DE260409C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/70—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by building-up from preformed elements
- B28B21/74—Producing pipe bends, sockets, sleeves; Moulds therefor
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- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 260409 KLASSE 80«. GRUPPE
eingelegt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zementröhren mit Schraubengewinden.
Zur Herstellung dieser Gewinde werden mit einem entgegengesetzten Gewinde versehene lose Matrizen verwendet, die in die
Gießform so eingelegt werden, daß beim Gießen der Röhren an ihren Enden Gewinde entstehen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung
ίο werden Matrizen aus kalkhaltigem oder ähnlichem
billigen Material verwendet, so daß die Matrizen, wenn die Röhren in der Form hart geworden sind, auf den Enden der Röhren
belassen werden können, wodurch dem Bekannten gegenüber erreicht wird, daß die an
den Röhren gebildeten Gewinde während des Transports der Röhren gegen Beschädigung
geschützt werden. Erst wenn die Röhren an der Gebrauchsstelle angelangt sind und zusammengeschraubt
werden sollen, werden die Matrizen zerschlagen und die Gewinde somit
freigelegt.
Die Matrizen sind außerdem an ihren äußeren Stirnflächen mit einer Leiste versehen,
durch welche die Enden der Zementröhren während des Transports an gegenseitiger Berührung
verhindert und auch hierdurch noch gegen Beschädigung geschützt werden.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch ein gemäß der Erfindung mit
• Gewinde an beiden Enden versehenes Rohr, das mit einem zweiten, teilweise weggebrochenen
Rohr gleicher Art verbunden ist. Fig. 2 4.0
45
ist ein gleicher Längsschnitt durch ein Rohr mit den auf bzw. in den Gewinden belassenen
Matrizen. Fig. 3 und 4 sind zwei senkrechte Schnitte durch die Vorrichtung zur Herstellung
der Matrize für das Außengewinde des einen Rohrendes (der Formkern ist in Fig. 3
in der Arbeitsstellung, in Fig. 4 teilweise herausgezogen gezeigt}.
Fig. 5 und 6 sind ähnliche Schnittfiguren wie Fig. 3 und 4 und zeigen die Vorrichtung
zur Herstellung der Matrize für das Muttergewinde des andern Rohrendes.
In der Beschreibung sollen die beiden Matrizen für das Außen- oder Schraubengewinde
und für das Muttergewinde einfach als »Schrauben-« und »Muttermatrize« bezeichnet werden.
Die Schraubenmatrize K wird zweckmäßig aus Gips, besonders gebranntem Gips, oder
aus einer ähnlichen kalkigen Masse von geringer Härte hergestellt. Dieses durch Mischung
mit Wasser plastisch gemachte Gut wird in die ringförmige Form gegossen, die zwischen dem mit Fußflansch versehenen, durch
lösbare Befestigungsmittel F auf einem Untersatz I festgemachten Zylinder D und einem
Metallkern A gebildet wird, der die in Fig. 3 und 4 gezeigte ausgehöhlte zylindrische Form
besitzt und nach unten durch den Boden D' abgeschlossen ist. Auf der Außenfläche des
Kernes A befindet sich oben ein abgestumpft kegelförmiger Teil H, der in den unteren,
zylindrischen Teil C übergeht; dieser letztere
65
wird in das Muttergewinde des Untersatzes I eingeschraubt. Die Steigung des Gewindes
im oberen Teil H entspricht dem auf dem Ende des Zementrohrs außen anzuformenden
Gewinde. Auf der Kopffläche der Matrize K ist noch eine ringförmige Rippe oder Erhöhung
K2 geformt zu dem Zwecke, das Zementrohr an seinem Ende beim Transport
oder Aufbewahrung, bevor es in der Erde
ίο verlegt wird, gegen Beschädigung durch Schlag
usw. in der Längsrichtung zu schützen.
Nach dem Erstarren des Gipses wird der
Kern A entfernt, indem man ihn nach unten hin herausschraubt oder auch auf andere
bekannte Weise entfernt. Der Formzylinder D wird vom Untersatz J abgenommen, wodurch
dann die fertige Matrize freigelegt wird (Fig. 4). Die Form zur Anfertigung der Muttermatrize
(Fig. 5 und 6) besteht aus einem kurzen Formzylinder 7, der auf der Innenseite mit
Muttergewinde versehen ist, das im untern Teil des Zylinders zylindrisch, im oberen Teil
. kegelförmig, und zwar nach oben erweiternd, verläuft. In dem zylindrischen Teil dieses
Muttergewindes wird der mit Gewinde 10 versehene Körper 9 eingeschraubt. Dieser
Körper ist mit einem kurzen zylindrischen Kernstück 11 versehen, welches erweitert oder
verengert werden kann, indem seine geteilten Wandungen durch Gelenkstücke 12 unter Einwirkung
einer Schraubenspindel 13, die in dem Körper 9 geführt und mittels Handhabe
14 gedreht wird, nach außen gespreizt oder eingezogen werden. Wenn die Wandungen
ausgespreizt sind, wie in Fig. 5, bilden sie zwischen sich und der Innenfläche des äußeren
Zylinders 7 eine ringförmige Form, in die Gips gegossen und somit die Matrize gebildet
wird.
Die ringförmige Rippe 8* wird auf der Stirnfläche dieser Matrize 8 in gleicher Weise
gebildet wie die Rippe K2 der Matrize K.
Beim Formen eines Zementrohrs wird diese Matrize umgekehrt zu der während ihrer Herstellung
eingenommenen Stellung auf eine geeignete Tragvorrichtung gestellt, wo sie von einem gewöhnlichen Formzylinder umschlossen
wird, der nun mit plastischem Zement bis zu der Höhe, wo das Außengewinde des oberen Rohrendes beginnen soll, aufgefüllt
wird. Auf das obere Ende der so geformten Rohrwandung wird die Matrize K aufgesetzt.
Die Form wird nun vollständig mit Zement aufgefüllt. Sobald die Masse erhärtet ist,
nimmt man die bekannte zylindrische Form ab, was auf irgendeine bekannte Art geschehen
kann, und läßt die beiden Gewindematrizen, in den betreffenden Gewinden des geformten Rohres haftend, darin verbleiben,
so daß sie das Gewinde auf dem einen Ende und das Muttergewinde im andern Ende des
Rohres umgeben und gegen jede Beschädigung schützen.
Sollen nun je zwei Rohre miteinander verbunden werden, so schlägt man die Matrizen
aus den Gewinden, in die sie eingreifen, heraus und schraubt das Außengewinde des einen
Rohrs in das Muttergewinde des andern.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Zementröhren mit Schraubengewinden mittels
loser, mit entsprechenden Gewinden versehener Matrizen, die in die Gießform eingelegt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus kalkhaltigem Material hergestellten, nach dem Erstarren der Röhren auf deren Enden verbleibenden Matrizen
(K, S) durch Abschlagen von den Röhren getrennt werden, wodurch die gebildeten
Gewinde bloßgelegt werden.
2. Matrize nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Leisten (K2 8h) an ihren
äußeren Ringflächen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260409C true DE260409C (de) |
Family
ID=518050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260409D Active DE260409C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260409C (de) |
-
0
- DE DENDAT260409D patent/DE260409C/de active Active
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