DE264185C - - Google Patents
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- DE264185C DE264185C DENDAT264185D DE264185DA DE264185C DE 264185 C DE264185 C DE 264185C DE NDAT264185 D DENDAT264185 D DE NDAT264185D DE 264185D A DE264185D A DE 264185DA DE 264185 C DE264185 C DE 264185C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J43/00—Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
- A47J43/10—Egg-whisks; Cream-beaters, i.e. hand implements or hand-driven devices
- A47J43/1087—Whisks or similar tools comprising mixing wires
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
- Table Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Jiß 264185 — KLASSE 34/. GRUPPE
Gerät zum Entfernen von Luft und Gasen aus Flüssigkeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Luft und Gasen aus
Flüssigkeiten, hauptsächlich aus gashaltigen Getränken. Bisher hat man zu diesem Zweck
Glas- oder Holzstäbchen oder auch quirlartige Geräte aus Metall verwendet, mit welchen
man Schlag- oder Rührbewegungen in der Flüssigkeit ausführt. Hierdurch wird
allerdings ein Teil der Gase entfernt, jedoch
ίο auch die Flüssigkeit, namentlich wenn sie
kohlensäurehaltig ist, schaumig geschlagen, so daß der Austritt der ausgeschiedenen Gase
aus der Flüssigkeit durch den auf der Oberfläche sitzenden Schaum sehr erschwert ist.
Nun hat es sich gezeigt, daß Gase aus Flüssigkeiten beim Eintauchen von dünnen ■
Stäben an diesen ohne weiteres aufsteigen, ohne daß es notwendig ist, diese Stäbe zu
bewegen. Beim Erfindungsgegenstand sind daher eine Anzahl von Zähnen, Zinken oder
Borsten an einem festen Körper in regelmäßiger Anordnung dicht nebeneinander ausgebildet
und ihre Form so gewählt, daß beim Eintauchen des Geräts die zu entgasende Flüssigkeit in leichte Wallung gerät, bei der
die Gase sich ausscheiden, wobei sie an den Borsten in die Höhe steigen und an der
Oberfläche der Flüssigkeit entweichen. Durch die große Fläche, welche die Vorrichtung besitzt,
wird einerseits der größte Teil der in ein Glas eingegossenen Flüssigkeit beim Eintauchen
sofort entgast, während andererseits durch die kaum nennenswerte Schaumbildung das Entweichen der Gase keinerlei Schwierigkeiten
begegnet.
Damit nun das Gerät seine Wirksamkeit, welche zum großen Teil von der richtigen
Stellung der Borsten o. dgl. zueinander abhängt, möglichst dauernd behält, ist Vorkehrung
getroffen, die Borsten in ihrer gegenseitigen Lage zu halten. Dies geschieht durch
eine an der Wurzel der Borsten angebrachte Bindung aus Draht o. dgl., welche so zwischen
den einzelnen Borsten durchgeschlungen ist, daß jede einzelne Borste von der Bindung
gehalten wird. Beim Vorhandensein mehrerer Borstenreihen, zum Zweck, eine besonders
wirksame Vorrichtung zu erhalten, kommt ein Teil der Borsten außerhalb und der andere
Teil innerhalb der Bindung zu liegen, wobei zweckmäßigerweise stets eine der außen liegenden
Borsten mit einer der innen liegenden abwechselt.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Erfindungsgegenstand dar, während
Fig. 3 einen Teil der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe zeigt.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem Körper α aus Bambus, Rohr, Holz, Metall
oder einem anderen Material, dessen unterer Teil auf eine gewisse Länge aufgeschlitzt oder
sonstwie bearbeitet ist zu Zähnen, Zinken, Borsten b o. dgl. Auch kann an dem Körper
α eine innere oder zweite Reihe c von Zähnen oder Zinken angeordnet sein, wobei
die Zinken in jeder Reihe zweckmäßigerweise an ihren äußeren Enden nach innen gekrümmt
sind, wie es bei d und e auf der Zeichnung
gezeigt ist, Rings um den Körper α herum ist nahe an der Wurzel der Zinken, Zähne
oder Borsten usw. ein aus Faden, Draht o. dgl. bestehender Bindering vorgesehen.
Dieser Bindering f ist vorteilhaft auf der äußeren Reihe der Zinken b angeordnet und
so gelegt, daß er zwischen den beiden Reihen b, c der Zähne hindurchgeht und auf
diese Weise zum Festhalten dieser Zähne,
ίο Zinken oder Borsten b, c in ihrer richtigen
gegenseitigen Lage dient. Der Bindering f geht auch zwischen jedem Zahn oder jedem
Zinken b der äußeren Reihe hindurch, so daß diese Zähne oder Zinken stets in einer nach
außen gekehrten Stellung gehalten werden. Zur Handhabung ist ein Stiel g oben an dem
Körper α angebracht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wenn man das Getränk in das Glas oder Gefäß eingegossen hat, wird der Körper a in
die in dem Gefäß enthaltene Flüssigkeit eingetaucht und entweder schnell hin und her
bewegt oder einfach aufrecht hineingestellt.
Die Gase in der Flüssigkeit werden dabei durch die Borsten, Zähne oder Zinken b, c
veranlaßt, auf die Oberfläche der Flüssigkeit aufzusteigen und von dort zu entweichen.
Sollten nicht sämtliche Gase sofort entfernt worden sein, so wird ein weiteres Bewegen,
Rühren oder Rollen des Körpers α das Ent
fernen der noch verbliebenen Gase erleichtern.
Wenn an Stelle der obengenannten Stoffe zur Herstellung des Körpers α andere, wie
z. B. Metall, verwendet werden, so ist die Bindung f durch Faden, Draht o. dgl. überflüssig.
Claims (2)
1. Gerät zum Entfernen von Luft und Gasen aus Flüssigkeiten und zum gleichzeitigen
Mischen der Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Stiel versehener Körper (a) an seinem
unteren Rande ringsum zu Borsten, Zähnen oder Zinken (b) ausgebildet ist, die
an ihren unteren Enden mit einer nach innen gebogenen Spitze (d) versehen und
mit Hilfe einer' oben um die Borsten herumgelegten Bindung (f) aus Draht, Faden
ο. dgl. in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander getrennte
Reihen von Zähnen oder Borsten angeordnet sind, wobei die Borsten oder Zähne der im Innern der ersten Reihe angeordneten
zweiten Reihe enger beieinander stehen als die der äußeren Reihe, und wobei die Bindung zwischen und um jeden
Zahn der äußeren Reihe herumgeht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264185C true DE264185C (de) |
Family
ID=521523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264185D Active DE264185C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264185C (de) |
-
0
- DE DENDAT264185D patent/DE264185C/de active Active
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