DE2617367B2 - Vorrichtung zum Ein- und Entfärben eines in einem Elektrophoreseapparat behandelten riemen- bzw. bandförmigen Probenträgers - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Entfärben eines in einem Elektrophoreseapparat behandelten riemen- bzw. bandförmigen Probenträgers

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ein- und Entfärben eines in einem Elektrophoreseapparat behandelten riemen- bzw. bandförmigen Probenträgers, auf dem mehrere Proben, z. B. Blutsera angeordnet sind, mit einer den Probenträger im Verlauf der Ein- und Entfärbeprozesse haltenden und nach Beendigung dieses Prozesses abführenden Träger-Transportvorrichtung, einem ein flüssiges Einfärbungsmittel enthaltenden Einfärbetrog und einem ein flüssiges Entfär bungsmittel enthaltenden Entfärbtrog.
Die Elektrophorese dient dem Analysieren von Blutsera, insbesondere dem Messen der Mengen verschiedener Proteinarten in einem Blutserum. Hierbei wird das Blutserum als Probe zunächst auf dem riemen- bzw. bandförmigen Probenträger appliziert, der beispielsweise aus Zelluloseazetatpapier besteht. Bei der Elektrophorese wird das Blutserum unu r Anlegen einer hohen Gleichspannung in verschiedene Proteinkomponenten getrennt. Letztere werden danach mit Hilfe eines Densitometers oder eines photoelektrischen Filter-kolorimeter quantitativ gemessen. Zur genauen densitometrischen Messung muß die Probe auf dem Probenträger zunächst eingefärbt werden, und dies geschieht mit Hilfe eines flüssigen Einfärbungsmittels, durch das die auf dem Probenträger befindliche Probe geleitet wird. Danach wird der gefärbte Probenträger sorgfältig entfärbt oder gereinigt
Aus der DE-OS 20 56 882 ist ein Apparat zur kontinuierlichen Elektrophorese mit der eingangs genannten Vorrichtung zum Ein- und Entfärben des bandförmigen Probenträgers bekannt. Der bandförmige Probenträger wird von einer Vorratsspule abgezogen und auf eine angetriebene Aufwickelspule aufgewickelt. Zwischen Vorratsspule und Aufwickelspule durchläuft das Trägerband kontinuierlich verschiedene Behandlungsbehälter und wird dabei mehrfach umgelenkt und vor allem in den Randbereichen relativ stark verformt. Trotz der im Zuge der Weiterbehandlung erfolgenden Zurückverformung kann das Trägerband nicht mehr genau lagerrichtig in die einzelnen Behälterstufen eingeführt und aus diesen abgezogen werden. Es ergeben sich in den Randbereichen des Trägerbandes unvermeidbare Wellen und Kräuselungen, de das Analysenergebnis unzuverlässig und ungenau machen. Bedingt durch die Hintereinanderschaltung der verschiedenen Behälterstufen ist zudem eine relativ lange
Behälterstraße erforderlich, die in einer gedrängten Bauweise nicht ohne weiteres zu realisieren ist
Aus der AT-PS 2 59 141 ist ferner ein automatischer Eintauchapparat für medizinisch-diagnostische Untersuchungen, insbesondere zur Färbung und Entfärbung von Elektrophoresestreifen durch Eintauchen in mit den Behandlungsflüssigkeiten gefüllte Geiäfle bekannt. Bei diesem Eintauchapparat sind die Gefäße in kreisförmiger Anordnung auf einem drehbaren und schrittweise weiterschaltenden Gefäßträger angeordnet, und die Elektrophoresestreifen können an einer bestimmten Verweilstelle mittels eines heb- und senkbaren Halters in das Gefäß eingetaucht werden.
Gemäß DE-AS 11 45 389 ist bei einer Eintauchvorrichtung für histclogische Präparate ein drehbarer und höhenverstellbarer Halter für Präparate vorgesehen, mit dessen Hilfe die Präparate nacheinander in verschiedene mit Behandlungsflüssigkeiten gefüllte Behälter eingetaucht und von Behälter zu Behälter umgesetzt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ein- und Entfärben eines in einem Elektrophoreseapparat behandelten bandförmigen Probenträgers zur Verfügung zu stellen, die bei optimaler Kompaktbauweise eine genaue und rückwirkungsfreie Benetzung der auf dem Probenträger angeordneten Blutsera mit den Ein- und Entfärbeflüssigkeiten gewährleistet.
Ausgehend von der Vorrichtung der eingangs genannten Art, schlägt die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe vor, daß die Träger-Transportvorrichtunj· in an sich bekannter Weise eint um eine Achse drehbare Trommel, an deren Umfang der Probenträger bei der Behandlung anlegbar ist, sowie zwei an den beiden Außenseiten der Trommel drehbar auf der Mittelachse gelagerte Trägerplatten, zwei zwischen den Trägerplatten drehbar gelagerte Rollenpaare, deren Peripherien am Umfang der Trommel in Anlage stehen, einen die Trommel allein drehenden ersten Antrieb, einen die Trommel und die Trägerplatten gemeinsam drehenden zweiten Antrieb und wenigstens zwei auf dem Umfang der Trommel befestigte, den Probenträger unter Reibschluß am Trommelumfang haltende und mitführende Schwammringe aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der der Träger-Transportvorrichtung zugeführte Probenträger bei vom ersten Antrieb gedrehter Trommel von der Trommel und den Rollen an beiden Endabschnitten erfaßt wird und daß die Trommel danach zusammen mit den Trägerplatten von dem zweiten Antrieb soweit gedreht wird, daß der Probenträger in seine unterste, der Eintauchstellung in einem der Tröge entsprechende Lage gebracht wird, daß sowohl der Einfärbtrog als auch der Entfärbtrog in an sich bekannter Weise bezüglich der Träger-Transportvorrichtung horizontal und vertikal beweglich angeordnet sind und daß eine erste Antriebsvorrichtung zur Bewegung der beiden Tröge in Vertikalrichtung und eine zweite Antriebsvorrichtung zur Bewegung der beiden Tröge in Horizontalrichlung vorgesehen sind, wobei der Bewegungshub der beiden Antriebsvorrichtungen so eingestellt ist, daß jeder der Tröge in bezug auf den von der Träger-Transportvorrichtung festgehaltenen Probeniräger soweit anhebbar ist, daß der Probenträger vollständig in die im Trog enthaltene Flüssigkeit eintauchbar ist.
Bei einer aus der US-PS 30 93 051 bekannten Entwicklungsvorrichtung für Druckfolien ist zum TransDort der Druckfolien eine drehbare Trommel vorgesehen, an deren Umfang die Druckfolie beim Durchlaufen einer Entwicklerlösung anliegt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung treten die bei gattungsgleichen Vorrichtungen praktisch unvermeidbaren Kräuselungen der Randbereiche des Probenträgers nicht auf, da letzterer sowohl beim Einfärben als auch beim Entfärben eine gleichmäßige Abstützung hat und keinen besonderen Kräften in Längsrichtung, d. h. in Transportrichtung ausgesetzt ist Besonders klein ist das Bauvolumen der erfindungsgemäßen Vorrichtung, da auch zum mehrfachen Wiederholen des Entfärbevorgangs nur ein einziger Entfärbtrog erforderlich ist Die bei der Erfindung vorgesehene drehbare Trommel trägt dazu bei, sowohl den Einfärbtrog als auch den Entfärbtrog klein und kompakt zu machen, so daß die gesamte Vorrichtung eine besonders gedrängte Bauform erhält Durch Drehen der Trommel nutzt die Erfindung auch den Vorteil einer ständigen und kontinuierlichen Bewegung beim Färben wie auch beim Entfärben aus.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine seitliche Schnittansicht durch eine Ein- und Entfärbevorrichtung mit einem besonderen Bewegungsantrieb zur vertikalen und horizontale·^ Bewegung der E:n- und Entfärbtröge,
F i g. 2 eine Schnittansicht von vorn etwa entlang der Liniell-lIderFig. 1,
F i g. 3 einen seitlichen Teilschnitt djrch eine Ein- und Entfärbevorrichtung mit einer anderen Ausführungsform des Trog-Bewegungsantriebs,
Fig.4 eine seitliche Schnittansicht auf die Ein- und Entfärbevorrichtung mit einer neuartigen Träger-Transportvorrichtung,
Fig.5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in F i g. 4, und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht auf eine bei der Träger-Transportvorrichtung gemäß F i g. 4 und 5 verwendete Tromrr 2I.
Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Ein- und Entfärbevorrichtung 10 weist eine etwa rechteckige Grundplatte 12 auf, auf der ein Gehäuse 14 und vier vertikale Führungsstangen befestigt sind. Ein Elektromotor 18 und zwei Stützplatten 20 und 22 sind im Mittelbereich der Grundplatte 12 befestigt Die beiden Stützplatten 20 und 22 sind parallel zueinander mit gegenseitigem Abstand angeordnet. Eine Abtriebswelle 24 des Motors 18 durchgreift eine Stützplatte 22 und erstreckt sich in den Raum zwischen den beiden Stützplatten 20 und 22. Am freien Ende der Motor Abtriebswelle 24 ist ein Zahnrad 26 befestigt. Eine Welle 28 ist an den Stützplatten 20 und 22 derart drehbar gelagert, daß ein auf ihr befestigtes Zahnrad 30 mit dem Zahnrad 26 kämmt. Eine Exzenterscheibe 32 ist auf der Welle 28 in dem zwischen den Stützplatten 20 und 22 gelegenen Abschnitt exzentrisch befestigt. Die Exzenterscheibe 32 dreht zusammen mit der Welle 28 bei deren Antrieb über den Motor 18 und d>e Zahnräder 26 und 30. Eine vertikal verschiebliche Platte 34 ist auf den vier Führungsstangen 16 gleitend geführt, so daß sie entlang den Stangen 16 angehoben und abgesenkt werden kann. Eine kleine Rolle 36, die als Nockenstößel dient, ist an der Unterseite der vertikal verschieblichen Platte 34 an einer Stelle gelagert, an der sie mit der Umfangsfläche der Exzenterscheibe 32 in Anlage steht. In der Darstellung gemäß F i g. I und 2 befindet sich die vertikal verschiebliche Platte 34 in ihrer obersten
Stellung. Wenn die vom Scheibendrehpunkt am weitesten entfernte Umfangsstelle der Exzenterscheibe 32 bei deren Drehung nach unten verlagert wird, folgt die vertikal verschiebliche Platte 34 in Auflage auf der Scheibe 32 der Scheibenbewegung nach unten, und zwar unter Einfluß der Schwerkraft, Beim Weiterdrehen des Motors 18 wird die vertikal verschiebliche Platte 34 von der Exzenterscheibe 32 wieder in die in den F i g. 1 und 2 dargestellte oberste Stellung angehoben usw.
Zwei Führungsstangen 38 und 40 sind über der vertikal verschieblichen Platte 34 parallel zu dieser und zueinander angeordnet, wobei ihre beiden Enden an zwei an der Platte 34 befestigten Paaren von Stützen 42 angebracht sind. Eine horizontal verschiebliche Platte 44 ist auf den Führungsstangen 38 und 40 über vier Gleitstücke verschiebüch gelagert, die jeweils an der Unterseite der Platte 44 befestigt sind. Um die Platte 44 horizontal, d.h. in Fig.4 nach rechts oder links zu verschieben, ist eine Zahnstange 48 parallel zu den Führungsstangen 38 und 40 fest auf der Platte 44 montiert, und ein zweiter Elektromotor 50 ist auf der vertikal verschieblichen Platte 34 so befestigt, daß ein an der Motorabtriebswelle 54 befestigtes Ritzel 52 mit der Zahnstange 48 kämmt. Entsprechend den Drehrichtungen der Abtriebswelle 54 wird die hotizontal verschiebliehe Platte 44 daher von der äußeren rechten Stellung gemäß F i g. 2 in die nicht dargestellte linke Stellung und umgekehrt bewegt. Die horizontal verschiebliche Platte 44 trägt einen Einfärbtrog 56 (Fig. 2) der einen geeigneten flüssigen Farbstoff enthält. Ferner ist auf der jo horizontal verschieblichen Platte 44 ein Entfärbtrog 58 angeordnet, der ein flüssiges Entfärbungsmittel enthält. Beide Tröge 56 und 58 sind als nach oben offene, kastenförmige Behälter ausgebildet. Der Einfärbtrog 56 ist an der horizontal verschieblichen Platte 44 über eine j5 an der Platte 44 befestigte Konsole 60 gehaltert. Der Entfärbtrog 58 ist über zwei an der horizontal verschieblichen Platte 44 befestigte Stützen 62 und 64 und zwei an diesen angebrachte Lagerachsen 66 und 68 schwenkbar an der horizontal verschieblichen Platte 44 gelagert. Die Lagerachsen 66 und 68 greifen in zwei unbezeichnete Trägerstücke, die an der Unterseite des Entfärbtrogs 58 befestigt sind. Beide Lagerachsen 66 und 68 sind im Mittelbereich der Unterseite des Entfärbungstrogs 58 (Fig. 1) koaxial angeordnet. Um den Entfärbungseffekt zu verstärken, kann der Entfärbtrog 58 durch eine Schwenkvorrichtung 70 geschwenkt werden.
Die Träger-Transportvorrichtung 82, die einen bandförmigen Probenträger 84, beispielsweise aus Zelluloseazetatpapier, transportiert und haltert und in der in F i g. 1 dargestellten Ausbildung nicht zur Erfindung gehört, ist an der Oberseite des Gehäuses 14 gehaltert und weist einen Trägerrahmen 86 mit einem Eintrittsabschnitt 86a, über den der Probenträger 84 in die Transportvorrichtung 82 eingeführt wird, einen Austrittsabschnitt 86c/, aus dem der Probenträger 84 nach außen transportiert wird, eine Deckwand 86c und Seitenwände 86c/und 86eauf, die von der Deckwand 86c nach unten abgehen. Fünf Antriebsrollenpaare 88... 96 und Gegendruckrollenpaare 98... 106 sind zwischen den Seitenwänden 86c/ und 86e drehbar gelagert und dienen zum Transport des Probenträgers 84 durch die Einfärb- und Entfärbtröge 56 und 58 bis zu dessen Austritt entlang der mit der strichpunktierten Linie 108 m F i g. 1 dargestellten Bahn zum Austrittsabschnitt 866.
Mikroschalter 116,118 und 120 mit Betätigungs- bzw. Kontaktarmen 122, 124 und 126 sind in Fig.2 strichpunktiert angedeutet und dienen zur Steuerung der Bewegung der vertikal und horizontal verschieblichen Platten 34 und 44.
Die in F i g. 3 dargestellte Vorrichtung 200 zum Ein- und entfärben weist eine Hebevorrichtung 202 zum unabhängigen Anheben bzw. Absenken der beiden Tröge 56 und 58 anstelle der beide Tröge gemeinsam bewegenden Vorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel in Fig.! und 2 auf. Zu der Hebevorrichtung 202 gehört ein an der Bodenwand 14a des Gehäuses 14 befestigter Elektromotor 204, dessen Abtriebswelle 206 die Bodenwand 14a nach oben durchgreift. An der Bodenwand 14a ist nahe der Abtriebswelle 206 eine mit einem Zahnrad 210 verbundene Mutter 208 in Lagern 212 und 214 auf einer zur Achse der Abtriebswelle 206 parallel verlaufenden Lagerachse drehbar gelagert. Die Lager 212 und 214 sind jeweils in einem Getriebegehäuse 216 bzw. einem an der Bodenwand 14a des Gehäuses 14 befestigten Ringflansch 218 gehalten. Ein auf der Abtriebswelle 206 des Motors 204 befestigtes Zahnrad 220 steht mit dem der Mutter 208 zugeordneten Zahnrad 210 durch ein im Getriebegehäuse ausgebildetes Fenster in Eingriff, so daß die Drehbewegung des Motors 204 auf die Mutter 208 übertragen wird. Eine Gewindespindel 222, an deren unteren Ende ein Schalter-Betätigungshebel 224 befestigt ist, durchgreift ein Loch 14t des Gehäuses 14 und ist in die Mutter 208 eingeschraubt. In dem sich von der Spindel 222 aus nach links erstreckenden Betätigungshebel 224 ist ein kleines Loch 224a ausgebildet. Eine Führungsstange 226 ist an der Bodenwand 14a des Gehäuses 14 befestigt und erstreckt sich parallel zur Spindel 222 nach unten. Die Führungsstange 226 ist in das kleine Loch 224a im Betätigungshebel 224 eingesetzt und verhindert, daß die Drehbewegung der Spindel 222 auf den Betätigungshebel 224 übertragen wird. Wenn der Motor 204 daher eingeschaltet ist, so dreht sich die Spindel 222 je nach Drehrichtung der Abtriebswelle 206 des Motors 204 entweder aufwärts oder abwärts. Das freie Ende des Schalter-Betätigungshebels 224 kann mit den Kontaktbzw. Betätigungsarmen 122 und 124 von Mikroschaltern 116 und 118 in Eingriff treten und über diese eine Schalterbetätigung vornehmen, wenn der Betätigungshebel 224, d.h. die Spindel 222 in der in Fig.3 dargestellten untersten Stellung oder in der obersten Stellung ist. Die Mikroschalter 116 und 118 sind jeweils an einem mit der Bodenwand 14a des Gehäuses 14 verbundenen Träger 228 angebracht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die horizontal verschiebliche Platte 44 mit Kammern 44a und 44b versehen, in welche der Einfärbtrog 56 und der Entfärbtrog 58 lose eingesetzt werden können. Die horizontal verschiebliche Platte 44 ist in den Mittelbereichen der Kammern 44a und 44b mit Löchern versehen, in denen Durchführungsbüchsen 227 und 229 befestigt sind. Der Innendurchmesser jeder Büchse ist größer als der Außendurchmesser der Spindel 222, so daß die Spindel 222 ungehindert durch Büchsen durchgreifen kann. Eine Trocknungsvorrichtung 230 ist in einer Reihe mit den Kammern 44a und 44b auf der horizontal verschieblichen Platte 44 angeordnet und weist ein Gehäuse 232, mit einer Mehrzahl von öffnungen 238 versehene Abdeckplatten 234 und 236, Heizspiralen 240 und ein Gebläse 242 auf, von dem Warmluft nach oben durch die öffnungen 238 der Abdeckplatten 234 und 236 geblasen wird. Die horizontal verschiebliche Platte 44 ist auf der Führungsstange 38 und einer nicht dargestellten weiteren
Führungsstange gleitend gelagert und über einen Zahnstangentrieb (nicht dargestellt) in der gleichen Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 1 und 2 horizontal verschiebbar. Da die Drehachse der Spindel 222 mit der Bewegungsebene der ι Mittelachsen der Büchsen 227 und 229 zusammenfällt, kann die horizontal verschiebliche Platte 44 jeweils an Stellungen angehalten werden, an denen die Buchse 227 oder die Buchse 229 mit der Achse der Spindel 222 ausgerichtet ist. Eine mit einer rechteckigen öffnung ι ο 244a versehene Deckplatte 244 ist an der Oberseite des Gehäuses 14 befestigt. Die öffnung 244a liegt über der Spindel 222, so daß der Einfärbtrog 56 oder der Entfärbtrog 58 durch diese öffnung 244a unter Einfluß der Spindel 222 nach oben gestoßen werden kann. Zum ι ■> Ablassen von verschmutztem Entfärbungsmittel dient eine Leitung 246, die mit einer Trennwand 80 des Entfärbtroges 58 verbunden ist. Das Ablassen des im Trog enthaltenen Entfärbungsmittels geschieht durch Betätigung eines Ventils 248, das in der Leitung 246 angeordnet ist. Am Gehäuse 14 ist über der öffnung 244a der Deckplatten 244 die Träger-Transportvorrichtung angebracht. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden der Einfärbungstrog 56 und der Entfärbungstrog 58 nacheinander unter der Öffnung 244a der Deckplatte 244 in Stellung gebracht, wobei die Büchsen 227 bzw. 229 durch entsprechende Horizontalbewegung der horizontal verschieblichen Platte 44 mit der Spindel 222 ausgerichtet werden. Einer der Tröge 56 oder 58, der unter der öffnung 244 liegt, wird aus der in F i g. 3 dargestellten untersten Stellung in die oberste Stellung überführt, in der der von der Träger-Transportvorrichtung gehaltene Probenträger ganz in die im Trog befindliche Flüssigkeit eingetaucht wird. Das Anheben des Trogs geschieht durch Aufwärtsdrehen der Spindel 222, die dabei eine der Büchsen 227 oder 229 durchgreift. Wenn die Spindel 222 durch Umkehr der Drehrichtung des Motors 204 wieder nach unten gedreht wird, kehrt der zugehörige Trog 56 oder 58 unter Schwerkrafteinfluß wieder in die unterste Stellung zurück. Nach dem 4η aufeinanderfolgenden Ausführen der Einfärbungs- und Entfärbungsvorgänge wird der Probenträger noch für eine vorgegebene Zeit in der Träger-Transportvorrichtung gehalten und in der Trocknungsvorrichtung 230, die dabei unter die öffnung 244a geschoben wird, getrocknet.
Die in F i g. 3 dargestellte Ein- und Entfärbevorrichtung 200 kann im Vergleich zur Vorrichtung gemäß den F i g. 1 und 2 besonders kompakt und leicht ausgeführt werden, da bei ihr die beiden Tröge nicht gleichzeitig so bewegt zu werden brauchen.
In den Fig.4 bis 6 ist die Träger-Transportvorrichtung 300 in der erfindungsgemäßen Ausführung dargestellt. Sie ist in Verbindung mit jedem der beiden anhand der F i g. 1 und 2 sowie F i g. 3 beschriebenen Trogbewegungsantrieben verwendbar. Die Träger-Transportvorrichtung 300 weist ein Gehäuse 302 mit einer Deckwand 302a, Seitenwänden 3026 und 302c, einer Frontwand 302c/ und einer Rückwand 302e auf. Das Gehäuse 302 ist beispielsweise auf der Deckplatte 244 der Ein- und Entfärbungsvorrichtung 200 des Ausführungsbeispiels gemäß Fig.3 befestigt, wobei seine Bodenöffnung mit der öffnung 244a der Deckplatte 244 ausgerichtet ist Das Gehäuse 302 ist mit einem Eintrittsfenster 302/ zum Einführen des in der b5 Zeichnung nicht dargestellten Probenträgers in die Transportvorrichtung 300 und einem Austrittsfenster um Herausführen des Probenträgers versehen.
An der Außenseite des Gehäuses 302 sind zwei L-förmige Stützbauteile 304 und 306 (Fig.5) angeordnet, die mit Abschnitten 304a und 306a parallel zu den ihnen benachbarten Seitenwänden 302b und 302c angeordnet und an der Deckplatte 244 befestigt sind. Elektromotor 308 und 310 sind an den nach oben stehenden Teilen jedes der Stutzbauteile 304 und 306 so angebracht, daß ihre Abtriebswellen 312 und 314, an denen Zahnräder 316 und 318 in konzentrischer Anordnung befestigt sind, die Stützabschnitte 304a und 306a durchgreifen.
Gemäß Fig.4 sind eine Lichtquelle 320, z.B. eine Lichtemissionsdiode, und ein Lichtaufnahmeelement 322, z. B. eine Photozelle oder ein Photowiderstand an der Außenseite der Frontwand 302c/ des Gehäuses 302 unmittelbar oberhalb und unterhalb des Eintrittsfensters 302/"angeordnet. Lichtquelle 320 und Lichtaufnahmeelement 322 dienen als Detektor zur Bestimmung des Eintritts des Probenträgers in die Träger-Transportvorrichtung 300. Um den Probenträger glatt und übergangslos einführen zu können, ist ein Paar von Führungsrollen 324 und 326 nahe des Eintrittsfensters 302/" mit Hilfe von Winkelstücken 328 und 330 an den Außen- und Innenseiten der Frontwand 302c/befestigt. Innerhalb des Gehäuses 302 ist eine Trommel 332 auf einer Zentralachse bzw. Welle 334 drehbar gelagert, wobei ein Ende der Zentralachse bzw. Welle 334 durch eine öffnung in der Seitenwand 302c in ein im Stützbauteil 306 gehaltenes Lager 335 und das andere Ende in eine Bohrung eines Zahnrades 336 eingreift, das in einem am Stützbauteil 304 befestigtes Lager 338 drehbar gelagert ist. Zwei Trägerplatten 340 und 342 sind über Rollenachsen 343 und 344 miteinander verbunden und drehbar auf der Zentralachse 334 gelagert, wobei die Trommel 332 zwischen ihnen liegt. Das innere Ende des Zahnrads 336 ist mit der Trägerplatte 340 derart verbunden, daß das Zahnrad 336 zusammen mit den beiden Trägerplatten 340 und 342 dreht. Das Zahnrad 336 steht mit einem gezahnten Teil 345 mit dem Zahnrad 316 in formschlüssigem Eingriff. In der Bohrung des Zahnrads 336 liegt zwischen der Innenwand der Bohrung und dem Ende der Zentralachse 334 eine Einwegkupplung 346, die bewirkt, daß das Zahnrad 336 und die Welle 334 nur dann gekuppelt wird, wenn sich das Zahnrad 336 bei der Darstellung in F i g. 5 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht. Ein weiteres gezahntes Bauteil 347 ist lose auf den entgegengesetzten Endabschnitt der Welle 334 aufgesteckt. Das ihm zugeordnete Zahnrad 348 kämmt mit dem Zahnrad 318. Eine Einwegkupplung 350 ähnlich der Kupplung 346 ist zwischen dem gezahnten Bauteil 347 und der Zentralachse bzw. Welle 334 derart angeordnet, daß die Drehbewegung des Motors 310 zur Welle 334 nur dann übertragen wird, wenn der Motor das gezahnte Bauteil 347 bei der Darstellung in F i g. 5 im Uhrzeigersinn dreht.
Die Trommel 332 selbst besteht aus einerr zylindrischen Abschnitt 332a und zwei scheibenförmigen Flanschteilen 332b und 332c. Die Peripherien beider Flanschteile 332b und 332c sind von Schwammringen 352 und 354 umspannt. In einem Rücksprung, der durch den Umfang des Trommelabschnitts 332a und die beiden Flanschteile 3326 und 332c gebildet ist, ist ein Abzugsbauteil in Form eines rechtwinkligen Parallelepipeds befestigt dessen Außenfläche mit der Peripherie der Schwammringe 352 und 354 ausgerichtet ist. Das Abzugsbauteil besteht ebenfalls aus einem schwammartigen Material und dient zum Einfangen des vorderen
Endabschnitts des Probenträgers. Die beiden Rollen 358 und 360 sind drehbar auf den Rollenachsen 343 und 344 gelagert und so angeordnet, dab sie in Anlage an den Außenflächen der Schwamniringe 352 und 354 stehen. Die Trägerplatten 340 und 342 sind außerdem mit zwei Paaren von kleinen Rollen 362 und 364 versehen, die jeweils am Umfang jeder der Rollen 358 und 360 angreifen. Jede der Führungsplatten 368 ist mit einem Nasenteil 368a versehen, der sich nach innen entlang der inneren Seitenfläche jedes Schwammrings erstreckt.
Die zuvor beschriebene Träger-Transportvorrichtung 300 arbeitet wie folgt:
Bevor der Probenträger (nicht gezeigt) in das Eintrittsfenster 302/ des Gehäuses 302 mit Hilfe einer geeigneten Transportvorrichtung (nicht gezeigt) eingeführt wird, befinden sich alle Τεϋε der Vorrichtung in der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Lage. Wenn der Probenträger in den Raum zwischen Lichtquelle 320 und Lichtaufnahmeelement 322 eintritt, ändert sich das Signal des Lichtaufnahmeelements 322, wodurch der Motor 310 eingeschaltet und die Trommel in der Darstellung gemäß Fig.4 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Da das linke Ende der Welle 334 in F i g. 5 in der Einwegkupplung 346 gleitet, werden die Trägerplatte 340 und 342 in der Horizontalstellung gemäß den F i g. 4 und 5 gehalten. Der vorde.e Endabschnitt des Probenträgers wird sodann in den Spalt zwischen den Rollen 358 und 362 eingezogen und auf den Umfang der Schwammringe 352 und 354 aufgelegt. Da das Abzugsbauteil 356 durch Drehung der Walze 352 in eine Lage nahe den Spalten zwischen den Rollen 358 und 362 gerückt ist, wenn das Vorderende des Probenträgers aus dem Spalt austritt, wird der vordere Endabschnitt des Probenträgers vom Abzugsbauteil 356 unter Reibschluß erfaßt. Mit Weiterdrehen der Trommel wird der Probenträger daher um die Trommel 332 entlang der Peripherie der Schwammringe 352 und 354 gezogen. Wenn der vom Abzugsbauteil 356 erfaßte vordere Endabschnitt des Probenträgers in die Nähe der Rolle 360 kommt, wird er von dem Nasenabschnitt 368a der Führungsplatten 368 vom Abzugsbauteil 356 abgehoben und in den Spalt zwischen den Rollen 360 und 364 eingeführt, wenn die Trommel weiterdreht. Da die Umfangslänge der Schwammringe 352 und 354 im Bereich zwischen der Rolle 358 und der Rolle 360 etwas kurzer als die Länge des normalsrweise für die Blutserumanalyse verwendeten Probenträgers gewählt ist, befindet sich das hintere Ende des Probenträgers im Spalt zwischen den Rollen 358 und 362, während das vordere Ende im Spalt zwischen den Rollen 360 und 364 ist. Wenn der Motor 310 daher zu diesem Zeitpunkt angehalten wird, wird der Probenträger iuf den Schwammringen 352 und 354 der Tromr iel 332 gehalten, wobei sich seine vorderen und Hinteren Endabschnitte in den Spalten zwischen den Rollen 360 und 364 und den Rollen 358 und 362 befinden. In der Praxis wird der Motor 310 beispielsweise durch einen nicht dargestellten Zeitgeber angehalten, wenn der
ίο vordere Endabschnitt von den Rollen 360 und 364 erfaßt wird. Gleichzeitig wird der Motor 308 betätigt, wobei das Zahnrad 336 in der Ansicht gemäß F i g. 5 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Dabei werden die beiden Trägerplatten 340 und 342 und die Trommel 332 gleichzeitig im Uhrzeigersinn (Fig.4) gedreht. Sodann wird der Motor 308 durch Betätigung des Zeitgebers angehalten, wenn der Probenträger unter Umspannung der Trommel 332 an seinen beiden Endabschnitten von den Rollen 358, 362, 360 und 364 erfaßt und in eine Stellung gebracht ist, in der der Mittelabschnitt des Probenträgers am tiefsten liegt. Danach wird der Einfärbtrog 56 aus einer in F '< g. 4 und 6 dargestellten unteren Stellung durch die öffnung 244a der Deckplatte 244 mit Hilfe einer Hebevorrichtung ähnlich derjenigen gemäß Fig. 3 in eine Stellung angehoben, in der der an der unteren Pei'oheriehälfte der Trommel 332 festgehaltene Probenträger in die im Einfärbtrog 56 enthaltene Einfärbungsflüssigkeit vollständig eingetaucht ist. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne wird der Einfärbtrcg 56 abgesenkt und danach der Entfärbtrog zur Durchführung des Entfärbungsprozesses durch die öffnung 244a in der zuvor in Verbindung mit Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 beschriebenen Weise angehoben. Nach Beendigung der Einfärbungs- und Entfärbungsprozesse wird der Motor 308 so weit gedreht, bis die Trägerplatten 340 und 342 zusammen mit der Trommel 332 wieder die in den F i g. 4 und 5 dargestellte Lage ereichen. Danach wird der Motor 310 wieder betätigt und die Trommel im Uhrzeigersinn F i g. 4) gedreht, um den Probenträger durch das Austrittsfenster 302,e des Gehäuses 302 auszustoßen.
Der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung 300 ist vorzugsweise eine Trocknungsvorrichtung ähnlich der in F i g. 3 dargestellten Vorrichtung zugeordnet, mit der über eine in Fig.5 strichpunktiert dargestellte Leitung 380 Warmluft in das Gehäuse 302 geleitet wird, nachdem der Entfärbungsprozeß ausgeführt worden ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ein- und Entfärben eines in einem Elektrophoreseapparat behandelten riemen- bzw. bandförmigen Probenträgers, auf dem mehrere Proben, z. B. Blutsera angeordnet sind, mit einer den Probenträger im Verlauf der Ein- und Entfärbungsprozesse haltenden und nach Beendigung dieses Prozesses abführenden Träger-Transportvorrichtung, einem ein flüssiges Einfärbungsmittel enthaltenden Einfärbetrog und einem ein flüssiges Entfärbungsmittel enthaltenden Entfärbtrog, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger-Transportvorrichtung (300) in an sich bekannter Weise eine um eine Achse (334) drehbare Trommel (332), an deren Umfang der Probeniräger (84) bei rler Behandlung anlegbar isi, sowie zwei an den beiden Außenseiten der Trommel (332) drehbar auf der Mittelachse gelagerte Trägerplatten (340, 342), 2« zwei zwischen den Trägerplatten drehbar gelagerten Rollenpaare (358, 360), deren Peripherien am Umfang der Trommel in Anlage stehen, einen die Trommel allein drehenden ersten Antrieb (310,318, 347, 348, 350), einen die Trommel und die Trägerplatten gemeinsam drehenden zweiten Antrieb (308, 312, 316, 336, 345, 346) und wenigstens zwei auf dem Umfang der Trommel (332) befestigte, den Probeniräger (84) unter Reibschluß am Trommelumfang haltende und mitführende Schwammringe (352, 354) aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der der Träger-Transportvorrichtung (300) zugeführte Probenträger (84) bei vom ersten Antrieb (310, 318, 347, 348, 350) gedrehter Trommel (332) von der Trommel (332) und den Rollen (358, 360) an beiden Endabschnitten erfaßt wird und daß die Trommel (332) danach zusammen mit den Trägerplatten (340, 342) von dem zweiten Antrieb soweit gedreht wird, daß der Probenträger in seine unterste, der Eintauchsteilunj» in einem der Tröge (56 oder 58) entsprechende Lage gebracht wird, daß sowohl der Einfärbtrog (56) als auch der Entfärbtrog (58) in an sich bekannter Weise bezüglich der Träger-Transportvorrichtung (300) horizontal und vertikal beweglich angeordnet sind und daß eine erste Antriebsvorrichtung (18... 32; 202) zur Bewegung der beiden Tröge (56 und 58) in Vertikalrichtung und eine zweite Antriebsvorrichtung (48... 54) zur Bewegung der beiden Tröge (56, 58) in Horizontalrichtung vorgesehen sind, wobei der Bewegungshub der beiden Antriebsvorrichtungen so eingestellt ist, daß jeder der Tröge (56,58) in bezug auf den von der Träger-Transportvorrichtung (300) festgehaltenen Probenträger (84) soweit anhebbar ist, daß der Probenträger (84) vollständig in die im Trog (56, 58) enthaltene Flüssigkeit eintauchbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfärb- und Entfärbtröge (56, 58) in an sich bekannter Weise auf einer horizontal verschieblichen Platte (44) angeordnet sind, daß die horizontal verschiebliche Platte (44) auf einer vertikal verschieblichen Platte (34) angebracht ist und daß die ersten und zweiten Antriebsvorrichtungen zur Verschiebung der beiden Tröge (56, 58) relativ zum von der Träger-Transportvorrichtung gehaltenen Probenträger (84) mit den vertikal und horizontal verschieblichen Platten (34, 44) in
Wirkverbindung stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Antriebsvorrichtung (202) eine Stoßstange (222) aufweist, die derart unter der Träger-Transportvorrichtung (300) angeordnet ist, daß sie jeden der Einfärb- und Entfärbtröge (56,58) einzeln so weit in Richtung der Transportvorrichtung (300) verschieben kann, bis der von der Träger-Transportvorrichtung (300) festgehaltene Probenträger (84) vollständig in die im angehobenen Trog (56 oder 58) enthaltene Flüssigkeit eintauchbar ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Teil der Trommel (332) ein Abzugsbauteil (356) aus schwammartigem Material befestigt ist, dessen Umfangsfläche mit den Außenflächen der Schwammringe (352, 354) ausgerichtet ist
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