künstlichen Linse 10 werden zunächst mit verjüngt zulaufenden Einfädelteilen 22 an jedem ihrer gegenüberliegenden Enden versehen. Die Einfädelteile 22 weisen eine derartige Größe und Länge auf, daß sie leicht in die öffnungen 18a bis 18c/ ein- und durch sie hindurchgeführt werden können. Sodann werden die Einfädelteile ergriffen und soweit gezogen, daß die Teile der Drahtstücke 20 mit ihrem größten Durchmesser unter Ausbilden des angestrebten Festsitzes in den entsprechenden öffnungen liegen. Die verjüngt zulaufenden Teile 22 werden sodann, z. B. an der Linie 34 (siehe Fig. 15), abgetrennt. Sodann werden die Drahtstücke 20 in die Bohrungen zurückgezogen, so daß die abgetrennten Drahtenden vertieft liegen.
Nachdem in dieser Weise jedes der gegenüberliegenden Enden der Irisklammern 14a im Inneren des Linsenkörpers der künstlichen Linse 10 befestigt worden ist, können die Irisklammern durch Biegen an ihren jeweiligen Eintrittsstellen in den Linsenkörper abschließend verformt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Befestigen von zumindest einer aus einem Drahtstück (20) bestehenden Irisklammer (14) in einer künstlichen intraokularen linse (10), bei dem der Linsenkörper (12) mit durchsetzenden Bohrungen (18) versehen wird, durch die die Drahtstükke eingefädelt und in den Bohrungen im Passitz festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bohrung (18) mit einem kleineren Durchmesser ausgeführt wird als der Durchmesser des in der Bohrung festzuhaltenden Bereiches des Drahtstückes (20),
daß das Drahtstück (20), angrenzend an den in der jeweiligen Bohrung (18) festzuhaltenden Bereich, endseitig mit einem sich verjüngenden Einfädelteil (22) versehen wird, daß nach einem Durchschieben des Einfädelteils (22) durch die Bohrung (18) das Drahtstück (20) an dem Einfädelteil (22) ergriffen und soweit, in die Bohrung (18) eingezogen wird, bis der Passite mit der Wandung der Bohrung gebildet ist, und
daß anschließend der frei über die Linse vorstehende Bereich (22') des Einfädelteils abgetrennt wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtstück (20) nach dem Abschneiden des Einfädelteils (22) soweit in die Linse (10) zurückgezogen wird, bis das freie Ende (34) vertieft in der Bohrung (18) liegt
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dati das Drahtstück (20) nach dem Abschneiden des Einfädeiteiis (2?/ mittels eines Domes (36) in die Linse (10) zurückgeschlagen wird, bis das freie Ende (34) vertieft in der Bt rrung (18) liegt
DE2652763A 1975-12-08 1976-11-16 Verfahren zum Befestigen von zumindest einer aus einem Drahtstück bestehenden Irisklammer in einer künstlichen intraokularen Linse Expired DE2652763C2 (de)

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