DE261040C - - Google Patents

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DE261040C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/30Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for replenishing the pile during continuous separation of articles therefrom

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 261040-KLASSE 15 e. GRUPPE
KOENIGS BOGENANLEGER in GUBEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Tragorgan des Papierstapels für Bogenanleger oder ähnliche Vorrichtungen, welche- Papierbogen von Stapeln entnehmen. Das zu beschreibende Tragorgan ist so eingerichtet, daß es unter einem auf ihm lastenden Papierstapel hinweggezogen werden kann, ohne denselben seitlich zu verschieben, und daß es andererseits auch unter einen Papierstoß heruntergeschoben werden kann, ohne ebenfalls eine Verschiebung desselben zu veranlassen.
In der Zeichnung zeigen die Fig. i, 2, 3 und 4 schematische Seitenansichten der Vorrichtung gemäß der Erfindung, während die Fig. 5 und 6 eine Teilansicht in vergrößertem Maßstab zeigen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Papierstapel auf einer Platte ruht, welche in eine Anzahl schmale Platten oder Streifen geteilt ist und welche, wie Fig. 1 schematisch angibt, nach Art der Belagplatten eines Daches über- oder untereinandergelegt sind. Die einzelnen Streifen sind mit 1, 2, 3, 4, 5, 6 usw. bezeichnet. Es kommt nun, dem Zweck der Erfindung entsprechend, darauf an, diese Streifen unter dem Papierstapel verschieben zu können, ohne diesen mit zu verschieben. Schiebt man zunächst den Streifen 1 unter den Streifen 2, so wird der Papierstapel ruhig liegenbleiben, weil die Reibung, die er auf der weit größeren Unterlagfläche der Streifen 2. 3. 4> 5> 6 usw. findet, größer ist als die Reibung an dem Streifen 1. Der auf diese Weise frei gewordene vordere Teil des Papierstapels 11 wird sich also auf den darunter liegenden Papierstapel 10 legen. Schiebt man nun weiter die beiden untereinander liegenden Platten 1, 2 unter den Streifen 3, so wird der Papierstapel 11 sich nicht mit verschieben, denn auch hier ist die Reibung, welche an der Streifenfläche 2 entsteht, viel zu gering gegenüber derjenigen an der ganzen übrigen Fläche des Papierstapels. Man kann also fortlaufend Streifen für Streifen untereinanderschieben, ohne den Papierstapel 11 dabei zu verschieben, und man kann auf diese Weise das ganze Tragorgan unter dem Papierstapel hervorschieben. Ist dies geschehen, so liegen die Streifen i, 2, 3, 4, 5, 6 usw. untereinander neben dem Papierstapel. Das auf diese Weise zusammengeschobene Tragorgan 'läßt sich nun auch unter einen Papierstapel schieben, ohne denselben zu verschieben, indem man zunächst die Platten unter die Längskante des Papierstapels legt und dieselben nun in der umgekehrten Reihenfolge, als man sie herausgeschoben hat, wieder hereinschiebt.
In den Fig. 2 bis 5 ist die Wirkungsweise der Vorrichtung in verschiedenen Stadien abgebildet, und zwar sind hier die Stäbe (Streifen) i, 2, 3, 4, 5 usw. an einer Kante umgebogen, um ihnen mehr Tragfähigkeit zu verleihen. Seitlich können sie in beliebiger Weise geführt werden.
Um die Streifen nicht anders als der Reihe nach zu bewegen, können die verschiedensten technischen Hilfsmittel angewandt werden. Zum Herausziehen des Tragorgans ist weiter
nichts nötig als eine Zugkraft, welche in der Richtung des eingezeichneten Pfeils auf den Streifen ι wirkt, der dann nacheinander die Streifen 2, 3, 4, 5 usw. mitnimmt. Beim Hereinschieben des Tragorgans dagegen muß darauf gesehen werden, daß der Schub zunächst auf den letzten Streifen, also Streifen 5 ausgeübt wird. Ist dieser weit genug vorgeschoben, so muß Streifen 4 vorgeschoben werden, dann Streifen 3 usw. Zu diesem Zweck kann das in Fig. 6 abgebildete Schuborgan benutzt werden, und zwar je eins an beiden Seiten des Papierstapels. Es ist an seiner Spitze mit einer stufenförmigen Einkerbung 12 versehen, welche sich gegen die Unterkanten der Streifen stemmt, die, um ein Abgleiten des Schuborgans zu vermeiden, bei 13. 14, 15 usw. entsprechende Kerben aufweisen. Das Schuborgan wird nun zunächst gegen den letzten Streifen (im vorliegenden Falle also gegen Streifen 5) gerichtet und schiebt diesen mit den übrigen Streifen um die Breite eines Streifens nach vorn. Dann wird das Schuborgan mit der Spitze 12 gegen Streifen 4 gerichtet und nach vorn bewegt usw., bis der letzte Streifen vorgeschoben worden ist.
Es sei noch erwähnt, daß die in Fig. 5 und 6 dargestellte Vorschubeinrichtung durch andere technische Vorschubmittel ersetzt werden kann, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für Papierstapel bestimmtes Tragorgan, welches sich unter dem Papierstapel verschieben läßt, ohne denselben mit zu verschieben, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan aus einzelnen Platten (1, 2, 3 usf.) besteht, die sich beim Verschieben der Reihe nach über- oder untereinanderlegen, so daß diejenige Platte, welche den längsten Weg unter dem Papierstapel zurückzulegen hat, beim Herausziehen des Tragorgans zuerst und beim Hereinschieben desselben zuletzt gegenüber der Nachbarplatte verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926251C (de) * 1952-09-27 1955-04-14 Mabeg Maschb G M B H Stapeltisch fuer Bogenanleger an Bogen verarbeitenden Maschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926251C (de) * 1952-09-27 1955-04-14 Mabeg Maschb G M B H Stapeltisch fuer Bogenanleger an Bogen verarbeitenden Maschinen

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