DE259392C - - Google Patents

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DE259392C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
~ M 259392 KLASSE 46 c. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1911 ab. Längste Dauer: 17. September 1924.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlassen von mehrzylindrigen Explosionsmotoren derjenigen Art, welche nach einer Betriebsunterbrechung durch Zündung wieder in Gang gesetzt werden können, wenn in den Zylindern zündfähiges Gasgemisch vorhanden ist,-und bezweckt, in den Fällen, in welchen durch den Explosionsmotor die Bedingungen für eine solche Zündung nicht gegeben sind, ein Anlassen der Maschine ohne Zuhilfenahme einer besonderen Andrehvorrichtung zu ermöglichen.
Im Patent 207962 ist beispielsweise ein
Verfahren zum Anlassen von Explosionsmotoren beschrieben, nach welchem die einleitende Zündung mit Hilfe eines von Hand einzuschaltenden . elektromagnetischen Selbstunterbrechers (Summer) erfolgt. Hierbei wird aber vorausgesetzt, daß der Explosionsmotor bei einer solchen Kurbelstellung stehen bleibt, bei welcher die Stellung der mechanischen Stromsteuervorrichtung (Unterbrecher) eine Betätigung des Summers gestattet.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß infolge schlechter Aüsbalanzierung oder der Trägheit der bewegten Massen die Kurbel auch in einer Stellung zum Stillstand kommen kann, bei welcher die mechanische Stromsteuervorrichtung so steht, daß der Summer nicht in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Für diesen Fall sieht das Hauptpatent 226856 einen Hilfsunterbrecher 11 vor, durch welchen der Summerkontakt von Hand vorübergehend geerdet werden kann, so daß der Summer anspricht, obgleich der mechanisch gesteuerte Unterbrecher geöffnet ist. Alsdann springt der Motor an, und wenn der Hilfsunterbrecher sofort wieder geöffnet worden ist, wird nunmehr der Summer durch den mechanisch gesteuerten Unterbrecher derart gesteuert, daß in unrechten Zeitpunkten keine Funken in die Zylinder gelangen können. Wird aber der Hilfsunterbrecher in der geschlossenen Stellung festgehalten, dann schließt er den mechanisch gesteuerten Unterbrecher kurz, und der Summer bleibt daher ungesteuert und arbeitet ununterbrochen, so daß Rückschläge verursacht werden können, wenn die Ladung der Zylinder beim Anspringen zu schwach war, um dem Motor schon in der ersten Umdrehung eine so hohe Geschwindigkeit zu erteilen, daß er trotz eintretender Frühzündungen den Totpunkt überwinden kann.
Diesen Übelstand beseitigt die Erfindung. Sie besteht darin, daß der Hilfsunterbrecher, anstatt nur im Nebenschluß zum mechanisch gesteuerten Unterbrecher zu liegen, in einen Nebenschluß sowohl zum mechanisch gesteuerten Unterbrecher wie zum Summer gelegt wird.
Wird der Hilfsunterbrecher alsdann bei geöffnetem, mechanisch gesteuertem Unterbrecher von Hand geschlossen, so fließt Strom von der Batterie über die Primärwickelung der Zünd-
spule und den Hilfsunterbrecher zur Batterie zurück, und durch Loslassen des Hilfsunterbrechers können von Hand Einzelfunken gegeben werden, welche den Motor zum Anspringen bringen. Sobald dies geschehen ist, beginnt auch ein normales Zusammenarbeiten des mechanisch gesteuerten Unterbrechers und des Summers, und Rückschläge können weder durch Loslassen noch durch dauerndes Festhaltendes Hilfsunterbrechers verursacht werden. Im letzteren Fall bleibt nur überhaupt die Zündung aus, weil der Primärstromkreis dauernd geschlossen bleibt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Schaltung nach der Erfindung und Fig. 2 eine Wiederholung der Schaltung nach Fig. ι in derjenigen Anordnung der Schaltungselemente, welche bei einer betriebsmäßigen Ausführung zu wählen wäre.
Fig. ι veranschaulicht die Wirkung der Erfindung, nach welcher der Hilfsunterbrecher in einen Nebenschluß zum Summer und zum mechanisch gesteuerten Unterbrecher 6 gelegt ist. Die Bezugsziffern bezeichnen die gleichen Teile wie im Hauptpatent.
Wird bei geöffnetem, mechanisch gesteuertem Unterbrecher 6 der Hilfsunterbrecher 11 geschlossen, so fließt Strom von der Batterie 1 über die Primärwickelung der Zündspule 2 und den Hilfsunterbrecher 11 zur Batterie zurück. Durch Loslassen des Hilfsunterbrechers können daher Einzelfunken erzeugt werden, durch die das Gasgemisch in den Zylindern gezündet wird, so daß der Motor anspringt, und wenn der Hilfsunterbrecher alsdann geöffnet wird, spricht der Summer an und wird durch den mechanischen Unterbrecher 6 gesteuert.
Wird der Hilfsunterbrecher länger geschlossen gehalten, so kann trotzdem niemals ein Zündstrom in einen falschen Zylinder gelangen, weil alsdann der Summer kurzgeschlossen ist und daher außer Tätigkeit bleibt.
Da der Primärwickelung der Zündspule 2 mit Rücksicht auf den regelrechten Betrieb nur ein sehr geringer Widerstand gegeben werden kann, so würde bei der Benutzung des Hilfsunterbrechers der Batterie unnötig viel Strom entnommen werden, und es empfiehlt sich daher, zwischen den Hilfsunterbrecher 11 und die Batterie noch einen Ohmschen Widerstand 12 einzuschalten.
Fig. 2 zeigt eine betriebsmäßige Anordnung der einzelnen Teile der Schaltung.
Eine den Summerkontakt 4 isoliert umgreifende Feder trägt die eine Elektrode 5 des Hilfsunterbrechers, während die andere Elektrode 11 des Hilfsunterbrechers sich an einem festen Teil für den Anschluß des einen Batteriepoles und der Widerstandsspule 12 befindet. Die bewegliche Feder des Hilfsunterbrechers ist an dieselbe Platte angeschlossen, an welche auch die Ankerfeder 3 des Summers und die Primärwickelung der Zündspule 2 angeschlossen sind.
Der Kondensator 7« in der Nähe der Widerstandsspule ist für den mechanisch gesteuerten Unterbrecher bestimmt, der andere yb für den Summer. Für den Hilfsunterbrecher kommen beide Kondensatoren in Hintereinanderschaltung in Wirkung. Die Kapazität der Kondensatoren genügt erfahrungsgemäß zur Erzeugung eines kräftigen Funkens.
Die Widerstandsspule 12 kann beispielsweise, wie in der Fig. 2 dargestellt, in die Leitung zwischen dem isolierten Pol des einen Kondensators und dem feststehenden Kontakt des Hilfsunterbrechers eingeschaltet sein, wobei sie zweckmäßig um den Kondensator herumgewickelt wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Widerstandsspule auf der Induktionsspule anzubringen. Sie kann dort über, unter oder neben der Primärwickelung oder auf der Sekundärwickelung als einfache Drahtlage angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anlassen von Verpuffungsmotoren mit Hilfe von Batterie, Summer und mechanisch gesteuertem Unterbrecher in Hintereinanderschaltung nach Anspruch 2 des Patents 226856, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsunterbrecher im Nebenschluß zum mechanisch gesteuerten Unterbrecher und Summer liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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