DE256773C - - Google Patents

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DE256773C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K33/00Floats for actuation of valves or other apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVi 256773 KLASSE 47/. GRUPPE
Aus zwei hohlen Halbkugeln bestehender Schwimmer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1912 ab.
on IVXärz 1883
b ■ β & ö ,4 Dezember igoo
Der Schwimmer soll bei möglichst einfacher und in der Herstellung billiger Bauart leicht in Metallguß angefertigt werden können, wobei er gegen von außen wirkende Drucke genügend widerstandsfähig sein soll. Dieser in Metallguß hergestellte Schwimmer besteht aus halbkugeligen Teilen, die an den Polen und an der Umfangslinie, die bei einer Erdkugel dem Äquator entsprechen würde, verstärkt sind. Diese Teile lassen sich leicht auseinandernehmen und miteinander vereinigen, wozu eine geeignete Klemmeinrichtung vorgesehen ist, die eine gegen das Eindringen von Wasser schützende Abdichtung bewirkt. Die Klemmeinrichtung ist an einem der Pole des Schwimmers oder an beiden Polen angebracht, und an ihr vorgesehene Teile sind mit einem auswechselbaren, entweder vorspringenden oder zurücktretenden Befestigungsglied zum Anbringen des Schwimmers an dem betreffenden Stützteil versehen.
Fig. ι zeigt einen mittleren senkrechten Schnitt durch den Schwimmer.
Fig. 2 ist eine Ansicht im Schnitt durch die Pole eines Teiles des Schwimmers und zeigt eine etwas geänderte Ausführung.
Fig. 3 stellt eine zum Teil im Schnitt gezeigte Einzelheit einer etwas anders als in Fig. ι eingerichteten Klemmhülse dar.
Fig. 4 ist eine Unteransicht der Klemmhülse.
Der Schwimmer besteht aus zwei aneinander zu befestigenden Halbkugeln ι und 2, von denen die obere 1 mit einem im Sinne eines Äquators verlaufenden seitlichen Flansch 3 ausgestattet ist. Die untere Halbkugel 2 hat einen ähnlichen Flansch 4. Die Berührungsflächen dieser Flansche sind mit Kreisnut und -feder 5 versehen, wodurch ein wasserdichter Abschluß erzielt ist. Diese Halbkugeln können in entsprechenden Gießformen, und zwar am besten aus einer Metallverbindung, die Aluminium enthält, hergestellt werden. Die Wandungen sind von einheitlicher Stärke, z. B. von etwa I1Z2 mm. Die obere Halbkugel 1 ist zweckmäßig mit einer achsialen Strebe 6 ausgestattet, deren unteres Ende in einen Muffenansatz 7 an der Polstelle der unteren Halbkugel 2 eintritt. Diese Strebe kann entweder massiv oder hohl sein, wie in Fig. 2 und ι gezeigt, wobei ihr unteres Ende entweder mit Außengewinden oder mit Innengewinden versehen ist. Die äußere Ringfläche des Muffenansatzes 7 ist zu einem Hülsensitz 8 abgeschrägt. Die Klemmhülse 9 tritt mit ihrem oberen Ende in den Muffenansatz 7 ein, und dieses obere Ende kann entweder mit Außengewinde (Fig. 1) oder mit Innengewinde (Fig. 2) für den Eingriff mit dem entsprechenden Gewinde der Strebe 6 versehen sein. Zweckmäßig ist die Hülse auch mit einem ringförmigen abgeschrägten Flansch 11 für die
Anlage gegen den Sitz S zu versehen, wodurch eine wirksamere Abdichtung an der Verbindungsstelle erzielt wird. Das untere Ende 12 der Klemmhülse ist ebenfalls mit Innengewinde (Fig. 1 und 2) oder mit Außengewinde (Fig. 3) versehen, je nach der Einrichtung desjenigen Teiles (z. B. Stange 13), an dem der Schwimmer befestigt werden soll. Da diese Hülsen auswechselbar sind, so kann man nach Belieben entweder ein Außen- oder ein Innengewinde am oberen Ende zur Verbindung mit dem Polende der Strebe verwenden, ebenso auch am unteren Ende zum Befestigen des Schwimmers an dem Teil, der ihn tragen soll.
Da diese Hülsen auswechselbar sind, so gestatten sie die Verwendung von verschiedenen Größen und demnach eine Berücksichtigung der verschiedensten Apparatgrößen und Bauarten, für die der Schwimmer benutzt werden soll. Hierdurch ist die weitgehendste Möglichkeit der Verwendung eines bestimmten Schwimmers für alle möglichen Bedingungen gegeben.
Nach der Zeichnung dienen zur Verstärkung Rippen 14, die im Sinne der Meridiane einer Erdkugel an den Innenflächen der Schwimmerhalbkugeln verlaufen. Nach der in der Zeichnung dargestellten Ausführung verlaufen diese Rippen in Ebenen, die quer zur Kugelform liegen, und sind zweckmäßig nach der Äquatorzone zu etwas verjüngt. Wenn demnach die Halbkugeln miteinander vereinigt werden, sind sie an den Polen vermöge dieser Rippenanordnung sowie der achsialen Strebe und der Klemmhülse wirksam verstärkt und gestützt, während die Flansche 3 und 4 eine ausreichende Verstärkung und Stützung im Sinne der Äquatorlinie ergeben. Mittels der Hülse 9 lassen sich die Halbkugeln mit größerer Kraft gegeneinander klemmen, wobei diesem klemmenden Druck ebenso wie auch den beim Gebrauch von außen einwirkenden Drucken Widerstand geboten wird, so daß also der Schwimmer als eine einheitliche Kugel wirkt, die unter allen Umständen ihre runde Form beibehält.
Daß der Schwimmer billig in der Herstellung, dauerhaft und ebenso wirksam wie bequem verwendbar ist, ergibt sich aus oben Gesagtem.
Die in obiger Erläuterung vorkommenden erdgeographischen Bezeichnungen sind nur zur Erleichterung des Verständnisses verwendet worden und sollen nicht besagen, daß der Schwimmer etwa durchaus kugelförmig und nicht etwa länglich oder von sonstiger Umrißgestaltung sein kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Aus zwei hohlen Halbkugeln bestehender Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Pol der einen Halbkugel eine achsiale Strebe in eine Öffnung am Pol der anderen Halbkugel eintritt, und daß beide Halbkugeln durch eine in das freie Ende der achsialen Strebe eingeschraubte Schraubhülse zusammengezogen werden.
2. Schwimmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Strebe der einen Halbkugel an der Polstelle der anderen Halbkugel ein Muffenansatz zum Aufnehmen der Strebe vorhanden ist, der eine Sitzfläche für die Klemmschraubhülse aufweist, deren nach außen gerichtetes Ende zum Bestigen an dem Träger o. dgl. des Schwimmers eingerichtet ist.
3. Schwimmer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Halbkugeln Verstärkungsrippen angeordnet sind, die im Sinne von Meridianen verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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