DE2602128B2 - Kopfhörer - Google Patents
KopfhörerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kopfhörer mit einer Wandlereinheit, einem Kopfhörergehäuse und einem
luftdurchlässigen Ohrpolster, wobei der Wandler ein Feldelement mit einem zur Rückseite zentral durch'
gebohrten Durchgangsloch aufweist, wobei das Kopfhörergehäuse an der Rückseite mit einer großen Anzahl von Löchern versehen ist und wobei das
luftdurchlässige Ohrpolster an der Vorderseite mit einer Anzahl von Löchern versehen ist.
Kopfhörer erwecken beim Benutzer ein subjektives Hörempfinden, das vom üblichen stereophonen Hörempfinden bei Verwendung von Lautsprechern abweicht. Es besteht daher ein Bedürfnis an einem
Kopfhörer, der ein Hörempfinden verursacht, wie man es beim stereophonen Hören mit Lautsprechern
gewohnt ist.
In der DE-AS 2244162 ist bereits ein gattungsgemäßer Kopfhörer beschrieben, bei dem zur Erfüllung
dieser Anforderung den stereophonen Wiedergabesignalen zusätzliche Signale hinzugefügt werden. Zu
diesem Zweck ist eine besondere elektrische Schaltung vorgesehen, die zwischen einer Schallquelle und
dem Kopfhörer verschiedene Schaltelemente aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aHein durch die akustische Ausbildung des gattungsgemäßen Kopfhörers ein Hörempfinden zu erzielen, wie
man es von Lautsprechern gewohnt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein akustischer Widerstand und eine Inertanz
des Kopfhörers so festgelegt sind, daß der Kopfhörer eine Schalldruck-Frequenzkennlinie hat, bei der zwei
Pegelspitzen zwischen 1,5 und 5 KHz auftreten und die Pegelunterschiede zwischen dem Bereich mit
niedrigem Pegel und den Pegelspitzen auf 6 bis 17 dB begrenzt sind.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß beim stereophonen Hören wegen der Resonanz in dem äußeren Bereich der Ohren des Zuhörers und wegen
der Beugung der Schallwellen durch den Kopf und die Aürike! die Schalidrück-Frequenzkecnlinie derart
ist, daß zwei Pegelspitzcn nahe 2 und 4 KHz vorliegen und die Pegelunterschiede zwischen dem Bereich mit
niedrigem Pegel und den Pegelspitzen auf 6 bis 17 dB begrenzt sind.
Mit der Erfindung wird daher mit einfachen Mitteln
ein Kopfhörer geschaffen, der beim Benutzer ein subjektives Hörempfinden hervorruft, wie er es beim stereophonen Hören mit Lautsprechern gewohnt ist.
Aus der DE-OS 2451427 ist zwar bereits ein Kopfhörer bekannt, bei dem die Schall-Frequenzlinie des
Wandlers durch akustische Widerstände beeinfluSt
wird. Durch diese Maßnahme wird aber nicht die spezifische Schall-Frequenzkennlinie dt-3 menschlichen
Ohres angestrebt.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kopfhörers,
Fig. 2 eine Darstellung, die den Aufbau des in Fig. 1 gezeigten Kopfhörers veranschaulicht,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Kopfhörer,
Fig. 4 eine sinngemäße Schaltungsanordnung des Kopfhörers nach Fig. 3,
Fig. 5 die Schalldruck-Frequenzkennlinien des erfindungsgemäßen Kopfhörers,
Fig. 6a und b eine gewölbte Membran der Kegelbauart,
Fig. 7 eine Darstellung, welche die Schwingungsbewegung des Kegelbereichs der Membran veranschaulicht,
Fig. 8 die Schalldruck-Frequenzkennlinien der gewölbten Membran der Kegelbauart, und
Fig. 9, 10, lla, 11b, lic und 11 d Darstellungen,
weiche die Konstruktion zum Einbau einer Wandlereinheit in den erfindungsgemäßen Kopfhörer näher
veranschaulichen.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Gesamtdarstellung des erfindungsgemäßen Kopfhörers. Mit dem
Bezugszeichen list ein Kopf bügel bezeichnet, der aus
einem elastischen Kunstharz hergestellt ist, und der an seiner Oberfläche mit einer Außenverkleidung aus
Leder od. dgl. versehen ist. An den beiden Enden des Kopfbügels 1 sind Mechanismen 2 und 3 zum Einstellen
des Abstandes angeordnet, an denen wiederum Kopfhörerkörper 4 und 5 angeordnet sind. Von dem
einen Kopfhörerkörper 4 erstreckt sich ein Anschlußkabel 7, das an seinem Ende mit einem Stecker ό versehen
ist.
Fig. 2 veranschaulicht den Aufbau der Kopfhörerkörper
4 bzw. 5. Der Kopfhörerkörper 4 besteht aus einem Kopfhörergehäuse 8, das aus Kunstharz hergestellt
ist und an seiner Vorderseite eine Öffnung besitzt, aus einer Tragplatte 9, die an der Öffnung des
Kopfhörergehäuses 8 befestigt ist, aus einer Wandlereinheit 10, die mit der Tragplatte 9 verbunden ist, und
aus einem Deckel 11.
Das Kopfhörergehäuse 8 ist an seiner Rückseite mit einer großen Anzahl von Löchern 12 versehen, es ist
in seinem Zentrum mit einem Halterungsvorsprung
15 zum Halten einer Kugel 14 versehen, die aii einem
Ende eines Stützstabes 13 angeordnet ist, der einen Teil des Mechanismus 2 (oder 3) zum Einstellen des
Abstandes bildet, und es ist an seiner Vorderseite mit mehreren Gewindewarzen 17 versehen, um die Tragplatte
9 mittels Schrauben 16 an dem Kopfhörergehäuse 8 zu befestigen.
Die Tragplatte 9 ist ebenfalls aus Kunstharz hergestellt, und sie ist in ihrem flachen Umfangsbereich 18
mit Schraubenlöchern 19 zur Aufnahme der Schrauben 16 und mit Einstecklöchern 21 zur Aufnahme von
am Deckel 11 angeordneten Steckstiften 20 versehen, wogegen die Tragplatte 9 im mittleren Bereich mit einem
zylindrischen Bereich 22 versehen ist, der gegenüber dem flachen Umfangsbereich 18 nach vorne vorspringt
und eine Befestigungsöffnung 23 zur Befestigung der Wandlereinheit 10 in seinem Zentrum
aufweist, und um die Befestigungsöffnung 23 herum ist eine große Anzahl von Schallausstrahlungslöchern
24 und eine kleine Anzahl von Verbindungslöchern 26 zur Aufnahme von Verbindungsteilen 25 angeordnet.
Die Wandlereinheit 10 besteht aus einem Wandler 38 und einem Gitter 40. Der Wandler 38 besteht aus
einem Feldelement 33 mit einer Platte 30, die einen Zentrumspol 29 besitzt, längs dessen Achse ein
Durchgangsloch 27 ausgespart ist, aus einem ringförmigen Magnet 31 und einer ringförmigen oberen
Platte 32, einem abgestuften Rahmen 34 aus Kunstharz od. dgl., aus einer gewölbten Membran 36 der
Kegelbauart, die an ihrem Umfangsbereich an dem Stufenbereich 35 des Rahmens 34 befestigt ist, und
aus einer Schwingungs-Tauchspule 37, die mit der Membran 36 verbunden ist und in den magnetischen
Spalt des Feldelements 33 teilweise hineinragt. Das Gitter 40 ist aus Kunstharz hergestellt, und es ist vor
dem Wandler 38 angeordnet und besitzt eine große Anzahl von Schallabstrahlungslöchern 39 und eine
kleine Anzahl von L-form igen Verbindungsteilen 25, die im gleichen Abstand um die Schailabstrahlungslöcher
39 herum angeordnet sind, um mit den Verbindungslöchern 26 in der Tragplatte 9 verbunden zu
werden. Ferner ist die Oberseite des Zentrumspols 29 am oberen Ende des Durchgangslochs 27 mit einem
Dämpfer 41 aus Filz od. dgl. versehen.
Der Deckel 11 besteht a\& einem Deckelkörper 43, einem Ohrpolster 46, einem weiteren Ohrpolster 47
und aus einer Ohrpolsterabdeckung 48. Der Deckelkörper 43 ist m it einer zentralen öffnung 42 versehen,
die dem zylindrischen Bereich 22 der Tragplatte 9 im wesentlichen angepaßt ist. Der Deckelkörper 43 ist
aus Kunstharz hergestellt, wobei die Steckstifte 20 einstückig ausgebildet sind. Das Ohrpolster 46 ist im
mittleren Bereich des Deckelkörpers 43 angeordnet, und es ist aus luftdurchlässigem geschäumtem Urethan
hergestellt, wobei Löcher 44 und 45 im Zentrum ausgebildet sind. Das Ohrpolster 47 ist im Umfangs-
i" bereich des Deckelkörpers 43 angeordnet, und es ist
ringförmig ausgebildet und aus luftdurchlässigem aufgeschäumtem Urethan hergestellt. Die Ohrpolsterabdeckung
48 ist aus einem luftdurchlässigen Gewebe hergestellt und bedeckt die Ohrpolster 46 und 47 und
r> den Umfangsbereich des Deckelkörpers 43.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung ist der Zwischenraum zwischen dem Kopfhörergehäuse
8 und der Tragplatte 9, in die die Übertragungseinheit 10 eingesetzt ist, mit eii>
>x\ Dämpfungs-
3> material 28, wie z. B. Glaswolle oder ein ungewebtes
Gewebe, ausgefüllt.
Es sei nun angenommen, die Inertanz (Massenwirkung) infolge des Durchgangslochs 27 in dem Zentrumspol
29 ist mA, die Masse der gewölbten Mem-
y> bran 36 von der Kegelbauart ist mc, die Masse der
Schwingungs-Tauchspule 37 ist mv, der akustische
Widerstand des Dämpfers 41 ist rA, der akustische
Widerstand des Dämpfungsmaterials 28 ist rc, die
Inertanz infolge der Löcher 44 und 45 des Ohrpolsters
in 46 ist »tj, bzw. mv die akustische Kapazität des Hohlraums
49 vor der gewölbten Membran 36 ist C1, die akustische Kapazität des Holraums 50 hinter der gewölbten
Membran 36 ist C0, die Nachgiebigkeit der Membran ist Cc, die Strahlungsimpedanz ist ZA und
J5 die auf das Schwingungssystem aufgebrachte Antriebskraft
ist F, dann ist die dem Kopfhörer nach Fig. 3 äquivalente Schaltungsanordnung so ausgebildet,
wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform wird im Bereich von 2 KHz eine Pegelspitze
gebildet, indem ein geeigneter Wert der Inertanz mA infolge des Durchgangslochs 27 in dem
Zentrumspol 29 gewählt wird, und eine weitere Pegelspitze im Bereich von 4 KHz gebildet, indem geeignete
Werte für die Inertanzen m, und m2 infolge der
v, Löcher 44 und 45 des Ohrpolsters 46 gewählt werden, und die Schalldruck-Frequenzkennlinie, die zwei Pegelspitzen
im Bereich von 2 und 4 KHz besitzt und zwischen dem Niederfrequenzbereich und den Pegelspitzen einen Pegelunterschied von 6 bis 17 dB auf-
-,(i weist, wie dies durch die ausgezogene Linie in Fig. 5
veranschaulicht ist, wird ausgebildet, indem die akustischen Widerstände rA, rB und rc geregelt werden,
um sowohl die Gesamtwerte als auch die Spitzenwerte einzustellen. Die in Fig. 5 durch eine unterbrochene
Linie veranschaulichte Schalldruck-Frequenzkennlinie wird in einem freien akustischen Feld erhalten,
wenn ein Lautsprecher oder ein Lautsprechersystem unter einem Winkel <on 30° vor einem Zuhörer angeordnet
ist, bezogen auf die Trommelfelle des Zuhö-
ho rers. Im freien akustischen Feld ist die Schalldruck-Frequenzkennlinie
jedoch im wesentlichen die gleiche wie sie in Fig. 5 mit einer durchgehenden Linie wiedergegeben
ist.
Die Schalldruck-Frequenzkennlinie eines Kopfhö-
b-, rers kann daher im wesentlichen der Schalldruck-Frequenzkennlinie
der Trommelfelle eineu im freien akustischen Feld befindlichen Zuhörers angepaßt werden.
Eine ähnliche Kennlinie kann selbstverständlich
auch durch Verändern von anderen Inertanzen und akustischen Widerständen erhalten werden. Es wurde
jedoch in jedem Fall gefunden, daß beim Vorhandensein von zwei Pegelspitzen zwischen 1,5 und 5 KHz
und bei einem Pegelunterschied von 6 bis 17 dB zwischen dem Niederfrequenzbereich und den Pegelspitzen ein Hörvorgang möglich ist, der im wesentlichen
die gleichen Eindrücke wie im freien akustischen Feld vermittelt.
Da der Kopfhörer weiterhin so ausgebildet ist, daß der von der gewölbten, kegelartigen Membran 36 erzeugte
Schall durch das in dem Zentrumspol 29 angeordnete Durchgangsloch 27 hindurch zu der Rückseite
des Wandlers 38 geleitet wird und ferner durch die Löcher 12 des Kopfhörergehäuses 8 hindurch oder
durch die Schallausstrahlungslöcher 24 der Tragplatte und durch das luftdurchlässige Ohrpolster 46 hindurch
tete Schall das Ohr eines Zuhörers nicht allein zusammen mit dem unmittelbar von der Membran 36 des
Wandlers 38 durch die Löcher 44 und 45 des Ohrpolsters 46 hindurch empfangenen Schall erreicht, sondern
auch mit dem äußeren Hintergrundgeräusch erreicht, ist es möglich, das Gefühl der Isoliertheit
auszuschalten und ein genaueres stereophones Hören zu erzielen. Da das Kopfhörergehäuse 8 mit Löchern
12 versehen ist, und du das luftdurchlässige Ohrpolster
46 im mittleren Bereich des Deckelkörpers 43 angeordnet ist, bewirken der durch die Tragplatte 9 und
das Kopfhörergehäuse 8 gebildete Zwischenraum und der durch das Ohr und die Tragplatte 9 gebildete Zwischenraum
keinerlei Resonanz, und es entsteht keine Spitze oder Senke in unerwünschten Bereichen der
Schalldruck-Frequenzkennlinie, d. h. die Schalldruck-Frequenzkennlinie
wird stark stabilisiert.
Die gewölbte Membran 36 von der Kegelbauart kann Töne im Bereich zwischen niedrigen und hohen
Frequenzen wiedergeben. Wie dies in den Fig. 6a und 6 b gezeigt ist, erzeugt ein Wölbungsbereich 51 hauptsächlich
Töne im hohen Frequenzbereich, wogegen ein Wnlbungsbereich 52 Töne im mittleren und tiefen
Frequenzbereich wiedergibt. Die gewölbte Membran 36 von der Kebelbauart ist auf herkömmliche Weise
aus einer Kunstharzfolie, wie z. B. eine Polyesterfolie, hergestellt. Dabei ist jedoch ein Rippenbereich 53,
dessen Krümmungsradius wesentlich kleiner ist als derjenige des Wölbungsbereichs 52, und der zu diesem
entgegengesetzt gekrümmt ist, längs des Umfangs des Wöibungsbereichs 52 ausgebildet, so daß die
Nachgiebigkeit der Membran 36 gesteigert wird und diese eine hin- und hergehende Bewegung leicht ausführen
kann, wodurch die untere Frequenzgrenze noch weiter abgesenkt wird, wie dies durch die durchgehende
Linie in Fig. 8 veranschaulicht ist. Die unterbrochene Linie in Fig. 8 veranschaulicht die Schalldruck-Frequenzkennlinie
einer gewölbten Membran von der Kegelbauart, die keinen Rippenbereich aufweist. Außerdem sind die beiden in Fig. 8 gezeigten
Kennlinien nicht die Kennlinien von Kopfhörern, sondern von Wandlern. ,
Wenn man die beiden Kurven in Fig. 8 vergleicht, so ist augenscheinlich, daß die untere Frequenzgrenze
des erfindungsgemäßen Wandlers weit unter derjenigen von herkömmlichen Wandlern liegt.
infolgedessen wird eine ausgezeichnete Wieder- ι
gäbe von Tönen mit niedriger Frequenz mit einem kleinen Übertrager ermöglicht, d. h. es ist eine ausge-
zeichnete Wiedergabe von Tönen möglich, die von niederen Frequenzen bis zu hohen Frequenzen reichen, und es kann eine genauere stereophonische
Wiedergabe erzielt werden.
Nachfolgend wird der Mechanismus zum Verbinden der Wandlereinheit 10 mit der an dem Kopfhörergehäuse 8 befestigten Tragplatte 9 unter Bezugnahme auf die Fig. 9, 10 und 11 näher erläutert.
Jedes der Verbindurigslöcher 26 in der Tragplatte 9
besteht aus einem breiten Loch 26a, das den Vorsprung 25a des L-förmigen Verbindungsteils 25 aufnehmen
kann, und aus einem an das breite Loch 26a angrenzenden schmalen Loch 26 b, das den Vorsprung
25a nicht aufnehmen kann.
Wie dies in den Fig. 11 a, b, c und d dargestellt
ist, sei angenommen, der Innendurchmesser und der Außendurchmesser des Verbindungsteils 25 ist R.
.tnA O Aar A . . I) „ ~,1. . _„U „. „„„ I \/ ■» Γ 1
utt^j '*2' *-""' 'IUUIZlIUUIVIII[IbMtI Ul~3 » UiaUIUMLS ^U
ist R}, der Innendurchmesser und der Außendurchmesser
des breiten Lochs 26a in dem Verbindungsloch 26 ist R1' und /?_,', der Außendurchmesser des schmalen
Lochs 26b ist RJ, die Höhe des Verbindungsteils 25 ist I, die Dicke der Tragplatte 9 ist t', die Länge
des Verbindungsteils 25 ist W, die Länge des breiten Lochs 26a ist W und die Länge des schmalen Lochs
26b ist W1', so müssen folgende Beziehungen erfüllt
sein.
t~i', und
w< w = w:.
Wenn bei der vorstehend genannten Ausbildung das Verbindungsteil 25 des Gitters 40 in das breite
Loch 26a in dem Verbindungsloch der Tragplatte 9 eingesetzt wird, damit der Vorsprung 25a von der
Rückseite der Tragplatte 9 vorsteht, und das Gitter 40 gemäß der Darstellung nach Fig. 9 im Uhrzeiger-'
sinn verdreht wird, so gelangt der Vorsprung 25a mit dem Umfang des schmalen Lochs 26fe in Eingriff, wodurch
das Gitter 40 an der Tragplatte 9 zuverlässig befestigt ist. Das heißt, die Wandlereinheit 10 ist an
der Tragplatte 9 zuverlässig befestigt, und wenn das Gitter 40 in der entgegengesetzten Richtung, d. h. im
Gegenuhrzeigersinn verdreht wird, so kann die Wandlereinheit 10 abgenommen werden. Wenn es
nicht erforderlich ist, die Wandiereinheit 10 abzunehmen,
so kann die Befestigung durch Anbringen eines Klebstoffs noch verstärkt werden.
Wenngleich die gezeigte Ausführungsform mit drei Verbindungsteilen 25 und mit drei Verbindungslöchern 26 versehen ist, so können auch zwei oder mehr
als drei Paare von Verbindungsteilen und Verbindungslöchern vorgesehen sein.
Auf Grund der vorstehend genannten Ausbildung wird der Zusammenbau verbessert, und die Wandlereinheit 10 kann im Falle einer Beschädigung leicht
ausgetauscht werden, wodurch Reparaturen vereinfacht werden.
Außerdem ist das breite Loch 26a des Verbindungslochs 26 in der Tragplatte 9 nach Aufnahme der
Wandlereinheit 10 geeignet, den Schall von der Rückseite des Wandlers durch das luftdurchlässige Ohrpolster 46 hindurch nach außen zu leiten, wodurch wie
in dem zuvor beschriebenen Fall ein genaueres stereophonisches Hören ermöglicht wird.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Kopfhörer mit einer Wandlereinheit, einem Kopfhörergehäuse und einem luftdurchlässigen Ohrpolster, wobei der Wandler ein Feldelement mit einem zur Rückseite zentral durchgebohrten Durchgangsloch aufweist, wobei das Kopfhörergehäuse an der Rückseite mit einer großen Anzahl von Löchern versehen ist und wobei das luftdurchlässige Ohrpolster an der Vorderseite mit einer Anzahl von Löchern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein akustischer Widerstand und eine Inertanz des Kopfhörers so festgelegt sind, daß der Kopfhörer eine Schalldruck-Frequenzkennlinie hat, bei der zwei Pegelspätzen zwischen 1,5 und 5 KHz auftreten und die Pegelunterschiede zwischen dem Bereich mit niedrigem Pegel und den Pegelspitzen auf 6 bis 17 dB begrenzt sind.
- 2. Kopfhörer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfhörergehäuse (8) mit einer an demselben befestigten Tragplatte (9) versehen ist, daß die Wandlereinheit (10,38) mit der Tragplatte (9) verbunden und derart ausgebildet ist, daß sie den Schall sowohl zu der Vorderseite als auch zu der Rückseite leiten kann, wobei die Tragplatte (9) im Umfangsbereich mit einer großen Anzahl von Schallausstrahlungslöchern (24) versehen ist unri wobei das luftdurchlässige Ohrpolster (46,47) in einer den Schallausstrahlungslöchern (24) entsprechenden Lage angeordnet ist, wodurch ein Hörer sowohl Außea«chall durch die große Anzahl von Löchern (12) is· der Gehäuserückseite und die große Anzahl von Schallausstrahlungslöchern (24) als auch Direktschall von dem Wandler wahrnehmen kann.
- 3. Kopfhörer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler (10, 38) eine Membran (36) hat, die mit einem Wölbungsbereich (51) in ihrem Zentrum, mit einem den Wölbungsbereich (51) umgebenden Kegelbereich (52) und mit einem den Kegelbereich (52) umgebenden Rippenbereich (53) versehen ist, um die Nachgiebigkeit zu erhöhen und die untere Frequenzgrenze abzusenken.
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