DE259281C - - Google Patents

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DE259281C
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DE
Germany
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wrapping
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cigar
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DENDAT259281D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/08Making tobacco bunches
    • A24C1/10Bunch-making machines with aprons and tables for wrapping

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259281 KLASSE 79 b. GRUPPE
in FRANKFURTa. M.
Rollgabel geöffnetem Wickelhalter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1911 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Zigarrenwickelmaschine mit Wickeltisch.Wickeltuch und von der vorwärts schreitenden Rollgabel geöffnetem Wickelhalter hat die neue Ausbildung, daß sich der Wickelhalter unter Zwischenfassen des Wickels bereits wieder schließt, noch bevor der Wickel das Wickeltuch vollständig verlassen hat. Entsprechend dieser bestimmten Bewegung des Wickelhalters führt auch das Wickeltuch eine bestimmte Bewegungsart aus, und zwar in demjenigen Augenblick, in welchem der Wickel vom Tuch zum Halter übergeht. Diese Art der Bewegung beruht darin, daß das den Wickel umschließende Stück des Wickeltuches am Ende des Wickeltisches gestrafft wird, und zwar so, daß die Straffung senkrecht zur Längsmittelachse des Wickelhalters erfolgt. Hierdurch wird erreicht, daß der Wickel von beiden Backen des Wickelhalters her eine gleichmäßige Pressung erfährt, die ihn an allen Stellen am Aufgehen hindert.
Eine Ausführungsform der Zigarrenwickelmaschine ist auf der Zeichnung in Seitenansieht dargestellt, wobei nur die für den Wickelvorgang unmittelbar erforderlichen Teile gezeichnet sind.
An dem Maschinengestell 4 ist der übliche Wickeltisch 1 starr befestigt, an dessen äußerstem Ende das Wickeltuch 3 mit seinem ösenartig ausgebildeten einen Ende 3* eingehängt ist. Das Wickeltuch 3 läuft in bekannter Weise über den Zapfen 5 und die Rolle 6 der um den Zapfen 7 des Maschinengestelles drehbaren Roll gabel 2 zu einem im Maschinengestell bei 8 drehbaren, einarmigen Hebel 9. Die Bewegung der Rollgabel 2 erfolgt in an sich bekannter Weise mittels einer von der Maschinenwelle aus angetriebenen Unrundscheibe 10 aus, indem diese auf einen bei 11 im Maschinengestell 4 gelagerten Hebel 12 einwirkt, der seine Schwingungen durch die in ihrer Länge verstellbare Kuppelstange 13 auf die Rollgabel überträgt. An dem das eine Ende des Wickeltuches haltenden Arm 9 greift ein bei 14 im Maschinengestell 4 drehbar gelagerter zweiarmiger Hebel 15, 15" unter Zwischenschaltung einer Feder 16 an. Ein Ansatz 15* an dem Hebel ist mit dem Zapfen 7 durch eine Feder 17 verbunden. Der Arm I5n ist an seiner der Rollgabel zugewendeten Außenseite von einer Kurve 18 bzw. i8a begrenzt, mit welcher er sich gegen eine Rolle 19 eines Ansatzes der Rollgabel 2 stützt. Am Ausgange des Wickeltisches befindet sich der Wickelhalter mit den um Zapfen 21 des Maschinengestelles drehbaren Backen 20, die untereinander durch Hebel 22 (Fig. 2) verbunden sind. Die Verbindung geschieht durch einen durch ihre Augen durchgesteckten Stift 23, der in einem
Längsschlitz der Augen gleiten kann, wodurch eine Kupplung zwischen den Hebeln dergestalt geschaffen ist, daß die Bewegung der einen Backe eine entsprechende Gegenbewegung der anderen Backe herbeiführt. Die Steuerung des Wickelhalters geschieht von der Rollgabel aus unter Vermittlung des an der rechten Backe angelenkten Hebels 24. Dieser Hebel wird durch eine am Maschinengestell bei 28 befestigte Zugfeder 26, sobald die Rollgabel auf ihrem Vorwärtsgange in die entsprechende Stellung gelangt ist, mit einer Nase 24" gegen den Zapfen 5 der Rollgabel gezogen. Die Nase 24^ wird durch eine Feder 27, welche um ihren Drehzapfen 29 geschlungen ist, und gegen Zapfen 30 und 31 der Nase bzw. des Hebels anliegt, ständig in die auf der Zeichnung dargestellte Lage gedrängt, aus der sie bei Rückkehr der Rollgabel in die Anfangsstellung entgegen dem Federdruck ausgeschwungen werden kann.
Die Bewegung der Rollgabel beim Vorwärtsschreiten bewirkt eine ständige Anspannung des Wickeltuches 3 dadurch, daß ihre Rolle 19 den Hebel 15 bzw. 15" entsprechend einstellt, der mittels der Feder 16 den Arm 9 mitnimmt. Durch die Zwischenschaltung der Feder 16 ist also das Wickeltuch 3 während des ganzen Wickel Vorganges elastisch gespannt, weil auch die Kurve 18 entsprechend dem von der Rolle 19 zurückgelegten Bogen gekrümmt ist. Kommt nun die Rollgabel 2 gegen das Ende des Wickeltisches (Fig. i), dann befindet sich der Wickel 25 ziemlich nahe über dem Ausgang des Tisches, und der Hebel 24, der den Wickelhalter 20 bewegt, kommt mit der Spitze der Nase gegen den Zapfen 5 der Rollgabel 2.
Geht die Rollgabel in die Stellung der Fig. 2 über, dann hat die Spitze der Nase 24s den größten, d. i. wagerechten, Durchmesser des Zapfens 5 bereits überschritten und die geöffneten Backen des Halters beginnen sich bereits wieder zu nähern. In dieser Lage der Rollgabel ist der Wickel 25 noch auf dem größeren Teil seines Umfanges vom Wickeltuch 3 umschlossen. Im nächsten Augenblick (Fig. 3) haben sich die Backen weiter genähert, da der Hebel 24, 24" einen höher liegenden Punkt des Umfanges des Zapfens 5 erreicht, d. h. sich der senkrechten Mittelebene des Zapfens genähert hat. Die Backen fassen also den Wickel 25 bereits zwischen sich, obwohl er auf einem Teil seines Umfanges noch vom Wickeltuch 3 umgeben ist. Auf diese Weise wird es verhindert, daß der Wickel beim Eintritt in den Halter sich aufrollen könnte. Unmittelbar danach ist die Nase 24° des Hebels 24 über den Zapfen 5 der Rollgabel hinweggeglitten (Fig. 4). Infolgedessen haben sich die Backen 25 geschlossen und halten den nunmehr völlig zwischen sie gelangten Wickel 25 fest zwischen sich. Hierbei wird der Wickel aber von oben her immer noch durch den jetzt senkrecht zur Längsmittelachse des Haiters ausgespannten Teil des Wickeltuches gehalten. Daß das den Wickel umschließende Stück 3Λ diese Lage bei der äußersten Stellung der Rollgabel 2 erhält, ist deshalb von einschneidender Bedeutung, damit der Wickel von den beiden Backen her eine gleichmäßige Pressung erfährt, die ihn an allen Stellen gleichmäßig am Aufgehen, infolge der Elastizität des Tabaks, hindert.
Beim Rückgang der Rollgabel nimmt der Zapfen 5 die Nase 24" mit, schwingt sie aus, ohne aber den Hebel 24, der in seiner in Fig. 4 dargestellten Lage durch die Feder 26 gehalten wird, zu beeinflussen.
Durch die im vorstehenden gekennzeichnete Einrichtung wird also erreicht, daß der Wickel unter ständigem elastischem Druck in den Halter übergeführt wird, ohne daß er sich entrollen könnte.
Damit die Ausspannung des den Wickel 25 umschließenden Teiles des Wickeltuches bei Übergang in die in Fig. 4 dargestellte Lage in Art einer Straffung vor sich geht, ist die Kurve 18 am Hebelteil τζα abgesetzt und besitzt hier den etwas vorspringenden Zweig ΐ8Λ. go
Um dem Wickeltuch auch bei der Rückbewegung der Rollgabel eine gewisse Spannung zu verleihen, zieht die Feder 17 am Arm 15* des Hebels 15 diesen in der Pfeilrichtung P (Fig. 1).· Infolgedessen wird der Hebel 9 durch die jetzt nicht zur Geltung kommende Feder 16 mitgenommen und dadurch das Wickeltuch leicht gespannt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Zigarrenwickelmaschine mit Wickeltisch, Wickeltuch und von der vorwärts schreitenden Rollgabel geöffnetem Wickelhalter, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Wickelhalter unter Zwischenfassen des Wickels (25) bereits wieder schließt, bevor der Wickel das Wickeltuch (3) vollständig verlassen hat.
2. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Wickeltuches an dem einen Arme (15) eines Hebels unter Zwischenschaltung einer Feder (16) befestigt ist, dessen anderer Arm (15") eine mit einem Ansatz der Rollgabel (2) zwangläufig zusammen arbeitende Kurvenbahn (18) aufweist, um eine elastische Anspannung des Wickeltuches auf dem ganzen Vorwärtsgang der Rollgabel zu erzielen.
3. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn des Armes (i5a) einen vorspringenden Ast (i8a) am äußersten Ende hat, um die Straffung des Wickeltuches am Ende des Wickelvorganges zu erzielen.
4. Zigarrenwickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die StrafHung des Wickeltuches am Ende des Wickel Vorganges senkrecht zur Längsmittelachse des Wickelhalters (20) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT259281D Active DE259281C (de)

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DE (1) DE259281C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2745412A (en) * 1953-04-22 1956-05-15 Arenco Ab Cigar bunch machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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