DE256011C - - Google Patents
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- knurled wheel
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- wheel
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D93/00—Edge-indenting machines
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256011 KLASSE 71 c. GRUPPE
Schuhsohlen-Rändelmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1912 ab.
Bei Herstellung von Schuhwerk ist es gebräuchlich, den oberen Rand der Sohle mit
Eindrücken zu versehen (den sogenannten Stichstupfen), die den Eindruck von Stichen
hervorrufen sollen. Zur Herstellung dieser Eindrücke benutzte man bisher Maschinen, bei
denen ein auf einem Bolzen lose drehbar sitzendes Rändelrädchen eine nickende Bewegung
macht, indem der Bolzen zugleich eine
ίο drehende und eine schwingende Bewegung erhält,
und zwar wird letztere unter Wirkung einer Feder ausgeübt. Qa nun die nickende
Bewegung einzig und allein von der Wirkung der Feder abhängt, so werden die Eindrücke
tiefe oder weniger tiefe sein, je nachdem das Werkzeug an der Sohle mehr oder weniger
Widerstand findet.
Um von der bloßen Federwirkung unabhängig zu sein, wird dem Rändelrädchen nach
vorliegender Erfindung eine zwangläufige Bewegung dadurch gegeben, daß der Drehbolzen
für dasselbe in der Antriebswelle geneigt zu deren Achsenrichtung eingesetzt und befestigt
ist, so daß die Achse des Rädchens die Bahn eines Kegelmantels um die Achse der Antriebswelle
beschreiben muß. Auf diese Weise wird mit jeder Umdrehung der Welle das Rändelrädchen zwangläufig gegen die Arbeitsstelle
gepreßt und übt dabei nicht nur eine drückende, sondern auch eine kurze, gleitende
Bewegung in der Richtung der Eindrücke selbst aus, so daß nicht nur die Stichstupfen
auf der Sohle erzeugt, sondern daß auch diese poliert werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar ·
zeigen:
Fig. ι eine Ansicht der in Frage kommenden Teile der Maschine,
Fig. 2 und 3 Schnitte der Antriebsvorrichtung für das Rändelrädchen in größerem Maßstabe,
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Rändelrädchens in den beiden äußersten
Schräglagen.
In dem Kopfstück 1 der Maschine lagert die Antriebswelle 2, an deren unterem Ende
auf einem Bolzen 5 lose drehbar das Rändelrädchen 7 sitzt. Nach vorliegender Erfindung
ist nun der Bolzen 5 in der Achse geneigt so eingesetzt, daß die Achse des Rändelrädehens
7 die Bahn eines Kegelmantels um die Achse der Antriebswelle 2 durchlaufen muß.
Man wird vorteilhaft die Neigung dabei so wählen, daß sich die beiden Achsen im Mittelpunkt
der unteren Stirnfläche des Rändelrädchens schneiden. Dieser Punkt ist demnach der einzige, der bei der Arbeitsbewegung des
Rändelrädchens seine Stellung im Räume beibehält, während alle anderen Punkte eine
wälzende und zugleich eine hin und her gehende und auf und nieder gehende Bewegung
machen müssen. Aus der schematischen Darstellung (Fig. 4) ist zu erkennen, welche
äußersten Stellungen das Rändelrädchen 7 dabei gegenüber der Sohle 9 einnimmt und daß
es nicht nur die eigenartigen Eindrücke nach der Tiefe hin in der Sohle durch zwangläufige
Bewegung hervorruft, sondern auch dabei eine auf und nieder gehende Bewegung macht und
somit in den erzeugten Vertiefungen längsgleitet, also auch eine polierende Bewegung
ausübt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Rändelrädchen 7 durch einen Bund 6
auf dem Bolzen 5 gegen Längsverschiebung gesichert, so daß es nur lose drehbar auf dem
Bolzen sich bewegen kann. Der Bolzen 5 wird aber in der Antriebswelle 2 durch Klemmwirkung
gehalten, indem der untere Teil der Welle geschlitzt und kegelförmig abgedreht von einer Mutter 3 zusammengedrückt werden
kann.
Bei dem Arbeiten liegt der Schuh mit der Sohle 9 (Fig. 1) auf dem verstellbaren Tisch 10
auf, der in dem Gelenkstück 11 verschiebbar ist und durch die Feder 12, die auf dem
Bolzen 13 sitzt, gegen das Rändelrädchen drückt. Der Lenker 14 sichert den Tisch
gegen Drehung. Soll der zu bearbeitende Schuh an die Arbeitsstelle gebracht werden,
so wird mittels eines (in der Zeichnung nicht dargestellten) Trethebels, durch Vermittelung
des über die Rolle 16 laufenden Zugorganes 15, der Tisch 10 zurückgezogen, worauf der Schuh
zwischen Tisch und Rändelrädchen gebracht und durch die Feder 12 gegen das Rändelrädchen
gedrückt wird.
Das Rändelrädchen 7 hat die Form eines Kegelstumpfes und ist an dem Umfang mit
Längskerben versehen, die der Form der Eindrücke entsprechen. Die Teilung derselben
ist naturgemäß am unteren Umfang des Rädchens größer als am oberen. Wenn nun der
Zapfen 5 nicht schräg zur Achse der Welle 2 stände, würden die Eindrücke in der Nähe
des Oberleders größer sein als an dem Sohlenrand. Durch die eigenartige Bewegung, die
aber nach vorliegender Erfindung dem Rädchen erteilt wird, macht das Rädchen am oberen Rand eine seitlich zwängende Bewegung, und es werden deshalb Eindrücke von
annähernd gleicher Breite erzielt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Welle 2 senkrecht gelagert. Sie kann
natürlich auch schräg gelagert sein. Die Kappe 8 am unteren Ende der Welle ist eine
Schutzkappe, die Verletzungen vorbeugen soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schuhsohlen - Rändelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen 5 für das Rändelrädchen 7 in der Antriebswelle 2 geneigt zu deren Drehachsenrichtung eingesetzt und befestigt ist, so daß die Achse des Rädchens die Bahn eines Kegelmantels um die Achse der Antriebswelle beschreibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256011C true DE256011C (de) |
Family
ID=514067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256011D Active DE256011C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256011C (de) |
-
0
- DE DENDAT256011D patent/DE256011C/de active Active
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