DE2634441B2 - Sicherung einer stellschraube gegen unbefugtes betaetigen - Google Patents

Sicherung einer stellschraube gegen unbefugtes betaetigen

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DE2634441B2
DE2634441B2 DE19762634441 DE2634441A DE2634441B2 DE 2634441 B2 DE2634441 B2 DE 2634441B2 DE 19762634441 DE19762634441 DE 19762634441 DE 2634441 A DE2634441 A DE 2634441A DE 2634441 B2 DE2634441 B2 DE 2634441B2
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DE19762634441
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DE2634441C3 (de
DE2634441A1 (de
Inventor
Robert Neuilly sur Seine Desmarais (Frankreich)
Original Assignee
Societe Industrielle de Brevets et d'Etudes SIBE1SA, Neuilly sur Seine (Frankreich)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B35/00Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
    • F16B35/005Set screws; Locking means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherung einer in einen Halter eingeschraubten Stellschraube gegen unbefugtes Betätigen, die von Schenkeln einer länglichen, U-förmig gebogenen Feder reibschlüssig gehalten ist, wobei ein Auseinanderspreizen der freien gekröpften Enden der Schenkel durch deren Einführen in ein Loch im Halter verhindert ist.
Derartige bekannte, aus einer U-förmig gebogenen Feder bestehende Sicherungen, die die Stellschraube reibschlüssig halten (FR-PS 2180251) können ggf. dadurch gelöst werden, daß die Enden der Schenkel zusammengedrückt und dadurch die gekröpften Enden aus dem Loch herausgezogen werden.
Es gibt jedoch Fälle, bei denen die in den Halter eingeschraubten Stellschrauben so gesichert sein müssen, daß sie von Unbefugten nicht verstellbar sind, ohne daß offensichtliche irreparable Schaden auftreten. Dies gilt z. B. für Schrauben an Vergasern von Brennkraftmaschinen, welche wegen der genauen Einstellung zur Reinhaltung der Luft nur vom Herstellerwerk oder zugelassenen Reparaturwerkstätten einstellbar und so gesichert sein müssen, daß sie vom Benutzer nicht verstellt werden können, ohne daß Spuren hinterlassen werden.
Zur Sicherung von Schraubenköpfen gegen unbefugtes Lösen der Schrauben ist es bekannt (DT-Gbm 19 58361), auf einen geschlitzten zylindrischen Kopf nach der Befestigung der Schraube eine aus dünnwandigem Material bestehende topfförmige Kappe mit Preßsitz zu befestigen. Es ist auch bekannt (DT-Gbm 17 52 252), den Schraubenkopf entweder in einem Biindioch zu versenken oder mit einem nach außen offenen topfförmigen Scheibe zu versehen und in das dabei entstehende, den geschlitzten Kopf aufnehmende Loch mit Preßsitz gegen dessen Wandung eine entsprechende Kunststoffkappe einzusetzen, die ein Drehen der Schraube mittels eines Schraubenziehers verhindert und nur durch Zerbrechen entfernt werden kann. Die bekannten Anordnungen befriedigen jedoch bei der Verwendung der obsnerwähnten bekannten Federsicherung nicht, da nach dem möglichen Entfernen der Federsicherung der Schraubenkopf z. B. mit einer Zange gedreht werden kann.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine derartige Sicherungskappe für Stellschrauben gegen unbefugtes Betätigen zu schaffen, die mit der als Reibsicherung dienenden U-förmig gebogenen Feder so zusammenwirkt, daß nicht nur die Schraube nicht gedreht, sondern auch die Federsicherung selbst nicht entfernt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß
a) eine den Kopf der Schraube in an sich bekannter Weise überdeckende Kappe eine zwischen die freien Enden der Feder eingreifende, parallel zur Kappenachse verlaufende Verlängerung aufweist und
b) die Verlängerung mit einem verdickten freien Ende verschen ist, das sich mit den freien Enden der Feder verklinkt.
Durch diese erfindungsgemäße Anordnung wird einmal der Kopf der Schraube drehfest abgedeckt und damit für ein Werkzeug zum Verstellen unzugänglich, während andererseits durch das Eingreifen der parallel zur Kappenachse verlaufenden Verlängerung die freien Enden der Feder nicht mehr zusammengedrückt werden können und damit die Feder nicht mehr entfernt werden kann.
Vorzugsweise besteht die Kappe in an sich bekannter Weise aus Kunststoff.
Um eine bessere Sicherung gegen Verdrehen der Kappe gegenüber der Federsicherung zu bewirken, kann die Kappe außer der zwischen die freien Enden der Feder eingreifenden Verlängerung zu beiden Seiten des Kappenteils axiale Ansätze aufweisen, welche den Raum zwischen den Schenkeln der Feder ausfüllen. Dadurch sind das Kappenteil und die Federsicherung noch sicherer drehfest gegeneinander festgelegt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine in einen Stellhebel eingeschraubte, mit einer Federklammer gesicherte Schraube,
F i g. 2 und 3 Seitenansichten von vorn und von rechts auf die Anordnung gemäß F i g. 1 vor dem Aufsetzen der Kappe und
F i g. 4 eine Ansicht ähnlich F i g. 2 nach dem Aufsetzen der Kappe.
Nach dem Ausführungsbeispiel soll eine mit einem Betätigungsschlitz 3 versehene Schraube 1 festgelegt werden, wenn diese in ihre richtige Lage in einer Gewindebohrung eines Stellhebels 2 eingeschraubt ist. Die Schraube 1 bildet dabei z. B. einen regelbaren Anschlag, wie man ihn an dem Betätigungsgestänge der Drosselklappe eines Vergasers findet.
Die Schraube wird durch einen länglichen federnden, eine Klammer bildenden Teil 4 gesichert Diese Klammer wird durch eine U-förmig gebogene Lamelle aus einem stark elastischen Metall gebildet
Diese Feder weist zwei Schenkel 5 und 6 auf, deren freie Enden mit Laschen 7 bzw. 8 versehen sind, welche in ein Loch 9 des Hebels 2 eintreten können. Diese Laschen 7 und 8 laufen in verbreiterte Abschnitte Ta und 8a aus, deren Breite etwas kleiner als der Durchmesser
des Lochs ist, so daß die Laschen in das Loch eingeführt werden können, wenn man sie gegeneinander gedrückt hält, während sich nach Anbringung der Klammer die verbreiterten Abschnitte 7a und 8a von neuem auseinanderspreizen und gegen die Ränder des Lochs s stoßen, was die Entfernung der Klammer verhindert (Fig. 2). Die Vorrichtung weist ferner bei der dargestellten Ausführungsform einen .Schutzteil 10 (F i g. 2, 3 und 4) aus Kunststoff auf, welcher als e.ne mit Verlängerungen iOb und 10c versehene Kappe 10a |0 angesehen werden kann. Die Kappe 10a hat eine solche Form, daß sie den Kopf der Schraube 1 in allen Einstellstellungen derselben überdeckt, wenn sich ihre Unterkante an den Schenkeln der Feder abstützt. Die Verlängerungen iOb haben eine solche Dicke, daß sie zwischen die Schenkel der Feder 4 treten können. Schließlich ist die ebenfalls dünne Verlängerung 10c zur Einführung in das Loch 9 zwischen den Laschen 7 und 8 der Feder 4 bestimmt. Diese Verlängerung 10c besitzt einen verdickten Abschlußtei! tOd, dessen Dicke etwas größer als der Abstand zwischen den Laschen 7 und 8 ist, wenn die Feder 4 auf die Schraube aufgesetzt ist. Dieser verdickte Teil iOd wird durch Schrägflächen begrenzt, deren Form der der Kante der verbreiterten Abschnitte 7a und 8a entspricht, und die Länge der Verlängerung 10c ist so gewählt, daß der verdickte Teil lOdunmittelbar jenseits der verbreiterten Abschnitte 7a und 8a liegt, wenn der Teil 10 vollständig eingedrückt ist.
Die Arbeitsweise ist dann folgende:
Wenn der Teil 10 gegenüber der mit der Feder 4 versehenen Schraube 1 in die in F i g. 2 und 3 durgestellte Lage gebracht is·, setzt man ihn ein, indem man die Teile 10/t> und 10c zwischen die Laschen 7 und 8 einführt. Der verdickte Abschnitt iOd hat eine solche Dicke, daß sein Durchtritt zwischen den Laschen 7 und 8 diese etwas auseinanderspreizt. Nach vollständiger Einführung kommt der verdickte Abschnitt 1Od von den Laschen 7 und 8 frei, welche sich einander nähern und mit dem dünnen Abschnitt der Verlängerung 10c in Berührung kommen. Der verdickte Abschnitt 10t/ verklinkt sich an den Enden 7a und 8a, und es wird unmöglich, den Teil 10 zu entfernen, ohne den verdickten Abschnitt 10c/abzureißen (Fi g. 4).
Gleichzeitig treten die Verlängerungen lCfc zwischen die Schenkel 5 und 6 in der von der Schraube 1 freigelassenen Zone, und die Kappe 10a überdeckt den Kopf der Schraube 1, wodurch die Betätigung derselben verhindert wird. Da der Abschnitt 10c einen geringen Querschnitt hat, zerbricht man ihn, wenn man versucht, den Schutzteil durch einen Zug oder eine Drehung abzureißen, und es ist unmöglich, ihn dauerhaft wieder anzubringen, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Kappe 10 ist also sowohl gegen Drehung als auch gegen eine Translationsbewegung festgelegt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sicherung einer in einen Halter eingeschraubten Stellschraube gegen unbefugtes Betätigen, die von Schenkeln einer länglichen, U-förmig gebogenen Feder reibschlüssig gehalten ist, wobei ein Auseinanderspreizen der freien gekröpften Enden der Schenkel durch deren Einführen in ein Loch im Halter verhindert ist, dadurch gekennzeichnet, daß
a) eine den Kopf der Schraube (1) in an sich bekannter Weise überdeckende Kappe (10) eine zwischen die freien Enden (7a, 8a^der Feder (4) eingreifende, parallel zur Kappenachse verlaufende Verlängerung (10c) aufweist,
b) die Verlängerung mit einem verdickten freien Ende (iOd) versehen ist, das sich mit den freien Enden der Feder verklinkt.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) aus Kunststoff besteht.
3. Sicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) außer der Verlängerung (10c, XQd) zu beiden Seiten des Kappenteils (\0a) axiale Ansätze (Wb) aufweist, welche den Raum zwischen den Schenkeln (5,6) der Feder (4) ausfüllen.
DE19762634441 1975-08-04 1976-07-30 Sicherung einer Stellschraube gegen unbefugtes Betätigen Expired DE2634441C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7524265A FR2320452A2 (fr) 1975-08-04 1975-08-04 Perfectionnements aux dispositifs de freinage et de protection des vis de reglage

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2634441A1 DE2634441A1 (de) 1977-02-10
DE2634441B2 true DE2634441B2 (de) 1977-10-06
DE2634441C3 DE2634441C3 (de) 1978-05-24

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ID=9158723

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762634441 Expired DE2634441C3 (de) 1975-08-04 1976-07-30 Sicherung einer Stellschraube gegen unbefugtes Betätigen

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BR (1) BR7605088A (de)
DE (1) DE2634441C3 (de)
ES (1) ES450436A1 (de)
FR (1) FR2320452A2 (de)
GB (1) GB1503895A (de)
IT (1) IT1074121B (de)

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FR2320452B2 (de) 1977-12-16
IT1074121B (it) 1985-04-17
DE2634441C3 (de) 1978-05-24
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BR7605088A (pt) 1977-08-02
FR2320452A2 (fr) 1977-03-04
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