DE264166C - - Google Patents

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DE264166C
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rollers
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roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D18/00Pressure casting; Vacuum casting
    • B22D18/02Pressure casting making use of mechanical pressure devices, e.g. cast-forging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 264166-KLASSE 31c. GRUPPE
JAMES CALATHAN RUSSELL in PITTSBURGH, Allegheny, Penns., V. St. A.
liegenden Achsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Verdichten von Gußblöcken zwischen Walzen mit parallel zur Blockachse liegenden Achsen.
Bei diesen Vorrichtungen lagen die Walzenachsen senkrecht, um ein Verspritzen des geschmolzenen Metalls aus dem Kern des Blockes zu verhüten. '
Gemäß der Erfindung sollen nun die Walzenachsen wagerecht liegen, und um ein Verspritzen des geschmolzenen Metalls zu verhüten, sollen für die Enden des Blockes Verschlußrollen vorgesehen werden. Vorteilhaft läßt man diese Verschlußrollen in Aussparungen der Hauptwalzen laufen.
Diese neue Ausführung hat den Vorteil, daß man den Block den Walzen einfach dadurch zuführen kann, daß man ihn einen schrägen Tisch hinabrollen läßt. In gleicher Weise kann dann auch der Block wieder entfernt werden, da die Walzen abhebbar angebracht werden, um das Durchtreten des Blockes zu gestatten.
Die Zeichnungen stellen eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung beispielsweise dar, und zwar veranschaulicht
Fig. ι die Vorrichtung in senkrechtem Schnitt;
Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen Block nach dem Guß in schaubildlicher Ansicht;
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht und veranschaulicht den Block nach stattgehabter Behandlung;
Fig. 5 veranschaulicht schematisch eine besondere Anordnung der Walzen.
In den Ständern 1, 1 sind die Walzen 2 und 3 gelagert.. Die obere Walze 2 kann mittels senkrechter Stangen 4 eingestellt werden, die mit ihren Lagerböcken 5 und mit Gegengewichten 5', die in einer Gruppe B untergebracht sind, verbunden sind. Schrauben 6 legen sich gegen die Böcke 5 und sind mit Zahnrädern 7 versehen, die mit Zahnrädern 8 einer Welle 9 in Eingriff stehen, welche mittels eines Handrades oder mittels einer Stange 10 bewegt wird.
Hinter den Walzen 2 und 3 befindet sich eine Walze ri. Zwischen den Arbeitsteilen 2', 3' und 11' und den Flanschen 13 der Walzen 2, 3 und 11 sind Aussparungen 12 vorgesehen, die zur Aufnahme loser Rollen 14 dienen, die den beiderseitigen Abschluß des Arbeitsraumes C zwischen den Walzen bilden. Die Walze 11 ist in Lagerböcken 17' gelagert und durch ein Gewicht 15 ausgeglichen, welches mit den Böcken durch Stangen 16 verbunden ist. Schraubenspindeln i6' legen sich gegen die Lagerböcke 17' und sind mit Zahnrädern 18 versehen, die in Zahnräder 19 einer Welle 20 eingreifen, welche mittels eines Handgriffes oder einer Stange '21 bewegt wird. Gegen die Walze 11 legt sich eine lose Walze 21', die in wagerechter Richtung mittels Schraubenspindeln 22 eingestellt wird, die in
eine Platte ι' eingreifen und mit den Tragböcken 23 verbunden sind.
Der seiner Gußform in halb teigigem Zustande entnommene Block α wird auf den schrägen Tisch 24 vor den Walzen 2 und 3 gelegt und durch die öffnung zwischen diesen Walzen hindurchgeführt, worauf er auf den Walzen 3 und 11 aufruht. Die obere Walze 2 wird dann gesenkt, um den Block in dem Arbeitsraum C zwischen den Walzen 2, 3 und 11 einzuschließen. Nunmehr werden alle Walzen 2, 3 und 11 nach ein und derselben Richtung umgedreht, wie durch Pfeile veranschaulicht ist, und die Walze 2 wird hierbei fortlaufend gegen den Block eingestellt, der hierbei allmählich eine vollkommen zylindrische Form annimmt. Das geschmolzene Metall und die eingeschlossenen Gase werden hierbei zu einem schmaleren Ende des Blockes hingepreßt, und hierbei werden alle eingeschlossenen Gase, Löcher oder Blasen an dem breiteren Ende unter dem Druck der Walzen entfernt, so daß ein Block erhalten wird, der durch und durch gleichmäßig ist, wenn das Walzen beendet ist.
Die Rollen 14 legen sich gegen die Enden des Blockes und verhindern ein Entweichen von Metall an den Blockenden.
Nachdem der Block α auf diese Weise ausgewalzt ist, wird die Walze 21' zurückgezogen und die Walze 11 gehoben, so daß der Block über den Tisch 25 hinab zur Rückseite des Walzwerkes rollen kann.
In Fig. 5 sind zwei obere Walzen 2' und zwei untere Walzen 3' vorgesehen, um einen Arbeitsraum C zu bilden, wobei die oberen Walzen so gelagert sind, daß sie in einem Winkel gegen den Block eingestellt werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Verdichten von Gußblöcken zwischen Walzen mit parallel zur Blockachse liegenden Achsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenachsen wagerecht liegen und für die Enden des Blockes Verschluß rollen vorhanden sind.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß lose Verschlußrollen in Aussparungen der Haupt walzen laufen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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