AT406001B - Einrichtung zur bekämpfung von bienenschädlingen, insbesondere varroamilben od. dgl. - Google Patents

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    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bekämpfung von Bienenschädlingen, Insbesondere Varroa- , milben od. dgl., mit einem Aufnahmeraum für mindestens eine Brutwabe, der durch ein blenenundurchlässiges. milbendurchlässiges Gitter von einem darunterliegenden Milbensammelraum getrennt Ist, dessen Boden mit einer klebrigen Lockmasse versehen ist. 



  Aus der DE 40 35 169 A ist eine Milbenfangeinrichtung für Bienenstöcke bekannt, bei der der Zugang zu den Brutwaben nur durch zwei Gitter unterschiedlicher Maschenweite möglich ist, wobei die Maschen des äusseren Gitters so klein sind, dass nur Milben, aber keine Bienen durchtreten können, und die Maschen des inneren Gittern noch kleiner sind, sodass auch keine Milben durch das Gitter hindurch können. Zwischen den beiden Gittern ist ein Zwischenraum mit einem Haftmittel, und die vom Brutgeruch angelockten Milben dringen durch das grobe Gitter in den Zwischenraum ein, wobei ihnen der weitere Weg durch das feine Gitter und der Rückweg durch das Haftmittel verbaut ist. 



  Mit einem klebrigen Lockmittel werden die Milben auch In der Milbenfangeinrichtung nach der DE 83 24 315 U gefangen, wobei eine mit dem Lockmittel beschriebene Platte in einem Käfig angeordnet ist, dessen Gitter für Bienen undurchlässig sind. Die angelockten Milben bleiben an der Platte hängen. 



  Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu verbessern, mittels der vor allem der Brutraum der Biene gegen die Milben geschützt werden kann. Dabei wird der Beobachtung Rechnung getragen, dass die Milben sich am Rücken der Flugbienen festsetzen, um deren Blut zu saugen. 



  Bel einer erfindungsgemässen Milbenfangeinrichtung ist daher der Aufnahmeraum der Brutwaben in einer Kassette ausgebildet, deren Wände Durchschlupföffnungen aufweisen, deren Grösse Im wesentlichen der Grösse einer Arbeiterbiene entspricht. 



  Dadurch wird erreicht, dass Bienen, die in den Brutwabenaufnahmeraum eintreten bzw. den Brutwabenaufnahmeraum verlassen, beim Passieren der "massgeschneiderten" Durchschlupföffnungen am Rücken sitzende Milben abstreifen, die nach unten und durch das milbendurchlässige Gitter hindurch auf den mit der Lockmasse versehenen Boden fallen, von dem sie sich nicht mehr befreien können. 



  Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschneben, ohne darauf beschränkt zu sein. 



  Die Fig 1 zeigt eine schematische Schrägansicht einer erfindungsgemässen Kassette mit teilweise aufgerissener Seitenwand, und die Fig. 2 eine Stirnansicht eines Bienenmagazins. 



  Drei bis fünf Brutwaben 8 sind mit Abstand zueinander in eine einen Aufnahmeraum begrenzende Kassette 1 eingesetzt. An der Unterseite der Kassette 1 ist ein feinmaschiges Gitter 3 vorgesehen, dessen Öffnungen eine Grösse aufweisen, die Bienen zurückhält, Milben aber nach unten in einen Sammelraum 4 gelangen lässt. Die übrigen Wände 7 der Kassette 1 sind mit Durchschlupföffnungen 2 versehen, wobei in den Zeichnungen der Einfachheit halber nur einige dargestellt sind, deren Grösse so gewählt ist, dass Arbeiterbienen gerade passieren können, sodass an ihnen, insbesondere an ihrem Rücken hängende Milben an den Öffnungswänden abgestreift werden und in den Sammelraum 4 fallen. Die Durchtrittsöffnungen 2 sind in jedem Fall kleiner als die Bienenkönigin, sodass diese aus der Kassette 1 nicht entkommen kann. 



  Der Boden 9 des Sammelraumes 4 ist mit einem klebrigen Lockstoff versehen, beispielsweise mit auf dem Markt erhältlichen Fliegenfängerstreifen belegt, die einen bienenbrutartigen Geruch entfalten. Für die leichtere Entnahme des Bodens 9 und die Erneuerung des Lockstoffes ist der Boden 9 ein-und ausschiebbar. 



  Ein Bienenstock kann, wie Fig. 2 zeigt, mittig eine oder mehrere Kassetten 1 mit Brutwaben 8 aufweisen, neben denen beidseitig ein oder zwei Honigwaben 5 eingeschoben sein können, wobei sich der Milbensammelraum 4 unterhalb des gesamten Bienenstockes zwischen dessen Aussenwänden 6 erstreckt. 

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Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Einrichtung zur Bekämpfung von Bienenschädlingen, insbesondere Varroamilben od. dgl., mit einem Aufnahmeraum für mindestens eine Brutwabe (8), der durch ein bienenundurchlässiges, milbendurch- lässiges Gitter (3) von einem darunterliegenden Milbensammelraum (4) getrennt ist, dessen Boden (9) mit einer klebrigen Lockmasse (10) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum der Brutwabe (n) (8) in einer Kassette (1) ausgebildet ist, deren Wände Durchschlupföffnungen aufweisen, deren Grösse im wesentlichen der Grösse einer Arbeitsbiene entspricht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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