DE258692C - - Google Patents

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DE258692C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F02M67/14Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type characterised by provisions for injecting different fuels, e.g. main fuel and readily self-igniting starting fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 258692 KLASSE 46 c. GRUPPE
$>ipl.'3ng. ERICH KELLING in SAARBRÜCKEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1910 ab.
Es ist bekannt,Verbrennungskraftmaschinen, welche mit' flüssigen Brennstoffen und mit Selbstzündung arbeiten, mit zwei verschiedenen Brennstoffen, einem leicht entflammbaren Zündstoff und einem schwerer verbrennlichen Triebstoff, zu betreiben. Der Zündstoff wird im vorderen Teil der Einspritzvorrichtung gelagert , eier schlechtere Triebstoff in ihrem hinteren Teil.
ίο Es ist auch bereits bekannt, den Einblaseluft strom zu unterteilen und jeden der beiden Brennstoffe durch einen besonderen Druckmittelstrom zu zerstäuben und in den Zylinder einzuführen.
Nach vorliegender Erfindung soll diese Art von Einspritzvorrichtungen noch dadurch verbessert werden, daß in unmittelbarer Nähe der Brennstoffmulde, in welcher der Zündstoff gelagert ist, ein zusätzlicher Vorrat an
ao Einblaseluft aufgespeichert ist. Zu diesem Zweck ist zwischen den Lagerstellen für den Zündstoff und dem Triebstoff ein Luftbehälter vorgesehen, aus dem die Einblaseluft zum Einführen des Zündstoffes entnommen wird, und dessen Inhalt in den Pausen zwischen den einzelnen Einspritzvorgängen ergänzt wird. Auf diese Weise wird der Zündstoff in durchaus sicherer Weise und gleichmäßig in den Zylinder eingeführt, so daß die Streuung im Indikatordiagramm nach Möglichkeit eingeschränkt wird.
Die Preßluft aus dem Vorratsbehälter bläst den Zündstoff zuerst in den Kraftzylinder ein, und erst nachdem der Druck in dem Behälter genügend gefallen ist, spritzt der Hauptluftstrom den Triebstoff in den Zylinder.
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele gezeigt, und zwar stellt
Fig. ι einen Schnitt durch eine liegend angeordnete und
Fig. 2 einen Schnitt durch eine stehend angeordnete Einspritzvorrichtung dar.
d ist das Nadelventil, welches die Öffnung des Kraftzylinders steuert. Durch den Stutzen e strömt die Druckluft ein und treibt den Brennstoff durch die Verteilungsplatten f. Der Triebstoff tritt durch den Kanal a, der Zündstoff durch den Kanal b ein, c ist ein Behälter, der beliebig groß ausgebildet werden kann und durch Kanal g in Verbindung mit der Hauptluftleitung steht.
Der Arbeitsvorgang gestaltet sich folgendermaßen : Nach Schluß des Nadelventils d wird der Behälter c mit Druckluft aufgefüllt, öffnet sich das Nadelventil wieder, so tritt die Druckluft durch Kanal g aus dem Behälter c und zerstäubt den Zündstoff. Der Hauptluftstrom wird erst folgen, nachdem der Druck im Behälter c um ein gewisses Maß entsprechend dem Druckabfall vom Eingang des Hauptluftstroms in die Verteilungsplatten bis zum Kanal g gesunken ist. Der Hauptluftstrom bläst alsdann den Triebstoff in den Zylinder.
Während bei der liegenden Anordnung nach Fig. ι die gesamte Einblaseluft durch den Stutzen e zuströmt und der Behälter gewissermaßen nur eine Erweiterung oder Abzweigung des Hauptluftkanals h darstellt, ist in Fig. 2 angenommen, daß der Behälter c unmittelbar aus dem zu der Maschine gehörenden Einblaseluftbehälter gespeist wird, und daß der Stutzen β nur für die Einblaseluft des Trieb-
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Claims (2)

  1. Stoffes bestimmt ist. In diesem Falle müssen beide Luftströme (für den Triebstoff und den Zündstoff) getrennt durch besondere Organe gesteuert werden.
    Es ist bei einer Anordnung nach Fig. 2 aber auch die Möglichkeit vorhanden, daß der Behälter in gleicher Weise wie nach Fig. 1 aus der Hauptluftleitung h aufgefüllt wird. Würde der Stutzen e bis in die Brennstoffmulde für den Triebstoff reichen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, so darf der Triebstoff der zugehörigen Brennstoffmulde erst dann zugeführt werden, wenn der Behälter c vollständig mit Druckluft aufgefüllt ist.
    Paten T-A ν sprüche:
    ι. Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen , die mit zwei Brennstoffen, einem Zündstoff und einem Triebstoff, arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstoff durch einen zusätzlichen Vorrat an Einblaseluft zerstäubt wird, welcher zwischen den Lagerstellen für den Zündstoff und den Triebstoff aufgespeichert ist, während der Triebstoff in den Zylinder erst nachfolgt, wenn der erwähnte Einblaseluftvorrat für den Zündstoff bis zu einem gewissen Grade erschöpft ist.
  2. 2. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Hauptluftstromes (h) ein Behälter (c) vorgesehen ist, welcher durch einen Kanal (g) mit der Lagerstelle für den Zündstoff in Verbindung steht und in den Arbeitspausen zwischen den einzelnen Einspritzvorgängen entweder aus dem Hauptluftkanal (h) oder unmittelbar durch den zur Maschine gehörenden Einblaseluftbehälter aufgefüllt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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