DE258577C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/02—Collecting-traps
- A01M23/08—Collecting-traps with approaches permitting entry only
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- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258577 KLASSE 45 k. GRUPPE
PAUL CLAUSIUS in GODDELAU, Hessen.
Fangvorrichtung für Rebhuhnhähne. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fangvorrichtung für Rebhuhnhähne mit sternförmigem
Fangraum, in dessen inneren Ecken die Einschlüpföffnung angebracht ist, und der mit
Drahtgeflecht oder einem Netz von Bindfaden oder Leinwand überspannt ist.
Die Form des Fangraumes ist deshalb sternförmig, damit der Hahn schnell und leicht die
Fanglöcher im Drahtgeflecht findet. Wäre die
ίο Form viereckig, so würde der Hahn selten
das Fangloch finden und stets an ihm vorbei laufen; die Ecken zwingen ihn dagegen in das
Fangloch hinein. Der mittlere Teil des Fangraumes dient zur Aufnahme der Rebhuhnhenne,
die durch Lockruf in der Paarzeit die Ungepaarten Hähne herbeiruft, wobei diese in
ihrem Bemühen, an die Henne zu kommen sich sicher fangen. Die überzähligen Hähne,
die bekanntlich sehr störend für die FeIdhühnerbrut und in starker Anzahl vorhanden
sind, werden mit dieser bekannten Fangvorrichtung der Jagd entzogen und dann zum
Führen der von Brutapparaten oder Haushennen aus den durch die Sense in den Kleeackern
biosgelegten Eiern ausgebrüteten jungen Rebhühner benutzt, wodurch der störende Vogel vorteilhaft verwertet wird.
Das Neue besteht nun darin, daß den einspringenden Schlupflochecken des Fangraumes,
die nach außen springenden Winkel des Lockkäfigs gegenüberstehen, so daß die Henne
dem zu ihr strebenden Hahn möglichst nahe kommt und nicht hin und her läuft.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Aufsicht und Fig. 2 schaubildlich eine teilweise
aufgebrochene Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Die Fangvorrichtung besteht aus einem Behälter c für die Lockhenne und vier ihn umgebenden
Fangabteilungen. Die Fangvorrichtung wird durch zwei sternförmig gebogene Flacheisenrahmen α und a1, die an den Eckpunkten
durch Säulen d verbunden sind, gebildet. Die vier äußeren Abteilungen sind
mit Drahtnetz überzogen. Die innere Abteilung c aber ist nur mit einem Bindfadennetz
überspannt und der Deckel b wird durch einen Leinwandüberzug gebildet.
Die Leinwandüberdeckung b und das Bindfadennetz der Seitenwände des Lockhennenkäfigs
c ist deshalb da, daß sich die Henne beim Hüpfen und bei den Versuchen, herauszukommen
nicht beschädigt und von den Raubvögeln nicht geängstigt wird.
Die äußeren Seitenwände bilden keine geraden Gesamtflächen, sondern haben einspringende
Winkel, und im Scheitel dieser Winkel sind noch weiter nach innen einspringende Winkel, die an ihrer innersten Stelle
federnde Schlitzöffnungen h haben, die aus dem Drahtnetz gebildet sind, mit dem die
äußeren Abteilungen überzogen sind.
Ein Herauskommen des gefangenen Hahnes aus den Fanglöchern ist unmöglich, da das
Drahtgeflecht nach innen steht und der Hahn, wenn er gefangen ist, immer an dem Loch
vorbeilaufen wird. Sollte er aber mit dem Kopf in den Schlitz kommen, dann nimmt er
mit dem Körper die seitlichen großen Drahtmaschen rechts und links mit, wird von diesen
eingeklemmt und er muß wieder zurück. Diese einspringenden Winkel haben den Zweck, daß der Hahn die Eingangslöcher sofort
findet, da er doch der Henne möglichst nahe zu kommen sucht.
■ Da die Abteilung für die Henne diagonal angeordnet ist, so ist der Hahn gezwungen,
■ Da die Abteilung für die Henne diagonal angeordnet ist, so ist der Hahn gezwungen,
ίο wenn er sich der Henne nähern will, in den
Raum der einspringenden Winkel zu treten. Umgekehrt wird ein etwa bereits gefangener
Hahn das Bestreben haben, möglichst nach außen zu entfliehen und dabei den weiter
innen angeordneten Schlitzen weniger Beachtung schenken, sondern er wird immer in die
nach außen vorspringenden Abteilungen laufen und dort zu entfliehen suchen. Alle vier
äußeren Abteilungen sind miteinander verbunden, indem die Zwischenwände frei vom
Drahtnetz sind, so daß der gefangene Hahn im Kreise herumlaufen kann.
Im gezeichneten Beispiel sind nur vier sternförmig angeordnete Abteilungen vorgesehen,
es können aber auch zwei bis zehn vorhanden sein. Die Hauptsache ist nur, daß einspringende
Winkel vorhanden sind und daß die federnden Schlitze an deren innerstem Punkt sich befinden.
Das Entfernen der gefangenen Hähne geschieht durch kleine Klapptüren f und das
Einsetzen oder Entfernen der Lockhenne durch den hochklapparen, mit Gewebe bezogenen
Deckel b.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fangvorrichtung für Rebhuhnhähne mit Abteil für die Lockhenne im sternförmigen Fangraum, in dessen inneren Ecken federnde Einschlupfschlitze sich befinden, dadurch gekennzeichnet, daß diesen einspringenden Winkeln (h) die ausspringenden Winkel des inneren Lockhennenkäfigs (c) gegenüberstehen, so daß die Lockhenne dem zu ihr strebenden Hahn möglichst nahe entgegenkommt und nicht seitlich hin und her springt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258577C true DE258577C (de) |
Family
ID=516390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258577D Active DE258577C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258577C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19853220A1 (de) * | 1998-11-18 | 2000-05-31 | Ferry Wittke | Taubenumsiedlung |
-
0
- DE DENDAT258577D patent/DE258577C/de active Active
Cited By (1)
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