DE2636742C2 - Zuführfüllschacht - Google Patents
ZuführfüllschachtInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen ZuführfüUschacht mit einer schrägen, zu einem rotierenden Zerkleinerungswerkzeug
führenden Rutsche für eine Altmaterialballenpresse, wobei das Zerkleinerungswerkzeug entgegen
der Rutsche aufwärts dreht.
Die Güte eines verpreßten Ballens hängt in hohem Maße vom Zustand des Ausgangsmaterials ab, der bei
Altmaterial bekanntlich sehr unterschiedlich ist. So wird beispielsweise Altpapier teils in mehr oder weniger
stark aufgelockerter Form mit geringer Schüttdichte aber auch in Form von schwer preßbaren Materialien
mit hoher Schüttdichte angeliefert.
Zu den Altpapiersorten, die hinsichtlich ihres Verpressens sowie der Qualität der aus ihnen herzustellenden
Ballen keine Schwierigkeiten bereiten, gehören die zuerst genannten, nämlich Wellpappe in jeder Form,
Kaufhausabfälle und Mischpapiersorten. Diese Materialien haben eine geringe Schüttdichte und sind daher
leicht zu verpressen, wobei sich Ballen mit gutem Expansionsvermögen
ergeben. Letzteres ist für die Qualität der Ballen von grundlegender Bedeutung, denn
durch die Rückexpansion des Materials wird die Ballenverschnürung straff gespannt gehalten, so daß die Ballen
formbeständig sowie transport- und stapelfähig bleiben.
Anders stellt sich das Problem bei Altpapiersorten mit hoher Schüttdichte, wie Zeitungen, Zeitschriften,
Akten, Prospekte u. dgl., teils sogar in gebündelter Form. Ohne besondere zusätzliche Maßnahmen sind die
aus derartigen Materialien hergestellten Ballen mit dem besonders schwerwiegenden Nachteil behaftet, daß aufgrund
des nahezu völlig fehlenden Expansionsvermögens — z. B. sind geschichtete Zeitschriften praktisch
kaum noch verdichtbar — die Verschnürung der Ballen nur unzureichend gestrafft ist, so daß die erforderliche
Formbeständigkeit sowie Transport- und Stapelfähigkeit fehlen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird bei der Verarbeitung derartig schwieriger Materialien ein Material
aufbereiter mit einem Verteilkegel eingesetzt Dabei fallen Akten, Zeitschriftenbündel u. dgl. von oben auf den
Aufbereiter, wobei schon durch den Aufprall auf den Verteilkegel ein erster Trenn- und Auflockerungseffekt
ίο erzieh wird. Das auftreffende Material wird sodann
über den Schleuderteller im wesentlichen radial nach außen abgeschleudert, wobei die Reißzähne eine mehr
oder weniger starke weitere Zerkleinerung bzw. Auflockerung des Materials bewirken.
Wenngleich der bekannte Materialaufbereiter im vorstehend dargestellten Sinne der Ballenpreßtechnik
zweifellos einen technischen Fortschritt gebracht hat besitzt er einige, insbesondere den Betriebsablauf störende Nachteile. Durch seine Anordnung im Füllschacht
stellt der Materialaufbereiter eine Querschnittsverengung dar, die nur noch einen Teil des gesamten Füllschachtquerschnitts als Durchlaßöffnung zum Füllen
des Preßkastens freiläßt Dadurch kommt es zu vergleichsweise längeren Füllzeiten, die einen verminder-
ten Ballenausstoß pro Zeiteinheit bedeuten. Das Bestreben, eine möglichst hohe Ausstoßleistung zu erzielen,
führt jedoch häufig zu einer Überfütterung und damit zu einer Überlastung des Materialaufbereiters, so daß der
gewünschte Auflockerungsgrad nicht mehr erreicht
wird. Die Verarbeitung von ungenügend aufbereitetem
Material führt jedoch, wie dargelegt, zu einer schlechteren, den zusätzlichen mit der Anordnung eines Materialaufbereiters verbundenen Aufwand häufig nicht mehr
rechtfertigenden Ballenqualität
Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Kombina tion des in der Füllschachtquerschnittebene runden Ma
terialaufbereiters mit dem im Querschnitt polygonalen, vorzugsweise rechteckigen Füllschacht, so daß ein Teil
des von oben aufgegebenen Materials durch die Eckbereiche des Füllschachts in den Preßkasten gelangt, ohne
vom Materialaufbereiter überhaupt erfaßt zu werden. Handelt es sich dabei um kompakt gebündeltes Material,
dann ergibt sich mit Sicherheit eine nachteilige Beeinflussung der Ballenqualität.
In der DE-OS 21 28 106 ist ein ZuführfüUschacht der eingangs genannten Art dargestellt und beschrieben
worden. Dort ist das Zerkleinerungswerkzeug in einem engen Kanal angeordnet, wodurch sich bei bestimmten
Werkstoffbedingungen, wie feuchtem Papier, losen Kartonagen u. dgl. Stauungen oder gar Verstopfungen
im Zerkleinerungskanal ergeben. Zum ganzen oder teilweisen Zerkleinern des zugeführten Gutes in den Füllschacht
der Presse ist jedoch neben dem Zerkleinerungswerkzeug in Form eines Rotors ein gewisser freier
Querschnitt einzuhalten, um Verstopfungen und Rückstaus zu vermeiden. Insbesondere soll für das bereits
zerkleinerte und umhergeschleuderte bzw. aufgelockerte Gut ein freier Querschnitt für die absinkenden Teile
offengehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ZuführfüUschacht der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem das Zerkleinerungswerkzeug unabhängig von der aufgegebenen Materialsorte in seiner Lage verbleiben
kann und dennoch Materialien mit großer Schüttdichte sicher erfaßt und aufgelockert werden, während
problemlose Materialien mit geringerer Schüttdichte weitestgehcnd unbeeinflußt bleiben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Zerkleinerungswerkzeug dem Füllschacht auf der Materialzuführseite innherhalb einer in den Füllschacht
führenden Kammer vorgeordnet ist unter Beladung eines freien Durchtrittsquerschnitts in den Füll
schacht. Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, daß nunmehr
bei unbeeinträchtigtem Füllquerschnitt die Verarbeitung von bezüglich ihrer Schüttdichte unterschiedlichen
oder auch gemischten Materialien quasi automatisch möglich ist, wobei eine gleichbleibend gute Ballenqualität
erzielt wird. Es besteht ein ständig freier Durchlaß, so daS kein Zwangsdurchlauf bzw. keine Zwangsbearbeitung
erfolgt
Materialien mit hoher Schüttdichte, z. B. gebündelte
Zeitungspakete oder Telefonbücher gelangen aufgrund ihrer Schwere über die Rutsche mit der nach oben drehenden
Seite des Zerkleinerungswerkzeugs in Berührung, werden von diesem erfaßt, angerissen und aufgelockert
und gegen die Füllschachtabdeckung und/oder eine der Füllschachtwände geworfen. Das derart aufgelockerte
Material fällt dann gleichmäßig verteilt über den Füllschachtquerschnitt in einen geeigneten Aufnahmeraum.
Materialien mit geringerer Schüttdichte z. B. Kartonagen jeder Form gleiten über das Zerkleinerungswerkzeug
hinweg in den Füllschacht und werden bei Passieren des Zerkleinerungswerkzeuges lediglich
leicht angerissen.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen bewirken somit, daß dem beispielsweise einer Ballenpresse unmittelbar
vorgeordneten Füllschachtbereich unabhängig von der zugeführten Gutqualität ein in gewünschter Weise aufgelockertes,
und zwar gleichbleibend aufgelockertes Material zugeführt wird, wodurch eine hervorragende
und konstante Ballenqualität bei gleichzeitig hoher Ausstoßleistung erzielt wird.
Um den Auflockerungseffekt variieren zu können, ist vorzugsweise die Schräge der Rutsche zwischen einer
unteren Stellung, in der das Zerkleinerungswerkzeug unten tangiert wird, und einer oberen Stellung, welche
durch eine aus Hüllzylinder und vertikaler Achsenebene gebildete Linie begrenzt ist, einstellbar. Ein besonders
hoher Auflockerungseffekt wird dann erreicht, wenn die Zuführebene sich unter den Materialaufbereiter in der
Nähe des ihn umgebenden Hüllzylinders erstreckt. Der Auflockerungseffekt ist deshalb hoch, weil bei dieser
Stellung die aufgegebenen Materialien vom Rotor des Zerkleinerungswerkzeuges hauptsächlich gegen die
Füllschachtabdeckung geschleudert werden und von dieser gegebenenfalls mehrmals in den Bereich des Materialaufbereiters
reflektieren, bevor sie gegen die der Einfüllöffnung gegenüberliegende Wand geschleudert
werden und sich gut aufgelockert, teils sogar grob zerkleinert nach unten absetzen.
Je weiter bei einer Verstellung der Rutsche die Zuführebene den Hüllzylinder von unten nach oben durchdringt,
umsomehr vergrößert sich die Einzjgswirkung des Materialaufbereiters auf das aufgegebene Material
in Richtung zum Füllschacht. Es wird weniger gegen die Füllschachtabdeckung sondern hauptsächlich gegen die
der Einfüllöffnung gegenüberliegende Wand geschleudert und dabei angerissen und aufgelockert. Einen für
die schon eingangs erwähnte Ballenqualität voll befriedigenden Auflockerungsgrad und einen guten Einzugseffekt erhält man durch den zuvor angegebenen Winkelbereich
für die Schräge der Rutsche. Der Auflockerungs- bzw. Zerkleinerungsgrad des aufzubereitenden
Materials ist somit bei bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung einstellbar. Er ist für die Weiterverarbeitung
des zu Ballen gepreßten Materials von Bedeutung.
In einfacher, sicherer und kostengünstiger Weise kann die Einstellbarkeit dadurch erreicht werden, daß
die Rutsche um eine horizontale Achse verschwenkbar ist
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
daß die Rutsche aus einem oberen, ortsfesten Teil und einem demgegenüber winkelverstellbaren unteren Teil
besteht. Diese Ausbildung ermöglicht es, den unteren Bereich der Rutsche stärker zu neigen als den oberen
Bereich, wodurch Materialien mit geringer Schüttdichte, z. B. Pappen, in der Verlängerung des oberen Rutschenteils,
also oben auf das Zerkleinerungswerkzeug treffen, während Materialien mit hoher Schüttdichte das
Zerkleinerungswerkzeug im seitlichen Bereich treffen. Das hat die vorteilhafte Folge, daß die Materialien geringer
Schüttdichte, die einer Auflockerung kaum bedürfen, vom Zerkleinerungswerkzeug nur leicht angerissen,
aufgelockert und weiterbefördert werden, während die Materialien größerer Schüttdichte, die einer
Aufbereitung bedürfen, in der schon beschriebenen Weise intensiv behandelt und aufgelockert werden, bevor
sie den Füllschacht passieren.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Rutsche parallel zu ihrer Zuführebene verstellbar ist Auch diese Ausbildung der Rutsche mit dem
Zweck, den Auflockerungsgrad zu variieren, ist vorteilhaft, einfach und kostengünstig.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Zuführfüllschacht für eine Ballenpresse;
Fig.2 einen Schnitt enlang der Linie II-1I in Fig. 1;
und
F i g. 3 und 4 andere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuführfüllschachtes.
Der in den Zeichnungen dargestellte Zuführfüllschacht wird an der Schnittstelle A-A vorzugsweise auf
eine Ballenpresse gesetzt bzw. dieser zugeordnet, wie sie beispielsweise in der DE-OS 25 04 059 der Anmelderin
beschrieben wird.
Der insgesamt mit 23 bezeichnete Schachtraum besteht aus einem unteren, vertikalen Füllschacht 24 mit
einem gleichbleibenden, vorzugsweise rechteckigen Querschnitt Darüber schließt sich eine weiträumige,
überdachte Kammer 25 mit einer seitlichen Beschikkungsöffnung 26 an. Von der Unterseite der Beschikkungsöffnung
26 erstreckt sich zum Füllschacht 24 eine geneigte Rutsche 27, die um eine horizontale Achse 28
stufenlos in die strichpunktiert dargestellte Stellung verstellbar und in der gewünschten Position mit den Seitenwänden
des Schachtraumes 23 verschraubbar ist. Die Langlöcher 29 ermöglichen die Verstellung. In den vorgestellten
Positionen verhindert eine Abdeckplatte 30, daß aufzubereitendes Material nach außen gelangt.
Zwischen dem Füllschacht 24 und der Rutsche 27 ist ein Zerkleinerungswerkzeug 31 angeordnet, das im wesentlichen
aus einem zur Vermeidung »toter Zonen« sich über die gesamte Breite der Rutsche 27 e/streckenden
Rotor 32 besteht, welcher auf seinem Umfang mit feststehenden Reißzähnen 33 besetzt ist. Gemäß Fig.2 ist
der Rotor 32 in Lagern 34 drehbeweglich gelagert, die an den Seitenwänden 35, 36 der Kammer 25 des
Schachtraumes 23 befestigt sind. Ein Motor 37 treibt den Rotor 32 über Riemenscheiben 38, 39 und einen
Treibriemen 40 in Pfeilrichtung 41 an, so daß der Rotor an der Materialeinlaufseite aufwärts dreht. Dabei liegen
die Spitzen der Reißzähne 33 gemäß Fig.2 auf der
Mantelfläche eines Hüllzylinders 42.
Zwischen der Rutsche 27 und der Seitenwand 43 des Füllschachtes 24 ist ein etwa halbzylindrischer Gehäusemantel
44 vorgesehen, der den Hüllzylinder 42 mit geringem Luftspalt umgibt. Gegenwerkzeuge für die
Reißzähne 33 sind bewußt nicht vorgesehen, weil mit dem Zerkleinerungswerkzeug primär kein Zerkleinerungseffekt
wie bei Mühlen, sondern ein Auflockerung:, effekt erzielt werden soll.
In der in Fig. 1 sichtbar dargestellten Stellung der
Rutsche 27 erstreckt sich durch die Rutsche 27 gebildete Zuführebene R bis unter das Zerkleinerungswerkzeug
31, wobei sie nahe an dem Hüllzylinder 42 verläuft und den halbzylindrischen Gehäusemantel 44 tangential berührt.
In der strichpunktiert dargestellten Stellung schneidet die Zuführebene R die Linie, in der die vertikale,
durch den Rölormitteipunkt 45 verlaufende Achsenebene S den Hüllzylinder 42 oben durchdringt. Bei
Stellungen in diesem Bereich wird das aufgegebene Material in der für die Ballenbildung erforderlichen Weise
befriedigend aufgelockert, wobei der Auflockerungsgrad unterschiedlich ist. In der erstgenannten Stellung
werden die Materialien hauptsächlich gegen die Füllschachtabdeckung 46 geschleudert, von der sie gegebenenfalls
mehrmals in den Bereich des Zerkleinerungswerkzeuges 31 reflektieren, bevor sie gegen die Füll-
schachtwand 47 prallen und sich im Preßkasten der Ballenpresse absetzen. Dabei werden die Materialien intensiv
behandelt, so daß sich ein hoher Auflockerungsgrad, gegebenenfalls sogar eine Zerkleinerung, ergibt.
Bei Stellungen der Rutsche 27, in denen die Materialien das Zerkleinerungswerkzeug 31 im oberen Bereich
treffen — vergleiche strichpunktiert gezeichnete Rutsche 27, F i g. 1 — werden sie von den Reißzähnen 33
erfaßt und hauptsächlich gegen die Füllschachtwand 47 geworfen, wobei sie eine vergleichsweise geringere mechanische
Behandlung erfahren und, jedoch auf ein befriedigendes Maß aufgelockert, in den Preßraum der
Ballenpresse gelangen.
In Fig.3 ist eine zweiteilige Rutsche 48 dargestellt,
deren unterer Teil 49 mittels eines Gelenks 50 winkelverstellbar mit dem oberen Teil 51 verbunden ist. Während
der obere Teil 51 in einer Stellung verbleibt, die in etwa einer nach Fig. 1 im Mittelbereich eingestellten
Rutsche entspricht, ist der untere Teil 49 in einem Bereich winkelverstellbar, der dem Einstellbereich der
Rutsche 27 in F i g. 1 entspricht. Der Zweck und die Vorteile dieser Einlaufrutsche wurden schon erklärt
Fig.4 veranschaulicht eine Rutsche 52, die mittels
Langlöchern 53 in den Seitenwänden des Schachtraumes 23 im rechten Winkel zu ihrer Rutschfläche parallel
verschieben ist Sie entspricht in ihrer Funktion der Rutsche 27, Fig. i, bis auf den Unterschied, daß sie in
jeder Stellung einen gleichgroßen Neigungswinkel hat
In der Praxis ist es in der Regel nicht erforderlich, die
Rutsche 27, 48,52 zu verstellea Sie wird bei der Inbetriebnahme
der Ballenpresse insbesondere unter Berücksichtigung des vom Kunden gewünschten Auflokkerungsgrades
des zu verpressenden Altmaterials eingestellt und befestigt Dabei hat es sich gezeigt, daß
diese Einstellung für die hauptsächlich zu erwartenden Materialsorten, z.B. Altpapier und Müll, völlig ausreicht
Die Kammer 25 hat eine Höhe und Breite, die dem Mehrfachen des Durchmessers des Hüllzylinders 42 entspricht,
so daß das aufgrund des Auflpckerungseffektes schlagartig expandierende Material ohne Schwierigkeiten
aufgenommen werden kann. Das Zerkleinerungswerkzeug erfüllt in seiner erfindungsgemäßen Anord
nung automatisch die Forderung, Materialien mit geringerer Schüttdichte nur wenig und Materialien mit höherer
Schüttdichte stärker aufzulockern, wodurch Ballen erhalten werden, die den eingangs geschilderten technischen
Anforderungen genügen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. ZuführfüUschacht mit einer schrägen, zu einem
rotierenden Zerkleinerungswerkzeug führenden Rutsche für eine Altmaterialballenpresse, wobei das
Zerkleinerungswerkzeug entgegen der Rutsche aufwärts dreht, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zerkleinerungswerkzeug (31) dem Füllschacht (24) auf der Materialzuführseite innerhalb einer in
den Füllschacht (24) führenden Kammer (25) vorgeordnet ist unter Belassung eines freien Durchtrittsquerschnitts in den Füllschacht (24).
2. ZuführfüUschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge der Rutsche (27; 48;
52) zwischen einer unteren Stellung, in der das Zerkleineningswerkzeug (31) unten tangiert wird, und
einer oberen Stellung, welche durch eine aus Hüllzylinder (42) und vertikale Achsenebene (S) gebildete
Linie begrenzt ist, einstellbar ist
3. Zuführfüllschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (27) um eine
horizontale Achse (28) verschwenkbar ist
4. ZuführfüUschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (48) aus einem oberen ortsfesten Teil (51) und einem demgegenüber winkelverstellbaren unteren Teil (49) besteht
5. ZuführfüUschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (52) parallel
zu ihrer Zuführebene (R) verstellbar ist
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE2636742C2 true DE2636742C2 (de) | 1985-09-12 |
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| CH (1) | CH621292A5 (de) |
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