DE258291C - - Google Patents

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DE258291C
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Germany
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saw
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C35/00Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
    • B21C35/02Removing or drawing-off work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258291 KLASSE 7b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine pendelnd aufgehängte Vorrichtung zum Abschneiden von stranggepreßten Werkstücken, die selbsttätig in oder außer Betrieb gesetzt wird, wenn das Schneidwerkzeug, z. B. eine Säge, in die Arbeitslage gelangt oder von dem zu beschneidenden Werkstück wieder entfernt wird... Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß auf dem Drehzapfen des Pendels der
ίο Säge ein Walzenanlasser angeordnet ist, der beim Umlegen des Pendels in die Arbeitslage den Stromkreis des die Säge antreibenden Motors schließt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι die Gesamtansicht der am hinteren Teile des Rahmens der Strangpresse angebrachten Vorrichtung, Fig. 2 und 3 die Säge in der Ruhe- bzw. Arbeitslage und Fig. 4 und 5 Einzelansichten der Antriebsvorrichtung der Säge.
Unmittelbar an einer Bank, die sich an die nicht dargestellte Strangpresse anschließt, befindet sich ein senkrechter Rahmen 35 (Fig. 1 bis 3), in dem der Drehzapfen 36 eines pendelnden Hebels 37 gelagert ist. Am einen Ende trägt dieser Hebel ein Gegengewicht 38 und am anderen Ende einen Griff 39. Auf dem Hebel 37 ist die Achse einer Kreissäge 40 gelagert, die mit einer Riemscheibe 41 fest verbunden ist. Diese Riemscheibe ist durch einen Riemen 42 mit einer anderen Riemscheibe 43 verbunden, die auf der Welle eines Elektromotors 44 befestigt ist. Die Spannung des Riemens 42 wird durch ein Gewicht 45 geregelt.
Auf dem Zapfen 36 ist ein Walzenanlasser 46 (Fig. 4 und 5) gelagert, auf dessen Kontaktringen 47 einerseits mit Leitungen 49 verbundene Kontakte 48, andererseits an die Klemmen des Motors 44 angeschlossene Kontakte 50 schleifen.
In dem Anlasser 46 ist eine Büchse 51 mit einer einerseits an dieser Büchse und andererseits an der Welle 36 befestigten Spiralfeder 52 gelagert, die den Anlasser 46 ständig in die aus Fig. 5 ersichtliche Lage zu bringen sucht. Auf einer mit dem Anlasser 46 starr verbundenen Scheibe 53 ist eine Schnur 54 aufgerollt, deren freies Ende am Hebel 37 befestigt ist.
In dem Rahmen α der Strangpresse ist auf einem Drehzapfen 65 (Fig. 1) eine Zange 55 gelagert, die zum Halten des Werkstückes während des Abschneidens dient und mittels eines Hebels 62 geöffnet und geschlossen werden kann.
Soll z. B. ein auf der Presse hergestelltes Rohr beschnitten werden, so wird der Dorn entfernt und der Matrizenhalter auf übliche Art freigelegt. Dann wird das Rohr mit dem Matrizenhalter aus der Presse herausgebracht und die Zange 55 um die Achse 65 herumgelegt, so daß ihre Backen in die Höhe des Rohres gelangen. Darauf werden die Backen mittels des Hebels 62 einander genähert, bis sie das Ende des Rohres ergreifen. Man
schiebt danach den Matrizenhalter wieder zurück, um das Rohr freizulegen und für den Angriff der Säge Platz zu machen.
Der Hebel 37 wird nun heruntergedrückt, wobei die Zähne der Säge 40 auf das Rohr zu liegen kommen. Dabei wird der Anlasser 46 durch die Schnur 54 mitgenommen und unter Spannung der Feder 52 gedreht, wodurch die Kontakte 48 mit den Ringen 47 in Berührung kommen. Der Stromkreis des Motors 44 ist dann durch die Kontakte 48, die Ringe 47 und die Kontakte 50 geschlossen, so daß der Motor in Drehung versetzt wird und die Säge 40 antreibt.
Nachdem das Rohr abgeschnitten ist (Fig.3), wird der Hebel 37 losgelassen und kehrt unter der Wirkung des Gegengewichtes 38 in die Lage nach Fig. 2 zurück, wodurch auch der Stromkreis des Motors 44 wieder unterbrochen wird, so daß dieser und die Säge zum Stillstand kommen. Dann werden die Backen der Zange 55 mittels des Hebels 62 von dem abgeschnittenen Rohrende abgezogen, worauf die Zange gänzlich in die Stellung nach Fig. 1 gebracht wird, in der sie das hintere Ende der Presse freigibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pendelnd aufgehängte Schneidvorrichtung, insbesondere Kreissäge, zum Abschneiden von stranggepreßten Werkstücken, welche bei Erreichung der Arbeitslage selbsttätig anläuft, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umlegen des Pendels (37) auf dessen Drehzapfen (36) angeordnete Kontfaktringe (47) eines Walzen anlassers (46) in Verbindung mit am Gestell festen Schleifkontakten (48, 50) den Stromkreis des Motors (44) schließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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