DE263085C - - Google Patents

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DE263085C
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Germany
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excavator
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DENDAT263085D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/02Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
    • E02F5/06Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with digging elements mounted on an endless chain
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/10Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain with tools that only loosen the material, i.e. with cutter-type chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 263085 — KLASSE 45«. GRUPPE
umlaufendem Becherwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1912 ab.
Den Erfindungsgegenstand bildet eine Vorrichtung, vermittels welcher auf maschinellem Wege in weiches Erdreich Furchen eingearbeitet werden können, welche je nach Anwendung der Maschine unterschiedlich tief in dem Erdboden verlaufen und als offene Gräben oder als Erdaushebungen zu Drainagearbeiten gebraucht werden.
Gegenüber den bekannten Erdbaggern kennzeichnet sich die Grabenaushebemaschine dadurch, daß die seitlichen Ränder des Grabens bei der Ausbaggerung entsprechend abgestochen und gepreßt werden, so daß eine Nacharbeit nicht mehr erforderlich ist.
Außerdem ist die Bauart der Maschine so beschaffen, daß in unmittelbarer Nähe von Bäumen oder Abhängen die Gräben gelegt werden können, indem nur eine geringe Breite der Maschine vorgesehen ist.
Auf der Zeichnung ist die Grabenaushebevorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht derselben, .
Fig. 2 die Vorderansicht des Baggers mit seitlich das Erdreich abstechenden Scheibenmessern,
Fig. 3 die vordere die Scheibenmesser und die Baggerscheibe tragende Achse.
Auf einem Fahrgestell α ist die ganze Baggervorrichtung angebracht. Das Fahrgestell ist an drei Punkten unterstützt, und zwar ruht es auf der Vorderseite auf einer steuerbar gelagerten Walze oder einem Räderpaar b, während es an der rückwärtigen Seite auf zwei in geringer Spurbreite gesetzten Rädern c aufliegt, welche gleicfezeitig die Treibräder sowie die Lenkräder darstellen.
Die Lenkung und der Antrieb sind nach bereits bekannten Ausführungen anzuordnen, beispielsweise durch Einschaltung von Kegelrädergetrieben o. dgl. Der Bagger, welcher das Erdreich aushebt, ist in beliebiger Neigung auf dem Fahrgestell α aufgebaut und an entsprechend ausgebildeten Stützen d gelagert. Der Antrieb des Baggers erfolgt durch einen Motor e, welcher auf dem Fahrgestell montiert ist. Den wesentlichsten Teil der Erfindung bildet nun die Anordnung des Baggers auf der Achse f, welche die Scheibenräder trägt. Die Achse f verläuft in der Mitte geradlinig, und auf ihr ist eine breite Scheibe g aufgesetzt, auf welcher der Bagger bzw. die Baggerkette läuft. Seitlich an der Achse f befinden sich Achsstümpfe h winklig angebogen, welche die Scheibenräder i tragen. Dieselben stehen demnach spitzwinklig zueinander, entsprechend der üblichen Neigung des Grabenrandes. Die Welle f mit den Achsstümpfen h sitzt fest an dem Rahmen a des ganzen Fahrzeuges. Die am Vorderteil befindliche Walze b ist vermittels eines Handhebeis k verstellbar, wodurch der Fahrzeugrahmen gehoben und gesenkt werden kann, wonach sich die Schnitttiefe der Vorschneidscheiben i und die Stellung des Baggers regelt.
Eine Auslaufrinne I am rückwärtigen Ende
des Baggers dient dazu, das ausgehobene Erdreich ein- oder doppelseitig auszuwerfen. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Nachdem das Fahrzeug an die bestimmte Stelle hinbewegt ist, wird der Motor in Tätigkeit gesetzt, und der Bagger beginnt zu laufen. Es wird dann durch Einrücken des Hebels k der Fahrzeugrahmen soweit herabgelassen, bis
ίο an einer Stelle genügend Erdreich ausgehoben ist, das heißt die nötige Grabentiefe erreicht wird. Sodann kann ein zweiter in bekannter Weise gehaltener Antrieb vom Motor aus eingeschaltet werden, welcher einen langsamen Vorschub des ganzen Fahrzeuges bewirkt. Bei diesem Vorschub trennen die Scheibenräder i sauber die Oberfläche des Erdbodens ab und drücken ferner die Seitenwände des Grabens fest, während aus der Mitte der Bagger das dort befindliche Erdreich sowie die von den Scheibenmessern abgestochene Erdmasse erfaßt, hochbefördert und in den Auslauf I einwirft. Um während des Transports durch den Bagger ein Durchfallen der Erde zu verhindern, kann der Bagger entweder ' entsprechend steil gestellt sein oder gleichzeitig mit demselben ein entsprechender Transportgurt laufen.
Die Steuerung des ganzen Fahrzeuges geschicht vermittels des. Steuerrades m, von welchem aus das Steuergestänge nach den hinteren Treibrädern geführt ist, die eventuell auch in der Breite verstellbar angeordnet sein können, um bei weicher Grabenborte eine größere Spurweite zu erhalten.
Nach beendeter Arbeit kann die Walze b soweit · herabgedrückt werden, daß die Scheibenradanordnung sowie der untere Teil des Baggers bei ebenem Terrain über dem Erdboden liegen. Beim Einschalten einer entsprechenden Übersetzung kann die ganze Maschine als Selbstfahrer dienen und somit leicht bewegt werden.
Die Grabenaushebevorrichtung ist verhältnismäßig einfach herzustellen, besitzt eine große Arbeitsleistung und ist für die verschiedensten Zwecke der Landwirtschaft, des Straßenbaues u. dgl. verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ·>°
    Grabenziehmaschine mit Vorschneidscheiben und entgegengesetzt zu den Fahrrädern umlaufendem Becherwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Trommel der die Erde aushebenden Becherkette, deren Becher den Zwischenraum zwischen den Scheibenmessern ausfüllen, auf einer Achse (f) sitzt, deren seitliche, im Winkel (g) abgebogenen Achsstümpfe (h) die Vorschneidscheiben (i) tragen, die das Abstechen der Erde im Neigungswinkel des Grabenrandes und das Festpressen des letzteren bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE263085C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915281C (de) * 1942-05-16 1954-07-19 Diedrich Helmcke Maschine zur Herstellung und zur Reinigung von Graeben
DE944999C (de) * 1948-11-04 1956-06-28 Neue Baumaschinen G M B H Auf einem gelaendegaengigen Kraftfahrzeug angeordneter Grabenraeumbagger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915281C (de) * 1942-05-16 1954-07-19 Diedrich Helmcke Maschine zur Herstellung und zur Reinigung von Graeben
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