DE260515C - - Google Patents

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DE260515C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Jift 260515 KLASSE 8 h. GRUPPE
zur Herstellung von Inlaidlinoleum.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Messerträger zur Verwendung beim Ausschneiden von Mustern aus farbigen Tafeln zur Herstellung von Inlaidlinoleum, bei welchem jeder der zu einem Satz von Mustern erforderlichen Messerträger das gleiche Gesamtmuster aufweist, das aus einem Hauptmuster von Einzelheiten von mehr oder weniger ungleicher Form und aus einem Nebenmuster
ίο besteht, das durch Hilfsmesser gebildet wird, die zweckmäßig in den größeren Flächen des Hauptmusters angeordnet sind.
Gegenüber den positiven Musterausstechwalzen weist der neue Messerträger den Unterschied auf, daß die Hilfsmesser den Abfall in der Weise zerschneiden, daß dieser auch zur Verwendung in andern Mustern verwertet werden kann und sie daher in mustergemäßer Linienführung angeordnet sind. An Stelle von Walzen mit verschiedener Messeranordnung, die je eine Teilmusterung zeigen, kommen gleichartige Walzen zur Verwendung, die im wesentlichen alle dieselbe Gesamtmusterung besitzen.
Von den Universalmusterstech walzen unterscheiden sich die nach der Erfindung hergestellten Walzen darin, daß sie an Stelle einer aus gleichartigen Grundelementen zusammengesetzten Musterung eine solche besitzen, die aus mehr oder weniger ungleichartigen Grundelementen zusammengesetzt ist. Dadurch wird der Vorteil gewonnen, daß das Monotone in der Musterung, welches durch die Aneinanderreihung gleichartiger Grundelemente sich ergibt, vermieden wird. Auch ist man imstande, eine weit größere Anzahl verschiedener Muster mit Hilfe einer geringen Anzahl von Walzen zu erzielen. Zur Herstellung einer fast unbegrenzten Anzahl verschiedenartiger Muster bedarf es nur in einem rationellen Betriebe einer Anzahl Walzen, die der Anzahl Farben entspricht, welche zusammen als ein Satz bezeichnet werden können. Bei den bisher bekannten Arbeitsverfahren bedurfte es aber für jedes Muster eines besonderen Satzes von Musterausstechwalzen.
Die Auswahl der durch die Messer auszuschneidenden Teile kann durch irgendeine bekannte Aushebevorrichtung, ζ. Β. durch eine Anzahl Schubstifte erfolgen, wobei die jeweilig aus einer Platte ausgeschnittenen Teile, die zu einem Muster gehören sollen, durch die entsprechend eingestellten Schubstifte ausgestoßen und auf eine Leinwandunterlage abgelegt werden. Ist von jedem Messerträger eines Satzes der ihm zukommende Musterteil auf die Leinwandunterlage aufgelegt, so werden die Musterteile nach dem üblichen Preßverfahren vereinigt, ohne Spuren der vorherigen Teilung zu hinterlassen. Die ' Messerträger können die Form von Walzen, Platten, Segmenten u. dgl. erhalten.
In den Fig. 1 bis 4 sind vier positive Musterausstechmesser der bekannten Art dargestellt, wie sie erforderlich wären, um das in Fig. 5 gezeigte Vierfarbenmuster herzustellen. Mit Hilfe des in . Fig. 6 gezeigten, nach vorliegender Erfindung eingerichteten
Messerträgers kann nicht allein das in Fig. 5 gezeigte Muster, sondern auch eine große Anzahl anderer Muster, wie beispielsweise in den Fig. 7, 8 und 9 hergestellt werden. Zwar empfiehlt es sich auch hier, für ein Vierfarbenmuster sich eines Satzes von vier Messerträgern zu bedienen, jedoch kann man, wie gesagt, nicht nur ein einzelnes Muster (wie Fig. 5), sondern eine unbegrenzte Anzahl von Mustern mit einem solchen Satz herstellen. Von den Fig. 1 bis 4 sind es jeweilig die schraffierten Teile A, A1 A2 und A3, welche zu dem Muster Fig. 5 sich vereinigen, während die mit B bezeichneten unschraffierten Teile, durch die Messer C zerschnitten, in den Abfall kommen. Bei der in Fig. 6 beispielsweise' gezeigten Messeranordnung sind zwei Gruppen von Hauptmessern D und D1 vorhanden. Die Gruppe D bildet ein netzförmiges Zellenmuster, während die Gruppe D1 einen etwas kleineren Stern in der Mitte einer jeden Zelle des Musters D aufweist. Diese beiden Hauptgruppen D und D1 werden durch eine Anzahl von weiteren Messern D2 miteinander verbunden, so daß man eine große Anzahl symmetrischer Figuren erhält. Durch geeignete Stellungen der Stoßstifte kann man mit Hilfe von Messerträgern, von welchen einer in Fig. 6 dargestellt ist, nicht nur vier verschiedene Muster der in Fig. 5 gezeigten Art herstellen, die sich nur in der Farbe unterscheiden, sondern auch vier verschiedenfarbige Muster der in Fig. 7 oder der in Fig. 8 oder 9 gezeigten Art oder noch beliebiger anderer Art herstellen. Einzelne Messer können, falls es auf eine vollständige Ausnutzung des Materials nicht ankommt, zum Zerschneiden von Abfall benutzt werden.
Die durch die Messerträger ausgeschnittenen und auf einer Leinwandunterlage zum gewünschten Muster vereinigten Linoleumteile werden durch das übliche bekannte Preßverfahren zu einem einheitlichen Ganzen verbunden, wobei naturgemäß die gleichfarbigen, nebeneinanderliegenden Stücke ihre Trennungslinie verlieren.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcη :
    Messerträger zur Verwendung beim Ausschneiden von Mustern aus farbigen Tafeln zur Herstellung von Tnlaidlinoleum, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der zu einem Satz von Mustern erforderlichen Messerträger das gleiche vollständige Muster zeigt, das aus einem Hauptmuster, aus Einzelteilen mehr oder weniger ungleicher Form und aus einem Nebenmuster besteht, das durch die in den größeren Flächen des Hauptmusters angeordneten Hilfsmesser gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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