DE260339C - - Google Patents
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- DE260339C DE260339C DENDAT260339D DE260339DA DE260339C DE 260339 C DE260339 C DE 260339C DE NDAT260339 D DENDAT260339 D DE NDAT260339D DE 260339D A DE260339D A DE 260339DA DE 260339 C DE260339 C DE 260339C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02N—ELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H02N1/00—Electrostatic generators or motors using a solid moving electrostatic charge carrier
- H02N1/06—Influence generators
- H02N1/08—Influence generators with conductive charge carrier, i.e. capacitor machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den allgemeinen Aufbau einer statischen Wechselstrommaschine gibt Fig. 1 wieder.
ab ab sind die Pole der Maschine, während cd cd..'. die zum Anker gehörigen Zähne
der Maschine wiedergeben. Alle Pole α sind unter sich.und alle Pole δ zu je einem Polsystem
vereinigt. In ähnlicher Weise sind sämtliche Zähne c des Ankers und sämtliche
Zähne d des Ankers zu je einer Ankerabteilung vereinigt. Zwischen den Zähnen einer
Ankerabteilung und den Polen eines Polsystems herrscht eine, bestimmte Kapazität,
die sich bei der Drehung des Ankers zwischen einem positiven Höchstwerte und einem positiven
Mindestwerte ändert. Der halbe Betrag, um welchen sich diese Kapazität ändert,
wird als Nutzkapazität, der sich nicht ändernde halbe Betrag der Kapazität wird dagegen als
Streukapazität bezeichnet. Die Verschiebüngslinien, welche den hauptsächlichen Anteil der
Streukapazität des Ankers und der Streukapazität des Feldes ausmachen, sind in Fig. 1
eingezeichnet. Den zwischen den Polen und Zähnen verlaufenden Verschiebungslinien entspricht
die Nutzkapazität der Maschine.
Im Hauptpatent, 257887 ist ein Verfahren beschrieben worden, welches bei der Frequenzsteigerung
der Maschine die Wirkungen der Streukapazitäten, welche wie Belastungskapazitäten
der Maschine wirken, beseitigt. Eine nach diesem Verfahren arbeitende Maschine leidet unter dem Nächteile, daß die Spannung
nicht die theoretisch günstigste Lage besitzt, welche für das Maximum des Energieumsatzes
erforderlich ist. Da nun die Spannung, mit welcher eine statische Maschine arbeiten kann,
durch die Durchbruchfestigkeit begrenzt ist, bedeutet es einen großen Fortschritt, wenn
die arbeitende Maschine dazu gezwungen wird, unter allen Umständen mit der vektoriellen
Lage der Anker- und der Feldspannungen zu arbeiten, welche die größtmöglichste Leistung
bei gegebener Spannung liefert. Dieser erwünschte Fortschritt wird dadurch erreicht,
daß aus Eigenkapazität und passenden Selbst-Induktionsspulen Resonanzkreise geschaffen,
werden, deren Zahl von der Zahl der verwerteten Spännungsglieder abhängt, und welche
auf die einzelnen Frequenzen der gewünschten Spannungsglieder abgestimmt sind. Durch geeignete
Verbindung der Selbstinduktionen mit Kapazitäten wird die Abstimmung erleichtert
und können Energiespeicher geschaffen werden. Zur Sperrung der einzelnen Selbstinduktionskreise
gegen das Eindringen niedrigerer Frequenzen dienen Kondensatoren.
Hand in Hand mit der Schaffung dieser Bedingungen, die man als reine Leerlaufbedingungen
bezeichnen kann, gehen die in der Patentschrift 257887 beschriebenen Maßnahmen
der Sperrung der Erregerquelle, der Sperrung des Nutzstromkreises und der Schaffung
von Spannungsresonanzkreisen, die als Kurzschluß für die nicht gewünschten Spannungsglieder dienen.
In der Zeichnung nach Fig. 2 ist als Beispiel die Schaltung zur Verwertung der dritten
Harmonischen dargestellt, α ist die gegen das
(S. Auflage, ausgegeben am 20. Juni
Eindringen von Wechselstrom durch Ohmschen oder induktiven Widerstand gesperrte Gleichspannungsquelle,
b und c sind die Ersatzkapazitäten, durch welche man im Felde mit
b und im Anker mit c die^ Summe von Streu-
und Nutzkapazität darstellen kann.
ι ist der Abstimmsatz für die Grundwelle, der mit der Summenkapazität c des Ankers
für die Grundwelle zur Resonanz gebracht
ίο wild, d h. ι und c sind in sich auf die Grundfrequenz
abgestimmt. Die zu der Selbstinduktion parallel liegende Kapazität erleichtert die Abstimmung und dient als Speicher.
2 ist der Äbstimmsatz für die zweite Harmonische. Er ist durch eine vorgeschaltete
Kapazität gegen das Eindringen von Gleichstrom gesperrt und wird mit der Summenkapazität
b des Feldes zur Resonanz gebracht. Die zu der Selbstinduktion parallel liegende
ao Kapazität dient dem gleichen Zweck wie im Kreis i. Im Satz 3 verhindert die vorgeschaltete
Kapazität das Eindringen der Spannung der Grundfrequenz. Der Satz 3 wird mit der Summenkapazität c zur Resonanz für
die dreifache Harmonische gebracht. Selbstredend beeinflussen sich diese Abstimmkreise
gegenseitig. Die Reihenschaltung 3 wirkt wie eine Vergrößerung der Streukapazität für die
Grundwelle, während die Anordnung 1 je nach Wahl der parallel geschalteten Kapazität als
Verkleinerung oder Vergrößerung der Streukapazität für die dreifache Harmonische wirken
kann.
Der grundsätzliche Erfindungsgedanke wird durch diese Einzelheiten der Abstimmung in
keiner Weise berührt.
Der in sich auf die Frequenz 4 η abgestimmte
Resonanzkreis 4 liefert für die nicht ausgenutzte vierte Harmonische reine Kurz-Schlußbedingungen,
Er wirkt für die zweite Harmonische wie eine geringe Vergrößerung der Streukapazität.
Gegen das Eindringen unerwünschter Glieder ist der Nutzstromkreis d in üblicher Weise
gesperrt.
Statt die Maschine mit Gleichspannung zu erregen, kann mit pulsierender Gleichspannung,
z.B. Überlagerung von Mikrophon wellen oder mit einer Wechselspannung beliebiger Frequenz
erregt werden, ein Fall, der für die Wellentelegraphie
(tönender Empfang) von besonderer Bedeutung ist.
Alle für die einphasige elektrostatische Wechselstrommaschine gegebenen Betriebsmöglichkeiten
lassen sich in gleicher Weise auf die elektrostatische Mehrphasenmaschine übertragen.
Um das wechselseitige Emporarbeiten der Frequenzen zu ermöglichen, muß das Feld mit
dem Anker, am besten über Resonanzkreise, galvanisch oder induktiv gekoppelt werden.
Die im Anker induzierte Spannung der Frequenz η wird auf das Feld gegeben und induziert
von hier aus die Frequenz in im Anker. Die Spannung 2 η des Ankers wird
wieder dem Feld zugeführt und erzeugt vom Feld aus die Frequenz 3 η im Anker usf.
In ,jeder Phase des Feldes und des Ankers
sind die gleichen Vorkehrungen zu treffen, wie sie in der Beschreibung für die Einphasenmaschine
gegeben sind.
Claims (3)
1. Elektrostatische Maschine nach Patent
257887, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Felde wie im Anker aus den
Nutz- und Streukapazitäten in Verbindung mit Selbstinduktionen, zu denen parallel
und in Reihe Kapazitäten treten können, Resonanzkreise gebildet werden, um im
Feld und im Anker die durch Rückwirkung entstehenden, nicht ausgenutzten
Ströme durch .Schaffung reiner Leerlaufbedingungen wirkungslos zu machen, so
daß sich die Spannungen, deren Frequenz im Felde ein geradzahliges, im Anker ein ungeradzahliges
Vielfaches der Grundfrequenz η beträgt, ungehindert ausbilden können, von
denen das in der Regel höchste Glied 2 η go
im Felde oder 2 η -f- 1 im Anker bzw.
2 k η im Felde oder 2 k η + ι im Anker
nutzbar verwertet wird, während durch Schaffung reiner Kurzschlußbedingungen
(Spannungsresonanzkreis) für Ströme der Frequenz 2 η -f 1 bzw. 2 k η + ι im Anker
oder 2 η -f- 2 bzw. 2 k η -f- 2 im Felde die
Ausbildung weiterer Ström- und Spannungsglieder vermieden wird.
2. Elektrostatische Maschine nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Maschine durch eine Wellenspannung,
unter anderem durch eine Gleichspannung mit überlagerten Mikrophonwellen,
oder durch eine Wechselspannung 105' -beliebiger Frequenz und beliebiger Wellenform
erfolgt.
3. Mehrphasige elektrostatische Wechselstrommaschine nach Anspruch 1 und .2,
dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Phase des Feldes und des Ankers die Bedingungen
für die Ausbildung der wechselseitig entstehenden Frequenzen geschaffen werden und zur Erzielung der wechselseitigen
Induzierung Anker und Feld induktiv oder galvanisch gekoppelt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260339C true DE260339C (de) |
Family
ID=517982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260339D Active DE260339C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260339C (de) |
-
0
- DE DENDAT260339D patent/DE260339C/de active Active
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