DE264237C - - Google Patents

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DE264237C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium
    • B65G51/16Controlling or conditioning the operating medium varying, e.g. starting or stopping, gas pressure or flow

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'M 264237 KLASSE 81 e. GRUPPE
LAMSON-MIX & GENEST,
ROHR- UND SEILPOSTANLAGEN G.m.b.H.
in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Sendestelle für Druckluft-Rohrpostanlagen.
Zusatz zum Patent 257359.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1912 ab. Längste Dauer: 13. Juni 1927.
Die in dem Patent 257359 beschriebene Vorrichtung zum selbsttätigen An- und Abstellen des Treibluftstroms ist in der dort wiedergegebenen einfachsten Gestalt nur für Saugluft-Rohrpostanlagen verwendbar.
Die vorliegende Erfindung ist nun ein Sender für Druckluft-Rohrpostanlagen, bei dem mit Hilfe des in dem Patent 257359 näher gekennzeichneten undichten Kolbens ebenfalls erreicht wird, daß die Luft nur so lange durch das Förderrohr strömt, als eine Beförderung von Büchsen stattfindet. Es handelt sich also um eine Ausführungsform der selbsttätigen Luftabsperrvorrichtung nach der Fig. 2 des
!5 Patents 257359 für Druckluftbetrieb.
Das unmittelbare Absperren der Förderleitung gegen den Druckluftstrom durch den undichten Kolben oder eine mit ihm fest verbundene Scheibe kann naturgemäß nur dann erfolgen, wenn der Kolben vor dem betreffenden Sender, also zwischen Gebläse und Einwurf, angeordnet ist.
Während nun aber bei Saugluftanlagen durch einfaches Öffnen der Klappe auf den Einwurf des Senders infolge des Einströmens der äußeren Luft in das Förderrohr die Saugwirkung des Gebläses aufgehoben wird, so daß die den Abschluß der Förderleitung herbeiführende, mit dem undichten Kolben verbundene Scheibe von dem unteren Rande des Zylinders abfällt, führt bei Druckluftanlagen das Öffnen des Einwurfs an sich keine Veränderung der Druckverhältnisse auf der oberen Kolbenseite herbei. Dort herrscht vielmehr stets atmosphärischer Druck, solange die Förderleitung gegen das Gebläse hin abgesperrt ist. Um also beim Absenden einer Büchse einen Ausgleich des Druckes auf beiden Seiten des Kolbens und damit dessen Herabfallen in seine Anfangslage zu erzielen, ist es notwendig, mit dem öffnen des Einwurfs auch in dem Raum unterhalb des Kolbens atmosphärischen Druck herzustellen. Sobald sich aber die aufgegebene Büchse in Förderbereitschaft befindet, muß jegliche Verbindung mit der Außenluft aufgehoben werden und der Luftstrom auf dem Weg über den undichten Kolben seine treibende Wirkung auf die Büchse ausüben können. Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, daß mit dem Aufklappen des Ver-Schlusses am Einwurf zwangläufig die Druckluft von dem Zylinder des undichten Kolbens abgesperrt und gleichzeitig vermittels eines ebenfalls von der Einwurfklappe gesteuerten Ventils der Raum unter dem Kolben mit der äußeren Atmosphäre verbunden wird. Beim Schließen des Einwurfs werden sodann die mit der Einwurfsklappe gekuppelten Organe in eine solche Lage zurückbewegt, daß der Luftstrom unter luftdichtem Abschluß, der Leitung
wieder Zutritt zum Kolben und durch dessen Zylinder zum Förderrohr erhält.
Eine Ausführungsform des neuen Druckluftsenders ist auf der Zeichnung als Beispiel veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι den Sender in einem senkrechten Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Sender, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der
ίο Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 2.
Die Einwurfsöffnung α des Senders wird durch eine Klappe b verschlossen, die nach dem Innern des Gehäuses c aufschlägt, so daß sie durch die Druckluft selbst auf ihren Sitz gepreßt wird. Der Weg des Luftstroms durch den Sender ist durch Pfeile angedeutet.
Die Zuleitung d vom Gebläse her mündet in das Innere eines Drehschiebers g, aus dem die Luft durch Schlitze h im Schieberkörper und Schlitze i im Schiebergehäuse f in eine Kammer e übertreten kann. Von hier aus führt ein Rohr k nach einer zweiten Kammer I, die durch eine gleichfalls nach innen schlagende Klappe m mit der äußeren Luft in Verbindung gebracht werden kann. Aus der Kammer / gelangt der Luftstrom durch das Rohr η in . das Gehäuse 0, in welchem der unten offene Zylinder p für den undichten Kolben q angeordnet ist. Den Übergang der Druckluft aus dem Zylinder p in das Gehäuse c bzw. das Förderrohr r vermittelt das Rohr s.
Wenn der undichte Kolben q unter der Einwirkung des Druckluftstroms seine höchste Stellung erreicht hat, wird die Abdichtung des Förderrohres r gegen die Druckluft dadurch herbeigeführt, daß sich der Kolben mit seiner oberen Fläche direkt gegen das in den Zylinder p ragende Ende des Verbindungsrohres s legt, wodurch die bei der bekannten Ausführungsform nach dem Patent 257359 auf der Kolbenstange u sitzende Scheibe entbehrlich wird, die sich gegen den unteren Rand des Zylinders p legt.
Die Klappe b, welche die Einwurfsöffnung a verschließt, der Drehschieber g, mit dessen Hilfe die Druckluft von dem Sender abgesperrt werden kann, und die Klappe oder das Ventil m, das zur Verbindung des Raumes I und damit des Raumes unter dem Kolben q mit der äußeren Atmosphäre dient, sitzen auf einer gemeinsamen Welle i, so daß bei geschldssener Klappe b auch die Klappe m die Kammer I abdichtet, während gleichzeitig der Drehschieber g den Durchgang der Druckluft von der Zuleitung d nach der Kammer I freigibt.
Der Kolben q ist in bekannter Weise durch eine Kolbenstange u mit einem Bremskolben ν verbunden, der sich in einem oben offenen und mit einem nach außen schlagenden Bodenventil w versehenen Zylinder χ bewegen kann. Mittels der Regelungsschraube y läßt Sich das beim Hochgehen des Kolbens ν unter diesem entstehende Vakuum, also die Bremswirkung des-Kolbens ν beliebig verändern.
Die Wirkungsweise der gesamten Einrichtung ist die folgende:
Solange die Einwurfsklappe b und damit auch das Ventil m geschlossen sind, kann die Druckluft ungehindert in den Zylinder p gelangen, weil bei dieser Stellung der Klappen b und m (Fig. 1 und 3) der mit ihnen zwangläufig gekuppelte Drehschieber g die Verbindung der Druckluftzuleitung d mit der Kammer e herstellt (Fig. 1). Der undichte Kolben q wird hierbei durch den Überdruck im Zylinder p. bei an der zugehörigen Empfangsstelle offenem Förderrohr gegen den unteren Rand des Rohres s gepreßt, so daß naturgemäß weder in der Zuleitung d noch in dem Förderrohr r selbst eine Luftbewegung stattfindet.
Will man jetzt eine Rohrpostbüchse absenden, so stößt man mit ihr die Klappe δ nach innen auf. Hierdurch werden aber die Welle t und die mit ihr fest verbundenen Absperrorgane m und g gleichfalls bewegt, und zwar hebt sich die Klappe m von der nach außen führenden Öffnung der Kammer I ab, während der Drehschieber g in die Abschlußstellung überführt wird. Auf diese Weise ist die Verbindung zwischen der Druckluftzuleitung d und der Kammer e bzw. dem Zylinder p unterbrochen. Die zwischen dem 95 Schieber g und dem Kolben q eingeschlossene höher gespannte Luft würde den Kolben q aber immer noch in seiner Höchstlage festhalten, wenn die Leitung von der Kammer e nach dem Zylinder p dicht wäre. Durch das gleichzeitig erfolgte Öffnen des Ventils m in der Kammer I wird jedoch auch unterhalb des Kolbens q atmosphärischer Druck hergestellt, so daß der Kolben q infolge seines Eigengewichtes nach unten fällt. Er findet hierbei kein Hindernis, weil die unter dem Bremskolben ν im Zylinder χ eingeschlossene Luft sofort durch das nach außen schlagende Ventil w entweichen kann. Die beiden Kolben q und «nehmen jetzt die in der Fig. 1 durch punktierte Linien kenntlich gemachte Lage ein.
Mit dem Schließen der Klappe b, das nach vollendeter Einführung der Rohrpostbüchse in den Sender durch Gegengewicht oder Federkraft herbeigeführt werden kann, wird auch die Kammer I durch das Ventil m wieder gegen die äußere Atmosphäre abgedichtet und der Drehschieber g geöffnet. Nunmehr nimmt der Druckluftstrom seinen Weg aus der Zuleitung d durch den Schieber g, die Kammer e, das Rohr k nach der Kammer /,
von hier durch das Rohr η in den Zylinder p und schließlich um den undichten Kolben q herum durch das Rohr s in das Gehäuse c und das. Förderrohr r, wo er seine treibende Wirkung auf die eingeführte Büchse ausübt. Zugleich aber reißt der Druckluftstrom den Kolben q langsam nach oben mit, da dessen Steigbewegung vermittels des Bremskolbens ν derart geregelt ist, daß der Kolben q die Leito tung s und damit die Förderleitung nicht eher wieder gegen die Druckluft absperrt, als bis die Büchse ihr Endziel erreicht hat.

Claims (4)

  1. Patent-An sprüche:
    i. Sendestelle für Druckluft-Rohrpostanlagen, bei der das selbsttätige An- und Abstellen des Luftstroms durch einen undichten Kolben nach Patent 257359 herbeigeführt wird,. dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Öffnen der die Büchseneinwurfsöffnung abschließenden Verschlußklappe (b) der Druckluftstrom von dem Zylinder (p) des undichten Kolbens (q) abgesperrt und gleichzeitig der Raum unter dem KoI-ben mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird.'
  2. 2. Sendestelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (b) am Einwurf, die Absperrvorrichtung (g, f) für den Druckluftstrom vor dem Zylinder (p) des undichten Kolbens (q) und das Ventil (m) für den Raum unter dem Kolben zwangläufig derart miteinander gekuppelt sind, daß bei geschlossener Einwurfsöffnung auch das Ventil (m) geschlossen, das Absperrorgan (g, f) für den Druckluftstrom dagegen geöffnet ist, während bei geöffneter Einwurfsöffnung auch das Ventil (m) offen ist, das Absperrorgan für den Druckluftstrom aber geschlossen ist.
  3. 3. Sendestelle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (b) am Einwurf, das als Klappe ausgebildete Ventil (m) für den Raum unter dem Kolben (q), und der zum Absperren des Druckluftstroms gegen den Zylinder (p) des undichten Kolbens (q) dienende Drehschieber (g) auf einer gemeinsamen Drehachse (t) sitzen.
  4. 4. Sendestelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß der Förderleitung (s, r) gegen den Druckluftstrom unmittelbar durch den undichten Kolben (q) selbst erfolgt, der sich mit seiner oberen Fläche gegen das in den Zylinder (ρ) hineinragende Ende der Förderleitung fs, r) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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