DE264397C - - Google Patents

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DE264397C
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DE
Germany
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pressure rail
point
tongue
pivot point
oscillating
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi: 264397 KLASSE 20/. GRUPPE
ADOLF BLEICHERT & CO. in LEIPZIG-GOHLIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1912 ab.
Ausschwingende Teile bei Hängebahnen, z. B. Seilführungsrollen, Drehweichen, Klappweichen usw., die durch den vorüberfahrenden Wagen selbsttätig gesteuert werden sollen, wurden bisher in der Regel in der Weise gesteuert, daß der Wagen gegen einen um einen festen Punkt drehbaren Hebel anfuhr und diesen nach oben, nach unten oder zur Seite drückte, wobei die Bewegung des Hebels
ίο durch ein Gestänge auf das ausschwingende Element übertragen wurde. Dabei ergab sich der Ubelstand, daß die Masse der ausschwingenden Teile und des zu ihrer Zurückführung in die Abschließstellung erforderlichen Gegengewichts plötzlich-beschleunigt werden mußte, so daß ein heftiger Stoß entstand. Auch dadurch, daß man dem Druckhebel Kurvenform gab, war diesem Ubelstande nicht abzuhelfen, da der Hebel dann sehr viel Raum einnahm, lang und schwer wurde, also wieder größere Masse erhielt und infolge seiner eigenartigen Gestalt sich nur schwer so ausführen ließe, daß er nicht mit Teilen der Stützkonstruktion oder mit anderen Teilen des Wagens, außer dem eigentlichen Druckpunkt des Wagens, zusammenstieß.
Bei der Erfindung wird eine langsame Zunahme und ebenso eine allmähliche Abnahme der Schließgeschwindigkeit durch Verlegung des Drehpunktes einer Druckschiene im Verlaufe der Schließbewegung erreicht, wodurch sich eine einfache, wenig Raum einnehmende Bauart mit geringen bewegten Massen ergibt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in der Anwendung auf eine Weichenzunge, die eine Unterbrechung im Gleise zu überbrücken hat und in senkrechter Ebene schwingt. Es zeigen:
Fig. ι die vollgeöffnete Weiche,
Fig. 2 die Weiche während des Schließens kurz nach Verlegung des Drehpunktes der Druckschiene,
Fig. 3 die vollständig geschlossene Weiche, während der Wagen die Druckschiene verläßt.
In dem Ausführungsbeispiel bildet die Weichenzunge α den einen Arm eines Hebels, der sich um einen festen Punkt δ dreht, und dessen anderer Arm durch ein Gegengewicht c belastet ist. An dem von dem Drehpunkt b aus nach der Öffnung im Gleise zu gelegenen Punkt d greift die Druckschiene e an, die auf der einen Seite des Punktes d einen langen Arm g, auf der anderen Seite zwei kurze Arme f und h besitzt. Wenn der Wagen —-,auf der Zeichnung von rechts nach links — auf die Weiche zufährt, so drückt er zunächst den Arm g herunter und wirkt, da der Hebel f bei i fest anliegt, mit einer dem Verhältnis der Hebelarme entsprechenden Übersetzung •,ins Langsame auf den Punkt d ein, setzt also die Weichenzunge allmählich in Bewegung. Die Geschwindigkeit vergrößert sich, während der Wagen weiterfährt, da die Übersetzung abnimmt. Ist der Wagen bis zu einem gewissen Punkt vorgefahren, so liegt der Arm g bei k an. Nunmehr wird k der Drehpunkt der Druckschiene, die dadurch zu einem ein-
armigen Hebel wird, während der Arm sich bei i abhebt. Der Schluß der Weiche wird nunmehr beendet, und zwar mit abnehmender Geschwindigkeit, da die Übersetzung ans Schnelle, die bei dieser Drehpunktlage warliegt, allmählich geringer wird. Durch die Form der Druckschiene läßt sich die CfB-schwindigkeitsabnahme noch unterstützen, so daß die Zunge ganz stoßfrei in der Schlu'ßlage ankommt. Wenn der Drehpunkt 8es Wagens — in der Zeichnung das Vorderrad — über dem Angriffspunkt ä ankommt, ist der Schluß vollendet; jetzt liegt der ./Arm h .bei i auf, so daß die Druckschiene unbeweglich festliegt, während der Wagen auf die Zunge übertritt.

Claims (4)

  1. Patent-An sprüch:e:
    .1. Druckschiene zum Steuern aussah wingender Teile, insbesondere von Weichen, bei Hängebahnen durch den .Hängebahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende ,Stück (a) durch .eine .mit ihm gelenkig verbundenen Druckschiene '(e) bewegt wird, deren Drehpunkt während des Vorbeifahrens des Wagens seine Lage wechselt.
  2. 2. Druckschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt der Druckschiene (e) beim Beginn der Be-TRcegung auf der dem Anfahrende des Hebels «entgegengesetzten Seite liegt, im Verlauf (des Schließvorganges sich aber nach dem ,Anfahrende hin verlegt.
  3. 3. Druckschiene nach Anspruch 1 zur Bewegung einer in senkrechter Ebene schwingenden Weichenzunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschiene (e) mit der Weichenzunge an einem zwischen dem Drehpunkt (b) der Zunge (a) und der öffnung im Gleis gelegenen Punkt (i) gelen- Mg verbunden ist.
  4. 4. Druckschiene nach Anspruch 1 zur Bewegung einer in senkrechter Ebene schwingenden Weichenzunge, dadurch gekennzeichnet, .daß das Abfahrende (h) der Druckschiene zum Anliegen kommt, bevor oder wenn .der ,Drehpunkt des Wagens die Stelle (d) überschreitet, an der die Druckschiene -auf die Klappzunge einwirkt.
    .Hierzu 1.Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5453068A (en) * 1993-09-11 1995-09-26 Chiron-Werke Gmbh & Co. Kg Machine tool

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5453068A (en) * 1993-09-11 1995-09-26 Chiron-Werke Gmbh & Co. Kg Machine tool

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