DE250933C - - Google Patents

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DE250933C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
250933-KLASSE 46 c. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1910 ab.
Durch Patent 207962 ist ein Verfahren bekannt geworden, Verbrennungsmotoren durch Zündung des in den Zylindern zurückbleibenden Gasgemisches anspringen zu lassen, in-
,5 dem man mit Hilfe eines Handschalters, vorzugsweise in Form eines Druckknopfes, einen Summer einschaltet.
Bei der bekannten Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens ist der den Summer und den Druckknopf enthaltende Leitungszweig mit dem von der Maschinenwelle aus zwangläufig gesteuerten Unterbrecher parallel geschaltet. Schließt also die Maschine beim Angehen den gesteuerten Unterbrecher, so schließt sie gleichzeitig deu Summer kurz, und wenn auch der Druckknopf während mehrerer Umläufe der Maschine in der niedergedrückten Stellung festgehalten wird, können ■Funken in den Zylindern dennoch nur in den Zeitpunkten auftreten, in welchen der gesteuerte Unterbrecher geöffnet ist. Es besteht also .niemals die Gefahr, daß während der ersten noch verhältnismäßig langsamen Umläufe der Maschine die Ladung eines Zylinders zu früh gezündet wird und einen Rückschlag verursacht..
Hiermit ist aber der Übelstand verbunden, daß der Summer auch dann kurzgeschlossen ist und nicht wirken kann, wenn die Maschine zufällig bei geschlossenem Unterbrecher stehen geblieben ist. Es ist allerdings schon vorgeschlagen worden, diesem Ubelstand dadurch abzuhelfen, daß in den Leistungszweig des zwangläufig gesteuerten Unterbrechers ein Hilfsunterbrecher eingeschaltet wird. Dadurch wird die Möglichkeit gewonnen, bei jeder Stellung des gesteuerten Unterbrechers Summerfunken zu erzeugen. Aber dieser Vorteil wird nur durch den Nachteil erkauft, daß nunmehr die Summerfunken nicht gesteuert werden-und daher zu Rückschlägen und anderen Störungen Anlaß geben können.
Nach der Erfindung wird zwischen den Fällen unterschieden, in denen der zwangläufig gesteuerte Unterbrecher geöffnet, und denen, in welchen er- geschlossen stehen geblieben ist. Die Erfindung" besteht in einer Vorrichtung, welche den Führer dazu zwingt, im. ersteren Falle mit Hilfe des Summers zu zünden und im zweiten Falle dadurch, daß der Unterbrecherzweig von Hand geöffnet, und so ein Einzelfunke erzeugt wird oder, falls dieser,. nicht zündet, mehrere Handunterbrechungen schnell wiederholt werden.
Die hierfür erforderliche Vorrichtung ist ein Schalter, der in die Leitung des zwangläufig gesteuerten Unterbrechers geschaltet und so eingerichtet ist, daß er bei Beginn der Schaltbewegung den Unterbrecherzweig öffnet, wodurch ein Einzelfunke erzeugt wird und bei Fortsetzung der Schaltbewegung alsdann den Unterbrecherzweig wieder schließt, um erst dann, bei weiter fortgesetzter Schaltbewegung den Summer. einzuschalten. Die letztere Betriebshandlung ist alsdann nicht ausführbar, ohne daß der Unterbrecherzweig geschlossen ist und sobald also überhaupt der Summer eingeschaltet ist, wird er auch durch den mechanischen Unterbrecher gesteuert.
Die zweite Schließung des Unterbrecherzweiges gewährt dabei noch den Vorteil, daß sie ein schnell abwechselndes Schließen und
(2. Auflage, ausgegeben am 27. De\ember 1912.J
öffnen des Unterbrecherzweiges wesentlich erleichtert;
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Schaltung schematisch dargestellt, welche die Wirkung des Schalters nach der Erfindung veranschaulicht, und in Fig. 2 eine zugehörige Ausführungsform des Schalters.
In Fig. ι ist 1 eine Batterie, 2 eine gleichzeitig als Summermagnet ausgebildete Zündspule, deren eine Klemme durch einen Schalter 10 mit dem Körper verbunden ist. Der Anker des Summers ist mit 3, der Summerkontakt mit 4, der Druckknopf mit 5, der . zwangläufig gesteuerte Unterbrecher mit 6, ein Kondensator mit 7, der Verteiler mit 8,- und die. Zündkerzen sind mit 9 bezeichnet.
Die Einrichtung unterscheidet sich aber von
der bisher bekannten durch die Anordnung des Hilfskontakts 11. Die Feder 12 des Druckknopfes stützt sich nämlich nicht auf ein starres Widerlager, sondern auf eine Blattfeder, deren freies Ende den Hilfskontakt 11 trägt. Die Kontaktfeder trägt außerdem auf ihrer gegenüberliegenden Seite einen zweiten Kontaktknopf 19, und den beiden Kontakten 11 und 19 gegenüber sind zwei mit dem Körper verbundene feststehende Kontakte 18 und 20 vorgesehen. Die Spannungen der Kontaktfeder und der Feder 12 sind so bemessen, daß in der Ruhestellung des Druckknopfes der Kontakt 11 mit dem Kontakt 18 in Berührung bleibt. Der Summer kann aber dadurch in Gang gesetzt werden, daß der Druckknopf 5 unter Überwindung der Gegenkraft beider Federn so weit niedergedrückt wird, daß der Druckknopfkontakt 13 den gegenüberstehenden Summerkontaktknopf 14 berührt. Die Entfernung zwischen den Kontakten 13 und 14 ist so groß angenommen, daß sie sich erst dann berühren können, wenn die die Hilfskontaktknöpfe 11 und 19 tragende Feder so weit niedergedrückt worden ist, daß die Kontakte 19 und 20 einander berühren.
Ist also beim Stillstehen der Maschine der zwangläufig gesteuerte Unterbrecher 6 offengeblieben, so wird ein geringes Niederdrücken des Druckknopfes 5 keine Wirkung ausüben können, denn obgleich dadurch die Kontakte 11 und ΐδ getrennt werden, wird elektrisch nichts geändert, weil ja der betreffende Leitungszweig sowieso beim Unterbrecher 6 offen ist. Der Führer wird also veranlaßt, den Druckknopf tiefer niederzudrücken, bis die Kontakte 13, 14 einander berühren, so daß der Summer anspricht. Dabei wird aber erst der Kontakt 19, 20 geschlossen und dann der mechanische Unterbrecher 6 mit dem Summer parallel geschaltet. Beim folgenden Angehen der Maschine wird also der Summer gesteuert und kann keine unzeitigen Frühzündungen und daraus folgende Rückschläge verarsachen,
Ist dagegen der Unterbrecher in der geschlossenen Stellung stehen geblieben, so wird schon durch die Trennung der Kontakte 11 und 18 der die Primärwickelung der Zündspule kurzschließende Unterbrecherzweig geöffnet, und es entsteht ein Einzelfunke. Zündet er das vorhandene Gemisch, so springt die Maschine an. Gelingt aber die Zündung nicht, so wird sie auch nicht dadurch bewirkt, daß der Führer den Druckknopf bis zur Berührung der Kontakte 13, 14 niederdrückt. Denn dabei muß er gleichzeitig den Kontakt 19, 20 schließen, durch den der Summer kurzgeschlossen wird, so daß er nicht ansprechen kann.
Er erreicht aber leicht die verlangte Zündung und damit das Anspringen der Maschine, wenn er den Druckknopf losläßt und mehrere Male nacheinander schnell und leicht niederdrückt und wieder losläßt. Dadurch wird abwechselnd bei 18 und bei 20 Kontakt gemacht und zwischen je zwei Kontakten unterbrochen, so daß eine Reihe schnell aufeinander folgender Einzelfunken entsteht, durch die es gelingt, auch weniger frische Gemische zu zünden.
Der Druckknopf kann auch mit einer Feststellvorrichtung versehen sein, durch die er in der vollständig niedergedrückten Stellung festgestellt werden' kann, wenn man nach längeren Ruhepausen die Maschine durch Ankurbeln in Gang setzen will.

Claims (1)

  1. Pate nt-A NSP R υ cn :
    Vorrichtung zum Anlassen von mehrzylindrigen Explosionsmotoren mit Batteriezündung, bei der ein Summer in Parallelschaltung mit einem zwangläufig gesteuerten Unterbrecher benutzt wird, und durch einen in dem Leitungszweig des gesteuerten · Unterbrechers liegenden Schalter zunächst der Unterbrecherkreis unterbrochen und dadurch bei geschlossenem Unterbrecher ein Einzelfunke erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Öffnung des Unterbrecherstromkreises durch die Weiterbewegung des Anlaßschalters (weiteres Niederdrücken des Druckknopfes) erst der Stromkreis des gesteuerten Unterbrechers wieder geschlossen und dann der Summer eingeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
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