DE256286C - - Google Patents

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DE256286C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H9/00Equipment for attack or defence by spreading flame, gas or smoke or leurres; Chemical warfare equipment
    • F41H9/02Flame-throwing apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
fe - M 256286 KLASSE 4g. GRUPPE
Verfahren zur Erzeugung großer Flammenmassen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1909 ab.
Der Gegenstand nachstehend beschriebener Erfindung betrifft eine Erweiterung des in der Patentschrift 134348 beschriebenen Verfahrens zur Erzeugung großer Flammenmassen. Bei dem letzteren werden brennbare Flüssigkeiten aus einem Behälter in Form eines Flüssigkeitsstrahles herausgetrieben und entzündet. Es ergibt sich hierbei eine bereits von der Mündung an über und über brennende Flammenmasse, die nach jedem beliebigen Punkte hin gerichtet werden kann.
Ein derartiger schon von der Mündung an brennender Strahl ist für alle diejenigen Verwendungszwecke gut geeignet, wo es namentlieh auf eine Nahewirkung ankommt und keine größere Entfernung als etwa 40 m erreicht werden soll. Für Kriegszwecke kommen aber oft erheblich größere Entfernungen in Betracht, und dieselben sind nach dem Verfahren gemaß Patent 134348 nur schwierig oder gar nicht zu erreichen.
Es sei beispielsweise gemäß Fig. 1 der Zeichnung angenommen, daß ein Angriff auf das Festungswerk α erfolgen soll, welches durch vorgelagerte 30 m breite Festungsgräben geschützt ist. Wird nun das düsenartige Mundstück (in der Patentschrift 134348 mit m bezeichnet) an die Stelle b gebracht und der aus ihm austretende Strahl von brennbarer Flüssigkeit entzündet, so schießt in der bekannten Weise ein Feuerstrahl allerdings auf die in der feindlichen Feuerlinie bei c stehende Besatzung los, die noch durch Kopfschilde ζ u. dgl. geschützt ist. Bei den angegebenen Größenverhältnissen würden aber die Flammen die feindliche Mannschaft bei c entweder gar 40
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nicht oder nur mit einigen Ausläufern erreichen, und es wäre wohl anzunehmen, daß die hinter ihren Kopfschildern ζ sich deckende feindliche Mannschaft bei c den Flammen Widerstand leisten könnte.
Der Grund, weshalb es nach dem bisherigen Verfahren nicht möglich ist, über die angegebene Entfernung hinauszukommen, ist ein mehrfacher:
Einmal verzehrt sich ein Teil des Brennstoffes schon auf dem Wege von der Mündung m an bis etwa zu dem Punkte d. Die auf dieser Strecke m-d erzeugten Flammen " sind daher offenbar für den angestrebten Zweck, nämlich die feindliche Besatzung aus der Feuerlinie c zu vertreiben, ganz wertlos, sie tun dem Feinde gar keinen Abbruch, sondern können im Gegenteil noch die mit dem Apparat umgehenden eigenen Truppen durch die Ausstrahlung von Hitze belästigen. Würde es wohl möglich sein, eine Einrichtung zu treffen, derart, daß der Strahl brennbarer Flüssigkeiten auf der Strecke m-d nicht brennt, sondern erst etwa von dem Punkte d an zu brennen anfängt, so würde man die nutzlose Verzehrung des Brennstoffes auf der Strecke m-i vermeiden und die ganze Flammenmasse wirklich an die Stelle hinbekommen, nämlich auf die unmittelbar vor dem Feinde gelagerte Strecke d-z, wo sie tatsächlich ihre Wirkung ausüben soll, und wo sie dem Feinde den stärksten Abbruch tun kann. Bekanntlich nimmt die Stärke der Wärmeausstrahlung ab mit dem Quadrat der Entfernung, so daß, um eine möglichst starke Hitzewirkung zu erzielen, die Flamme den betreffenden Gegenständen
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so nahe wie möglich gebracht werden muß. Abgesehen hiervon, müßte der Flammenstrahl, da er sich unterwegs nicht verzehren kann, schon aus diesem Grunde weiter reichen als vorher und müßte schon allein aus obiger Erwägung bis über den Punkt c hinausschießen. Ferner kann aber bei dem Patent 134348 der Feuerstrahl nur mit einer geringen Erhöhung bis etwa 10° entsendet werden, wodurch ebenfalls die Wurfweite nicht so groß wird, wie sie nach mechanischen Gesetzen sein könnte. . Wollte man den Feuerstrahl mit einer Erhöhung von etwa 38° entsenden, welche bekanntlich unter Berücksichtigung des Luftwiderstandes die praktisch größte Wurfweite ergibt, so würde man das Ziel, die feindliche Besatzung aus c zu vertreiben, erst recht nicht erreichen, weil sich der Feuerstrahl alsdann in der Luft hoch über den Köpfen der feindlichen Besatzung in c verzehren würde.
Endlich tritt aber bei dem Gegenstande des Patentes 134348 noch ein anderer unangenehmer Umstand auf. Bei dem dort aufgführten Ausführungsbeispiel werden die brennbaren Flüssigkeiten durch Kohlensäure oder anderen Gasdruck herausgeschleudert. Die als Brennflüssigkeiten zur Verwendung kommenden Kohlenwasserstoffe haben aber unter hohem Druck bekanntlich eine außerordentliche Absorptionsfähigkeit für alle Gase, welche so groß ist, daß bei unmittelbarer Berührung von Gas und Flüssigkeit binnen kurzer Zeit sich große Mengen des ersteren in der Flüssigkeit lösen, von ihr verschluckt werden.
Hierdurch nimmt nicht nur der Gasdruck sehr schnell und sehr stark ab, sondern — was namentlich erschwerend in die Erscheinung tritt — die Flüssigkeit wird mit dem Gase gewissermaßen ganz durchsetzt. Solange sich dieses Gas- und Flüssigkeitsgemisch unter dem hohen Druck im Innern des Behälters befindet, bleibt es gleichmäßig. Sobald aber der Flüssigkeitsstrahl aus dem Mundstück austritt, kann das aufgenommene Gas nunmehr entweicher, und es erscheint infolgedessen statt eines geschlossenen Flüssigkeitsstrahles ein stark schäumender und seinen Gasbestandteil abgebender, aus Gas und Flüssigkeit bestehender Strahl, wie er sich beispielsweise bei den bekannten Siphons für Selterwasser u. dgl. zeigt. Diese Erscheinung bildet eine weitere bedeutende Beeinträchtigung der Wurfweite, da der aus einer schaum artigen Masse bestehende Strahl den Luftwiderstand nur schwer überwinden kann; die ihm erteilte lebendige Kraft wird viel schneller aufgezehrt, als wenn er ganz gleichmäßig nur aus Flüssigkeit bestände.
Es erscheint daher erstrebenswert, den brennbaren Flüssigkeiten keine Gelegenheit zur Gasaufnahme unter hohem Druck zu geben, und dieses wird erreicht, indem man die Flüssigkeiten nicht durch Gas, sondern durch mechanisch angetriebene Vorrichtungen, bei welchen der erforderliche Druck unmittelbar durch bewegte Maschinenteile erzeugt wird, heraustreiben läßt. Das bietet zugleich den Vorteil, daß der Apparat weit handlicher und beweglicher wird und daher noch besser für Angriffszwecke verwendet werden kann. Ferner gestattet er in dieser Form einen stetigen Betrieb, während bei dem Gegenstande des Patentes 134348 jedesmal eine Unterbrechung eintreten mußte, wenn der Apparat nach seiner Entleerung wieder gefüllt wurde.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin; daß man einen Brennstoff von höherem Entflammungspunkt wählt als bei dem bekannten Verfahren, und daß man auch zur Austreibung einen höheren Druck anwendet, mit dem Ergebnis, daß im allgemeinen der aus der Mündung austretende Strahl brennbarer Flüssigkeiten nur so lange entzündet bleibt, als er an der Wurzel mit einer Flamme in Berührung ist, danach aber unentzündet aus der öffnung heraustritt. Die Folge davon ist, daß er sich unterwegs nicht verzehren und daß man ihn wie einen Wasseroder jeden anderen Flüssigkeitsstrahl unter go dem günstigsten Erhöhungswinkel entsenden kann.
Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt. In dieser bedeutet e das Strahlrohr, welches der besseren Handhabung wegen auf einer leichten Lafette oder auf einem Ständer f gelagert ist. Neben dem Ständer steht ein Mann g, der einen kleinen Tornisterapparat h gemäß Patent 134348 auf dem Rücken trägt. An der Austrittsöffnung i dieses kleinen Apparates befindet sich eine Zündvorrichtung k, welche in bekannter Weise beim Inbetriebsetzen des Apparates h den aus der öffnung i ■ hervortretenden Flüssigkeitsstrahl entzündet. Sobald das Kommando erfolgt, schießt aus dem Strahlrohr e ein Strahl brennbarer, jedoch noch nicht entzündeter Flüssigkeit hervor, gleichzeitig setzt aber auch der Mann g seinen kleinen Tornisterapparat in Tätigkeit und richtet den sofort aus demselben hervorschießenden, etwa 10 m langen Feuerstrahl auf den aus dem Strahlrohr e herausgetriebenen Flüssigkeitsstrahl. Dieser fängt nunmehr Feuer und schleudert seine Flammenmassen auf eine Entfernung von .30 bis 40 m, wodurch dortselbst bei k' ein Feuerherd geschaffen wird, indem die ausgeworfenen brennbaren Flüssigkeiten am Boden weiterbrennen, selbst wenn die Erde dort mit Wasser, Schnee oder Eis bedeckt ist. .
Nunmehr stellt der Mann g seinen Apparat ab, wodurch der Flammenstrahl seines Appa-
rates erlischt und nur die Zündvorrichtung k noch weiterbrennt. Sofort erlischt auch die Flamme des Flüssigkeitsstrahles, welche aus dem großen Strahlrohr e kommt, und der Flüssigkeitsstrahl schießt nicht mehr brennend, sondern ohne Flammen hervor. Erst da, wo sich der Feuerherd k auf dem Boden gebildet hat, entzündet er sich an den dort brennenden Flammen und führt diesen immer
ίο neuen Brennstoff zu. Da hierbei der Flüssigkeitsstrahl unterwegs, weil er nicht brennt, . sich auch nicht verzehren konnte, reicht schon allein aus diesem Grunde die Flamme weiter als zuvor, und sie ist außerdem an der Stelle, wo sie tatsächlich brennt, weit mächtiger als nach dem Patent 134348, bei dem sie einen großen Teil ihrer Wirksamkeit schon unterwegs einbüßte, ehe sie nur an die Stelle kam, wo sie wirken sollte.
Nunmehr hebt man das Strahlrohr e, welches anfänglich nur eine geringe Erhöhung hatte, mehr und mehr, bis man bei 38 ° auf die für die betreffenden Druck Verhältnisse größte Wurfweite gelangt. Der Feuerherd dehnt sich dabei auf dem Boden immer weiter und weiter aus, indem die in einzelne Tropfen sich auflösende und als ein Regen brennbarer Flüssigkeit herabfallende Masse den Boden tränkt. Bei der Natur der verwendeten leicht brennbaren Flüssigkeiten fangen diese sofort Feuer und bilden, indem man nun auch noch das Strahlrohr β in wagerechter Richtung nach links und rechts hin und her bewegt und das ganze vorliegende Gelände damit bestreut, ein gewaltiges Flammenmeer, welches alles menschliche und tierische Leben vernichtet.
Anstatt den Flüssigkeitsstrahl des großen Strahlrohres sofort beim Beginn der Tätigkeit zu entzünden, kann man ihn selbstverständlich auch erst einige Zeit unentzündet austreten lassen und erst das ganze Gelände, das man später in Flammen setzen will, mit der unentzündeten Brennflüssigkeit benetzen und durchtränken. Erst nachdem man genügende Mengen des Brennstoffes dorthin geworfen hat, schickt man alsdann einen Feuerstrahl hinterher, der nun das vorbereitete Gelände in Flammen setzt.. Desgleichen kann man, auch wenn der Apparat auf eine Fern wirkung eingestellt ist, doch sofort wieder zu der Nahewirkung übergehen, indem man das Strahlrohr senkt und den daraus austretenden Strahl von der Mündung an entzündet und brennen läßt.
Anstatt die Entzündung des Flüssigkeitsstrahles durch einen Mann und mittels eines von diesem gehandhabten besonderen Apparates bewirken zu lassen, kann dies auch in der Weise geschehen, wie Fig. 3 zeigt.
Von dem Strahlrohr e ist eine Nebenleitung I abgezweigt, welche durch ein besonderes Regelungsorgan m geregelt wird. Diese Nebenleitung Z endigt in einer Düse η, welche in bekannter Weise mit einer beliebigen Feuerquelle 0 verbunden ist. Öffnet man beim Betriebe des Apparates das Regelungsorgan m, so schießt aus der Nebenleitung I ein kurzer Feuerstrahl hervor, welcher die Flamme auf die aus dem großen Strahlrohr e herausspritzende brennbare Flüssigkeit in der vorstehend erörterten Weise überträgt. Schließt man das Regelungsorgan m der Nebenleitung, so erlischt der aus ihrer Düse η heraustretende Feuerstrahl und damit zugleich auch der aus dem großen Strahlrohr e hervorschießende Flammenstrahl, und die brennbaren Flüssigkeiten spritzen unverbrannt hinaus, um sich erst weiter draußen an dem dortigen Feuerherd zu entzünden.
Eine weitere Ausführungsform zum zeitweiligen Entzünden und Wieder verlöschen der Flammen ist in Fig. 4 dargestellt.
An dem Strahlrohr β ist um die Bolzen q drehbar eine Rinne f von entsprechendem Querschnitt angeordnet, welche mit einem der bekannten Brandsätze in Verbindung mit einem durch Reibung oder Schlag wirkenden Zünder gefüllt ist. Vermittels des Winkelhebels r, an dessen einen Arm eine Zugvorrichtung s angreift, kann die Rinne φ auf das Strahlrohr e. herabbewegt oder auch von ihm abgehoben werden, wie in punktierten Linien angedeutet ist. Durch Betätigung dieser Vorrichtung kann daher der Flüssigkeitsstrahl nach Bedarf entzündet oder wieder zum Erlöschen gebracht werden.
Um die bereits vorstehend erörterten Unzuträglichkeiten zu vermeiden, welche durch die unmittelbare Berührung von Gas und Brennflüssigkeit gemäß Patent 134348 hervorgerufen werden, ist bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung ein anderer Antrieb gewählt worden, durch welchen jede Aufsaugung von Gas und jede Bildung von Schaum unmöglich gemacht ist. Und zwar ist eine Pumpe beliebiger Bauart oder irgendein anderes demselben Zweck dienendes maschinelles, Mittel gewählt.
Soll beispielsweise gemäß Fig. 5 das feindliche Werk α angegriffen werden, so wird in der am weitesten vorgeschobenen Sappe t eine Pumpe u aufgestellt, welche unmittelbar an das Strahlrohr e angeschlossen ist. Der Pumpe u wird die Brennflüssigkeit durch eine Schlauch- oder Rohrleitung w zugeführt, die bis an die Vorratsbehälter ν reicht, welche in beliebiger sicherer Entfernung und feldmäßig eingedeckt aufgestellt sein können. Um den in der Leitung w auftretenden Reibungsverlust auszugleichen, kann bei ν eine zweite Pumpe χ aufgestellt sein, welche unmittelbar aus den Vorratsbehältern υ saugt und die Masse mit
einem entsprechenden Druck der in der vordersten Sappe t stehenden Pumpe u zuführt, welche sie dann noch auf den höheren Arbeitsdruck bringt. Da hierbei keinerlei Berührung der Flüssigkeit mit Gas unter Druck mehr stattfindet, kann auch keine Schaumbildung mehr auftreten.
Statt einer Pumpe oder mehrerer Pumpen kann auch jedes andere maschinelle Mittel
ίο Verwendung finden, sofern es nur der Bedingung entspricht, keine unmittelbare Berührung zwischen Gas und Flüssigkeit auftreten zu lassen. Ebenso kann der Antrieb der Pumpen ganz beliebig durch Kohlensäure, Preßluft, Elektromotoren, Explosionsmotoren o. dgl. erfolgen. Die letzteren empfehlen sich für diesen Zweck ganz besonders, weil sie mit denselben brennbaren Flüssigkeiten betrieben werden können, welche zur Erzeugung der großen Flammenmassen dienen.
Durch das Zusammenwirken der im vorstehenden einzeln geschilderten drei Ursachen, nämlich,
1. daß die Möglichkeit gegeben ist, den Strahl ohne Flamme zu entsenden und ihn infolgedessen unverzehrt bis an den gewünschten Punkt zu bringen,
2. daß hierdurch auch die Möglichkeit gegeben ist, ihn unter dem günstigsten Erhöhungswinkel zu entsenden, und
3. die Schaumbildung vermieden worden ist, wird eine außerordentliche Vergrößerung der Wurfweite erzielt, die, wie die Praxis ergeben hat, das Doppelte der bisherigen und noch darüber hinaus ergibt.
Zur Verwendung für den vorstehend bezeichneten Zweck eignen sich unter anderen die bei der Destillation der Steinkohlen gewonnenen sogenannten schweren Teeröle, welche mit einem Druck von 6 Atmosphären und höher herausgetrieben werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung großer Flammenmassen durch Entzünden eines aus einem Behälter unter Druck ausgetriebenen Strahles flüssigen Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Brennstoff von so hohem Entflammungspunkt und zum Austreiben ein so hoher Druck angewendet wird, daß der Flüssigkeitsstrahl nur so lange brennt, als er an seiner Wurzel mit einer Flamme berührt wird, im übrigen aber nicht entzündet entsandt wird.
2. Ausfübrungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstrahl zunächst unentzündet entsendet und erst nach Durchtränkung des Geländes entzündet wird.
3. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstrahl sogleich entzündet und nach Erzielung eines Brandherdes auf dem Gelände erlöschen gelassen wird.
4. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erforderliche Druck nicht durch ein unmittelbar auf den Brennstoff drückendes gasförmiges Mittel, sondern zur Verhütung von Schaumbildung und. Druck- · verlust durch maschinelle Mittel (Pumpen
o. dgl.) erzeugt wird, zum Zwecke der Erhöhung der Wurfweite des Strahles.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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