DE258286C - - Google Patents

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DE258286C
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wastewater
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spiral
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DENDAT258286D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 258286 KLASSE 85 c. GRUPPE
EUGEN SEUBERT in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1911 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Klärbecken, das in seiner eigenartigen Form sowohl als Einzelbecken als auch zu mehreren in Reihenanordnung Verwendung finden kann. Die Konstruktion des Klärbeckens und seines Einbaues verfolgt den Zweck, in möglichst eng zusammengerücktem Raum eine lange Sedimentierungsbahn durch einen spiralförmig ausgebildeten Umlauf des Abwassers in schmalen, langgestreckten oder auch eventuell mehr kreisrund ausgebildeten Kanälen zu schaffen, deren konvergierend zueinander, aber nicht auf gleicher Höhe liegende Schrägsohlen mit den über den Sohlen liegenden Schlammabrutsch-Öffnungen, ausgehend von dem Vorklärer, einen mehrfachen Sedimentierungsprozeß nach dem zentrisch tief gelegenen Schlammraum ermöglichen.
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 und ia und 2 und 2 a Kleinkläranlagen, bestehend aus Einzelbecken, dar, während die Fig. 3, 3 a und 3 b eine Großkläranlage mit Reihenbecken zur bildlichen Darstellung bringen. Die Fig. 1 und 2 sind Schnitte nach der Linie C-D der Fig. ιa und 2 a, während die Fig. ia und 2 b Schnitte nach der Linie A -B der Fig. 1 und 2 sind. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3a, und Fig. 3b ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3 a, während die Fig. 3a einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 3 darstellt.
Der Klärprozeß der Abwässer in den dargestellten Einzelbecken ist folgender: Bei Eintritt der Abwässer in das Klärbecken durch das Zulauf rohr oder die Einlauf brücke i gelangt das Wasser zunächst in den Vorklärer a, in welchen in bekannter Weise die gewölbte oder dachförmig ausgebildete, hoch über dem Schlammraume c liegende Abdeckung d mit den darüber liegenden Durchrutschöffnungen f als Schlammabrutschboden nach dem Umlaufkanal b zu dient.
Von dem Vorklärer α aus ergießen sich dann die Abwässer durch den breiten, in Wasser-' spiegelhöhe liegenden Auslaß k in die Umlaufkanäle b, V und b" bis zu dem Auslaufe I, in welchen in an sich bekannter Weise ein kleiner, zwischen Gittern ruhender Füllkörper eingebaut ist, den die Abwässer noch vor ihrem Austritt aus dem Becken zu passieren haben. Infolge dieser Vorrichtung und dem vorhergegangenen Ausscheidungsprozeß der Sinkstoffe in den schmalen Umlaufkanälen b, V und b" wird nahezu ganz vermieden, daß noch gröbere Schlammstoffe aus dem Klärbecken entweichen können.
Der Vorklärer α ist in bekannter Weise mit den Kotgittern / und den Gasabzugsrohren t, t' versehen.
Der Reinigungseffekt ist infolge der in den engen Umlaufkanälen auftretenden Reibungswiderstände, verbunden mit der langen Umlaufbahn, gegenüber anderen Klärsystemen ein ganz erheblich besserer und eine Stagnation
der Abwasser in den Umlaufkanälen ist ausgeschlossen, weil infolge des wirksamen Vortriebes aus dem Vorklärer α eine kontinuierliche Vorwärtsbewegung der Abwasser nach dem Auslaufe zu stattfinden muß und ein Stagnieren der Abwässer bei kontinuierlichem Abwasserzulauf, wie er besonders bei städtischen Großldäranlagen stattfindet, völlig unmöglich ist.
Die typisch angewendete Umlaufspirale gestattet bei Erweiterung des Beckens, wie Fig. 3a deutlich veranschaulicht, eine sehr weitgehende Verlängerung der Sedimentierungsbahn und des Sedimentierungsprozesses.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Klärbecken für die Abwasserreinigung mit konzentrisch zueinander liegenden Klärabteilungen mit darunter liegendem gemeinsamen Schlammraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Klärabteilungen (b, V, b") mit der inneren Klärabteilung (a) eine fortlaufende Umlaufspirale für die Abwasser bilden und die spiralförmigen Trennungswände (e, e', e") an schräg aufsteigenden Böden mit Schlitzen versehen sind, durch die die Sinkstoffe in den zentralen Schlammraum (c) abrutschen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT258286D Expired DE258286C (de)

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DE258286C true DE258286C (de) 1900-01-01

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DE (1) DE258286C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742832C (de) * 1937-06-09 1943-12-13 Fritz Kienzle Vorrichtung zum Abscheiden von spezifisch schweren Verunreinigungen aus Fluessigkeiten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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