DE262174C - - Google Patents

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DE262174C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
    • B64D1/04Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den aus Luftfahrzeugen abgeworfenen Geschossen eine der Fahrtgeschwindigkeit an Größe gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete Geschwindigkeit zu erteilen. Die Geschosse sollen dabei durch Luftdruck oder Federkraft abgeschleudert werden.
Gemäß vorliegender Erfindung soll nun die Abwurfvorrichtung in einem mit Mitnehmern für die Geschosse versehenen und in einer Führungsrinne gleitenden endlosen Band bestehen. Dieses kann vom Propellermotor aus angetrieben werden, so daß sich seine Geschwindigkeit mit der des Motors und somit
X5 des Flugzeugs selbst ändert.
Im Rumpfteil eines Flugzeugs sind die Räder a, b, c, d angebracht. Über diese ist eine Laufkette gespannt. Durch ein von der rotierenden Motorachse des Flugzeugs angetriebenes Räderwerk wird die Rotation der Motorachse auf das Rad α übertragen. Das Rad a setzt die Laufkette mit den Unterstützungsrädern b und c und dem Endrad d in Bewegung. Der obere Teil der Laufkette bewegt
2S sich dabei entgegengerichtet der Bewegung des Flugzeugs. Zu beiden Seiten des oberen Teiles der Laufkette sind glatte Schienen S1 und S2 so angebracht, daß zwischen den unteren Kanten der Schienen die Laufkette frei beweglich ist. Mit der Laufkette ist ein Mitnehmer fest verbunden. Dieser Mitnehmer erfaßt mit einer auf seiner Vorderseite angebrachten, gut abgefederten Platte das Geschoß, welches man aus einem Behälter in die Rinne fallen läßt, und erteilt ihm eine nach rückwärts gerichtete Geschwindigkeit.
Dabei wird die Umdrehungszahl der Motorachse als Maß für die Fahrtgeschwindigkeit des Flugzeugs angenommen. Einflüsse auf die Fahrtgeschwindigkeit, hervorgerufen durch Luftströmungen, die dem Flugzeug entgegengerichtet sind und dessen Geschwindigkeit verlangsamen oder, falls sie gleichgerichtet sind, vergrößern, werden durch mehrere verschieden große einschaltbare Übersetzungen für die Laufkette ausgeglichen.
In dem Augenblick, in welchem der Bediener der Wurfvorrichtung durch ein scharfes, stets lotrecht hängendes Zielfernrohr das Ziel senkrecht unter sich sichtet, läßt er durch einen Hebeldruck ein Geschoß aus dem Behälter in die Abwurfrinne fallen. Da der Behälter mit mehreren Geschossen versehen ist, wird die Möglichkeit gegeben, in kurzer Zeit mehrere Geschosse auf das Ziel fallen zu lassen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Abwurfvorrichtung für Geschosse aus Luftfahrzeugen, welche dem Geschosse eine der Fahrtrichtung entgegengesetzte Geschwindigkeit erteilt, gekennzeichnet durch ein mit Mitnehmern für die Geschosse versehenes und in einer Führungsrinne gleitendes endloses Band.
2. Abwurfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Band vom,Propellermotor aus angetrieben wird.
3. Abwurfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Räderwerk für den Antrieb des Mitnehmerbandes verschiedene Übersetzungen eingeschaltet werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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