DE840470C - Sammelfalle fuer Maeuse, Ratten und aehnliche Schaedlinge - Google Patents

Sammelfalle fuer Maeuse, Ratten und aehnliche Schaedlinge

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Publication number
DE840470C
DE840470C DESCH92A DESC000092A DE840470C DE 840470 C DE840470 C DE 840470C DE SCH92 A DESCH92 A DE SCH92A DE SC000092 A DESC000092 A DE SC000092A DE 840470 C DE840470 C DE 840470C
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DE
Germany
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drawbridge
swing door
trap
animal
collection trap
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Expired
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DESCH92A
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DE1603513U (de
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Max Schad
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps
    • A01M23/04Collecting-traps with tipping platforms
    • A01M23/06Collecting-traps with tipping platforms with locking mechanism for the tipping platform

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 3. JUNT 1952
Sch 92 III 145 k
Die Erfindung betrifft eine Sammelfalle für schädliche Tiere, insbesondere Mäuse und Ratten, mit über dem Sammelbehälter angeordneter Fallbrücke. Es sind bereits derartige Fallen bekannt, bei welchen die zu fangenden Tiere über eine Fallbrücke laufen müssen, die unter dem Gewicht des Tieres nach unten klappt. Solche Fallen brauchen alle mehr oder weniger komplizierte Stell- und Auslösevorrichtungen. Diese verlangen große Sorgfalt beim Stellen und bergen alle die Gefahr in sich, daß sie trotzdem versagen. Das Tier kann dann den Köder aus der Falle herausholen, ohne daß die Falle in Tätigkeit tritt. Die Falle steht dann so lange nutzlos da, bis das Versagen bemerkt und sie wieder gestellt wird.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß der Raum über der Fallbrücke zwei Pendeltüren aufweist, die beide nur in Richtung der ankommenden Schädlinge bewegbar sind, da sie durch Deckleisten, die an den Seitenwänden angebracht sind, verhindert werden, nach rückwärts zu schwingen. Vor so allem aber ist der Erfindungsgedanke darin zu sehen, daß die zweite Pendeltür an ihrer unteren Kante eine oder mehrere Rasten aufweist, die der Fallbrücke an ihrem äußersten Ende als Auflage dienen und die von dem gefangenen Tier selbst weggeschoben werden. Das Tier wird zu dem Wegschieben dadurch veranlaßt, daß der Köder auf der Rückseite dieser zweiten Pendeltür befestigt ist und durch Lochungen hindurch in den Raum über der Fallbrücke, in dem das Tier sich befindet, anlockend wirkt. Durch den Ködergeruch wird das Tier veranlaßt, diese zweite Pendeltür nach außen zu schieben, weil es an diesen Köder gelangen will. Durch das Wegschieben dieser Pendeltür drückt aber das Tier gleichzeitig die Rast, auf der die Fallbrücke zunächst noch ihre tragende Auflage hat, nach außen. Die Fallbrücke, die damit ihre Unterlage verliert,
klappt infolge des Gewichts des Tieres nach unten und das Tier fällt in den unter der Fallbrücke befindlichen Sammelbehälter. Sobald die Fallbrücke um das Gewicht des Tieres erleichtert ist, wird die Fallbrücke durch das Gegengewicht wieder in die frühere Lage gebracht, und bei dem gleichzeitigen Zurückfallen der Pendeltür treten die Rasten ebenfalls selbsttätig unter die Vorderkante der Fallbrücke und stellen die Falle selbsttätig von neuem.
ίο Der Sammelbehälter, der sich zweckmäßig nach oben verjüngt, wird an seinem oberen Rand mit einer Bördelung versehen, da die Falle als Deckel für den Sammelbehälter ausgebildet ist, der auf der Bördelung des Sammelbehälters fest aufsitzt, aber jederzeit ohne Schwierigkeiten wieder abgenommen werden kann.
Um nach dem Abnehmen der eigentlichen Falle vom Sammelbehälter ein Entweichen der gefangenen Tiere zu verhindern, hat der Sammelbehälter in seinem oberen Teil einen schmalen Schlitz, durch den von außen her ein mehrfach durchlochter Blechdeckel eingeschoben wird, der die gefangenen Tiere in den unteren Teil des Sammelbehälters einsperrt.
Die Tötung der Tiere erfolgt nun dadurch, daß durch den eingeschobenen Deckel hindurch Wasser in den Behälter gefüllt wird, in dem die Tiere ertrinken. Durch das nachträgliche Einfüllen des Wassers wird vermieden, daß die wasserscheuen Tiere schon beim Annähern an die Falle beunruhigt werden. Insbesondere soll dadurch vermieden werden, daß die sich der Falle annähernden Tiere durch Kadavergeruch oder Angstäußerungen der schon in der Falle gefangenen Tiere abgeschreckt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch, den Sammelbehälter mit anlockenden Nahrungsmitteln beim Stellen der Falle zu versehen, damit die im Sammelbehälter gefangenen Tiere keinerlei Angstäußerungen abgeben, sondern sich in dem Sammelbehälter zunächst wohlfühlen und durch ihr entsprechendes Verhalten auf weiter hinzukommende Tiere vertrauensvoll einwirken.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt sie die Falle mit Sammelbehälter im senkrechten Schnitt.
Das sich nähernde Tier betritt zunächst die Falle durch den Vorplatz 1 und gelangt an die Pendeltür 3.
Diese Pendeltür ist an der Unterkante gegen das Innere der Falle leicht umgebogen, um dem Tier ein bequemes Einschlüpfen zu ermöglichen. Sobald das Tier hinter dieser Tür ist, klappt diese Pendeltür wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück und verhindert dadurch das Tier am Entweichen, denn durch die Deckleisten 2, die sich an den gegenüberliegenden Außenwänden befinden, wird die Tür festgehalten und kann nicht über die senkrechte Lage hinaus nach rückwärts ausschwingen. Es empfiehlt sich, den unteren, nach innen gewölbten Teil dieser Pendeltür auszuzahnen, damit das Tier verhindert wird, irgendeinen Versuch zu machen, die Tür von innen zu öffnen. Das Tier hat also keinen anderen Weg mehr, als auf der Fallbrücke 4 weiter nach vorn zu laufen, gegen die zweite Pendeltür 7. Auf der Rückseite dieser zweiten Pendeltür ist ein durchlochter Behälter 8, 9 aus Blech angebracht, in dem sich der Köder, z. B. Speckschwarte, befindet. Da die zweite Pendeltür ebenfalls mehrfach durchlocht ist, dringt der Geruch des Lockmittels in die Falle. Um an den Köder gelangen zu können, ist deshalb das Tier bestrebt, diese Pendeltür nach außen zu schieben. Dadurch, daß das Tier diese zweite Pendeltür zurückschiebt, schiebt es mit der Tür gleichzeitig die Rasten 10 zurück, die bisher der Brücke 4 als Auflage dienten. Die Brückenzunge klappt deshalb unter dem Gewicht des Tieres nach unten, so daß das Tier in den darunter befindlichen Sammelbehälter 15 fällt. Danach schwingt die Fallbrücke sofort infolge des Gegengewichts 5 wieder selbsttätig nach oben. Auch die Pendeltür 7 schwingt infolge ihres eigenen Gewichts wieder selbsttätig in ihre senkrechte Lage zurück und unterstützt mit seinen beiden unten angebrachten Rasten 10 die Fallbrücke wie bisher. Die Falle ist also erneut fängisch gestellt. Auch die zweite Pendeltür 7 wird zweckmäßig ebenso wie die erste Pendeltür 3 durch Deckleisten 6 am Ausschwingen nach rückwärts verhindert.
Wenn nun die Falle geleert werden soll, so wird zunächst der Deckel 14 durch den Schlitz 13 des Sammelbehälters eingeschoben, wo er durch die an den Behälterwänden angeordneten Auflager 11 und Gegenhalter 12 in horizontaler Lage gehalten, den Behälter nach oben abschließt und dadurch die in dem Sammelbehälter gefangenen Tiere am Entweichen hindert. Nunmehr kann die eigentliche Falle nach oben abgenommen und der Sammelbehälter mit Wasser gefüllt werden, um die Tiere zu töten.
Eine technisch gleichartig ausgebildete größere Falle ist auch zum Fangen größerer Tiere, z. B. von Mardern, Iltissen oder Füchsen, geeignet. Als Köder werden hierzu beispielsweise lebende Hühner oder Tauben benutzt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sammelfalle für Mäuse, Ratten und ähnliche 1°° Schädlinge mit über dem Sammelbehälter angeordneter Fallbrücke, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugang (1) zur Fallbrücke (4) mit einer Pendeltür (3) versehen ist, die nur in Richtung der ankommenden Schädlinge bewegbar ist, und der Raum über der Fallbrücke (4) eine zweite, in der gleichen Richtung bewegbare Pendeltür (7) aufweist, an deren unterer Kante Rasten (10) angeordnet sind, die der Fallbrücke als Auflage dienen.
2. Sammelfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite der durchlochten zweiten Pendeltür (7) ein durchlochter Köderbehälter (8) angeordnet ist.
3. Sammelfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (15) mittels eines durch den Schlitz (13) einer Seitenwand einschiebbaren Deckels (14) abschließbar ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 687 097.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5038 5.
DESCH92A 1949-10-15 1949-10-15 Sammelfalle fuer Maeuse, Ratten und aehnliche Schaedlinge Expired DE840470C (de)

Priority Applications (1)

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DESCH92A DE840470C (de) 1949-10-15 1949-10-15 Sammelfalle fuer Maeuse, Ratten und aehnliche Schaedlinge

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DE840470C true DE840470C (de) 1952-06-03

Family

ID=7422232

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DESCH92A Expired DE840470C (de) 1949-10-15 1949-10-15 Sammelfalle fuer Maeuse, Ratten und aehnliche Schaedlinge

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DE (1) DE840470C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2582479A1 (fr) * 1985-05-29 1986-12-05 Carmin Raymond Piege autobasculant a contrepoids reglables et dispositifs antirecul

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE687097C (de) * 1938-06-22 1940-01-22 Friedrich Carl Schmidt Sammelfalle

Patent Citations (1)

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DE687097C (de) * 1938-06-22 1940-01-22 Friedrich Carl Schmidt Sammelfalle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2582479A1 (fr) * 1985-05-29 1986-12-05 Carmin Raymond Piege autobasculant a contrepoids reglables et dispositifs antirecul

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