DE262172C - - Google Patents
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- DE262172C DE262172C DENDAT262172D DE262172DA DE262172C DE 262172 C DE262172 C DE 262172C DE NDAT262172 D DENDAT262172 D DE NDAT262172D DE 262172D A DE262172D A DE 262172DA DE 262172 C DE262172 C DE 262172C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K5/00—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
- G01K5/02—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
- G01K5/16—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid with electric contacts
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 262172-KLASSE 74 h. GRUPPE
GEORG EDELMANN in BISAMBERG b.WIEN.
ein elektrisches Rufwerk in Tätigkeit setzt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1912 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Thermometer jener Art, welche bei Erreichung einer
bestimmten Höchst- und Niedrigsttemperatur mit Hilfe eines auf der Quecksilbersäule
schwimmenden Magnet- oder Eisen körpers und eines von diesem beeinflußten, nötigenfalls
magnetischen Stromschlußhebels ein elektrisches Rufwerk in Wirksamkeit setzen.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art
to dienen die beiden metallisch ausgeführten Schienen der Thermometerskala als Stromleiter,
und der vom Magneten beeinflußte Hebel wird von einem Stellstück getragen und bewegt
sich in einer wagerechten Ebene.
Gemäß der Erfindung ist dagegen der Stromschlußhebel als zweiarmiger, parallel zur Ebene
der Tragplatte schwingender Hebel ausgeführt, dessen einer Arm mit seinem Ende im Bereich
des auf der Quecksilbersäule ruhenden Schwimmkörpers
sich befindet und somit dessen Bewegungen folgt, während der zweite Arm mit
seinem Ende zwischen einstellbaren Stromschlußstücken sich bewegt, die auf einer in
bezug auf den Drehpunkt des Hebels dem Thermometer gegenüberliegenden Skala verstellbar
sind. Während die bekannte Einrichtung zwecks Verwendung für Höchst- und Mindesttemperaturen zweier vollständiger Stromschlußeinrichtungen
bedarf, sind gemäß der Erfindung nur die beiden auf der Skala einstellbaren Stromschlußstücke erforderlich, um mit
ein und demselben Hebel sowohl die Höchstais auch die Niedrigsttemperaturen zu signalisieren.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 eine Ausführungsform des Instrumentes dar, bei welchem
der Schwinghebel als permanenter Magnet ausgebildet ist. Fig. 2 gibt eine Ansicht der in
bezug auf Fig 1 geänderten Teile, wenn der Schwinghebel als Elektromagnet ausgeführt
wird.
Das Instrument besteht aus einem Thermometer a, dessen Steigrohr bei der dargestellten
Ausführungsform nach einem Kreisbogen gekrümmt ist (jedoch auch gerade sein könnte),
in dessen Mittelpunkt ein zweiarmiger Schwinghebel b, c zwischen Körnerspitzen leicht beweglich
gelagert ist.
Auf dem Quecksilber des Thermometers schwimmt ein Eisenkörper d, der infolge der
aufrechten Anordnung des Thermometers alle durch Temperaturschwankungen hervorgerufenen Bewegungen der Quecksilbersäule mitmacht.
Der eine Arm b des Schwinghebels b, c spielt mit seinem in eine Spitze auslaufenden
Ende gegen den Schwimmkörper d ein oder schleift dicht über der möglichst dünnwandig
gehaltenen Röhre des Thermometers hin, während der andere Arm c mit dem Ende über einer Ableseskala f zwischen zwei
Stromschlußstücken g und h sich bewegt.
Wird der Schwimmkörper d oder besser der zweiarmige Schwinghebel b, c als Magnet ausgeführt,
so nimmt der Schwinghebel b, c an jeder Bewegung des Schwimmkörpers d teil,
und die Spitze des Armes c zeigt auf der in bezug auf die Thermometerskala umgekehrt
angeordneten Skala f den Stand des Quecksilberspiegels in der Thermometerröhre an.
Ordnet man in der Bewegungsbahn des
Endes des Hebelarmes c in an sich bekannter Art zwei Stromschlußstücke g und h an und
verbindet diese mit einem Rufwerk oder einer anderen mechanischen Vorrichtung, so kann
man jede Über- oder Unterschreitung einer bestimmten Temperatur leicht zur Anzeige
bringen oder eine bestimmte Temperatur dauernd auf gleicher Höhe erhalten und immer
wieder herstellen.
ίο Wenn der Hebel b, c als Magnet ausgebildet
ist, so kann dieser ein permanenter (Fig. i) oder ein Elektromagnet (Fig. 2) sein.
. Bei letzterer Ausführungsform ist der dem Thermometer zugewendete Arm b von einer Magnetwicklung' i umgeben, die — während der Dauer der Benutzung des Instrumentes — in einen Ruhestromkreis eingeschaltet ist. Hierbei kann der Hebel b, c als Stromleiter dienen, indem sein einer Arm c von dem anderen Arm b isoliert und letzterer (b) über die Lagerbrücke k, ersterer über einen Rollkontakt m samt Schleifstück η an die Stromquelle gelegt ist. Rollkontakt m und Schleifstück η bilden dabei zugleich einen Teil der Leitung für den an den Stromschlußstücken g bzw. h herzustellenden Stromschluß.
. Bei letzterer Ausführungsform ist der dem Thermometer zugewendete Arm b von einer Magnetwicklung' i umgeben, die — während der Dauer der Benutzung des Instrumentes — in einen Ruhestromkreis eingeschaltet ist. Hierbei kann der Hebel b, c als Stromleiter dienen, indem sein einer Arm c von dem anderen Arm b isoliert und letzterer (b) über die Lagerbrücke k, ersterer über einen Rollkontakt m samt Schleifstück η an die Stromquelle gelegt ist. Rollkontakt m und Schleifstück η bilden dabei zugleich einen Teil der Leitung für den an den Stromschlußstücken g bzw. h herzustellenden Stromschluß.
Die Stromzuleitung in den Elektromagneten kann aber auch durch die zu diesem Zweck
voneinander gut isolierten Körnerspitzen, zwi-. sehen welchen der Schwinghebel b, c gelagert
ist, erfolgen.
Der Rollkontakt wird vorteilhaft in der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise ausgeführt.
Das Stromschlußrädchen m ist in einem Kloben r gelagert, der mit dem Ober-■
ende in Körnerspitzen s eines Rahmenstückes t pendelnd aufgehängt ist, welches letztere vom
Arm c getragen wird oder einen Teil dieses Armes bildet. Der Durchmesser des Stromschlußrädchens
m ist so bemessen, daß beim Anliegen an die Stromschiene η die durch die
Körnerspitzen s und den Rädchenmittelpunkt gelegte Ebene nicht parallel, sondern geneigt
zur Wälzbahn η liegt, so' daß eine die
dauernde Berührung zwischen Schiene und Rädchen sichernde Schwerkraftkomponente auftritt, während andererseits die Reibung zwischen
den Kontaktstücken auf ein Mindestmaß beschränkt ist.
Um nun das Instrument in beliebigen Räumen, d. h. bedarfsweise für hohe oder niedrige
Temperaturen benutzen zu können, sind gemäß der Erfindung die Stromschlußstücke g
und h in einer zugleich zur Stromleitung dienenden Führung 0 entlang der Ablegeskala f
verstellbar, so 'daß sie an jede beliebige Stelle der Skala gebracht werden können.
Das Instrument ist in üblicher Weise auf einer Tragplatte ft befestigt, die zugleich als
Träger für die verschiedenen Stromschlußstücke wie auch zum Befestigen des Instrumentes an
der Wand dient.
Claims (5)
1. Thermometer, welches bei Erreichung eines bestimmten Höchst- und Tiefstandes
mit Hilfe eines auf der Quecksilbersäule schwimmenden Magneten oder Eisenstückes
und eines von diesem beeinflußten, nötigenfalls magnetischen Stromschlußhebels ein
elektrisches Ruf werk in Tätigkeit setzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromschlußhebel
als zweiarmiger, parallel zur Tragplatte (p) des Thermometers schwingender
Hebel (b, c) ausgeführt ist, dessen einer Arm (b) gegen den Schwimmkörper
(d) einspielt und somit dessen Bewegungen folgt, während der zweite Arm (c) zwischen
den auf einer in bezug auf den Drehpunkt des Hebels dem Thermometer
■gegenüber liegenden Seite angeordneten Skala (f) einstellbaren Stromschlußstücken
(g, h) für das Rufwerk sich bewegt.
2. Ausführungsform des Thermometers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der vom Schwimmkörper (d) auf der Quecksilbersäule des Thermometers beeinflußte
Arm (b) des Zeigerüebels (b, c) als Elektromagnet ausgeführt ist.
3. Ausführungsform des Thermometers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden voneinander isolierten Arme des Schwinghebels (b, c) zugleich
Stromleiter für den als Elektromagnet wirkenden Arm (b) bilden, indem der
Arm (b) über die Lagerbrücke (k) direkt, der von ihm isolierte Arm (c) dagegen
über einen Rollkontakt (m, n) an die Stromquelle angeschlossen ist.
4. Ausführungsform des Thermometers nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rollkontakt (m) pendelnd aufgehängt ist und infolge
Schrägstellung durch die einseitig wirkende Schwerkraftkomponente dauernd mit der
Stromschlußschiene (η) in Berührung gehalten ist.
5. Ausführungsform des Thermometers mit einstellbaren Stromschlußstücken nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschlußstücke (g, h) in einer zur
Ableseskala konzentrischen, gegebenenfalls auch als Stromleiter dienenden Führung (f)
verstellbar sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262172C true DE262172C (de) |
Family
ID=519658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262172D Active DE262172C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262172C (de) |
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0
- DE DENDAT262172D patent/DE262172C/de active Active
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