DE25573C - Anordnung der Elektromagnete bei Dynamomaschinen - Google Patents

Anordnung der Elektromagnete bei Dynamomaschinen

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DE25573C
DE25573C DENDAT25573D DE25573DA DE25573C DE 25573 C DE25573 C DE 25573C DE NDAT25573 D DENDAT25573 D DE NDAT25573D DE 25573D A DE25573D A DE 25573DA DE 25573 C DE25573 C DE 25573C
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A. LIEBE in Dresden
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. April 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Construction dynamo-elektrischer Maschinen, welche Construction hauptsächlich dadurch charakterisirt ist, dafs die Elektromagnete aus einzelnen Platten mit centraler Durchbrechung hergestellt sind, in welche die Polflächen abwechselnd von den Platten als Nord- und Südpole hineinragen, so zwar, dafs die von den Platten 1, 3, 5, 7 etc. nach innen vorstehenden (JV) Polflächen in entsprechender Länge seitlich über die Platten hervorragen und mit einander an den Stirnflächen in Contact stehen, während die von den Platten 2, 4, 6, 8 "u. s. w. nach innen vorstehenden, über die Platten hervorragenden (S) Polflächen ebenfalls sich mit den Stirnflächen berühren.
Auf diese Weise ist ein cylinderartiger Körper von Nord- und Südpolflächen in abwechselnder Anordnung gebildet, welcher die rotirende Armatur umschliefst, wobei die Polflächen sich über die gesammte Länge der rotirenden Armatur erstrecken.
Es sind selbstverständlich die nach innen vorstehenden Polflächen so angeordnet, dafs die Südpolflächen und die Nordpolflächen sich nicht berühren.
Die Platten sind auf entsprechende Längen mit isolirtem Draht umwickelt und gehen die Umwickelungen der Nachbarplatten in entgegengesetzter Richtung. Die beschriebene Anordnung der Maschine gestattet nach Bedarf eine Vergröfserung und Verkleinerung durch Hinzufügung oder Wegnahme von Platten, die von übereinstimmendem Modell in beliebiger Zahl an einander gereiht werden können, wodurch das magnetische Feld nach Belieben vergröfsert oder verkleinert werden kann.
Auf der Zeichnung sind I und II, Fig. 1 und 2, die einzelnen Platten, die in der Oberansicht, Fig. 3, an einander gereiht sind.
Fig. 4 zeigt eine einzelne Platte in Oberansicht. Bei den Platten I stehen die »-Polflächen, bei den Platten II die i-Polflächen nach innen vor. Fig. 4 zeigt, wie diese Polflächen seitlich über die Platten vorstehen.
Da nun die Nachbarplatten mit versetzten Polflächen ausgestattet sind, so stofsen von den Platten I die Polflächen η mit den Stirnflächen an einander, ebenso von den Platten II die Polflächen s und bilden auf diese Weise in der gesammten Länge der Maschine an einander stofsende Polflächen, die als η und .? in der Kreisform mit einander abwechseln. Die Platten werden auf die Entfernung χ mit isolirtem Draht umwunden. Die Armatur kann von beliebiger Construction sein; sie sitzt auf einer drehbar gelagerten Achse, die durch Räderoder Riementrieb entsprechende Drehung erhält.
In Fig. 5 ist statt der geraden Platten die Kreuzform gewählt, wobei sämmtliche vier Arme des Kreuzes in gleicher Richtung mit isolirtem Draht umwickelt sind. In dieser Figur sind zwei Platten oder Kreuze hinter einander aufgestellt, so dafs die i-Pole in den Zwischenräumen zwischen den «-Polen sichtbar sind. Es ist hier (wie auch aus der Oberansicht, Fig. 3) ersichtlich, dafs die Pole in ihren Breiten so bemessen sind, dafs sie die Nachbarpole in der Kreislinie nicht berühren, während selbstverständlich die gleichnamigen Pole in der
Längenrichtung an einander stofsen. Fig. 3 zeigt linksseitig einen Horizontalschnitt, rechtsseitig eine Oberansicht.
Die Löcher u dienen zur Aufnahme der die Platten vereinigenden Bolzen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Bei dynamo-elektrischen Maschinen die Anordnung der Elektromagnete in der Weise, dafs dieselben aus einzelnen, mit einer centralen Durchbrechung versehenen Platten gebildet werden, von deren jeder gleichnamige Polflächen in das Innere der Durchbrechung vorstehen und gleichzeitig so weit zu beiden Seiten über die Platte hinausragen, dafs sich die gleichnamigen, in einer Linie liegenden Polflächen sämmtlicher Platten einer Maschine an den Stirnflächen berühren, zu welchem Zweck die Polflächen in den neben einander liegenden Platten versetzt sind. Die abwechselnden Polflächen umschliefsen in cylindrischer Form die in der Mitte der Durchbrechung gelagerte Armatur.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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