DE264635C - - Google Patents

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DE264635C
DE264635C DENDAT264635D DE264635DA DE264635C DE 264635 C DE264635 C DE 264635C DE NDAT264635 D DENDAT264635 D DE NDAT264635D DE 264635D A DE264635D A DE 264635DA DE 264635 C DE264635 C DE 264635C
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cellular wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/30Stations for delivery

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V£ 264635 KLASSE 81 e. GRUPPE
C.LORENZ AKT-GES. in BERLIN.
Empfänger für Rohrpostanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Empfänger für Rohrpostanlagen mit kreisendem Luftstrom.
Bei derartigen Rohrpostanlagen ist es bekannt, daß zu gleicher Zeit eine größere Anzahl Büchsen bei der Empfangsstelle einlaufen können. Hierbei hat sich der Übelstand herausgestellt, daß bei der Ankunft von zehn oder noch mehr Büchsen durch das langsame Ausschleusen der kreisende Luftstrom in der Rohrleitung gehemmt wird, da die
ίο Büchsen in ihrer Fahrtgeschwindigkeit aufgehalten werden und dem Luftstrom nicht genügenden Durchgang gewährleisten. Um diesen Nachteil zu vermeiden, müßte die Luftableitungsstelle zehn oder noch mehr Büchsenlängen von der Ausschleusvorrichtung entfernt angeordnet werden. Dies läßt sich natürlich bei langen Büchsen nur auf großen Umwegen erreichen.
Diesem Ubelstande ist gemäß der Erfindung dadurch Abhilfe geschaffen worden, daß die ankommenden Büchsen in eine Kammer geleitet werden, die oberhalb eines wagerecht gelagerten Zellenrades liegt, und die so ausgebildet ist, daß in ihr die ankommenden Büchsen in wagerechter Lage übereinander zu liegen kommen.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Empfänger und
Fig. 2 und 3 einen Querschnitt und Längsschnitt durch das am Empfängerende angeordnete Zellenrad.
Aus der Fig. 1 ist zu ersehen, wie die Büchsen durch das Förderrohr 2 in das Empfangsgehäuse 3 gelangen und die Büchse 10 in die Aushöhlung ga des wagerecht gelagerten Zellenrades 4 gefallen ist. Das Luftrohr 1 führt zum Gebläse zurück.
In Fig. 2 sind die in dem Zellenrad 4 befindlichen Aushöhlungen gr gb, gc, gd, ge, gj mit den Kontakten gg, g/,, g^, 9/, g,„ und dem Büchsenauf fänger 5 ersichtlich. Hat nun die in der Aushöhlung ga befindliche Büchse 10 den Kontakt Cj1, geschlossen, so erhält der das Zellenrad antreibende Motor 7 über die Schleifkontakte 6 von der Stromquelle 11 Strom und setzt das Zellenrad 4 in Bewegung. Durch deren Drehung fallen die Büchsen, die infolge der Bauart des Gehäuses 3 in diesem in wagerechter Lage übereinander zu liegen kommen, nacheinander in die Aushöhlungen gb, gc. gd, ge, gf des Zellenrades 4 und schließen die in den Aushöhlungen befindlichen Kontake gK usw.
Ist nun die Büchse 10, die zuerst in die Aushöhlung ga gefallen ist, von der Wandung des Gehäuses 3 (Fig. 2) frei geworden, so fällt sie infolge ihres Eigengewichtes aus der Höhlung ga in den Auffänger 5, wobei der Kontakt 9„ wieder geöffnet wird.
Sobald also die letzte Büchse die Aushöhlung 9 des Zellenrades 4 verläßt, wird der Motor 7 selbsttätig ausgeschaltet; es deckt sich auch wieder eine Aushöhlung des Zellenrades mit der Einfallöffnung des Gehäuses 3, so daß der Vorgang wieder von neuem beginnen kann.
Auf der Welle des Zellenrades 4, dessen Mantel selbstverständlich so dicht gegen das Gehäuse 3 anliegt, daß die äußere atmosphärische Luft in. das Gehäuse 3 nicht eindringen
kann, ist noch eine Kurbel 8 angebracht, durch die das Zellenrad 4 ebenfalls in Drehung versetzt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Empfänger für Rohrpostanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß am Empfängerende ein Zellenrad angeordnet ist, in dessen einzelne Zellen sich die auszuschleusenden Büchsen nacheinander einlegen und dadurch einen Kontakt zum Antriebsmotor des Zellenrades schließen, so daß dieses so lange gedreht wird, wie sich Büchsen im Zellenrad befinden.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei wagerechter Lagerung des Zellenrades die oberhalb desselben befindliche Vorkammer so ausgebildet ist, daß in ihr die ankommenden Büchsen in wagerechter Lage übereinander zu liegen kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE264635C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208692B (de) * 1962-12-19 1966-01-05 Standard Elektrik Lorenz Ag Speichereinrichtung fuer Rohrpostbuechsen, insbesondere Grossrohrpostbehaelter
US5217329A (en) * 1991-09-18 1993-06-08 Infotronic Vertriebsgesellschaft Fuer Kommunikationssysteme Mbh Pneumatic tube conveyor station

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DE1208692B (de) * 1962-12-19 1966-01-05 Standard Elektrik Lorenz Ag Speichereinrichtung fuer Rohrpostbuechsen, insbesondere Grossrohrpostbehaelter
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