DE263246C - - Google Patents

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DE263246C
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wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms

Landscapes

  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263246 KLASSE \5a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1911 ab.
Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen wird gewöhnlich die Gießform, von einem in der Maschine gelagerten Rade, einer-Schwinge o. dgl. getragen, und beim Gießen der Zeile legt sich das Gießmundstück des Gießtopfes gegen die Gießform, nachdem sich letztere gegen die Matrizenzeile bewegt hat. Infolge der verschiedenen Erwärmung des Gießformträgers oder auch infolge mechanischer Einflüsse kommt es vor, daß der Gießformträger die Gießform nicht genau parallel zu der in einem festen Block gehaltenen Matrizenzeile führt. Der Gießmund ist aber nicht imstande, die Gießform in die richtige Lage zu bringen, um einen dichten Abschluß der Form zu erzielen, da diese von ihrem Träger starr gehalten wird und nur nachgeben kann, soweit etwa Spielraum in den Lagern vorhanden ist. Gemäß der Erfindung sind Mittel vorgesehen,
ao die ein genaues Ausrichten der Gießform vor der Matrizenzeile durch den Gießmund gestatten, ohne daß ein übermäßiger Spielraum in den Lagern vorhanden zu sein braucht, und zwar wird dies durch eine bewegliche Anordnung des Gießformträgers in seiner Lagerung erreicht.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar, und zwar für eine Setzmaschine, bei welcher die Gießform in einem Gießrade gelagert ist. Fig. ι ist eine Ansicht des Gießrades und seiner Lagerung von hinten gesehen;
Fig. 2 ist ein Grundriß* dazu.
Das Gießrad α, an welchem die Gießformen b angeordnet sind, sitzt auf dem Bolzen c, der in dem Lager d drehbar gelagert ist. Die Bewegung des Gießrades nach der Matrizenzeile zu geschieht in bekannter Weise durch den Schlitten e, welcher in dem Maschinengestell f gleitet und das Lager d trägt.
Gemäß der Erfindung ist zwischen Lager d und Schlitten e eine gelenkige Verbindung eingeschaltet. Beispielsweise ist das Lager d mit einem Kugelzapfen g versehen, der in einem an dem Schlitten β befestigten Lager h, i gehalten wird. Es ist zweckmäßig, ein besonderes Lager auf den Schlitten e aufzusetzen, weil dieser aus Gußeisen hergestellt ist und das Lager h, i besser aus Stahl gefertigt wird. Die Bohrung in dem Lagerdeckel i ist nur so groß, daß der den Kugelzapfen tragende Bolzen k eine geringe Beweglichkeit nach allen Seiten hat, die aber groß genug ist, um in allen Fällen ein dichtes Anschließen der Gießform . an die Matrizenzeile zu ermöglichen.
Beim Gießen der Zeile legt sich der vorbewegte Gießmund des Gießtopfes gegen die Gießform und preßt sie gegen die Matrizenzeile. Er kann sie stets genau parallel zu der Matrizenzeile einstellen, da das Gießrad mit der Form durch die Kugellagerung nach allen Richtungen hin schwingen kann, um etwaige Ungenauigkeiten auszugleichen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: 6s
    i. Lagerung für den Gießformträger von ' Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung eines dichten Abschlusses der Zeilengießform beim Gießen der Zeilen der Gieß-
    formträger so beweglich in seiner Führung angeordnet ist, daß der die Gießform gegen die Matrizenzeile drückende Gießmund die Gießform stets parallel zur Matrizenzeile ausrichten kann.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch ι für Maschinen mit einem durch einen Schlitten geführten Gießrade, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gießrad und Schlitten ein Kugelgelenk eingeschaltet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin. (Ieürückt in der
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