DE310908C - - Google Patents

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DE310908C
DE310908C DENDAT310908D DE310908DA DE310908C DE 310908 C DE310908 C DE 310908C DE NDAT310908 D DENDAT310908 D DE NDAT310908D DE 310908D A DE310908D A DE 310908DA DE 310908 C DE310908 C DE 310908C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/14Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with variable magnetic bias

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine durch Gleichstrom regelbare Drosselspule für Einphasenstrom besteht bekanntlich entweder aus zwei zweischenkligen Drosselspulen oder aus einer Drosselspule mit drei Schenkeln. ^
Für Drehstrom sind dazu im allgemeinen mindestens neun Schenkel notwendig, wenn für jede Phase eine besondere Drosselspule verwendet werden soll.
Nach der Erfindung werden bei einer nphasigen Anordnung nur n-zweischenklige Drosselspulen im primären Stromkreis verwendet, wobei der Gleichstromkreis so angeordnet wird, daß Ströme primärer Periodenzahl in ihm sich wesentlich nicht entwickeln können.
Diese Bedingung ist notwendig, damit bei
nicht erregter Drosselspule kein Kurzschluß durch die Gleichstromwicklung entsteht, bzw. der primäre Drosselspulenstrom möglichst klein ist.
Andererseits ist es erwünscht, daß, sobald die Drosselspule durch Gleichstrom erregt wird, der primäre Drosselspulenstrom schnell anwächst. Denn dann entspricht einer kleinen Gleichstromerregung eine große Induktanzänderung der Drosselspule und ihre Empfindlichkeit ist groß.
Mit Wachsen der Gleichstromerregung wachsen bekanntlich in den Drosselspulen Spannungen zweiter und höherer Periodenzahl. Wäre nun eine Möglichkeit vorhanden, daß diese Spannungen sich entwickeln, so würden die entsprechenden Kurzschlußströme auch einen größeren Primärstrom verursachen, und die Induktanzänderung würde groß sein. Zum Zweck einer großen Empfindlichkeit muß daher auf den Drosselspulen eine Hilfswicklung vorhanden sein, in der sich wohl die Ströme zweiter und höherer Periodenzahl möglichst frei entwickeln können, aber nicht die Ströme primärer Periodenzahl. ·
Diese Hilfswicklung kann entweder getrennt von der Gleichstromwicklung liegen oder mit ihr vereinigt sein.
Ist die Phasenzahl von'η ungerade, so wird die erste Bedingung erfüllt, wenn auf einer der Drosselspulen die Gleichstrom- bzw. die Hilfs- und die Wechselstromwicklung gegeneinander geschaltet sind, denn wenn η ungerade ist/ ist jede Phase die Resultierende aller andern.
Ist dagegen η eine gerade Zahl, so wird man,- um die Entstehung von Strömen primärer Periodenzahl in der Gleichstrom- und der Hilfswicklung in deren Stromkreis zu verhindern, eine kleine Hilfsinduktanz einschalten. müssen. Unter Umständen kann aber auch dann die Induktanz der Gleichstromquelle selbst genügen.
In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele für eine Drehstromanlage dargestellt.
In denselben bedeuten B eine Gleichstromquelle, R und W Widerstände, wobei R auch ein passend abgestimmter Kondensator sein kann. '
In Fig. ι sind Hilfs- und Gleichstromwicklung miteinander vereinigt, indem parallel zu
der Gleichstromwicklung der gegebenenfalls regelbare Widerstand bzw. passend abgestimmte Kondensator R ^geschaltet ist.
In Fig. 2 dagegen ist die Hilfswicklung mit der primären Wechselstromwicklung vereinigt, indem dieselbe in Dreieck geschaltet ist.
In beiden Figuren sind beispielsweise auf der Drosselspule zwei Wechselstrom- und Gleichstromwicklungen gegeneinander geschaltet.
ίο Gegenüber den bekannten Mehrphasendrosselspulen mit mehr als drei Schenkeln in einer Drosselspule hat die vorliegende Anordnung mit magnetisch getrennten Drosselspulen den Vorteil, daß die Gleichstrom- und die Wechselstromfluxe auf ihrem ganzen Wege und in jedem Moment sich vollkommen überdecken, wodurch die Empfindlichkeit der Regelung gesteigert wird.
In den Figuren sind Gleichstrom- und Wechselstromwicklung der Deutlichkeit halber auf verschiedenen Schenkeln der Drosselspule gezeigt. Tatsächlich wird man sie über- (konzentrisch) oder nebeneinander (möglichst gemischt in Scheiben) anbringen, um die Streuung auf ein Mindestmaß zu bringen.
Statt mehrerer Gleichstrom- bzw. Hilfswicklungen kann man auch nur eine einzige, sämtliche Drosselspulen umfassende Wicklung anbringen, ähnlich wie es in Fig. 3 der Patentschrift 303094 bei zwei Drosselspulen erfolgt. Sämtliche mit Wechselstromwicklungen bewickelten Drosselspulen legt man im richtigen Sinne beispielsweise übereinander und bewickelt sämtliche übereinanderliegenden Seiten mit einer einzigen Wicklung, die dann als Gleichstrom- bzw. Hilfswicklung dienen kann.
In Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine derartige Anordnung der Drosselspule dargestellt. I, II und III bedeuten die übereinander liegenden Kerne der einzelnen Phasen, wi, wij, win die entsprechenden Wechselstromwicklungen, g die Gleichstromwicklung, die in den Kernen eingezeichneten Plus- und Minuszeichen die momentanen Richtungen der Felder primärer Periodenzahl. Die geometrische Summe dieser Felder ist bekanntlich in jedem Augenblick = Null (Sinusfelder vorausgesetzt), also müssen sich ihre Wirkungen in jedem Teil der Gleichstromwicklung g stets aufheben. Der Umriß der Anordnung ist wie der einer gewöhnlichen zweischenkligen Drosselspule.
Auf diese Weise bekommt man einen gedrungenen Aufbau und nach außen den Eindruck einer einzigen Drosselspule, trotzdem sie magnetisch aus einzelnen getrennten Teilen besteht. Natürlich kann die Gleichstrom- , wicklung' auch nur einen Teil der Drosselspule umfassen, während die andern Drosselspulen besonders bewickelt sind.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Mehrphasenanordnung von regelbaren Drosselspulen, die von Gleichstrom durch-■ flossene Wicklungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer n-phasigen Anordnung nur η magnetisch getrennte zweischenklige Drosselspulen verwendet werden, wobei die Gleichstromwicklungen bzw. deren Windungselemente so gegeneinander geschaltet sind, daß die in ihnen entstehenden Ströme primärer Periodenzahl sich im wesentlichen gegeneinander aufheben.
  2. 2. Mehrphasenanordnung von durch Gleichstrom regelbaren Drosselspulen, gekennzeichnet durch eine Hilfswicklung, in
    ■· der keine Ströme primärer, wohl aber solche zweiter und höherer Periodenzahl entstehen können.
  3. 3. Mehrphasenanordnung von durch Gleichstrom regelbaren Drosselspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung ganz oder teilweise mit der Gleichstromwicklung vereinigt ist.
  4. 4. Mehrphasenanordnung von durch . Gleichstrom regelbaren Drosselspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung mit der primären Wechselstromwicklung vereinigtest.
  5. 5. Mehrphasenanordnung von durch Gleichstrom regelbaren Drosselspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstrombzw. Hilfswicklungen ganz oder teilweise zu einer einzigen alle oder einen Teil der Drosselspulen umfassenden Wicklung vereinigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026416B (de) * 1955-10-08 1958-03-20 Siemens Ag Gleichstromvormagnetisierte Drehstromdrosselspule
DE1044262B (de) * 1954-02-27 1958-11-20 Siemens Ag Dreiphasige, durch Gleichstrom-vormagnetisierung regelbare Drosselspule
DE975102C (de) * 1937-01-02 1961-08-10 Aeg Anordnung zur Steuerung von Wechselstroemen mit Hilfe einer gleichstromvormagnetisierten Drosselspule
DE1116802B (de) * 1954-05-28 1961-11-09 Aeg Anordnung fuer ueber Fluessigkeitsstrahlwechselrichter gespeiste Verbraucher
DE1190561B (de) * 1958-08-21 1965-04-08 Gen Electric Co Ltd Spannungsstellvorrichtung fuer ein elektrisches Mehrphasenversorgungsnetz
WO2014031959A3 (en) * 2012-08-24 2014-05-01 Abb Technology Ag Distribution transformer

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