DE258397C - - Google Patents

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DE258397C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/18Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members
    • E04B5/21Cross-ribbed floors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 258397 KLASSE 37«. GRUPPE
liegenden Hohlsteinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Eisenbetondecke unter Verwendung einfacher, auf der Strangpresse herstellbarer, in bekannter Weise mit Seitenflanschen versehener Steine, die so verlegt werden, daß sich kreuzende, nach oben offene und durch Mörtel auszufüllende Kanäle entstehen. Dies wird dadurch erreicht, daß man die Steine in der Längsund Querrichtung abwechselnd gegeneinander um 90 ° verdreht verlegt. Auf diese Weise erhält man nach oben offene, sich rechtwinklig kreuzende Kanäle; diese Kanäle haben aber abwechselnd Verbindung mit dem Innenraum jedes zweiten Hohlsteines. Diese Verbindung wird in an sich bekannter Weise dadurch unterbrochen, daß man die Öffnung des betreffenden Hohlsteines durch Scheiben 0. dgl. verschließt. Zum Einführen der Scheiben wird in dem Stein neben dem bekannten Hauptkanal noch ein zweiter Kanal oder eine Nut angeordnet, in welche die Platte aus biegsamem Stoff, z. B. aus Metall oder Drahtgewebe, eingeschoben und so abgebogen wird, daß sich die unteren Enden über die öffnungen des Hauptkanals legen. Da man diesen zweiten Kanal oder die Nut mit Leichtigkeit etwas breiter machen kann, als der Hauptkanal breit ist, so legt sich die betreffende Verschlußplatte oder das Drahtgewebe gegen die Ränder des Hohlsteines und wird durch den seitlichen Flansch des Nachbarsteines gegen die offene Stirnseite gepreßt, so daß ein Einbiegen der Platte in das Innere des Hohlsteines und ein Eindringen selbst dünnflüssigen Mörtels ausgeschlossen ist.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. In ihr zeigt die Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Stein, die Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil eines Fußbodens oder einer Decke, in die der Stein eingebaut ist, und die Fig. 3 eine Aufsicht auf die verlegten Hohlsteine. Die Fig. 4 bis 6 zeigen andere Ausführungsformen der Hohlsteine.
Der röhrenförmige Stein ist mit einer oberen Wandung α versehen (Fig. 1), durch die sich ein Kanal b erstreckt. Dieser Kanal δ dient dazu, daß eine Ende der Verschlußplatten d aufzunehmen, welche in die beiden Öffnungen des Kanals bis zu einem gewissen Grade go eingeschoben und dann in ungefähr rechtem Winkel umgebogen werden, um die offenen Enden des Hohlraumes c des Steines zu schließen oder zu überdecken; diese Platten d werden vorzugsweise aus Metall oder Drahtgewebe oder sonstigem geeigneten biegsamen Stoff hergestellt, so daß sie leicht eingeführt und gebogen werden können. Anstatt zwei ge-

Claims (3)

trennte Platten d anzuwenden, kann auch eine einzige Platte durch den Kanal b hindurchgesteckt werden, so daß die entgegengesetzten Enden aus dem Kanal an beiden Seiten herausragen; diese herausragenden Enden werden dann im Winkel umgebogen, um die offenen Seiten des Steines zu überdecken. Der Kanal b wird zweckmäßig wegen der Uberdeckung ein wenig breiter gemacht als der Haupt kanal c. In der Verlängerung der oberen Steinwandung a, die den Kanal b trägt, kann ein hohler Ansatz f angebracht werden, dessen Kanal e sich ebenfalls in der Längsrichtung des Steines erstreckt. Die Breite des Steinansatzes f ist zweckmäßig etwas geringer als die Breite des Steines. Jeder Stein ist an den unteren Kanten der geschlossenen Seiten mit Flanschen g ausgestattet. Wenn nun die Steine auf das Schalgerüst gelegt werden, dienen diese Flanschen dazu, die Steine im richtigen Abstande voneinander zu halten und auf diese Weise dazwischen nach oben offene Kanäle zu bilden. Die Steine werden hierzu in der Längs- und Querrichtung der Decke gegen die Nachbarsteine um 900 gedreht verlegt, so daß die Flanschen eines Steines gegen die geschlossenen Enden der beiden benachbarten stoßen, wie in den Fig. 2 und 3 gezeichnet ist. Auf diese Weise werden Rinnen oder Fugen gebildet, die einander kreuzen, und die in die Kanäle b eingeschobenen umgebogenen Platten werden durch die Flansche g der Nachbarsteine gegen die offenen Stirnseiten gepreßt. Die gebräuchlichen Eisenstäbe h werden in die Fugen auf die Flansche g gelegt, worauf die Fugen mit Mörtel oder einem anderen Bindemittel i auf die gewöhnliche Weise ausgefüllt werden, wobei gegebenenfalls auch die Oberfläche der Steine bedeckt wird. Das Bindemittel wird in die Fugen eindringen und auf diese Weise die Steine sicher verbinden, so daß diese mit den Verschlußstücken eine einzige feste Masse bilden. Außerdem wird ein Teil des Bindemittels bis zu einem gewissen Grade in die Kanäle e eindringen und so dazu dienen, die einzelnen Teile noch fester zu verbinden. Der Kanal b braucht nicht allseitig geschlossen zu sein; er kann auch durch eine auf der einen Längsseite des Steines angebrachte unterschnittene Nut b1 ersetzt sein. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 4 ist die unterschnittene Nut auf der Oberfläche des Steines angeordnet; nach der Fig. 5 ist sie durch eine obere Erweiterung des Hohlraumes c gebildet, und nach.der Fig. 6 sind derart unterschnittene Nuten b1 auf den beiden Längsseiten des Steines angeordnet. Paten τ-Ansprüche:
1. Eisenbetondecke mit sich kreuzenden Eisenbetonrippen und dazwischen liegenden Hohlsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlsteine in der Längs- und Querrichtung abwechselnd um 90 ° gegeneinander gedreht verlegt und in bekannter Weise durch vorgesetzte Platten verschlossen sind, welche durch die seitlichen Flanschen des Nachbarsteines gegen die offenen Stirnseiten gepreßt werden.
2. Verfahren zur Herstellung von Eisenbetondecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (d) für die Hohlsteinmündungen in besondere, über dem Hohlkanal (c) liegende Kanäle (b) oder unterschnittene Nuten (b1) im Innern des Hohlkanals oder auf einer oder mehreren Außenseiten eingesetzt und vor die Öffnung des Hauptkanals gebogen werden, gegen welchen sie durch die Flanschen (g) an den geschlossenen Seiten der Hohlsteine gepreßt werden.
3. Ein Hohlstein für Eisenbetondecken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß entweder auf einer oder mehreren Außenseiten des Hohlsteines oder im Innern des Hohlsteines unterschnittene Nuten (b1) zur Aufnahme der umgebogenen Enden der Verschlußplatten (d) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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