DE259293A - - Google Patents

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DE259293A
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259293 KLASSE Sn. GRUPPE 1.
FARBENFABRIKEN vorm. FRIEDR. BAYER & CO. in LEVERKUSEN b. CÖLN a. Rh. und in ELBERFELD
Verfahren zur Erzeugung echter grauer Töne im Zeugdruck.
Zusatz zum Patent 253293.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1912 ab. Längste Dauer: 5. Februar 1927.
In dem Patent 253293 sowie in dem Zusatzpatent 258979 wurde gezeigt, daß die indigoiden Farbstoffe, welche man durch Einwirkung der reaktionsfähigen a-Isatinderivate auf a-Naphtol, a-Anthrol und deren Derivate erhält, mit Metallsalzen ohne Zusatz von Reduktionsmitteln aufgedruckt und gedämpft, wertvolle, echte Grautöne liefern.
Es wurde nun gefunden, daß man der ίο Druckpaste zur Erzielung des gleichen Zweckes neben den Metallsalzen auch Reduktionsmittel, z.B.ERongalit C, zusetzen kann; es ist dadurch möglich, auf ätzbaren Färbungen graue Ätzeffekte zu erzielen.
Beispiel.
150 g einer 10 prozentigen Paste des Farbstoffs aus Dibromisatin-a-chlorid und a-Anthrol (Patentschrift 237199) werden eingerührt in :
600 g Stärke-Tragantverdickung,
100 g essigsaures Chrom (20 ° Be.),
30 bis 120 g Rongalit C,
120 bis 30 g Wasser.
Diese Paste wird auf weißen Stoff oder, wenn graue Ätzeffekte erzielt werden sollen, auf den mit einem ätzbaren Farbstoff gefärbten Stoff aufgedruckt, gedämpft und gewaschen. Man erhält echte, grünstichig graue Töne.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Abänderung des durch das Hauptpatent 253293 und das Zusatzpatent 258979 geschützten Verfahrens zur Erzeugung echter grauer Töne im Zeugdruck, darin bestehend, daß man den Druckpasten außer Metallsalzen noch ein Reduktionsmittel zusetzt.

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