DE260952C - - Google Patents
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- DE260952C DE260952C DENDAT260952D DE260952DA DE260952C DE 260952 C DE260952 C DE 260952C DE NDAT260952 D DENDAT260952 D DE NDAT260952D DE 260952D A DE260952D A DE 260952DA DE 260952 C DE260952 C DE 260952C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKl 260952 -KLASSE 24 e. GRUPPE
Wassergasanlage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Wassergasanlagen, in .denen in bekannter Weise abwechselnd
der das Gas erzeugende Dampfstrom und ein zum Warmblasen dienender Luftstrom
durch die Brennstoff schicht geleitet werden.
Bei diesem Verfahren ist es in neuerer Zeit üblich geworden, Generatoren zu verwenden,
bei denen die. Gebläseluft stets aufwärts geleitet
wird, während die Richtung des gas-
ίο erzeugenden Dampfstromes nach Bedarf umgekehrt
werden kann, so daß dieser Strom nach dem Gutdünken des die Vorrichtung Bedienenden
sowohl von unten nach oben als auch umgekehrt die Brennstoffschicht durch-
ig strömen kann. Ih Fällen jedoch, wo eine Ersparnis an Brennstoff von maßgebender Wichtigkeit
ist und der Prozentsatz von CO in dem Warmblasegas möglichst gering gehalten werden
soll, verwendet man vorzugsweise das Zwillingsgeneratorsystem.
Einen Fehler besitzt dieses Verfahren, indem der Ertrag an Gas wenig mehr als die Hälfte
ist als in einem einzelnen Erzeuger von gleicher Rostfläche.
Der Erfinder hat nun festgestellt, daß eine starke Vergrößerung des Ertrages erzielt werden kann, indem der gaserzeugende Dampfstrom
gleichzeitig in beiden Generatoren herabströmt, anstatt die beiden Generatoren der
Reihe nach zu durchstreichen. Demgemäß besteht die Erfindung in der Anordnung zweier
Generatoren, die beispielsweise durch einen gemeinsamen Boden verbunden sind. Diese
beiden Generatoren werden nun von dem Dampfstrom in entsprechenden Mengen gleichzeitig
von oben nach unten oder von unten nach oben oder auch der Reihe nach in irgendeiner
Richtung durchströmt, wobei zugleich zusätzlicher Dampf in den zweiten Generator
eingeblasen wird, je nachdem sich dies als nötig oder wünschenswert erweist.
Vorzugsweise wird jeder Generator mit Dampf einlassen am oberen und unteren Teil,
desgleichen mit Gasauslässen oben und unten versehen. Weiterhin sind noch Gebläselufteinlasse
vorgesehen. Sobald Dampf von oben in einen der Generatoren oder vom Boden aus
in beide Generatoren einge^lasen wird, bleiben die unteren Gasauslässe geschlossen, werden
jedoch geöffnet, wenn die beiden oberen Gasauslasse geschlossen sind und der Dampf
gleichzeitig von oben' in beide Generatoren
eingeblasen wird. Da hierbei auch die übrigen Ein- und Auslässe entsprechend geöffnet und
geschlossen werden, so wird die Anlage entweder in einer Anordnung von zwei Generatoren verwendet,
die als Paar von Generatoren nach dem Einzelgeneratorsystem arbeiten oder ein einziges System von Zwillingsgeneratoren darstellen.
Durch diese' Anordnung ist es möglich, mit einer einzigen Anordnung wechselweise nach
jedem der beiden Systeme zu arbeiten. Das eine Verfahren besitzt hierbei alle Vorteile,
die das Einzelgeneratorsystem bietet, wozu noch der weitere Vorteil kommt, daß bei größeren
Abmessungen der ehemalige Einzelgenerator in zwei kleinere Generatoren umgewandelt
ist, wodurch die Verteilung der Luft und des Dampfes infolge des geringeren Durchmessers
der Brennstoffschichten erheblich vervollkommnet und das Abschlacken erleichtert
wird; die andere Methode dagegen bietet alle wirtschaftlichen und konstruktiven Vorteile
des Zwillingsgeneratorsystems.
Die Hauptschwierigkeit bei der Gaserzeugung ist die Anpassung der erzeugten Menge
an den Verbrauch, ohne zeitweilig mehr Gas zu erzeugen als verbraucht werden kann und
ohne die zusätzliche Anordnung von Reserveanlagen. Mit der Anordnung nach der Erfindung
kann der Ertrag der Anlage nach Wunsch um beinahe ein Drittel gesteigert werden, ohne
daß die Arbeit und Brennstoffverschwendung sowie der überflüssige Materialverschleiß und
Verbrauch von Zeit beim Ingangsetzen einer Reserveanlage nötig wäre.
So können beispielsweise drei Abschnitte einer Anlage, die im Normalzustand mit der
größten Ausgiebigkeit nach dem Zwillingsgeneratorsystem arbeiten, ohne weiteres dazu
benutzt werden, um als Einzelgenerator zu arbeiten. Hierdurch ist es möglich, während
einer beliebig langen Zeit den Ertrag von vier solchen Abschnitten nach dem Zwillingsgeneratorsystem
zu erreichen, ohne daß die Betriebs- und Reparaturkosten vermehrt werden, und ohne die Notwendigkeit, eine Reserveanlage
und entsprechend ausgebildete Reservemannschaft bereitzustellen. Demgemäß ist
eine solche Vergrößerung des Ertrages erheb-Hch vorteilhafter als die Bereithaltung einer
Reserveanlage von gleicher Ausgiebigkeit, da die Kosten für eine solche Reserveanlage erheblich
größer sind.
Die Vorrichtung kann in verschiedener Weise angeordnet werden, doch wird die Steuerung
vorzugsweise so eingerichtet, daß sie beispielsweise mittels einer" Kupplung auf die verschiedenen
Systeme der Wirkungsweise eingestellt werden kann. Außerdem müssen beim Wechseln der Erzeugungsweise die zugeführten
Dampfmengen entsprechend geändert werden. Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist
in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung von oben, Fig. 2 von der Seite.
Fig. 3 ist eine andere Ansicht, bei der ein
Teil der Vorrichtung abgebrochen gedacht ist.
Fig. 4 zeigt die Anordnung der Steuerung.
Bei dieser Anordnung sind die unteren Teile der beiden Generatoren a1 und cfi miteinander
mittels einer Leitung c1 verbunden. Diese besitzt einen im Bedarfsfall in Wirkung tretenden
Gasauslaß o3, der mittels des Ventils v3
gesteuert wird. Die oberen Teile der Generatoren sind mit Lufteinlässen und Gasauslässen
o1 und o2 versehen. Diese werden von
den Ventilen v1 und v2 gesteuert, die mittels
eines Hebels f1 bzw. f2 eingestellt werden.
Die Hebel f1 und f2 sind mittels Armen mit
den Wellen t1 und t2 verbunden. Die Wellen t1
und t2 bilden die Verlängerung voneinander und können miteinander und einem Bügel y
gekuppelt werden. Dieser Bügel steht mittels eines Zwischenstückes y1 mit dem Ventil v3
in Verbindung. Der Umsteuerhebel f setzt die Kupplung k in Tätigkeit, die einen Teil jeder
Welle t1 und t2 umgibt und dazu dient, diese
Wellen gleichzeitig mit dem Bügel y bei k1
und k2 zu verbinden, ebenso miteinander bei k3
(Fig. 4), so daß die drei Ventile v1, v2 und v3
gemeinsam arbeiten müssen, indem ^3 geschlossen
ist, wenn v1 und v% geöffnet sind,
und offen, wenn v1 und v2 beide geschlossen
sind. Ist dagegen die Kupplung offen, so kann jede Welle für sich in Drehung versetzt werden,
ohne den Bügel y oder die andere Welle mitzunehmen. Wenn die Ventile υ1 und v2
mittels hydraulischer oder anderer Kraft angetrieben werden, so kann die steuernde Kraft
beiden gemeinsam zugeführt werden, so daß die Kupplung k nur eins von den Ventilen v1
oder v2 mit dem Bügel zu verbinden hat.
Das mittels des Vorgeleges g und des Handrades w gesteuerte Ventil b1 steuert den Zulaß
von Gebläseluft nach dem unteren Teil der beiden Generatoren, von wo aus sie parallel
aufwärts geblasen wird. Das Warmblasegas kann aus den Generatoren in die Luft geblasen oder zur Erzeugung von Dampf verwendet
werden. Auch kann es in eine ölver- go
gasungskammer c durch Leitungen o1 und o2
überführt werden. Ein besonderes Gebläseluftventil kann auch für jeden einzelnen Generator
vorgesehen sein.
Der Dampfhahn s steuert den Zulaß des Generatordampfes zur Verteilungs- und Reguliervorrichtung,
die den Dampf selbsttätig in genau geregelten Mengen durch die Generatoren von unten nach oben oder in Reihe strömen
läßt, wobei auch zusätzlicher Dampf von unten eingeführt werden kann. Schließlich kann der
Dampf auch von oben nach unten strömen, je nachdem die Steuerung eingestellt ist. Die
Dampfverteilung wird durch die Hähne s1, s2,
s3, s4, s5, s6, s7, s8 mittels der Leitungen p, p1,
p2, p3, p* bewirkt. Die Hähne s\ s3, s5, s7
stehen mit der Welle t1 mittels entsprechender
Arme in Verbindung und werden demnach gemeinsam mit dem Ventil v1 derart eingestellt,
daß s1 und s6 geschlossen, s3 und s7
geöffnet sind, wenn υ1 offen ist, und umgekehrt. Desgleichen sind die Hähne s2, s4, s6, ss
in gleicher Weise mit der Welle t2 verbunden, daß s2 und s4 geschlossen sind, während s6
und s8 geöffnet sind, sobald v2 offen ist. Die
Leitung ps besitzt eine doppelte Verbindung mit dem Dampfzulaßrohr und den Ventilen s3
und s4 an einem Arm und den Ventilen s5 und s6 am anderen Arm (Fig. 2).
Die Regulierorgane r, r1 und r2 sind zu dem
Zweck angeordnet, um mit Hilfe der entsprechenden Dampfmesser m, m1 und m2 den Dampf-
strom zu regeln, wenn er durch die Generatoren parallel geblasen wird. Hierbei dient r
für den in der Verbindungsleitung c1 eintretenden Dampfst rom, der in paralleler Richtung
aufwärts strömt, während r1 und r2 zur
gemeinsamen Dampfzuführung von oben dienen. Wenn der Dampf die Generatoren der Reihe
nach durchströmt, braucht man mehr Dampf zur Einführung am oberen Ende des ersten
ίο Generators, als für einen einzigen Generator,
aber weniger, als für beide Generatoren bei parallelem Abwärtsströmen nötig ist. Die entsprechende
Zwischenregulierung wird mittels des Regulierhahnes r4 bewirkt, der in einem
Nebenanschluß p4 untergebracht ist. Dieser bleibt unbenutzt, wenn ein paralleles Abwärtsströmen
eintritt, führt jedoch beim Durchströmen in Reihe dem oberen Ende jedes Generators
jeden erforderlichen Teil der Gesamtdampf menge zusätzlich zu, die für den oberen
Teil des anderen Generators bei paralleler Abwärtsströmung zur Verfügung steht. Zusätzlicher
Dampf von unten wird bei Reihenströmung nach Bedarf durch den Regulierhahn r3
und den Dampfmesser m3 in der Leitung ps
zugeführt.
Die verschiedenen Dampfzulässe sind also mit unabhängigen Reguliervorrichtungen versehen,
so daß sie unabhängig von den anderen nach Bedarf gesteuert werden können.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, ist bei der in diesen Figuren gezeigten Stellung
■ des Hebels f, wodurch die Kupplung k ausgekuppelt ist, die Anlage fertig zum Durchblasen
des Dampfes parallel nach oben oder der Reihe nach durch die Generatoren mit beliebiger Zuführung von Zusatzdampf von
unten, wobei die Reihenfolge der Generatoren beliebig gewechselt werden kann, je nachdem
beide Ventile ν1, υ2 geöffnet sind oder nur
eins. Das Ventil v3 ist während des Aufwärtsblasens in paralleler Richtpng oder beim
Durchströmen der Generatoren der Reihe nach in irgendeiner Richtung geschlossen.
Beim parallelen Aufwärtsblasen sind beide Gasventile v1 und v2 offen; demgemäß sind
auch die Dampfhähne s7 und s8 (und s3 und s6)
offen, während die Hähne s1, s2, s4, s5 geschlossen
sind. Der durch s einströmende Dampf geht durch den Regulierhahn r, die Hähne s7 und s8, die von ihnen gesteuerte
Leitung p und den Dampfmesser m in die Leitung c1 und schließlich aufwärts durch die
beiden Generatoren in paralleler Richtung, während das erzeugte Gas durch die offenen
Leitungen o1 und o2 entweicht. Besondere
Vorrichtungen zur Einführung des Dampfes von unten und zu seiner Regulierung können
für jeden Generator im Bedarfsfalle statt der oben beschriebenen gemeinsamen Reguliervorrichtung
verwendet werden.
Um in irgendeiner Richtung die Generatoren der Reihe nach durchströmen zu lassen, also
beispielsweise abwärts durch den Generator a1
und aufwärts durch den Generator a2, wird das Gasventil v1 mittels des Hebels f1 geschlossen,
der gleichfalls den Dampfhahn s7 (und den Hahn s3) schließt. Hierbei wird der
Dampfzulaß p nach dem unteren Ende der beiden Generatoren geschlossen, und die
Hähne s1 und sB öffnen den Dampfeinlaß nach
dem oberen Teil des Generators a1 durch den
Hahn s1, die Leitung p1, den Dampfmesser m1
(wobei s2 geschlossen ist, solange Ventil v2 geöffnet ist). Hierdurch wird eine entsprechende
Dampfmenge selbsttätig durch die Regulierhähne r1 und rl geschickt.
Wenn sich die Zuführung von zusätzlichem Dampf von unten als notwendig erweist, so
wird er durch den Regulierhahn r3 eingelassen und geht durch die Hähne s5 und s6 (s3 und sl
sind geschlossen), die Leitung fi3 und den Dampfmesser m3 in die Leitung c1 und von
hier aus aufwärts durch den Generator a2, wobei die fertigen Gase diesen zweiten Generator
durch die offene Leitung o2 verlassen.
Soll die Richtung der Dampfströmung durch die Generatoren in Reihe umgekehrt werden,
so wird das Ventil v1 geöffnet, wobei die Dampfhähne s1 und s5 geschlossen, s3 und s' go
dagegen geöffnet werden. Das Gasventil v2
wird geschlossen, wobei gleichzeitig die Dampfhähne s2, s4 geöffnet und s6 und s8 geschlossen
werden. Der Dampfeinlaß am oberen Teil des Generators a1 wird demgemäß durch den
Hahn s1 geschlossen, während der Dampfzulaß
zu dem oberen Teil des Generators a2 von dem Hahn s2 geöffnet wird. Somit strömt
eine entsprechende Dampfmenge nunmehr selbständig durch die Regulierhähne r2 und r*,
die Leitung f2 und den Dampfmesser m2 nach
dem oberen Ende des Generators a2. Erweist es sich als notwendig, von unten einen zusätzlichen
Dampf strom einzulassen, so geschieht dies durch den Hahn rs, durch die
Hähne s3 und s4 (sB und s6 sind geschlossen),
die Leitung fz und den Dampfmesser m3 in
das Rohr c1 und von dort aus aufwärts durch den Generator a1, wobei das fertige Gas durch
die offene Leitung o1 entweicht. Ein Strom in
Reihe in irgendeiner Richtung wird einfach durch Öffnen des geschlossenen Gasventils v2
oder v1 beendet. Man führt hierdurch selbsttätig
regulierten Dampf nach dem Boden beider Generatoren, um nunmehr den Dampf parallel aufwärts strömen zu lassen. Statt der
gemeinsamen Zuführungs- und Reguliervorrichtung für den zusätzlichen Dampfstrom von
unten können auch für jeden Generator getrennte derartige Vorrichtungen zur Anwendung
kommen.
Um von dem Zwillingsgeneratorverfahren zu
einer Wirkungsweise von zwei nebeneinander angeordneten einzelnen parallel durchströmten
Generatoren zu gelangen, ist es nur nötig, den Umsteuerhebel f in die in Fig. 3 punktierte
Lage umzulegen. "Diese Bewegung veranlaßt die Kupplung k die Wellen t1 und t%
mit dem Bügel y bei k1. und k2 und miteinander
bei kz zu kuppeln, so daß die beiden
Gasventile v1 und v2 und das Zusatzgasventil v3
gemeinsam arbeiten, wobei v3 geschlossen ist, wenn v1 und v2 offen sind, und umgekehrt.
Die Dampfführung parallel aufwärts spielt sich nun in der beschriebenen Weise ab. Wird
nun entweder der Hebel f1 oder f2 in die in
Fig. 3 gezeigte punktierte Lage umgelegt, so werden die beiden Gasventile v1 und υ2 geschlossen und das Gasventil υ3 geöffnet. Durch
diese Bewegung werden auch die Dampfhähne s1, s5, s2, s4 geöffnet und s3, s7, s6, s8 geschlossen,
wodurch, entsprechend geregelte Dampfmengen gleichzeitig beiden Generatoren
parallel von oben zugeführt werden, wo sie abwärts strömen. Die Zuführung zu dem
Generator al wird durch die Vorrichtungen r1
und m1 geregelt, während die Zuführung zu
dem Generator a2 von den Vorrichtungen r2
und m2 gesteuert wird und die Verbindung p*
wirkungslos bleibt. Das fertige Gas verläßt die Generatoren am unteren Ende durch die
Leitung c1 und das Rohr ο3, das in dem Gasauslaßventil
υ3 endet. Es können auch besondere Auslaßkanäle für das Gas am unteren
Ende vorgesehen sein. Auch kann für jeden Generator ein besonderes Ventil angeordnet
werden.
Zur Umsteuerung der Dampfzuführung aus der Richtung parallel abwärts in die Richtung
parallel aufwärts mit unabhängiger Regelung wird der entsprechende Hebel f1 oder f2 in
seine Anfangsstellung zurückgebracht, wodurch die beiden Gasventile v1 und v2 geöffnet werden,
während das Gasventil ν3 geschlossen wird. Hierdurch werden gleichzeitig die
Dampfhähne s1, s5, s2, s4 geschlossen und s3, s7,
se, s8 geöffnet. Desgleichen werden die beiden
oberen Dampf einlasse p1 und p2 geschlossen,
während der Dampfeinlaß p am unteren Ende der beiden Generatoren geöffnet wird.
Um wieder zur Dampfströmung der Reihe nach zurückzukehren, wird der Umsteuerhebel
f in seine Anfangslage zurückgebracht, wodurch die Wellen t1 und t2 voneinander und
von dem Bügel y losgekuppelt werden.
Das Zusatzgasauslaßventil vs wird vorzugsweise
so berechnet, daß sein Ventilteller dem normalen Arbeitsdruck widersteht. Sind jedoch
alle drei Auslaßventile geschlossen, so wird er durch jedes höhere Ansteigen des
Druckes angehoben.
Claims (3)
1. Wassergasanlage, bestehend aus zwei an den Böden verbundenen Generatoren
mit an den oberen und unteren Enden angeordneten getrennten, absperrbaren Gasauslaß-
und Dampfeinlaßöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die am oberen Ende der Generatoren vorgesehenen beiden Gasauslaßventile
zusammen geöffnet oder geschlossen werden, und zwar geöffnet werden,
wenn die am unteren Ende der Generatoren befindlichen Gasauslaßventüe geschlossen
sind, und geschlossen werden, wenn die unteren Gasauslaßventüe offen sind, und auch derart geschaltet werden
können, daß die Anlage als Zwillingsgenerator zu benutzen ist.
2. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur gleichzeitigen
zusätzlichen Zuführung von Dampf zum oberen Teil der beiden Generatoren und zur gleichzeitigen Abführung von Gas an
ihrem Boden, wobei die unteren Gasauslässe geschlossen sind, wenn Dampf
dem oberen Teil des einen oder anderen Generators oder beiden Generatoren von unten zugeführt wird.
,
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiedenen Dampfmengen, die für die einzelnen verschiedenartigen Arbeitsweisen der Anlage, wie parallele
Aufwärtsströmung, parallele Abwärtsströmung oder wechselweise Durchströmung, der Reihe nach unter etwaiger
gleichzeitiger Zuführung von Zusatzdampf zum zweiten Generator nötig sind, selbsttätig
durch die Einstellung der Gasaus^ lasse geregelt und verteilt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260952C true DE260952C (de) |
Family
ID=518546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260952D Active DE260952C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260952C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763513C (de) * | 1936-10-13 | 1952-09-15 | Koppers Co Inc | Umsteuereinrichtung fuer Wassergaserzeuger, Winderhitzer od. dgl. |
-
0
- DE DENDAT260952D patent/DE260952C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763513C (de) * | 1936-10-13 | 1952-09-15 | Koppers Co Inc | Umsteuereinrichtung fuer Wassergaserzeuger, Winderhitzer od. dgl. |
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