DE263746C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE263746C DE263746C DENDAT263746D DE263746DA DE263746C DE 263746 C DE263746 C DE 263746C DE NDAT263746 D DENDAT263746 D DE NDAT263746D DE 263746D A DE263746D A DE 263746DA DE 263746 C DE263746 C DE 263746C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- heads
- furnace
- head
- nozzles
- magnesite
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000001095 magnesium carbonate Substances 0.000 claims description 5
- ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L magnesium carbonate Chemical compound [Mg+2].[O-]C([O-])=O ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L 0.000 claims description 5
- 229910000021 magnesium carbonate Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 235000014380 magnesium carbonate Nutrition 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 4
- VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N Chromium Chemical compound [Cr] VYZAMTAEIAYCRO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 3
- 239000000377 silicon dioxide Substances 0.000 description 2
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 2
- 229910000805 Pig iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002378 acidificating effect Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/002—Siemens-Martin type furnaces
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/10—Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
- F27B3/24—Cooling arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß die Köpfe der Martinöfen sehr schnell verbrennen, und daß auch
die bekannten, in die Köpfe eingebauten Kühlvorrichtungen, die aus Luftkanälen oder
Wasserröhren bestehen, große Nachteile haben und den Verschleiß der Köpfe nur unwesentlich
aufhalten können. Bei dem in neuerer Zeit immer mehr angewendeten Roheisenerzverfahren
verbrennen die Köpfe noch mehr ίο als früher, weil hierbei während des ganzen
Betriebes eine hohe Temperatur im Ofen herrscht und die sauren Steine, welche zur
Herstellung der Köpfe verwendet werden müssen, infolge der heftigen chemischen Κει 5 aktion von den mitgerissenen basischen
Schlackenteilchen zerstört werden. Es gelingt trotz häufigen Umstellens des Ofens nicht,
einen einmal zu heiß gewordenen Ofenkopf vor Beendigung der Charge abzukühlen, abgesehen
davon, daß ein zu häufiges Umstellen wegen der damit verbundenen Gas- und Zeitverluste
untunlich ist.
Nach der Erfindung soll die Abkühlung der Köpfe dadurch erfolgen, daß dem Kopf durch
eine oder mehrere Öffnungen in der Ofenwand oder dem Gewölbe hindurch ein Strom
kalter Luft oder auch ein Strom pulverförmigen Materials zugeführt wird. Setzt man z. B.
in die Wände in der Nähe der Ofenköpfe wassergekühlte Düsen ein und läßt durch die
am Abzugskopf liegenden Düsen einen Strom kalter Luft auf den Kopf einströmen, so wird
dieser stark abgekühlt, ohne daß die Temperatur der Charge herabgedrückt wird. Statt
eines Luftstrahles kann man zur Kühlung auch einen Strahl eines pulverförmigen Materials
auf den Kopf richten. Hierzu verwendet man zweckmäßig ein hochfeuerfestes, basisches Material, welches nicht zerstörend
auf den Silikastein wirkt, wie z. B. Magnesit oder Chromerz. Der Kopf wird hierdurch abgekühlt
und gleichzeitig widerstandsfähig gemacht, da er sich mit einem basischen Überzug
bedeckt, der gegen die basische Schlacke unempfindlich und feuerfester wie der beste
Silikastein ist.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Martinofen dargestellt, in dessen Wände in der Nähe
der Köpfe die vier wassergekühlten Düsen a, b, c und d eingesetzt sind. Man kann die
Düsen absperrbar einrichten, so daß man nur die am Abzugskopf befindlichen Düsen öffnet;
es kann aber auch der Überdruck im Ofen an der Eintrittsseite genügen, um ein Einziehen
kalter Luft durch die dort angebrachten Düsen zu verhindern. Den Strahl pulverförmigen
Magnesits kann man gegebenenfalls auch durch die Türen in den Ofen richten.
In Fig. 2 ist beispielsweise eine Anordnung zum Einblasen von Magnesit dargestellt, die
aus dem mit Magnesit β gefüllten Behälter f besteht, an den der Schlauch g mit dem
Strahlrohr h angeschlossen ist, und in den durch das Rohr i Preßluft eingeführt wird.
Es ist. bekannt, Martinöfen durch Einführung kalter Luft zu kühlen, die man der
Claims (3)
- , heißen Verbrennungsluft zumischt. Hierbei wird aber der ganze Ofen abgekühlt und infolgedessen der Chargengang verlängert. Dieser Nachteil wird durch das neue Verfahren ver-5 mieden.Paten τ-Ansprüche:i. Verfahren zur Erhaltung der Köpfevon Martinöfen durch Kühlung derselbenlo ,...; mittels in den Ofen eingeführter Luft, da- ; durch gekennzeichnet, daß dem Kopf ein Preßluftstrom oder ein Strahl pulverförmigen Materials oder zugleich beides zugeführt wird.
- 2. Ausführungsart des Verfahrens nacli Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Kopf ein hochfeuerfestes basisches Material, z. B. Magnesit oder Chromerz, aufgebracht wird.
- 3. Ofen zur Ausführung des Verfahrens ao nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ofenwände in der Nähe der Köpfe wassergekühlte Düsen eingesetzt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263746C true DE263746C (de) |
Family
ID=521119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263746D Active DE263746C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263746C (de) |
-
0
- DE DENDAT263746D patent/DE263746C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3607776C2 (de) | ||
| DE1401853A1 (de) | Brenner fuer Tiefoefen od.dgl. | |
| DE1195733B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Titantetrachlorid | |
| DE3041467A1 (en) | Method of torch gunite of linings of metallurgical installations | |
| DE263746C (de) | ||
| DE69318995T2 (de) | Führung eines Hochofens | |
| DE186196C (de) | ||
| DE696373C (de) | kleidung von Siemens-Martin-OEfen | |
| DE2210731A1 (de) | Verfahren zum Schutz feuerfester Wände während des Betriebes | |
| AT205987B (de) | Verfahren und Ofen zum unmittelbaren Herstellen von Eisen aus Erzen | |
| AT252973B (de) | Vorrichtung zum Aufheizen von Stahlschmelzgefäßen | |
| DE29551C (de) | Vorrichtungen an Oefen zur Darstellung oder Schmelzung von Metallen bei gleichzeitiger Gewinnung von Kohlenoxydgas oder Schwefelkohlenstoff | |
| DE763206C (de) | Verfahren zur Erzeugung von Eisen oder Eisenlegierungen oder aehnlichen schwerschmelzbaren Metallen durch Reduktion von Eisenerzen o. dgl. im chargenweise betriebenen Trommelofen | |
| DE1013074B (de) | Vorrichtung zum Verspruehen bzw. Durchwirbeln von fluessigem Metall | |
| DE817525C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen von Duesen | |
| DE740511C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verkoken bituminoeser Stoffe wie Pech, Teer, Kohle u. dgl. | |
| DE553909C (de) | Vorrichtung zur Waermebehandlung von staubfoermigem oder feinkoernigem Gut, insbesondere Kohle | |
| DE47597C (de) | Verfahren zur Erzeugung von Bleioxyd und Zinkoxyd | |
| DE3050220A1 (en) | Method of torch gunite application of linings of metallurgical installations | |
| DE663557C (de) | Vorrichtung zum Roesten feiner Sulfide | |
| AT234739B (de) | Verfahren zur Durchführung metallurgischer Prozesse in Herdöfen | |
| DE846224C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln komplexer Silikatmineralien und -Schlacken | |
| DE11378C (de) | Gasringofen mit Regenerativ-Feuerung zum Brennen von basischen Ziegeln, Portlandcement, Gips, Ziegeln und ähnlichen Materialien | |
| DE345981C (de) | Verfahren und Apparat zur gleichzeitigen Vorwaermung oder Roestung und Reduktion von Erzen | |
| DE29152C (de) | Feuerung für Flammöfen |