DE26464C - Gewichts-Regulatoren für Schleudermaschinen - Google Patents

Gewichts-Regulatoren für Schleudermaschinen

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DE26464C
DE26464C DENDAT26464D DE26464DA DE26464C DE 26464 C DE26464 C DE 26464C DE NDAT26464 D DENDAT26464 D DE NDAT26464D DE 26464D A DE26464D A DE 26464DA DE 26464 C DE26464 C DE 26464C
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DE
Germany
Prior art keywords
boiler
weights
centrifugal
rings
weight regulators
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Application number
DENDAT26464D
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English (en)
Original Assignee
C. H. WEISBACH in Chemnitz
Publication of DE26464C publication Critical patent/DE26464C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/14Balancing rotary bowls ; Schrappers

Landscapes

  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zum Ausgleich ungleichmäfsig belasteter, elastisch gelagerter Schleudermaschinenkessel dienten bisher Gewichtsregulatoren:
a) bestehend aus eisernen Ringen, die, im Innern des Kessels um die Achse drehbar, auf Scheiben gleitend, sich entgegen dem Schwergewichte im Schleuderkessel excentrisch zur Kesselachse einstellten und so den Ausgleich bewirkten;
b) bestehend aus fest und centrisch an dem Schleuderkessel befestigten Röhren und cylindrischen Gefafsen, enthaltend Quecksilber oder irgend eine andere schwere Flüssigkeit, welche sich in den Gefafsen oder Röhren, dem etwaigen Schwergewicht im Kessel diametral entgegen, einstellte und so das Gleichgewicht herstellte.
Die in Fig. 1 bis 4 dargestellten Gewichtsregulatoren bestehen im wesentlichen aus einzelnen, centrisch um die Schleuderkesselachse drehbaren Gewichten oder Röhren mit Quecksilberfüllung, welche auf fest mit dem Schleuderkessel verbundenen horizontalen Bahnen gleiten.
Fig. ι stellt einen Regulator dar, bei dem die Gewichte ^1 ä2 auf zwei über einander liegenden Bahnen des Kesselkranzes b gleiten. <2, «j, sind durch die Stangen (I1 d3 mit den lose um die Kesselnabe e drehbaren Ringen C1 <r2 fest verbunden. Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Beginn der Schleuderkesselrotation werden die Gewichte infolge ihrer Reibung auf den Bahnen arl der Rotation theilnehmen. Bei einer gewissen Kesselgeschwindigkeit genügt die Reibung nicht mehr, um das Beharrungsvermögen der Gewichte zu überwinden, es werden daher die Gewichte auf ihren Bahnen gleiten, und zwar so lange, bis die durch die Centrifugalkraft erzeugte Reibung der die Gewichte haltenden Ringe c an der Kesselnabe e grofs genug ist, das Beharrungsvermögen der Gewichte zu überwinden, so dafs solche an der Kesselrotation vollständig theilnehmen können. Ist nun der Kessel ungleichmäfsig belastet, so schwankt der Kessel, es erfolgen Stöfse, welche bewirken, dafs die Gewichte sich noch ein Stück fortbewegen, auf der Bahn zurückbleiben, und zwar so lange, bis das Gleichgewicht des Kessels hergestellt ist. Die Schwankungen und die damit verbundenen Stöfse hören sodann auf und somit auch die Tendenz der Gewichte, auf den Bahnen weiterzugleiten.
In Fig. 2 tritt an die Stelle der Gewichte das in den Röhren ft ft befindliche Quecksilber, welches bei Beginn der Kesselrotation nach einem Ende der Röhre läuft. Die Röhren sind auf den lose um die Kesselnabe h drehbaren Scheiben gx ^2 befestigt.
Fig. 3 stellt einen Regulator dar, bestehend aus Rohrringen I1 Z3, welche, zum Theil mit Quecksilber gefüllt, unterhalb des Schleuderkessels auf Böden gleiten. Die Wirkungsweise ist den der Regulatoren, Fig. 1 und 2, analog. Das Quecksilber sammelt sich bei Beginn der Rotation an einer Stelle des Ringes und bildet da ein um die Achse drehbares Gewicht. Die zur Ueberwindung der Massenträgheit erforder- ■ liehe Reibung entsteht bei entsprechender Kesselgeschwindigkeit zwischen Ring und Kesselnabe.
Sowohl bei dem Regulator Fig. 1, als bei dem in Fig. 3 läfst sich der Abstand der Gewichte oder der Röhren vom Kesselrande so bemessen, dafs die erforderliche Reibung zur Ueberwindung
der Massenträgheit zwischen Gewicht oder Ring und dem Kesselkranze entsteht. Durch die Centrifugalkraft dehnen sich die Stangen ät d3, Fig. i, und die Ringe Z1 *',, Fig. 3, aus, so dafs sie schliefslich bei entsprechender Geschwindigkeit des Kessels die Berührung der Gewichte oder der Ringe mit dem Kesselkranze bewirkt. In Fig. 4 sind die Gewichte /, /a /3 derart? um die Kesselnabe drehbar angeordnet, dafs sie auf einem gemeinschaftlichen Boden an einander vorbeigleiten können. Sie stehen durch die Stangen ;«i Wj Ot3 mit den lose um die Kesselnabe drehbaren Ringen nt H1 »3 in fester Verbindung. Die Wirkungsweise gleicht der des Regulators Fig. 1.
. Die Regulatoren, Fig. 2 und 3, unterscheiden sich von den bisher gekannten Regulatoren, bestehend aus Rohrringen oder cylindrischen Gefäfsen mit Quecksilberfüllung, dadurch, dafs die Rohrringe oder Gefafse nicht mit dem Schleudcrkessel fest verbunden sind, sondern in loser Verbindung mit demselben stehen. In der Wirkungsweise besteht der Unterschied darin, dafs die Massenträgheit des Regulirmatcrials (Quecksilbers etc.) nicht durch die Reibung des letzteren an den 'Ring- oder Gufswandungen, sondern durch die Reibung der die Regulirmasse enthaltenden Gefäfse oder der die Gefäfse haltenden Theile an der Kesselnabe oder dem Kesselrande überwunden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Regulatoren zum Gewichtsausgleich ungleich* mäfsig belasteter Schleudermaschinenkessel, bestehend aus einzelnen Gewichten oder Quecksilber enthaltenden Röhren, die sich unabhängig von einander um die Kesselachse bewegen können,' Fig. 1 bis 4. :■·■. . .
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054415B (de) * 1955-09-24 1959-04-09 Bosch Gmbh Robert Wasch- und Schleudermaschine
DE1056085B (de) * 1955-06-28 1959-04-30 Clemens A Voigt Einrichtung zum Ausgleich von Unwuchten bei einer Waescheschleuder
DE1091525B (de) * 1956-01-17 1960-10-27 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum Ausgleichen der Unwucht von Waescheschleudern
US3178916A (en) * 1962-02-26 1965-04-20 Frame Machine for washing and centrifuging textile
DE1209508B (de) * 1962-02-26 1966-01-20 Frame Sa Trommelwaschmaschine mit Schleudergang

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