AT82236B - Verfahren zur Reinigung von Abwässern nach dem Faulverfahren. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Abwässern nach dem Faulverfahren.

Info

Publication number
AT82236B
AT82236B AT82236DA AT82236B AT 82236 B AT82236 B AT 82236B AT 82236D A AT82236D A AT 82236DA AT 82236 B AT82236 B AT 82236B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
waste water
purification
container
digestion
shows
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Kemplay Irwin
Original Assignee
Thomas Kemplay Irwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Kemplay Irwin filed Critical Thomas Kemplay Irwin
Application granted granted Critical
Publication of AT82236B publication Critical patent/AT82236B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Reinigung von Abwässern nach dem Faulverfahren. 



    Die deutsche Patentschrift NI'. 9792 beschreibt ein Verfahren zur Desinfektion, Reinigung und Verwertung faulender Abwässer, welchem gemäss die Abwässer samt den aus der Luft hinein-   
 EMI1.1 
 wicklung dieser   Organismen günstigste   Temperatur erwärmt und während ihrer Wachstumsperiode von einem oder mehreren Tagen bei dieser Temperatur erhalten werden. Dabei bildet sich auf den in Becken ruhenden   Abwässern erst   eine schwimmende Schichte mit Pilzvegetationen durchwachsener organischer Substanzen, die sogenannte Schwimmdecke, welche später durch   Fäulnis zerstört   wird und zu Boden sinkt. Schliesslich wird das obenauf stehende Wasser vom Schlamme getrennt. 



   Der Erfindung gemäss wird dieses Verfahren dahin abgeändert, dass die auf den beständig in Bewegung erhaltenen Abwässern entstandene Schwimmdecke unmittelbar nach ihrer Bildung, also unter Verzicht auf ihre Zerstörung durch Faulen, abgenommen wird. 



   Die Zeichnung zeigt eine zur Durchführung des Verfahrens dienende Anlage, und zwar stellt Fig.   i den Grundriss derselben, Fig.   2 einen Längsschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt, Fig. 4 einen Querschnitt durch den Schlammrost und Fig. 5 eine Draufsicht desselben dar. 



     Das zu beh, ndelnde Abwasser bzw.   der Sielschlamm gelangen aus einem Behälter z durch den Einlasskanal a nach dem Schlammabscheidebehälter b, durch dessen Roststäbe   b1   das Ab- 
 EMI1.2 
 festen Teile bei   b3 gesammelt   werden. Von hier wird der   Sielschlamm   mittels einer   Pumpe f o. dgl.   durch ein Rohr f1 abgeführt und gelangt, nachdem ihm in bestimmtem Verhältnis Hefe aus dem   Hefebehälter und-mischer e   durch das Rohr e1 zugesetzt worden ist, in den Heizkessel d.

   Eine   Förderanlage   c bringt die im Teil bs des Abscheiders b gesammelten festen Bestandteile in der dargestellten Weise zur Feuerung o des Kessels d ; das in diesen Kessel übergeführte Sielwasser   wird durch Berührung   mit geeignet angeordneten Heizflächen erwärmt, bis er eine Temperatur   annimmt,   die für die Gärung am geeignetsten ist (etwa   27"C).   Der Kessel d ist zweckmässig, wie in der Zeichnung dargestellt, erhöht angeordnet, so dass das erwärmte Sielwasser-und Ferment- 
 EMI1.3 
 behälterhfliesst,
Diese Behälter   h   sind zweckmässig in Form mehrerer langgestreckter Kanäle in der aus 
 EMI1.4 
 artige Querschnittsfläche und Länge,

   dass fortlaufend ein Fliessen des Gemisches über den Regulieriberlauf gl und durch die Behälter h mit einer solchen Geschwindigkeit stattfindet, dass, während las warme Gemisch des Abwassers und Fermentes ständig an dem einen Ende aus dem Ver-   eilungskanal   g zutritt, ein vollständig gegorenes und in seine Bestandteile geschiedenes Produkt tm anderen Ende der Kammern h in den Aufnahmebehälter i übertritt. Praktische Versuche laben ergeben, dass die für diesen Gärungsprozess erforderliche Zeit   18   bis 24 Stunden beträgt ;   - s   muss daher die Durchflusszeit der Mischung durch die Behälter h mindestens 18 Stunden besagen. Um eine günstige Abscheidung sicherzustellen, soll dieser Zeitraum stets so lang gewählt werden, wie dies nach praktischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausführbar ist.

   Wie 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 getroffen, die sich in der   Längsrichtung   der Kammern h mit der gleichen Geschwindigkeit be-   wegen wie die Mischung. Auf diese Weise tritt weder eine Störung noch eine sonstige Unterbrechung   im Gärungsprozess und in der Abscheidung der Bestandteile ein. Die Temperatur des in den Behältern lt befindlichen Gemisches wird durch Rohre oder Kanäle p aufrechterhalten, die sich unterhalb der Behälter befinden und durch welche heisse Luft, Gase oder Dämpfe hindurchstreichen, wobei eine Regelung durch Schieber pl vorgesehen sein kann. 
 EMI2.2 
 in den sich das filtrierte Wasser ergiesst.

   Die durch den Gärprozess ausgeschiedenen festen Bestandteile gelangen durch Austrittsüberläufe y in den bereits erwähnten Aufnahmebehälter i, aus dem sie durch eine Pumpe m mittels der Rohrleitung m1 nach einem geeignet ausgebildeten Trockner n gepumpt oder in beliebiger anderer Weise behandelt werden. Auch die weitere Behandlung des Abflusswassers, die z. B. durch Zentrifugen o. dgl. erfolgen kann, liegt ausserhalb des Rahmender Erfindung. 



   Die Arbeitsweise der gesamten Anordnung kann leicht überblickt werden, da die 
 EMI2.3 
 haustor q betätigt, angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.4
AT82236D 1913-09-24 1913-09-24 Verfahren zur Reinigung von Abwässern nach dem Faulverfahren. AT82236B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT82236T 1913-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT82236B true AT82236B (de) 1920-12-27

Family

ID=3603604

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT82236D AT82236B (de) 1913-09-24 1913-09-24 Verfahren zur Reinigung von Abwässern nach dem Faulverfahren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT82236B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010020B (de) * 1952-01-02 1957-06-06 Karl Ludwig Lanninger Anlage zur Gewinnung von Faulgas aus Abfallstoffen, insbesondere aus Stallmist

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010020B (de) * 1952-01-02 1957-06-06 Karl Ludwig Lanninger Anlage zur Gewinnung von Faulgas aus Abfallstoffen, insbesondere aus Stallmist

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3929510C2 (de)
WO2010081471A2 (de) Kläranlage
DE202006006832U1 (de) Wasserrezirkulationsanlage zum Betreiben von Fischzucht und -mast
EP1748960B1 (de) Verwendung einer pflanzenkläranlage zum reinigen von abwasser+
DE2017799A1 (de) Reinigungsvorrichtung
AT82236B (de) Verfahren zur Reinigung von Abwässern nach dem Faulverfahren.
DE102006019741A1 (de) Wasserrezirkulationsanlage zum Betreiben von Fischzucht und -mast
DE2163283B2 (de) Verfahren und Anlage zur Reinigung von Abwasser
DE1759660A1 (de) Abwasserreinigungssystem
DE321809C (de) Behandlung von Abwaessern durch Hefezusatz
DE3324072C2 (de) Vorrichtung zur anaeroben Abwasserreinigung
DE3226797C2 (de)
DE10155760B4 (de) Verfahren zur in situ-Entsäuerung schwefelsauren Wassers
DE4240062C1 (de) Festbettreaktor zur biologischen Behandlung von Abwasser
DE2458057A1 (de) Vorrichtung zur aufzucht und haltung von suess- oder seewasserfischen u.dgl.
AT407522B (de) Kläranlage zur biologischen abwasserreinigung
DE3628909C2 (de)
DE376697C (de) Verfahren zur Heizung von Schlammfaulraeumen
DE130051C (de)
DE1584959A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Naehrstoffkonzentraten aus Abwasser
EP3578523B1 (de) Transportable kläreinheit sowie verfahren zum klären von abwasser
DE258286C (de)
AT78091B (de) Speisewasserreiniger.
AT18097B (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Gewinnung von Ammoniak aus städtischen Abwässern.
DE83268C (de)