DE2556841A1 - Ski mit einer unfallschutzspitze - Google Patents

Ski mit einer unfallschutzspitze

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DE2556841A1 DE19752556841 DE2556841A DE2556841A1 DE 2556841 A1 DE2556841 A1 DE 2556841A1 DE 19752556841 DE19752556841 DE 19752556841 DE 2556841 A DE2556841 A DE 2556841A DE 2556841 A1 DE2556841 A1 DE 2556841A1
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/06Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
    • A63C5/062Protection or reinforcement devices for the ski-tip or the ski rear end

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • "Ski mit einer Unfallschutzspitze
  • Aus der US-PS 3 876 216 ist eine Unfallschutzspitze für einen Ski bekannt. Diese Unfallschutzspitze besteht im wesentlichen aus einer kugelförmigen Kappe, welche das vordere Ende der Skispitze überdeckt. Diese bekannte Konstruktion ist in verschiedener Hinsicht nachteilig.
  • So wird beim Tiefschneefahren der Gleitwiderstand des Skis erhöht. Auch ist die Unfallschutzwirkung verhältnismäßig gering, da die Verformungsarbeit beim Zusammendrücken der Schutzkugel schon wegen des geringen Verformungsweges notgedrungen niedrig bleibt.
  • Die Erfindung schafft einen Ski mit einer Unfallschutzspitze, welcher die oben dargelegten Nachteile nicht aufweist5 also keinen erhöhten Gleitwiderstand beim Tiefschneefahren besitzt, verhältnismäßig viel Verformungsarbeit beim Auftreffen mit der Spitze auf einen Widerstand aufnehmen kann und darüber hinaus eine Spitze aufweist5 die aufgrund ihrer in üblicher Weise abgerundeten Form Verletzungen entgegenwirkt. Dementsprechend wird durch die Ausbildung des Skis gemäß der Erfindung nicht nur die Gefahr von Verletzungen des-Skifahrers bei Stürzen, sondern auch die Gefahr der Verletzung anderer, sei es durch den verlorenen Ski, sei es durch Ungeschicklichkeit des Skifahrers, verringert.
  • Der Ski nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die verkürzt ausgebildete Schaufel durch einen zumindest den vorderen Teil der sich verjüngenden Schaufel überlappenden, mit der Schaufel stoffschlüssig verbundenen, die verkürzte Schaufel zur vollen Schaufelform ergänzenden Teil aus gegenüber dem Ski wesentlich weniger biegesteifem Material verlängert ist. Das biegesteife Material soll dabei auch eine hohe Dehnbarkeit besitzen, also nicht etwa bereits bei verhältnismäßig geringen Verformungskräften zerstört werden. Wenn auch das weniger biegesteife Material bereits nach relativ kurzen Verformungen plastisch verformbar sein kann, so wird es jedoch bevorzugt, daß dieses Material über einem relativ großen Biegeweg elastisch verformbar ist, so daß die Skispitze nach Fortfall der verformenden Belastung wieder in die ursprüngliche Lage selbst dann zurückfedert, wenn sich der Abstand der Skispitze vom Ansatz der Schaufel an den Ski durch Verformung wenigstens um einen5 vorzugsweise wenigsten zwei Zentimeter verringert. Das biegesteife Material muß nichthomogen sein. Es kann ein Verbundmaterial sein. Vorzugsweise besteht es überwiegend aus einem Natur- oder Kunstgummi. Dieser kann beispielsweise durch eingelegte U-förmig gebogene Metalldrähte, deren Enden zum rückwärtigen Skiende hinweisen, verstärkt sein.
  • Vorzugsweise wird die Erfindung bei einem Ski mit einem Kern aus einem Material relativ geringer Festigkeit, einer oberen und einer unteren mit dem Kern stoffschlüssig verbundenen Schicht relativ hoher Festigkeit und einer oberen Deckschicht und einer Laufsohle angewandt. Das heißt also, die Erfindung eignet sich besonders für die heute üblichen sogenannten Kunststoff- oder Metallskier, bei denen die Schichten hoher Festigkeiten von Leichtmetallblechen oder faserverstärkten Duroplasten gebildet werden und der Skikern z.B. aus Weichholz, Hartschaum oder Kombinationen dieser Werkstoffe hergestellt ist. In diesem Fall decken die obere Deckschicht und die Laufsohle den weniger biegesteifen Teil vorzugsweise oben bzw. unten ab.
  • Wählt man ein relativ weiches, weniger biegesteifes Material, so kann man bei Kunststoffskiern eine relativ dünne Schicht hoher Festigkeit den weniger biegesteifen Teil ebenfalls oben und unten abdecken lassen. Dadurch, daß dann in der Mitte ein relativ weiches Material diese beiden Schichten verbindet, ist dennoch eine gute Flexibilität gegeben, da Verformungen unter Aufnahme von Längsschubspannungen im wenig biegesteifen Teil aufgenommen werden können.
  • Hat der Ski nach der Erfindung, wie dies bevorzugt wird, einen sich über die Seitenflächen der Spitze erstreckenden Spitzenschutz, so besteht dieser Spitzenschutz vorteilhaft aus einem flexibel eingestellten Kunststoff. Der Kunststoff soll also ein solcher sein, der bei den zulässigen Verformungen der Spitze nicht bricht, sondern ebenfalls nachgibt und vorzugsweise elastisch in seine ursprüngliche Form und Lage zurückgeht. Hier eignet sich beispielsweise ein nicht zu weich eingestellter Kunstgummi, wie Polyurethan.
  • Vorzugsweise überragt der Spitzenschutz den Uberlappungsbereich der Schaufel mit dem weniger biegesteifen Teil nach hinten. Das bewirkt nicht nur einen besonders guten kontinuierlichen Übergang der Teile unterschiedlicher Festigkeit; es hat auch den Vorteil, daß beim Brechen der Schaufel die dann unten Umständen aus dem Skiverband aus tretenden Stahlkantenstreifen weiter hinten anfangen als dies der Fall wäre, wenn der Kunststoffspitzenschutz bereits im Bereich der Schaufelaufbiegung enden würde. Eine andere, technisch allerdings aufwendigere Möglichkeit besteht darin, daß man die Stahlkantenstreifen des Skis zwar bis in den Bereich der Schaufelaufbiegung hineinragen läßt, sie jedoch vom Anfang dieses Bereiches an in das Innere des Skis hinein, also aufeinander zu verlaufen läßt.
  • Letzteres bietet sich insbesondere dann an, wenn, wie dies bevorzugt wird, die Überlappung durch zwei die sich nach vorn verjüngende Schaufel seitlich umfassende Arme des weniger beigesteifen Teils gebildet ist. Eine andere Möglichkeit der Ausbildung der Uberlappung, die auch mit der eben erwähnten Möglichkeit kombiniert werden kann, liegt darin, daß die verkürzte Schaufel nach vorn durch Aneinandernähern der oberen und unteren Fläche angeschärft ist und daß der weniger biegesteife Teil den angeschärften Teil mindestens auf der Unterseite überlappt. Dadurch wird die angestrebte Ausbildung, bei welcher sich die Biegesteifigkeit der Schaufel von ihrem Ansatz an den Ski stetig bis zur Spitze hin verringert, besonders gut angenähert.
  • Nachfolgend sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung als erläuternde Beispiele beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt die Ansicht von oben auf das vordere Ende eines erfindungsgemäß ausgebildeten Skis, wobei der Einfachheit halber nur eine Hälfte dargestellt ist.
  • Fig. 2 zeigt den Schnitt II-II aus Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt den Schnitt III-III aus Fig. 2.
  • Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung in gleicher Darstellung wie Fig. 2.
  • Fig. 5 bis 7 zeigen in gleicher Darstellung drei weitere Ausführungen.
  • Der in Fig. 1 bis 3 mit seinem vorderen Ende gezeigte Ski 1 besitzt einen Kern 2, der beispielsweise aus Holz oder Schaumkunststoff besteht und oben und unten mit je einer hochfesten Schicht 3 bzw. 4 stoffschlüssig, beispielsweise durch ein Epoxidharz, verbunden ist. Im Ausführungsbeispiel seien diese beiden hochfesten Schichten jeweils Leichtmetallbleche. Der Rand des oberen Leichtmetallbleches 4 ist, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, im Bereich hinter dem aus einem ausreichend flexiblen Kunststoff bestehenden Spitzenschutz 5 freigeschliffen, so daß er dort zugleich den oberen Kantenschutz bildet. An den beiden Unterkanten trägt der Ski in üblicher Weise Stahlkantenstreifen 6, die im Ausführungsbeispielen stumpf an den Spitzenschutz 5 anschließen. An der Unterseite besitzt der Ski eine Laufsohle 7, beispielsweise aus Polyäthylen.
  • Oben ist der Ski mit einer Deckschicht 8, beispielsweise ABS, abgedeckt. In Fig. 2 erkennt man noch den Seitenbelag 9, der beispielsweise ebenfalls aus ABS bestehen kann.
  • Mit Ausnahme des Spitzenschutzes 5 ist qie Konstruktion insoweit bekannt.
  • Erfindungsgemäß ist die Schaufel des Skis verkürzt, so daß die eigentliche Schaufel, also der Kern mit den beiden dem Ski die nötige Festigkeit gebenden oberen und unteren hochfesten Schichten 3 und 4,bereits bei 10 endet.
  • Vor dem Kern befindet sich diesen verlängernd eine vulkanisierte Gummiplatte 115 die oben und unten von der Laufsohle 7 bzw. der oberen Beschichtung 8 des Skis abgedeckt und mit diesen beiden Beschichtungen stoffschlüssig verbunden, beispielsweise mittels eines aushärtenden Duroplastklebers verklebt ist.
  • Die gegenüber dem Kern wesentlich weniger biegesteife Gummiverlängerung 11 ist auch mit der Stoßfläche 10 des Kerns verklebt. Dadurch, daß diese Verlängerung 11 nicht längs einer senkrecht zur Skilängsrichtung verlaufenden Fläche mit dem Kern verklebt ist, sondern vielmehr längs beider Seiten der spitz abgerundet zulaufenden verkürzten Schaufel, ist ein relativ langer Übergang zwischen beiden Teilen gegeben, so daß eine Kerbwirkung beim Nachobenwegbiegen der Spitze, wie dies bei Unfällen in erster Linie zu erwarten ist, nicht oder nur in vernachläßigbar geringem Maße auftritt. Durch die weiche Ausbildung der Spitze ist diese in hohem Maße verformbar. Sie ist selbstverständlich steif genug, damit sie nicht schon unter den bei bestimmungsmäßigem Gebrauch auftretenden Schneekräften störende Verformungen erleidet.
  • Der Bereich der biegeweichen Spitze und ein Teil des Randes der verkürzten Schaufel sind, wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, von einem Kunststoffspitzenschutzstreifen umlaufen, welcher im wesentlichen Winkelprofil aufweist. Dieser Spitzenschutzstreifen, der ebenfalls mit den übrigen Teilen des Skis in bei der Herstellung von Metall- oder Kunststoffskiern üblicherweise verklebt ist, besitzt abgerundete Kanten, um das Risiko bei Unfällen weiter zu verringern. Im gleichen Sinne ist auch vorteilhaft die obere äußere Kante des oberen Leichtmetallbleches 4 abgerundet.
  • Bei dem eben beschriebenen Beispiel ist die Überlappung des biegeweichen Teils mit dem übrigen Teil des Skis dadurch bewirkt, daß der biegeweiche Teil zangenartig die beiden Flanken der verkürzten Spitze 10 seitlich umgreift.
  • Im Gegensatz hierzu ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
  • 4 eine einseitige Überlappung des biegeweichen Teils und des Skikerns einschließlich der beiden hochfesten Schichten bewirkt. Der dort gezeigte Ski 20 ist bis auf die Sicherheitsspitze ebenso aufgebaut wie der Ski gemäß Fig. 1 bis 3. Der Ski 20 besitzt einen Kern 21, eine untere hochfeste Schicht 22, eine obere hochfeste Schicht 23, eine Laufsohle 24, und eine obere Abdeckung 25 sowie Seitenwangenabdeckungen 26.
  • Man erkennt ferner den Stahlkantenstreifen 27 an der Unterkante des Skis. Schließlich besitzt der Ski ebenfalls einen Kunststoffspitzenschutz 28 mit oben und unten abgerundeten Kanten. Vorteilhaft hat der sichtbare Teil des Spitzenschutzes etwa Halbkreisprofil, wie dies auch aus den Zeichnungen ersichtlich ist.
  • Im Gegensatz zum Ski gemäß Fig. 1 bis 3 ist hier jedoch der Kern nach vorne zusätzlich angeschärft, so daß die beiden hochfesten Schichten 22 und 23 mit ihren yorderen Enden aufeinander zu liegen kommen. Der dadurch freiwerdende Zwischenraum zwischen der Laufsohle 24 und der oberen Schicht 25 ist durch eine entsprechend angeschärfte Zunge 29 des ebenfalls aus einem natürlichen oder künstlichen Gummi bestehenden biegeweichen Teils 30 ausgefüllt, so daß sich in dem entsprechenden Bereich der dem Ski die Festigkeit verleihende Körper mit dem biegeweichen Teil 30 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise überlappen. Dadurch wird der Übergang in der Biegesteifigkeit besonders einem kontinuierlichen Verlauf angenähert. Bei dieser Konstruktion kann entweder der vordere Rand der aus den Teilen 21, 22 und 23 gebildeten Einheit etwa senkrecht zur Skilängsrichtung verlaufen, so daß nur die Überlappung von oben nach unten vorhanden ist. Er kann jedoch auch so wie beim Ski 1 verlaufen.
  • Wesentlich ist bei dem Ski 20, daß der dem Ski die Festigkeit gebende Teil 21, 22 und 23 im Überlappungsbereich oben liegt, während die nach hinten spitz zulaufende Zunge 29 des biegeweichen Teils unten liegt, da die Biegebelasting des Skis bei Unfällen normalerweise im die Schaufelkrmmung verstärkenden Sinne wirkt. Durch die beschriebene Anordnung der Lappen wird hierbei einem sich Lösen des biegeweichen Teils vom übrigen Ski entgegengewirkt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. So ist es nicht notwendig, daß die obere Deckschicht 8 bzw. 25 über den biegeweichen Teil durchläuft, wenngleich dies des Aussehen wegens bevorzugt wird.
  • Ferner können auch eine oder beide der hochfesten Schichten sich über den ganzen biegeweichen Teil erstrecken, wenn dieser weich genug ist, um den dann beim Biegen auftretenden Scherkräften durch genügend große Verformung auszuweichen, wie dies beispielsweise bei dem Prinzip der sogenannten Schwingmetallfedern verwirklicht ist.
  • Es sind auch andere Übergänge zwischen dem biegeweichen Teil und dem festen Teil des Skis möglich. So kann die Überlappung beispielsweise auch dadurch bewirkt sein, daß der rückwärtige Rand des biegeweichen Teils und der vordere Rand des festen Teils des Skis nach Art einer Keilverzinkung zick-zack-förmig ausgeschnitten sind und mit den so stehengebliebenen Fingern ineinandergreifen. Eine derartige Ausbildung ist in Fig. 1 bei 12 strichpunktiert angedeutet. Schließlich ist es auch beispielsweise möglich, die Konstruktion nach Fig. 4 so abzuwandeln, daß die vordere "Schneide des festen Skiteils nicht auf der Oberseite des biegeweichen Teils 30 liegt, sondern in der Mitte desselben, wobei dann vom biegeweichen Teil 30 ein oberer und ein unterer Lappen das Vorderende des festen Skiteils zwischen sich aufnehmen.
  • Der in Fig. 5 gezeigte Ski besitzt einen Kern aus Polyurethanschaum oder einem anderen äquivalenten leichten Material, welches ausreichend flexibel ist, um die an eine flexible Sicherheitsspitze zu stellenden Forderungen in bezug auf Biegsamkeit zu erfüllen. Bei diesem Ski reicht der Kern 40 aus Polyurethanschaum bis zum vorderen Ende des weniger biegesteifen Teils und bildet ebenfalls denselben. Die beiden hochfesten Schichten, welche dem Ski die erforderliche Biegesteifigkeit verleihen, werden von zwei Aluminiumblechen 41 und 42 gebildet. Statt dessen können auch übliche Glasfiberlaminate vorgesehen sein. Die hochfesten Schichten 41 und 42 enden mit der gleichen Kontur 10 oder 12, wie dies die eigentliche Schaufel bei dem Ski gemäß Fig. 1 bis 3 tut.
  • Vor diesem Bereich ist die den weniger biegesteifen Teil bildende Kernschicht 40 anstelle der hochfesten Schichten 41 und 42 in ein Epoxiharz eingebettet, welches gegebenenfalls auch mit einem Polyesterfaser-Nadelvlies verstärkt sein kann. Die obere Epoxiharzschicht 43 ist von der oberen Deckschicht 44 des Skis abgedeckt, während die untere Epoxiharzschicht 43 von der insoweit durchlaufenden Laufsohle 45 des Skis abgedeckt ist. Auch hier ist die gesamte Spitze von einem Halbkreisprofil aufweisenden Spitzenschutz 47 umlaufen.
  • Das hier vorgeschlagene Polyesterfaservlies, welches in Epoxiharzschicht eingebettet ist, erhöht die Festigkeit des weniger biegesteifen Teils nicht wesentlich, bietet jedoch eine solche Erhöhung der Elastizität, daß nach einer Verformung der Skispitze diese wider in die Normallage zurückfedert.
  • Der in Fig. 6 gezeigte Ski 50 weist im wesentlichen den gleichen Aufbau.auf, wie der in Fig. 5 gezeigte Ski 39.
  • Im Gegensatz zu letzterem weist er jedoch anstelle der gegebenenfalls mit Polyesterfaser-Nadelvliesen verstärkten Epoxiharzschichten zwischen der oberen Deckschicht und der Laufsohle einerseits und dem den weniger biegesteifen Teil bildenden Kern andererseits zwei elastisch flexible Gummischichten auf, welche eine besonders hohe elastische Biegsamkeit des weniger biegesteifen Teils gewährleisten. Auch bei dieser Konstruktion kann die Grenzlinie zwischen der eigentlichen Skischaufel, also dem Bereich, in dem der Kern auch von den hochfesten Schichten 51 und 52 bedeckt ist, und dem weniger biegesteifen Teil, in dem der Kern von den Gummischichten 53 und 54 bedeckt ist, ebenso verlaufen wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 3. Der Verlauf kann sowohl nach der Grenzlinie 10 als auch nach der Grenzlinie 12 in Fig. 1 verlaufen oder auch in einer anderen, einen stetigen Übergang der hohen Steifigkeit in die niedrige gewährleistenden Art.
  • Ein Ski der in Fig. 6 gezeichneten Art zeichnet sich durch günstige Herstellungsmöglichkeiten in Verbindung mit hoher Flexibilität der Sicherheitsspitze aus.
  • Eine besonders einfache Form eines Skis mit Sicherheitsspitze ist in Fig. 7 gezeigt. Der hier gezeigte Ski 60 besitzt einen Kern 61 aus ausreichend flexiblem Polyurethanschaum.
  • Im Bereich der eigentlichen Schaufel ist dieser Kern von zwei hochfesten Schichten 62 und 63 in üblicher Weise bedeckt, die auch hier beispielsweise Aluminiumbleche oder glasfaserverstärkte Epoxiharzlaminate sein können. Im Endbereich 65 der eigentlichen Schaufel ragt der Kern weiter nach vorn,um um dort den weniger biegesteifen Teil 66 zu bilden. In diesem Bereich ist der Kern oben lediglich von der oberen Deckschicht 67 und unten von der Laufsohle 68 abgedeckt.
  • Auch die beiden letztgenannten Ausführungen weisen vorteilhaft einen Spitzenschutz der gleichen Art auf, wie er bei der Konstruktion gemäß Fig. 5 vorgesehen ist. Leerseite

Claims (9)

  1. Ansprüche: yjl. Ski mit einer abgerundeten Unfallschutzspitze, dadurch gekennzeichnet, daß die verkürzt ausgebildete Schaufel durch einen zumindest den vorderen Teil der sich verjüngenden Schaufel überlappenden, mit der Schaufel stoffschlüssig verbundenen, die verkürzte Schaufel zur vollen Schaufelform ergänzenden Teil aus gegenüber dem Ski wesentlich weniger biegesteifem Material verlängert ist.
  2. 2. Ski nach Anspruch 1 mit einem Kern aus einem Material relativ geringer Festigkeit, einer oberen und einer unteren mit dem Kern stoffschlüssig verbundenen Schicht relativ hoher Festigkeit, einer oberen Deckschicht und einer Laufsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Deckschicht und die Laufsohle den wenig biegesteifen Teil oben bzw. unten abdecken.
  3. 3. Ski nach Anspruch 1 oder 2 mit einem sich über die Seitenflächen der Schaufel erstreckenden Spitzenschutz, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenschutz aus flexibel eingestelltem Kunststoff besteht.
  4. 4. Ski nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenschutz den Uberlappungsbereich der Schaufel mit dem weniger biegesteifen Teil nach hinten überragt.
  5. 5. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappung durch zwei die sich nach vorn verjüngende Schaufel seitlich umfassende Arme des weniger biegesteifen Teils gebildet ist.
  6. 6. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verkürzte Schaufel nach vorne durch Aneinandernähern der oberen und unteren Fläche angeschärft ist und daß der weniger biegesteife Teil den angeschärften Teil mindestens auf der Unterseite überlappt.
  7. 7. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der weniger biegesteife Teil aus einem Natur-oder Kunstgummi oder flexiblem Schaumstoff besteht.
  8. 8. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der weniger biegesteife Teil vom nach vorne über die Schaufel hinausragenden Skikern gebildet ist.
  9. 9. Ski nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Skikern im weniger biegesteifen Teil und der oberen Deckschicht bzw. der Laufsohle Gummizwischenlagen stoffschlüssig eingebettet sind.
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